Motorenprobleme

  • Hallo,


    ich weiß langsam nicht mehr weiter. Es geht um einen 77er Taunus Mk2 mit einem 1.6er OHC.


    Alles hat vor ein paar Wochen angefangen. Dort ist er hin und wieder beim Bremsen ausgegangen. (Beim Kupplung treten). Zwischenzeitlich ging er bei jedem Bremsvorgang einfach im LL aus.
    Jetzt gibt es noch diese Symptome: Motor springt kalt gut an und läuft dann auch relativ sauber im LL. Allerdings: Motor hat wenig Leistung.
    Schaltet man Verbraucher an (Licht und Scheibenheizung) läuft er noch etwa 30 sekunden im LL, dann geht er von selber aus.
    Je wärmer er wird, desto schlechter Springt er an.


    Folgendes wurde bereits geschauscht:
    Zündspule, Verteilerdeckel + Finger, Zündkerzen, Zündkabel, U-Kontakt, Zündkondensator


    Vergaser wurde auch ausgetauscht.



    Kann es vielleicht sein, das der Zahnriemen übergesprungen ist?


    Gruß, Christian

  • Hallo,
    das mit dem Bremskraftverstärker ist relativ plausibel.
    Hat der Motor nen automatischen Choke? Wenn ja, geht der net an, wenn er warm ist und der Unterdruck im Vergaser sinkt noch weiter beim Startvorgang, wo eh kaum Unterdruck vorhanden ist

  • am vergaser immer zuletzt rum schrauben, die verstelen sich seltenst von heute auf morgen. erstmal alle anderen sachen prüfen. durch das bremsen hört es sich schon sehr nach undichtigkeit im/am bremskraftverstärker an

  • am vergaser immer zuletzt rum schrauben, die verstelen sich seltenst von heute auf morgen. erstmal alle anderen sachen prüfen. durch das bremsen hört es sich schon sehr nach undichtigkeit im/am bremskraftverstärker an

    es soll leute geben,
    die es kapiert haben!!!!
    auch in diesem forum werd ich demnächst vergaser anbieten,scheint ein lohnendes geschäft zu werden


    ich zitiere mal aus einem anderen forum,da diese problematik überall herscht!!!


    Also hier mal eine kleine Info bzw. Anleitung was zu tun ist wenn man Fehler am Motor sucht.
    Gültig für Transit MK1 und MK2 mit Vergasermotor oder Dieselmotor


    Als allererstes sollte eine Ausgangsbasis gegeben sein, welche:
    1. korrektes Ventilspiel
    2. Zündanlage i. O. (Zündzeitpunkt, Schließwinkel, Zündkerzen, Verteilerfinger, Verteilerkappe, Vorglühanlage)
    3. sauberer Luftfilter
    4. Spritzufuhr i.O. (keine porösen Schläuche (an Pumpe, Vergaser, Tank) Pumpe i.O. Benzin-, Dieselfilter i.O.)
    5. Ansaugtrakt dicht (Vergaser, Ansaugbrücke, Unterdruckschläuche, Unterdruckpumpe (Bremskraftverstärker wenn vorhanden))
    6. Kompression i.O.
    7. Wasser im Öl oder umgekehrt
    8. CO-Gehalt bei Vergasermotoren auf ca. 2,5% eingestellt, nicht die vorgeschriebenen Werte verwenden.
    als weitere Fehlersuche auszuschließen ist.
    Erst
    wenn dies schon mal alles geprüft, eingestellt oder sogar Teile
    erneuert wurden, dann kann man weiterforschen und im Forum Fragen
    stellen.
    Die meisten Leute fragen ohne vorher etwas geschraubt zu haben oder kontrolliert zu haben.
    Da
    tut man sich dann aus der Ferne etwas hart eine Hilfestellung zu geben
    wenn die einfachsten, und meines Erachtens wichtigen Sachen bei einer
    Fehlersuche am Motor noch nicht getan sind.


    Da es immer wieder
    vorkommt das meist die gleichen Ursachen die hier geschilderten Fehler
    verursachen nehmt euch bitte zu Herzen die oben genannten Punkte schon
    mal abzuarbeiten und dann in dem Beitrag zu schreiben was schon getan
    wurde aber trotzdem noch der eine oder andere Fehler auftritt.


    Dies gilt logischerweise nur
    für die Transit die etwas älter sind wo man noch die einzelnen Punkte
    selber abarbeiten kann oder jemanden kennt der das für einen machen
    kann.
    Für die neueren Transit mit elektronischen Zündanlagen oder elektronischem Motormanagement gilt dies nicht.

  • Ganz komische Geschichte, denn: Der Taunus lief in meinem Besitz gute 4000km absolut Problemlos. Dann gingen die Probleme relativ überraschendlos. Nach gut einer Woche ging dann gar nichts mehr.
    Da denkt man wohl an vieles, aber nicht daran dass das Ventilspiel auf grundvon Verschleiss viel zu groß war, sondern dass praktisch gar keines vorhanden war. In Kombination mit der maroden Zündanlage und dem nebenluft ziehenden vergaser ging gar nichts mehr.



    Die Kontermuttern waren alle bombenfest, vondaher kann sich da nichts von selbst verstellt haben. Wie lief das gute Stück denn die 4000km mit DEM Ventilspiel problemlos? Eingebrannter Ruß in den Ventilsitzen der die Ventile abgedichtet hat? Wie kann man das erklären?

  • Ist doch ganz einfach.
    Die alten Maschinen sind nun mal nicht bleifreitauglich.
    Je nach Belastungszustand geht das dann ganz schnell das sich Ventile in die Sitze einhämmern, also quasi weiter in den Kopf gehen. Dadurch kommt natürlich auch das obere Ende der Ventile weiter hoch und das Ventilspiel verringert sich.

  • Ganz einfach,ist wahrscheinlich noch ein Zylinderkopf für Verbleiten Sprit,und dann klopfen sich die Venile immer weiter nach oben.Da hilft nur umrüsten auf Bleifrei,sprich Sitzringe machen lassen.