Taunus I- Kosten?

  • Also ich hab für meinem vor fast einem Jahr 1050€ bezahlt.
    Ich konnte die Karre nicht probefahren weil die Kupplung kaputt war. Hätte aber auch ALLES andere sein können. Also quasi die Katze im Sack.
    Der Wagen ist bis zun Türen mit Unterbodenschutz voll geweßen selbst die Federn und alles.
    Und ich hab ihn mir nur Nachts angeguckt.
    Also falscher kann man ein Auto nicht kaufen.
    Dann noch einige Fehler gemacht, zB mir die Vordersitze für 500 Doppelmark neu machen lassen. Son Schwachsinn...
    Im Endeffekt fließt jedes Geld in dieses Auto (nicht nur meins...) und ich habe weder TÜV noch n H Kennzeichen.
    Insgesamt 30 km damit gefahren, auf teures KZK und es war das geilste was ich jeh gemacht habe. Dass ich für die 30 km ca. 10 Liter verbraucht habe weil die Suppe überall rausläuft hat mich in dem Moment nicht interessiert.
    Jetzt steht er beim Lackierer, der will wieder 1500€ und ich suche mir schon Teile zusammen um was aus dem 1300er Motor zu machen.


    Ich habe aufgegeben nachzurechnen wieviel ich reinstecke, wieviele Bekannte hier und da helfen, wieviele Frauen sich deshalb von mir abgewendet haben und wieviele Klausuren ich deshalb verkackt habe.
    Wie oft ich gegen getretten habe, ihn angezündet hätte (wäre Geld für Sprit da geweßen), ihn versenken wollte oder ähnliches.


    Abschließend kann man sagen, dass ich ihn wahrscheinlich niemals weggeben werde, ich niemals ganz fertig damit bin aber vor allem: Dass ich es gerne mache :rock:



    Irgendwann werd ich ihn fahren, bis dahin quäl ich Mamas ollen Passat aber dann gibt er mir halt wieder, was ich für ihn getan habe! :inlove:

  • Ihr seid ja ein richtig aktiver Haufen!;) Find ich gut, soviel Feedback bekommt man sonst nur selten!


    Da sind ja teils gewichtige Argumente GEGEN einen Kauf genannt worden. Aber ich glaube die genannten Probleme würden mich nur teilweise betreffen. Wie gesagt, ich will den Wagen nicht täglich fahren, sondern ausschließlich im Sommer und bei bestem Wetter, insgesamt vllt einige hundert km im Jahr. Reines Liebhaberobjekt eben, im Alltag muss der Wagen sich nicht bewähren. Daher dürften sich denke ich Verschleiß und folglich größere, womöglich häufige Reparaturen vermeiden lassen. Klar, alte Autos kosten immer Geld, irgendwas ist immer zu machen, aber wie gesagt, der Knudsen wird bei mir nicht mehr viel Arbeit verrichten müssen. Und letztlich betreibt man die Oldtimerei ja ohnehin nicht deswegen, weil man Geld sparen will...ein guter Schuss ''Spinnerei'' gehört halt immer dazu.
    Handwerklich bin ich mittelmäßig begabt und ausgestattet, kleinere Arbeiten könnte ich sicher selber machen, größere Aufgaben müsste ich wohl machen lassen. Da das dann wohl sehr ins geld gehen könnte, bin ich wohl tatsächlich mit einem Knudsen am besten beraten, der so gut wie irgend möglich in Schuss ist. Den würde ich dann sofort nach dem Kauf einmal komplett checken und gröbere Sachen wie starken Rost entfernen lassen. Das kostet dann vielleicht nochmal 2000 Euronen, dann hab ich aber vermutlich erstmal Ruhe und brauche ihn für längere Zeit ''nur'' noch zu pflegen. Das dürfte doch funktionieren, oder sind die Knudsens sogar so anfällig, dass selbst bei sehr wenig gefahrenen Schönwetterfahrzeugen ständig größere Dinge anfallen? Dann müsst ich mirs doch nochmal überlegen...

  • knudsen ist so das robusteste was man überhaupt fahren kann, neben ollen opel, benz und volvo.
    rosten tun sie ja alle... :rolleyes:
    gegen den kauf hat keiner was gesagt, nur das man mit 2 linken händen kein bastelobjekt kaufen sollte. ;)


    zu wenig fahren is auch nicht gut, spätestens alle 2 wochen ne längere tour sollte schon sein.verschleissteile gibts günstig für den knud, taugt also auch als alltagsauto. :spitze:
    nur winter bzw salzbetrieb sollte man sich möglichst sparen.

  • Nuja...das war jetzt mal so grob gesagt. Ich will ihn nicht ausschließlich in der Garage stehen haben und mich am Anblick ergötzen. Im Sommer würd ich ihn wahrscheinlich am Wochenende für schöne Touren nutzen, öfter mal zu Treffen fahren oder schlicht ein paar Runden um den Block drehen. Standschäden wird er jedenfalls nicht davontragen, denke ich. Was ich mit dem wenig fahren meinte: Ich werde ihn nur sehr schonend nutzen, um das Fahrzeug im bestmöglichen Zustand zu erhalten. Das heißt nun aber nicht, dass der Wagen für immer in einer dunklen Scheune oder Garage verschwindet, um nur noch als Anschauungsobjekt zu dienen ;).

  • Word! :spitze:


    habe 2 jahre an meiner kackbude geschraubt und getan. Nun fährt der eimer seit nem halben jahr und ist das geilste überhaupt! :spitze: achja 200 euro für bezahlt und schon geschätzte 2000 reingesteckt. nächsten monat gehen da nochmal 2000 rein 8o

  • Zitat

    nächsten monat gehen da nochmal 2000 rein


    n rostumwandler entdeckt der aus eisenoxyd gold macht? :gruebel:

  • dirk, ich weiss aber nun kann ich auch nicht wieder zurück, zumal ich an dem eimer auch emotional sehr hänge! Aber genug gequake, wartets ab! ;)

  • Is doch normal, machen doch die Meisten so. Kohle, die man nach und nach versenkt, merkt man weniger, als solle man den Batzen am Stück auf den Tisch knallen. Klar, man könnte sparen, aber in der Zeit hat man nix zum fahren. ;)



    Ich stichel halt nur zu gern. :D

  • bin ja noch jung, ich werd noch genug in meinem leben in den sand setzen, da machen son paar tausender auch nix aus ;)

  • geld kann man auch anzünden.
    ok der tip is hier fehl am platze, in diesem forum hat eh keiner scheine und kupfer brennt schlecht.


    butchi tu mir einen gefallen und laß das!

  • Zitat von Butcher

    bin ja noch jung, ich werd noch genug in meinem leben in den sand setzen, da machen son paar tausender auch nix aus ;)

    Ich kenn einen Trick, wie man mit einer Altkarre ein kleines Vermögen machen kann! 8o:D

  • bin ja noch jung, ich werd noch genug in meinem leben in den sand setzen, da machen son paar tausender auch nix aus ;)


    genau!!! :uglybeer: und bist mal alt kannst schreiben: in meinem leben habe ich genug in den sand gesetzt; da haben son paar tausender auch nix ausgemacht. :stupid:

  • wenn der threadersteller den dortmunder wagen ankucken will, kann ich gern mitkommen.
    schreib mir ne email.
    prost!

  • Nochmal zurück zum Thema: Wer das Auto wirklich nur bei schönem Wetter fahren möchte und eine TROCKENE Garage hat um den Wagen unterzustellen, der braucht sich nicht allzuviele Sorgen um Rost machen. Ordentlich versiegelt kann man sogar Rost über Jahrzehnte stoppen. Mein alter Herr hat nun seit 1992 nen XJ12 von 1987 ind er Garage stehen, der war nach 5 Jahren seinerzeit schon Katastrophal angerostet für sein alter, aber noch besser als 90% der Exemplare. Restauration lohnt bei einem solchen Auto einfach nicht, mit 5 Jahren haben wir damals weniger als 10% des Neupreises hingelegt. Was hat der Herr Vater also gemacht? Alles was an Rost zu finden war teilweise entfernt, teileweise mit Rostumwandler und dann alles mit Hohlraumversiegelung bearbeitet. Seither sind 16 Jahre ins Land gegangen und die Karre hat an keiner Stelle weitergerostet, aber dafür regelmäßig die Wachsschichten kontrolliert und ggf. erneuert.


    Was ich damit sagen will: Nur weil Rost da ist (an nicht sichtbaren Stellen natürlich), muss man nicht gleich alles entfernen. Schweißnähte rosten so oder so wieder wenn man die Karre bei Wind und Wetter nutzt. Manchmal sogar so. Entzieht man dem Rost die Sauerstoffzufuhr hält man die Oxydbildung an. Man muss nur Sorge tragen, dass das a uch so bleibt! Und das geht natürlich nur bei Autos die nicht (oder nur selten) bei Regen bewegt werden und nicht bei Alltagsautos.