Ok, und hier die doofe Frage des Tages - wo ist der Unterschied zwischen einer zweiteiligen Kardanwelle mit Kreuzgelenk und einer mit Hardyscheibe?
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Ok, und hier die doofe Frage des Tages - wo ist der Unterschied zwischen einer zweiteiligen Kardanwelle mit Kreuzgelenk und einer mit Hardyscheibe?
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Kreuzgelenk läuft unruhiger.
Die V6 hatten dütt Schiebegelenk, meiner zumindest. Kaufst Du das, hat Cavalera nen 10er mehr!
Ok, Hardyscheibe = Schiebegelenk. Und wie funktioniert das?
Dat sind halt so Gummischeiben, die das gleiche machen, wie ein Kreuzgelenk, also Bewegungen der Welle in alle Richtungen ertragen. Nur halt gedämpfter, Gummi eben. Nachteil: wird halt irgendwann hart, schlägt aus.
Erfunden wurde das von Oliver Hardy, sonst hieße es ja Laurel Scheibe.
@ Bonie: Schiebegelenk ist keine Hardyscheibe!
HS soll geringe Biegewinkel ausgleichen
Schiebegelenk (war im Taunus Automatic verbaut) läuft runder,und kann auch noch Längenausgleich
Ahja, folgendes habe ich gerade gelernt, nachdem ich mein schlaues Ford-Ersatzteile-Buch zu Rate gezogen habe:
Einteilige Kardanwelle: 1300er, beide 1600er
Zweiteilige Kardanwelle mit Kreuzgelenk: 1600er, 2 L, 2,3L sowie 1600er, 2L und 2,3L Automatik (da gibt's noch irgendwelche unterschiedlichen Farbmarkierungen?)
Zweiteilige Kardanwelle mit Gleichlaufschiebegelenk (ist das die MIT Hardyscheibe?? ) für 1600er 2L und 2,3L Schaltgetriebe UND Automatic bis 02/72.
Falls ich mich nicht verlesen habe. Kann das so stimmen?
Kann schon Stimmen vom KnuTsen hab ich nicht so den Plan......
Gleichlaufscheibegelenk ist ohne HS!
Im 2er wohl nur V6 Automatic.....
Weia.
Also gibt's einmal Kreuzgelenk MIT Gleichlaufschiebegelenk.
Und dann noch Hardyscheibe.
Und wenn mir jetzt noch einer erklären könnte (Kardanwelle ist wirklich noch Neuland für mich), wo die Unterschiede zwischen beiden sind und wie sie funktionieren, würd's mir besser gehen, echt war. ;(
laut OC gibts:
Nur Kreuzgelenk
KG mit GLG
und HS
Das Gleichlaufschiebestück (für den Längenausgleich beim einfedern der H-Achse) steckt beim Taunus in der Regel im Getriebehals.
Die meisten K-Wellen haben dann eine Hardyscheibe.
Diese Wellen sind immer zweiteilig und haben dann weiter hinten ein Kreuzgelenk das das pendeln der Achse ausgleicht.
Es giebt auch K-Wellen, die haben hinter dem Schiebestück schon ein Kreuzgelenk. Die Einteilige z.B. vom 1,3l.
Dann giebt´s noch die zweiteiligen mit zwei Kreuzgelenken.
Ich meine, ich hätte auch schonmal irgendwo eine zweiteilige K-Welle mit Schiebestück im hinteren Teil der Welle gesehen.
Ich könnte nicht sagen, dass ich's jetzt kapiert habe :(
Werde jetzt mal schlafen gehen und vermutlich unter anderem von Kardanwellen träumen, morgen das Ganze nochmal lesen und dann weiter fragen.
Und morgen leg ich mich unter's Auto und guck nach.
Freitag ist unser Meister wieder da, der in den 70ern auf Ford gelernt hat, im Zweifelsfall geh ich dem solange auf den Zeiger, bis ich's kapiert hab. :rolleyes:
Gute Nacht, Bonnie & GXL (mit was-für-einer-Kardanwelle-auch-immer).
ZitatOriginal von franz
Ich meine, ich hätte auch schonmal irgendwo eine zweiteilige K-Welle mit Schiebestück im hinteren Teil der Welle gesehen.
Ja, die habe ich damals in meinen S-Kombi eingebaut. War ideal für die HiJackers
@ Michael,
das ist dann ein Gleichlauf-Schiebegelenk und sitzt hinter dem Mittellager.
ich bin aus meinen suchergebnissen nicht so ganz schlau geworden. hab unter meinem '80er noch die ganz normale zweiteilige welle mit so ner gummischeibe, dabei 1,6L mit 4gang. was für eine welle brauche ich, wenn ich V6 und 5gang fahren will?
oder auch: wenn die eventuell auch so passt, wie muss sie aussehen (nur echt mit XX zähnen...)?
Oiso, hab heut mit unserem Meister geredet, der in den 70ern auf Ford gelernt hat.
Seine Ansage: Kardanwelle fürn V6 immer mit Gleichlaufschiebegelenk UND Hardyscheibe.
Liebe Grüße, Bonnie & GXL
Das wär mir neu... aber hab da auch nicht so den plan von.
ZitatOriginal von Bonnie
Oiso, hab heut mit unserem Meister geredet, der in den 70ern auf Ford gelernt hat.
Seine Ansage: Kardanwelle fürn V6 immer mit Gleichlaufschiebegelenk UND Hardyscheibe.
Liebe Grüße, Bonnie & GXL
stimmt nicht.
nimms WHB. da sind tabellen drin. abgesehen davon, dass dann doch immer wieder anders zusammen gebaut wurde, stimmt schon was da drin steht. und wenn du wissen willst was bei dir los ist: drunter legen.
Ja, da hast du allerdings Recht, nur grad geht's nicht, weil Madame daheim auf dem Parkplatz steht und ich mit 'nem Kollegen ins Geschäft gefahren bin. :(
Ist ja nicht so, dass ich noch nie drunter geschaut hätte, aber das ist wie mit allem, was man eigentlich schon x-mal nebenbei gesehen hat ... man kann sich wenn man's braucht nicht mit aller Gewalt dran erinnern!
Ich werd das WHB mal wälzen, prinzipiell geht's mir ja auch darum, was das beste für Madame wäre.
Liebe Grüße, Bonnie & GXL
Hi,
nur ganz kurz,dazu werde ich mich heute mittag ausführlich äussern,war leider viel Schrott dabei,
(Sorry,ich bin halt mehr so geradeaus :D )
Ich
Das Bild bei Oldcars ist ganz hilfreich:

Da sind alle Versionen am Start.
Ich hätte gerne wieder die 5, zur Not nehm ich aber auch die 4 ;)
Ok,
also zunächst einmal ist mir kein Taunusmodell mit Gleichlaufgelenk hinter dem Mittellager bekannt und daher würd ich nen Kasten Bier wetten,dass es das auch nicht ab Werk gab!
Das einzige Fordmodell,von dem ich das kenne ist der IIer RS 2000,so ne Welle hab ich meinem Freund Martin zum 40. Geburtstag geschenkt,weil er sowas für seinen ConsulQP mit 928S-Motor brauchte.(Guckst du hier:http://www.kktt.de/start.html)
War halt das Porsche/Mercedes-Getriebe im QP,recht grosser Winkelversatz,da läuft sonst ne Hardyscheibe nicht lange und ein Kardangelenk"viereckig".
Zu den OC-Bildern(Copyright?)
Die 6 wird wohl die verbreitetste Welle sein,das Gummi ist halt da um kleinen Winkelversatz auszugleichen,nur das um was der Motor sich so bewegt.
Die 4 ist gewiss seltener anzutreffen,nach meiner persönlichen Meinung aber weitaus besser,das Gezappel,das sich aus den ganzen Gummis ergibt wird halt weniger,auch der Verschleiss der Gummischeiben ist natürlich wesentlich mehr als son Kardangelenk.
Das Wichtigste ist aber ,dass die Wellen richtig eingebaut werden!
Das heisst:Welle reinschieben,Mittellager per Hand ansetzen,erst an der HA festschrauben,DAS AUTO MUSS AUF ALLEN RÄDERN STEHEN,dann Mittellager MIT den erforderlichen Distanzscheiben(U-förmig) festschrauben,so,dass die Welle möglichst gerade aus dem Getriebe kommt!
Wenn das Gummi sich nicht viel bewegt verschleisst es auch nicht so schnell :D
Der Ralf
Doch, die Welle gab's. Haben wir damals aus einem 2.0 V6 automatic ausgebaut.
auf den Rädern stehend montiert hab ich die (durch Zufall auch, hab es nämlich am Strassenrand gemacht weil mir bei meiner Originalwelle die Hardyscheibe weggeflogen ist (nochmal Glück gehabt das nix weiter passiert ist).
Für extremes HiJacking war die Welle jedenfalls optimal weil die bei großen Höhen noch etwas in der Länge nachgab.
Heute ist wohl aber die mit den zwei Kreuzgelenken eigentlich sinnvoller für mich.
ZitatOriginal von stanley_motors
Das Wichtigste ist aber ,dass die Wellen richtig eingebaut werden!
Dazu fällt mir spontan noch ein, dass ich irgendwo mal was gelesen hab (evtl im WHB vom T2?), dass man den Neigungswinkel der Hinterachse noch irgendwie einstellen kann/sollte. Mit irgendwelchen gerasterten Unterlegplatten war das, glaub ich.
Also der Winkel zwischen Unterboden oder Fahrbahn und der "gedachten" Verlängerung des Flansches am Diff in Richtung Motor.
Hoffe, ich hab jetzt nicht noch Extraverwirrung gestiftet...
Chris
Hoffe, ich hab jetzt nicht noch Extraverwirrung gestiftet...
Denke doch,
habe ich doch oben schon beschrieben:dann Mittellager MIT den erforderlichen Distanzscheiben(U-förmig) festschrauben,so,dass die Welle möglichst gerade aus dem Getriebe kommt!
Bei ganz normal stehendem Auto(z.B.auf der Grube),sollte die Welle möglichst genau mit dem Antriebsstrang(Motor/Getriebe) fluchten,wenn du 2x Kardangelenk hast kannst du das auch vermitteln,z.B.bei Hi-Jackers.
Da sich ja jede Höhenbewegung der HA in Längenbewegung der KW auswirkt,wird bei sowas das Gummilager des Mittellagers extrem beansprucht!
Der Ralf
ZitatOriginal von taunitreiber
...dass man den Neigungswinkel der Hinterachse noch irgendwie einstellen kann/sollte. ....
.... "gedachten" Verlängerung des Flansches am Diff in Richtung Motor.
Hab nix vom Mittellager geschrieben.
Knudsen (was die fragende Bonnie ja schliesslich fährt):

Scheint beim T2 nicht mehr so zu sein...
Chris
Michael X( :Falls ich dann nach Beckum kann bring ich dir nen Kasten Öttinger mit!(Obwohl der Nachweis noch fehlt :D )
Ist für mich auch fraglich warum son 2,0 Automat das haben sollte? ?( Die werden dann doch eher gemütlich bewegt ?(?(?(
@taunitreiber:Ich kenne zwar diese Verstellmöglichkeit,
http://www.pixum.de/members/ra…88ac2e22d30d2dd0120a0754c
habe aber noch nie ein WHB dazu in der Hand gehabt,daher ging ich davon aus,dass das zur Spureinstellung der HA gut ist,da damit praktisch der Längslenker kürzer oder länger wird,gabs auch nur bei sehr frühen Taunen,und die Winkeländerung war wohl so gering,dass das System dann verworfen wurde,da die Toleranzen dies nicht mehr erforderten.
(Man lernt halt fast nie aus)
Der Ralf
Hab ich dass jetzt richtig Verstanden dass die Kardanwelle eingebaut werden muss mit allen vier Pfoten auf dem Boden? ?(
Mindestens die hinteren beiden,da durch das Ausfedern der Weg vom Mittellager zur HA länger wird,also,wenn du aufgebockt zusammenschraubst ,nach dem Ablassen ständig Druck nach vorne auf dem Gummi des Mittellagers hast!
Ralf
Also: Lest mal richtig das WHB.
Da steht, wenn mann´s nur oft genug gelesen hat, daß das Auto auf dem Boden stehen soll
und daß man zum festschrauben (justieren) des Mittellagers eine dicke Scheibe (ich glaube 5-6 mm)
zwischen Flansch und Diff legen soll und das dann mit den Schrauben leicht heften.
Dann das Mittellager festschrauben.
Beim T III habe ich da zur Ausrichtung des Mittellagers immer Scheiben (normale ca 2mm starke) drunter gehabt, nix besonderes.
Beim T II gar nichts.
Bei unseren heutigen Autos muss man immer kucken, daß das richtig ausgerichtet ist.
Die Gummies unter´m Motor und der Traverse werden auch nicht jünger...
Jetzt die dicke Scheibe am Diff wieder ab und das dann richtig verschrauben.
Es wird dabei die KW an das Diff herangezogen.
Wenn dann jemand einsteigt, oder die Fuhre andersweitig belastet wird,
hat die Gummielagerstelle an der KW wieder relative Mittellage.
Das macht auch alles Sinn.
Nur bis man aus dem Text im WHB schlau wird, dauert´s ne Weile.... :D
btw: In der Oldcar´s -Auflistung fehlt doch noch die Welle mit dem vulkanisierten Hardyscheibenstück (?)