US-Automuseum schließt, weil sich kein Mechaniker mehr für Oldtimer findet.

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    Fachwissen stirbt aus: Automuseum schließt, weil der Mechaniker fehlt


    Aktualisiert am 23.09.2026, 08:46 Uhr


    Ein US-Automuseum schließt, weil sich kein Mechaniker mehr für Oldtimer findet. Dieser Mangel an Nachwuchs ist auch in Deutschland bekannt und wird zunehmend zum Problem.


    Ein Museum in Ohio verkauft seine Sammlung, weil der langjährige hauseigene Mechaniker in den Ruhestand geht. Das Problem ist nicht neu: Schon vor Jahren berichteten Oldtimerbesitzer von Schwierigkeiten, geeignete Werkstätten zu finden.


    Snook’s Dream Cars im US-Bundesstaat Ohio schließt nach 24 Jahren. Der langjährige hauseigene Mechaniker Terry Stetler geht in den Ruhestand. Museumsbesitzer Jeff Snook fand laut Berichterstattung vom Magazin Toledo Blade keinen geeigneten Ersatz für die Wartung der Sammlung. Deshalb werden die Fahrzeuge verkauft. Darunter ein Jeep aus dem Zweiten Weltkrieg, ein Jaguar E-Type und ein früher Datsun Z. Dieses Problem betrifft nicht nur das Museum in den USA, sondern auch viele Oldtimer-Besitzer in Deutschland. Die Suche nach einem fähigen Mechaniker für den eigenen Klassiker kann schnell zu einer Odyssee werden. Der Grund scheint auf der Hand zu liegen.


    Es fehlt an Fachwissen


    Wer einen Oldtimer am Laufen halten will, braucht kein Diagnosegerät, sondern Fingerspitzengefühl. Das Einstellen von Vergasern oder das Finden von technischen Problemen verlangt nach Wissen und Erfahrung.


    Die klassische Kfz-Ausbildung bereitet Azubis mehr auf die moderne Welt vor. Die Lehrpläne setzen auf Hochvolttechnik, Elektronik und Software-Fehlersuche. Alte Mechanik kommt kaum noch vor. Wer heute eine Oldtimer-Werkstatt betreibt, sucht händeringend nach Leuten, die noch echtes Schrauben gelernt haben.


    Dazu kommt ein wirtschaftlicher Faktor. Die Fehlersuche an einem 50 Jahre alten Wagen frisst unzählige Stunden. Klemmende Schrauben und fehlende Ersatzteile lassen sich im schnelllebigen Werkstattalltag schlecht kalkulieren. In vielen Betrieben sind die Abläufe standardisiert, um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Blick zu behalten.


    Lichtblick an der Berufsschule


    Es gibt jedoch positive Ansätze. Ein Beispiel zeigt die Carl-Schäfer-Schule in Baden-Württemberg. Dort lernen Auszubildende in einer speziellen Zusatzqualifikation den Umgang mit Old- und Youngtimern. Solche Angebote schlagen die Brücke zwischen alter Technik und moderner Ausbildung.


    Quelle: https://www.auto-motor-und-spo…eil-der-mechaniker-fehlt/

  • In den USA gibt’s genug Leute, die an alten Autos schrauben können. Der Besitzer wird halt einfach keinen entsprechenden Lohn für einen Spezialisten zahlen wollen. Beschwert sich dann dass niemand mehr arbeiten will und macht den Laden zu.


    Pay bananas, get monkeys (or fuckin nothing)

  • Kann der keinen Mechaniker aus Kuba einstellen?

    Die kennen sich damit aus. Natürlich anständig bezahlen.