Rücklaufleitung überbrücken?

  • Moin folgendes Problem: Meine Transe hat den 2L OHC mit VV- Vergaser.

    Jetzt hatte ich von Hepp ein Motor bekommen der ein Ford Vergaser hat.


    Jetzt wollte ich die Motoren tauschen und aus irgendeinem Grund hatte ich im WHB geschaut bei Versager äh Vergaser Ausbau.


    Dort steht das beim Ford Vergaser die Rücklaufleitung abgesteckt werden soll.


    Da mein VV- Vergaser arge Probleme hat wollte ich den anderen Motor mit den Ford Vergaser so lassen und verwenden.


    Jetzt habe ich aber das Problem das mein Transit keine Rücklauf Leitung hat. 🙈


    Mein Gedankengang ich splitte die Benzinleitung vor der Pumpe und lege die Rücklaufleitung mittels eines Rückschlagventiel auf die Benzin Leitung.


    Oder wird das nicht funktionieren?

  • Kann man den Rücklaufstutzen am Ford Vergaser nicht einfach wie bei den Webern mit nem 4 cm Stück Schlauch, ner M8 Schraube und zwei Schlauchschellen deaktivieren?

  • Das machen hier einige so. Ist bei meinen Taunus auch so gelöst. Spricht in seiner Einfachheit wohl nichts dagegen.

  • Das ist nur die Schwimmerkammerbelüftung, kein Rücklauf. Also der hintere Schlauch ohne Schelle.

    also besser nicht verstopfen


    So genau kann ich mich ans Motor ausbauen nicht mehr erinnern, meine aber das es kein Rücklauf gab. Also wird es so sein wie Willi schreibt.

  • Der Rücklauf in den Tank dient primär dazu, Dampfblasenbildung in der Benzinzuführung in heißen Motorraumbedingungen zu unterbinden. Hat mit Schwimmerkammerbelüftung etc. nix zu tun, Willi hat den echten Belüftungsschlauch im Foto gezeigt. Solees PDSI-T Vergaser und ein paar andere hatten das im Einzelfall.!


    Am Nadelventil würde der Durchfluß von Sprit stoppen, sobald das Ventil schließt. Die kleine Benzinmenge im Schlauch zwischen Pumpe unnd Vergaser erwärmt sich schnell im Schlauch und bildet Dampfblasen. Diese können die Benzinzufuhr be- oder sogar verhindern.


    Also setzt man unmittelbar vor das Nadelventil einen Abzweig (T-Stück), der immer einen Teil des von der Pumpe geförderten Sprits zum Tank zurückführt. Dadurch entsteht ein Kreislauf mit ständigem Nachfluß kühlen Benzins aus dem Tank, der Dampfblasenbildung am Vergaser sicher verhindert.


    Damit nicht alles Benzin zurückläuft, ist der Abzweig zum Rücklaufschlauch im Querschnitt geringer.


    Der Rücklauf kann, unter Verlust der Dampfblasenfreiheit, ohne sonstige Probleme wegbleiben. Um den originalen Look and Feel beizubehalten, hann man auch ein Stück Rundmaterial als Abdichtung in den Rücklaufschlauch drücken. Auch Rückrüstung ist dann problemlos.


    Einspritzer haben Systemdrücke von mehreren bar, die Dampfblasenbildung sicher verhindern. Da sind solche Vorrichtungen überflüssig, oder per Leckleitung am Rail sowieso noch zusätzlich vorhanden.


    Die ganz oben vom TE beschriebene "Lösung" beschreiben Elektronikeer gerne mit "Widerstand ist zwecklos" ... :tongue