Eingangswellenlager Gertiebe T9 überprüfen lassen.

  • Hat jemand eine Ahnung, wo man das machen kann ? Wie und wer ?
    Die Problematik ist, dass ich jetzt 2 Getriebe überholt habe und beide trotzdem noch identische Geräusche machen. Das eines defekten Ausrücklagers,
    Beim Neuesten kommt auch noch ein "Sirren" in allen Gängen außer dem 4. Gang dazu.
    Echt Scheiße :cursing
    Nun gab es da wohl Probleme mit zu großem Spiel im Käfig des Eingangswellenlagers. Nach Anruf bei Motomobil, erklärten die, dass dieses Problem seit 2022 bekannt ist und dem Hersteller mitgeteilt wurde.
    Ob und was diese geändert haben, wisse man jedoch nicht.
    Eine Prüfung der Lager könne ja nur unter Last stattfinden. Da müsste man sich auf den Hersteller ( Ausland ) verlassen. Ist wohl nur ein Hersteller. Leider.
    Im Prinzip müsste ich jetzt jemanden finden, der klar definieren kann, dass die Lager noch immer falsches Spiel haben.

    Ziemlich ärgerlich, ob möglicherweise defekter Lager beide Getriebe noch mal zerlegen zu müssen. :cursing:sick


  • Bei dem Getriebe was ich überholt hab war es das Nadellager. Zum Glück gemerkt, sonst müsste ich das Scheissteil auch nochmal komplett zeröegrn und mm hätte in der Zwischenzeit weiter unwissend fleißig beschissene Lager verkauft.

  • Das Lager hier. Einmal mm, einmal original Ford.

    Das mm war um 22/100mm größer.

    Sollte man das Lager nicht besser messen, wenn es auf der Welle steckt? Nur die Nadeln im Käfig sind mmn zu flexibel, um da eine seriöse Aussage zu treffen.

  • Das Problem IST der Käfig.


    Bohrung in der Welle ist 27,78mm (oder irgendwas um den Dreh rum), mm Lagerkäfig hat 27,79mm. Da lagern dann nicht die Nadeln, sondern der Käfig.


    Man könnte natürlich den Lagerkäfig bissl abfeilen, aber das ist natürlich Mist. Kaufpreise bearbeiten… könnten auch einfach die Maschine richtig einstellen die den Käfig produziert.

  • Tja, ich werde mein Getriebe noch mal auseinandernehmen müssen.:crying
    Anders lässt es sich wohl nicht bestimmen, ob es das Nadellager oder das Eingangswellenlager ist.
    Das Nadellager kann ich ja messen.

    Beim Eingangswellenlager wird es schwieriger, falls mit dem Lager an sich etwas nicht stimmen sollte.
    Dann muss ich dann das „Ausschlussverfahren“ anwenden.
    Ein auf Getriebe spezialisierter Händler von der Insel, hat noch original FAG Kugelfischer Lager. 75 Pfund :blink.
    Das "Nachbau" von Motomobil kostet 45.- Euro.
    Hier könnte dann, „Wer billig kauft, kauft zweimal“ zum Tragen kommen. :crying
    Obwohl an meinem zur erneuten Zerlegung bereitliegenden Getriebe, eigentlich,
    Schon die Lger aus England verbaut sind.

  • Willi, die Hauptwelle für das umgebaute 4x4 Getriebe hatte ich neu gekauft, die andere ist auch in Ordnung gewesen.
    Mal schauen, bin heute nicht mehr so weit gekommen, dass ich das Nadellager begucken könnte.
    Aber das Problem mit dem herunterschalten aus dem 5 Gang nach Autobahnfahrt hat sich offenbart.
    Wie ich befürchte hatte, nachdem du mir beim anderen Getriebe erklärt hast, wie das mit der Synchronnabe 5. Gang verhält.
    Das Lag im Getriebehals ... :blink
    Ein "Gleitstein" ........
    Da hatte ich wohl einen Fehler beim Zusammenbau gemacht, wieder besseren willens.
    Aber ansonsten ist nix kaputtgegangen..... ne nicht richtig. Dieser Plastik Gleitring der 5.Gang Synchronnabe, sieht an einer Stelle nicht mehr so gut aus.
    Hast du zufällig noch so einen herumliegen den du abgeben würdest ?
    Außerdem musste ich bemerken, das ein Teil der 5.Gang Synchronnabe einen Zahnausfall hat :blink. Warum auch immer ich das übersehen habe.
    Das Teil hier

    Das könnte ich auch gebrauchen :biggrin .
    Oder vielleicht gleich eine komplette Synchronnabe ?

    Bin mal gespannt, was sich bezüglich des Nadellagers zeigt.

  • Das Nadellager........ die dürften gar nicht mehr verkauft werden. Hab das heute ausgebaut, optisch alles in Ordnung, bisschen mit der Schieblehre daran rum gemessen im Vergleich zu den "alten", gleiche Ergebnisse wie Mafijoosi.
    Ich bin hingegangen und habe die Hauptwelle in den Schraubstock gespannt

    Nadellager rein, Antriebswelle draufgesteckt und es kaum geglaubt.
    Die Antriebswelle ließ sich kaum drehen. Teilweise blockierte die sogar.
    Also mal eins von den "älteren" Lagern genommen, das eingesteckt und die Welle ließ sich wunderbar und leicht drehen.
    Der Grund dafür dürfte dieser sein, wenn seitlicher Druck auf das Lager kommt passiert folgendes.
    Der Käfig schleift am Lager ! Die Nadeln kommen gar nicht mehr ans Lager.
    So sieht das aus, wenn man gleiches mit dem "alten" Lager macht.

    Ich bin froh, dass ich nicht viel mit dem neuen Lager gefahren bin. Was verkaufen die da ? :cursing

    Eigentlich sieht das schon im vergleich merkwürdig aus. "Neu" vs "Alt"

    Der Käfigrand ist zu breit.

  • Es hat mehrere Mails und Telefonate benötigt, bis das bei mm „angekommen“ war.


    Ich kann es ihnen zwar erklären, aber nicht für sie verstehen… :sad:



    Wann hast du das Lager da gekauft?

  • Puh, das ist ja echt übel. Gut, dass ihr das aufgedeckt habt. Ich hab das zum Glück noch nicht gehabt.


    Ich sehe morgen mal nach den Teilen Michael, müsste ich noch haben.


  • Hier hab ich das schonmal thematisiert. Würde mich interessieren wie viele Getriebe insgesamt dadurch gehimmelt wurden :sad:

  • Wann hast du das Lager da gekauft?

    Gar nicht lange her. Scheint aber nur noch dieses zu geben. Auch bei den Briten :blink



    Ich sehe morgen mal nach den Teilen Michael, müsste ich noch haben.

    Danke, das wäre schon mal hilfreich.

    Ich habe noch ein Video, das pack ich grade auf Youtube, weil zu groß für hier.

  • So sieht das Live aus. Wundert mich, das offenbar sonst noch keine Probleme bei anderen aufgetreten sind.

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  • Man bekommt es ja zusammen. Und mit genug Power vom Motor schleift es sich dann ja auch ein. Mit Glück wohl so, dass man es nicht direkt hört - oder die Leute sind schwerhöriger als du. Ich bin heilfroh, dass Joosi das direkt bemerkt hat als wir mein Getriebe zusammengesteckt haben. Ich hätte es wohl erst beim von Hand durchdrehen gemerkt als das Getriebe wieder zusammen war. War dann auf alle Fälle ziemlich blöd, ein gutes Lager irgendwo zu besorgen, ich glaub das kam nachher NOS aus Italien.

  • Ich verfolge das hier mit großem Interesse. Beruflich habe ich auch mit verschiedenen Getrieben zu tun(keine Schaltgetriebe) und habe diese zweierlei Blechkäfige ebenfalls festgestellt.

    Die Nadelkränze, die in diesem T9-Fall passen, sind denen von INA sehr ähnlich die ich bei der Arbeit verwende. Die Hersteller der Getriebe verwenden teils Lager von anderen Marken, die ebenfalls diesen breiten Käfigrand haben.


    Wenn jemand hier die Ist-Maße der Bohrung und der Welle mit Innenmess- und Bügelmessschraube feststellen kann, lässt sich möglicherweise ein Nadelkranz von INA (Kugelfischer gehört inzwischen zum Unternehmen) herausfinden, damit hier ein passendes gefunden werden kann.

  • Das Ganze wird merkwürdig. Anscheinend bin ich der einzige, der dieses Problem hat. :wonder:
    Einige Getriebe Firmen ua. Westermann, wollen dieses Problem nicht kennen. Diese beziehen ihre Teile ebenfalls von Bearingkits England.
    Man hätte bisher keine Probleme feststellen können. Vielleicht würden die Maße meiner Hauptwelle nicht stimmen .... etc. :blink.
    Wobei das Problem eben nicht der Durchmesser der Welle sein kann, denn mit den alten Lagern funktioniert das ja einwandfrei.
    Bearingkits hatte ich auch geschrieben, inkl. Bilder, von dort aber noch nichts zurückbekommen. :sad

    Ich meine, der Fehler ist doch eindeutig und sehr offensichtlich, oder ?
    Grillwagen, das wäre mal ne Maßnahme. Sprichwörtlich :biggrin
    Ich habe nicht die Instrumente, um das zu messen. Würde es helfen, wenn ich dir eines der "alten" Lager zuschicke?
    Getriebe hat ja wie der Wagen nun erst mal Winterpause.
    Ich habe mal bei Schaeffler ein wenig recherchiert. Aus dem "Katalog" lässt sich da nichts finden.
    Gibt nur „Standardmaße“. nix nach Komma.

    So wie es mir scheint, bei gaaanz genauem hingucken, ist das alte Lager nicht "von der Stange" gewesen ? Siehe Bilder.
    Das neue, auch von den Abmaßen her schon.


    Also so Amateur mäßig mit der Schieblehre gemessen, hat das neue Lager 27x19mm Außen innen.
    Während das alte da im Kommabereich liegt. 27,56 x 21,50mm
    Der "Rand" misst beim alten 3mm beim neuen gleich 1mm mehr. Also 4mm.
    Eigentlich passt das ja so weit, das Problem bleibt wie auch von Mafijoosi bereits festgestellt, der 1mm höhere Rand des neuen Lagers.

  • Eventuell wurden hier ja metrische und zöllige Nadelkränze verwechselt?

    Eine unterschiedliche Anzahl der Nadeln ergibt sich eigentlich durch einen Unterschied bei den Durchmessern außen zu innen.

    Da ja die Durchmesser von Welle und Bohrung fix sind(innerhalb ihrer Toleranzen), wären leichte Abweichungen der Lager vielleicht darauf zurückzuführen. Da gehts oft nur um Zehntel Millimeter Differenz, und schon wird aus einem Käfig mit genügend Spiel, ein klemmendes Bauteil.


    Falls du mit deinem Messchieber hinkommst, könntest du mal den Durchmesser einer einzelnen Nadel bei beiden Lagern messen.

  • Irgendeine geänderte Norm, früher ab Werk vielleicht ein zölliges oder ein Sonderlager für die zigtausende gaytriebe von Focht um 1/10Cent zu sparen? Der alte Käfig wurde aus zwei Teilen zusammengebaut, das kann man heute wohl besser.

  • Michael, ich hab alles durchsucht, ich habe die Sachen noch 1x, allerdings würde ich mich davon nur sehr ungern trennen, solange ich selbst noch so ein Getriebe habe. Sorry. Ich war eigentlich der Meinung ich hätte noch mehr davon, dir habe ich nicht zufällig schon mal sowas gegeben? :gruebel:

  • Ich hab das mal so fürs Gefühl mal auf der Arbeit zusammen gesteckt.

    Ein Nadelkranz mit 16x24mm (innen/außen) hat auf die Lagerstelle gefügt ziemlich genau 24mm außen, 1-2/100mm Abweichung. Der Käfig hat innen etwa 1mm Luft zur Lagerstelle.

    Ich könnt mir die Theorie mit der Verwechslung eines zölligen und metrischen Nadelkranzes immer noch gut vorstellen. Da lässt sich das Lager, durch wenige Zehntel mm Abweichung, immer noch fügen, die Funktion lässt aber zu wünschen übrig.


    Michael: falls du noch beide Lager ausgebaut liegen hast, miss doch bitte mal je eine der Nadeln im Durchmesser.

  • Bei beiden Lagern messe ich 5 mm Durchmesser bei den Nadeln.
    Das mit Zoll und mm könnte passen, da die Lager wohl in erster Linie über GB vertrieben werden.

  • Ich lese hier interessiert mit, da ich mein MT75 auch noch zerlegen will.

    Du hast am neuen Lager 19 und 27mm gemessen.

    Ich vermute, wurde bisher nicht eindeutig benannt wo es klemmt, dass es die 19mm betrifft.

    Mess doch mal deine Welle, ein Zollmass ist z.B. 19,05mm.

    Dann kämen die Nadeln weiter nach außen.


    Gruß Mani

  • Heute noch mal herumprobiert und mir einen "Wolf gemessen". Dabei kommt aber nicht wirklich was rum, außer dass diese neuen Nadellager halt deutlich anders bemessen sind als die alten.
    Mit dem Ergebnis ,dass die Eingangswelle sich sehr schwer drehen lässt, mit dem neuen Nadellager.
    Mehr oder weniger zufällig ergaben sich zwei Dinge.
    Wenn ich die Eingangswelle ohne Nadellager aufstecke, fühlt es sich beim Drehen der Welle genauso an, wie mit dem neuen Lager darauf :irre:
    Wenn das neue Nadellager auf der Welle steckt und ich die Eingangswelle einige mm anhebe, lässt diese sich so gut drehen wie mit den alten Lagern :blink
    Das macht mich kirre.

  • Michael, ich hab alles durchsucht, ich habe die Sachen noch 1x, allerdings würde ich mich davon nur sehr ungern trennen, solange ich selbst noch so ein Getriebe habe. Sorry. Ich war eigentlich der Meinung ich hätte noch mehr davon, dir habe ich nicht zufällig schon mal sowas gegeben? :gruebel:

    Kein Ding :whink .
    Ist ja nicht so als gäbe es nichts mehr. Nur, die elenden Zoll und Versandkosten von der Insel..... die spart man sich gerne.
    Ich habe ja jetzt einige Monate Zeit.
    Erst mal muss ich herausfinden, was mit dem elenden Nadellager los ist.