OT: Rostige Stahlträger

  • Nabend,


    bin ja zur Zeit fleißig am reno und sanieren, und dabei wieder über etwas gestolpert; Rostige Stahlträger im Keller. Ist n altes Fachwerkhaus.

    Sind aktuell nicht gestrichen und halt rostig, teilweise etwas arg rostig.

    Da es im Keller etwas feucht ist würde ich die natürlich gerne behandeln, damits nicht schlimmer wird. Aber wie?
    Mache ich das wie beim Auto? Drahtbürste, Rostumwandler, Zinklamellen-Spray und dann Brantho 3in1 drauf? Oder gibts da andere Wundermittel und Anwendungsverfahren?


    Kann morgen oder so auch n Bild knipsen.


    Dankeschöööön

  • Du kommst doch eh nur an die Sichtseite der Träger , bringt dann eh nicht viel.

    Ansonsten mitm Nagelentroster oder Sandstrahl drüber und hinterher Brantho

  • Drahtbürste kaka. Aufm Hof legen (der keine direkten Nachbarn hat), sandstrahlen und dann Brantho.

    Die sind halt schon noch verbaut )A(


    Du kommst doch eh nur an die Sichtseite der Träger , bringt dann eh nicht viel.

    Ansonsten mitm Nagelentroster oder Sandstrahl drüber und hinterher Brantho

    Ja, da könntest du wohl recht haben.

    Ist allerdings tatsächlich Beton, also die Decke in der die Träger sind. Kellerdecke, das Erdgeschoss beginnt darüber.

    Nun ist meine Annahme und Hoffnung, dass der Träger nur auf offenen Sichtseite korrodiert sind.

  • Keine Kontakte zu einem Stahlwerk?

    Da gibt es doch die gute, rote Grundierung, wo auch nach Jahren noch nix gammelt.

    Oder jemanden bei der Bahn fragen.

  • Ich würde denen satt (!) Owatrol geben.


    Einfacher geht ja praktisch nicht.


    Danach vielleicht noch eine Runde Eisenglimmerfarbe, z.B Branthi 3 in 1.

  • Die sind halt schon noch verbaut )A(


    Ja, da könntest du wohl recht haben.

    Ist allerdings tatsächlich Beton, also die Decke in der die Träger sind. Kellerdecke, das Erdgeschoss beginnt darüber.

    Nun ist meine Annahme und Hoffnung, dass der Träger nur auf offenen Sichtseite korrodiert sind.

    Tagesgeschäft bei mir. Mit Sicherheit rundum korrodiert , wie alt ist die Bude? Zuggurt beobachten, im Zweifel Risse nachschweißen und Unterstützungskonstruktion unterbauen.

  • Ich würde denen satt (!) Owatrol geben.


    Einfacher geht ja praktisch nicht.


    Danach vielleicht noch eine Runde Eisenglimmerfarbe, z.B Branthi 3 in 1.

    +1


    Drahtbürstenaufsätze verdichten und polieren den Rost dann. Glänzt zwar am Ende schön und sieht aus wie blankes Metall, ist aber oft leider noch polierter Rost. Wenn mechanisch, dann Nagler oder zumindest Fließscheiben. Gilt auch oder vor allem für Karren!

  • Ist "Fließscheibe" der aktuell gültige Ersatzbegriff für maximalpigmentiertes Feingebäck? :gruebel:

    Einmal editiert, zuletzt von Joe ()

  • Nico, du kennst doch unsere Werkstatt, die antiken Eisenbahnschienen und was da sonst so zusammengeschweißt worden ist, habe ich da wo man sich rostige Klamotten holen könnte, wenn man sich (betrunken) anlehnt, einfach satt mit Leinölfirnis gestrichen, billiger geht nicht/kaum und funktioniert jetzt zumindest seit ein paar Jahren sehr gut.

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    Edit,

    ist erstmal ´ne ziemliche Zeit lang klebrig, wird dann aber genau wie Owatrol (viel was anderes ist ist Owatrol auch nicht) fest.

  • ich hab im Keller auch so nen Träger, Putzschicht abgeblättert und gut braun Blätterteig an paar Stellen


    mir wurde hier glaube auch zu owatrol geraten, wenn diese Leinöl das gleiche ist, warum nicht...


    hab dann nen Industrie Stahl Fachmann gefragt, der meinte nur, wäre alles net so schlimm


    bin auf die Bilder gespannt

  • Nennt sich (üblicherweise) "Preußische Kappendecke"
    https://www.google.de/search?q=Preu%C3%9Fische+Kappendecke
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kappendecke


    Ob das bei deinem Fachwerkhaus auch diese Bauform ist?

    Bei mir ist das auch - das eigentliche Problem ist, dass die Dingens in ihrem Auflager in der Wand wegrosten.

    Werde auch mal Bilder machen und einstellen.

    Nico95: welche Spannweite hast Du?

    Einmal editiert, zuletzt von jawolf30 ()

  • Wichtig beim Leinöl /Owatrol ist ggf. die sichere Entsorgung der (Putz-)Lappen, die mit dem Öl getränkt worden sind, die können sich bei der Trocknung selbst entzünden.

  • Keine Kontakte zu einem Stahlwerk?

    Da gibt es doch die gute, rote Grundierung, wo auch nach Jahren noch nix gammelt.

    Oder jemanden bei der Bahn fragen.

    Kannst bei Volkswagen bekommen. ALN00200310 ist die Teilenr.

  • Rostegal ist Geschichte, weil es die Lackfabrik nicht mehr gibt. Zu, weil Eigentümer und Prokurist zusammen das Alter von 150 Jahren deutlich überschritten hatten.

  • War heute nicht vor Ort, folglich keine Bilder.
    Morgen aber bestimmt.
    Tragweiten unterscheiden sich.

    Die guten Träger haben ~5m, den den ich als schlecht bezeichnen würde ~2m.

  • Wichtig beim Leinöl /Owatrol ist ggf. die sichere Entsorgung der (Putz-)Lappen, die mit dem Öl getränkt worden sind, die können sich bei der Trocknung selbst entzünden.

    Wichtig ist dass Mann den Lappen nicht zeknüllt in Ecke schmeisst,die entzünden sich nicht bei der Trocknung wenn die vernünftig zum trocknen irgendwo hängen.Es gibt da wohl chemische Reaktion und die können Anfangen zu brennen aber komischer Weise nur wenn's zerküllt ist.

  • Das Rostproblem wwäre damit aber wohl auch gelöst.

    Kann man den schlechten Träger nicht durch ein z.B. untergestelltes Zahnrad abfangen? :hexweg:

  • Wer weiß ob der überhaupt schlecht ist,

    ein bißchen Patina muss ja noch lange nix machen.


    Hab mir das hier im Keller noch nie angeguckt und ist auch so´ne Stahlträger mit Beton, glaube gewölbt.

    Haus fällt auch nicht so leicht um.

  • So hier nun Bilder.

    In einem Raum sind die tatsächlich ja doch lackiert, da sind sie allgemein wohl auch am besten.


    Aufm letzten Bild schon recht knusprig und da könnte ich den Rost mit den Fingern runter popeln.


    Weiter geht's:


    Der unter dem Schild biegt sich schon dezent und das Material recht lose auf der gesamten Länge auf einer Seite. Der obere äußere Teil vom "I" ist eher als abwesend zu bezeichnen.


    Und hier noch die im Kellerflur, da ist die wenigste Arbeit nötig.



    Das is alles noch ganz hübsch. Farbe war da vermutlich vor 50 Jahren einmal drauf.


    Die Bude müsste mittlerweile rund 100 Jahre alt sein. Vielleicht auch 110.

    Also quasi neuwertig.