Kummerkasten

  • Da hast du ja echt ein bischen Pech, bei mir tauchte das Phänomen auf der linken Seite auf (Omega A), hier konnte sich der Dom aber gut am HBZ abstützen so das er nur ein paar cm nach innen gewandert ist. Ein paar Winterwochen hat der HBZ die Sache gehalten, dann hab ich den Scheisseimer beim Schrotti stehen lassen.

    War ein lustiges KFZ, man konnte während der Fahrt den Zündschlüssel abziehen ohne das er ausging oder die Lenkradsperre einrastete. Was für heitere Blicke der Beifahrer sorgte.

    Ich glaube das war wirklich die schlimmste Karre die ich je hatte. Dafür gratis.

    Omega A war glaube ich was das anging eines der schlimmsten Karren von Opel. Meine Eltern hatten damals einen Omega A Caravan als Neuwagen bekommen. Es gab wirklich keinen größeren Familien-Ausflug, den wir mal ohne Panne absolviert haben, einen kompletten Urlaub mussten wir wegen dem Karren auch mal absagen weil er pünktlich zur Abfahrt mal wieder seinen Dienst quittiert hatte. Was für eine unsägliche Dreckskarre.

    Federbeine fand ich schon immer grauenvoll, schlichtweg billig, das ist alles was die an Vorteil haben, ich mag da doch lieber richtige Achsen.

    +1 Federbeine beim Oldheimer erst recht wegen der Rostmallessen. Das haben die bei den Taunus/Granada Modellen schon ganz gut gelöst.

  • Das haben die bei den Taunus/Granada Modellen schon ganz gut gelöst.

    Ja, sehe ich auch so, zumal schlimmstenfalls mal die vorderen Vorderachsaufnahmen wegfaulen, zwar auch nicht schön aber da kann man wenigstens sehr gut und mit einfachsten Mitteln vorbeugen ohne irgendwas zu zerlegen.

    P5/7 gibt es doch auch kaum einen der noch die werksmäßig eingeschlagene FIN hat ...

  • Gibt leider keine Strebe für´n Vergaser. Also vorher noch auf Einspitzer umbauen... :sinnlos:


    Hätte ja jetzt echt noch bis zum Winterende damit warten können die Karre... :no:


    Omega A hatte ich auch schon einige. Mein Großvater hatte auch einen damals neu gekauft und knapp 20 Jahre gefahren.

    Liefen alle absolut zuverlässig. Und als 2.0i auch erstaunlich sparsam. :dunno: Abgesehen von der Rostproblematik halt...

    Und den Zahnriemen darf man nicht zu straff spannen, sonst bricht halt die Nockenwelle... :whistling



    Edith meint grad, daß da ja noch ein paar Omegas irgendwo in den Tiefen der Hallen stehen. :gruebel:

  • Und als 2.0i auch erstaunlich sparsam.

    Der Motor war doch auch im Calibra, oder? Das Auto war ein kleines Wunder, lief gut über 200 und konnte aber auch mit sehr wenig Schbridd auskommen.

    Und das mit nur 115PS. Das cw-Wettrüsten hat also auch was gebracht, nicht nur die Autos verschandelt.

  • Der Motor war damals in fast allen Opels zu haben.

    Den Omega bin ich seinerzeit auch ohne Probleme mit 7 Liter gefahren. Ganz ohne zu schleichen. Waren halt auch noch verhältnismäßig leicht die Kisten.

  • Den besagten C20NE hatte ich im Sommer aus einem Omega A in den Winterrekorder gesteckt.

    Ein gutmütiger und fast unzerstörbarer Motor.

    Und zweite Serie hatte bereits Zahnriemenspanner.

  • +1 Federbeine beim Oldheimer erst recht wegen der Rostmallessen. Das haben die bei den Taunus/Granada Modellen schon ganz gut gelöst.

    Rost.... was? Rost-mal-essen? Aber ja, kann ich nur bestätigen.


    Haben damals nach dem Kauf des Audis 2 Tage lang alles mögliche in Ordnung gebracht, da der Noterwerb in desolatem Zustand war. Bremsen, Querlenker, Spurstangenendstücke, alles mögliche und unmögliche am Fahrwerk und was weiß ich nicht noch alles. Am Freitagabend ca. 21h aus der Mietwerkstatt rausgefahren, dabei machte es vernehmlich "Knack". Wieder rein - Federbeinrohr direkt unterhalb der Halterung gebrochen :cursing Also Audi auf dem Gelände der Werkstatt abgestellt, mit dem Taunus heim und auf die Suche begeben nach bezahlbaren guten gebrauchten.


    Samstag früh gleich ans Telefon gehängt und alle Optionen abtelefoniert. Da es zwischen Weihnachten und Neujahr war hatten sämtliche Teilehöker und Schrottis mit korrekter Teileverwertung im Umkreis aber leider geschlossen :tina: Audi Tradition natürlich auch, und es musste ja schnell gehen!


    Am A... der Schwarzwaldwelt Samstagmittag bei nem Privatanbieter über KA welche gefunden, Verkäufer fährt aber am gleichen Tag nachmittags in Urlaub, müssen ich glaube 16h abgeholt werden. Äh... ja. Das schaffen wir nicht. Dankenswerter Weise war Joosi bereit, die Dinger abzuholen, von ihm aus war's machbar. Übergabe bei ihm dann sonntags, am nächsten möglichen Tag die Dinger eingebaut, uff.

  • Hab heute den Scorpio entfahrtüchtigt bzw zum Auslaufmodell gemacht.


    Beim rechts in eine Lücke abbiegen ordentlich durchgezogen und gen 5500 Touren gab es n infernalisches Geräusch. Das ging gut 10 Sekunden nicht weg, drehzahlunabhängig. Keine Ahnung was genau es war. Auf einmal wieder weg, ok...


    Bei nächster Gelegenheit mal in den Motorraum geguckt: Sieht aus wie Sau! Kleine Öltröpfchen am rumfliegen und um die Servopumpe ordentlich Schlonz. Ich glaub, da ist n Lager und/oder ne Dichtung ordentlich defektiert worden. Ach man, ist doch eigentlich n Winterauto von dem man nur den Antriebsstrang braucht und jetzt fängt der an sich aufzulösen :laugh: Hat grad beim wieder heimfahren auf jeden Fall lustige Geräusche von sich gegeben. :sinnlos:

  • Sooo,

    Die Wasserpumpe ist der Verursachen des Ganzen, oder Ford hat dort ein Pendelkugellager verbaut. :laugh:


    Dank des servoölfarbenen Kühlwassers gab es Anfangs diese Fehldiagnose mit der Servopumpe. Und ich musste halt schnell weiter zur Arbeit. Je mehr man nach den Ursachen derGeräusche auf den Grund geht, desto weniger gern fährt man einfach weiter :hexweg:


    Danke an alle, die mir helfen oder mich erlösen wollten :inlove:

  • Muddern meinte die Asche sei schon kalt und hat sie neben dem Kamin in einer Papiertüte abgestellt..... Als sie vom Einkauf zurück kam stand das ganze Haus voller Rauch.

    Das wirklich üble ist der Geruch und der Ruß, der wirklich überall sitzt und sich kaum entfernen lässt.

    Hat jmd Erfahrungen mit sowas?

    Gibt ja ein paar Firmen die sich auf sowas spezialisiert haben, aber die Bewertungen sind teils übelst.




    Als

  • Mal die Versicherung kontaktieren,

    meine Mutter hatte mal ähnliches, da hat es die, ich meine Hausrat, übernommen, war auch sacketeuer, alle Möbel wurden irgendwie mitgenommen und in eine Ozonkommer o.ä. gepackt, Wohnzimmer wurde auch ozonisiert oder so, anschließend alle Wände gemalert.

    Alles auf die Versichrung zum Glück.

  • Sowas ähnliches hab ich schon hinter mir. Da hilft nur putzen, putzen und nochmal putzen. Alle wischbaren Oberflächen x-mal abwischen, dazwischen immer wieder neues Wasser mit Fettlöser. Die Wände und Decken abwaschen und neu streichen. Bei Teppich und Polster sieht's übel aus, vielleicht hilft da mehrfach Polsterreiniger/Teppichschaum. Der Mist hängt ja sogar in den Gewinden der Glühbirnen. Ist auf jeden Fall ne richtige Fleißarbeit, ich hab drei Wochen gefeudelt.

    Mein Beileid...

  • Ach du Scheiße!!!
    Aber man muss auch sagen: viel besser hätte es nicht laufen können, das war wirklich Glück im Unglück.

    Davon ganz ab, finde ich das "Muster" an der weißen Wand in der Ecke gar nicht schlecht.
    Habe erst die Bilder und dann deinen Text gelesen und dachte mir direkt "die Wand ist ja fancy, sieht cool aus" - Joa, war wohl nicht so cool.

    Die Möbelstücke würde ich versuchen mit nem Tornado zu reinigen, leiht dir bestimmt jemand!
    Wände und ähnliches mit klassischen Seifenwasser. Leg dir aber bloß alte Handtücher o.Ä unten an die Wand, nicht das am Ende noch der Boden aufquillt, weils vom putzen n Feuchtbiotop geworden ist.
    Alle großen tragbaren Stoffe (Teppich, Fußabtreter, Decken, weiß der Kuckkuck) in die Waschmaschine/Wäscherei hauen

  • Irgendwann in meiner Kindheit haben meine Eltern in der Weihnachtszeit auch mal erfolglos gefackelt. Tatsächlich gab es zwar abgebrannte Stellen, aber eben nur "an-" und nicht "ver-". Hat der Versicherung damals nicht gereicht. Hätte schon richtig verbrannt sein müssen, damit die den Beutel aufmachen.

    Trotzdem vermutlich Glück gehabt.


    Es gibt Wandfarbe für Raucherwohnungen. Nikotinblocker. Sieht mir nach einem Anstrich mit sowas aus. Möbel wurde ja schon gesagt....

  • Kommt sicher auf die Versicherung an, das Rußinferno ist eine Folge der Flammen, somit könnten die das übernehmen.

    Meine Mutter hatte damals vermutlich ein bißchen Glück mit ihrem Versicherungstypen bei dem schon ihr Vater Versicherungsnehmer war.

  • Kommt sicher auf die Versicherung an, das Rußinferno ist eine Folge der Flammen, somit könnten die das übernehmen.

    Meine Mutter hatte damals vermutlich ein bißchen Glück mit ihrem Versicherungstypen bei dem schon ihr Vater Versicherungsnehmer war.

    Wenns unbedingt gebrannt haben muss, hat die Tüte halt gebrannt und in letzter Sekunde wurde alles gerettet :dunno:

  • Meine Mutter hatte jedenfalls angeben müssen Flammen gesehen zu haben, wenn´s nur Schwelt isses auf keinen Fall versichert.

    Mir fällt auch noch wieder ein, es waren zwei Versicherungen die gezahlt haben, einmal Hausrat und einmal wohl Gebäude, die die den größeren Teil zu zahlen hatten, waren die schon seit Ewig, da die direkt übernommen hatten, hat die andere Versicherung dann auch mitgezogen.


    Flammen sind wichtig, waren sie damals beim e32 des Lebensgefährten der Mutter auch, da war der ganze Elektrikfickfack unter der Rückbank verkokelt, da hatte er "Flammen gesehen weil er ja im Auto war und dann die Rückbank hochgenommen hatte" :coyo:

    Hätte es keine Flammen gegeben hätte die Kasko nicht bezahlt.