wegen der Bremse hinten

  • Hallo,


    hatte die HA raus und neu be-buchst. Gestern mal ein paar Meter gefahren und die Hinterachse klappert.
    Als erstes läßt sich die Handbremse bis hoch ziehen ohne Wirkung. Ich hatte das Rädchen auf der Druckstange verstellt. Nach wieviel 100mal Bremsen stellt sich das wieder nach? Denn die Bremse ging ja vorher, richtet sich das allein wieder ein?
    Das Klappern kommt meines erachtens aus einer kippelnden Bremstrommel, also irgendwie ist das Spiel seitlich, war aber vorher auch nicht da. Sollte sich das Radlager durch Bremstrommel abziehen verabschiedet haben?


    Grüße Seb

  • Also, das mit dem selbst nachstellen wirst Du vergessen können. Hat bei mir noch nie gefluppt. Also lieber von Hand machen... Vielleicht ist das Klappern dann ja schon weg?
    jj

  • Mit den selbstnachstellenden Handbremsen hatte ich schon einige Male Probleme, egal ob Ford oder was anderes.
    Wenn man wirklich eine Bremse hat wo noch keiner drin rumgepfuscht hat, sollte man sich vor dem zerlegen mal eine Stunde einprägen wie dieser ganze Verstellmechanichtsnutz funktioniert.
    Lässt sich von der Ferne schlecht erklären, noch dazu wo Lucas, Girling, Bendix und Ate da die Finger im Spiel hatten.

  • Zitat

    Original von OnkelB
    Sollte sich das Radlager durch Bremstrommel abziehen verabschiedet haben?


    hi,


    ABZIEHEN? wenn ich mich recht erinnere, werden die bremstrommeln von den felgen/radmuttern gegen den flansch der antriebswelle gepresst.


    also wenn rad fest, trommel auch fest...


    oder bin ich im falschen film? is so lang her, dass ich an der hinteren bremse meines tauni war...


    dem verstellmechanismus mit nem schraubendreher durch ein loch nachhelfen.


    festziehen, bis bremse leicht schleift, dann wieder ein bisschen lösen, dass trommel frei dreht.

  • Zitat

    Original von taunitreiber


    ABZIEHEN? wenn ich mich recht erinnere, werden die bremstrommeln von den felgen/radmuttern gegen den flansch der antriebswelle gepresst.


    ja richtig, aber die trommeln gingen nicht so leicht von hand runter weil die beläge die trommel bisschen fest gehalten haben.
    deswegen fänd ich das mit dem radlager eigentlich auch sehr unwahrscheinlich.


    nagut, dann mach ich die trommeln nochmal runter und stell nach, denn feinen rest dann durchs loch, denn ich hab einige umdrehungen zurück gedreht. gierling müßte das sein, mit dem haken der das rädchen bewegt


    naja, muß ich morgen nochmal auf der bühne gucken wo das spiel jetzt herkommen soll. ?(


    Grüße und Danke Seb

  • ...ist das mit der Nachstellangelegenheit tatsächlich heikel.


    Problem ist: Wenn beim zusammenbau zu viel "Spiel" zur Trommel ist,
    dann muss der Verstellmechanismus einen sehr langen Weg zurücklegen.
    Der Arm, wo das Verstellhäkchen dran ist, bewegt sich weiter als normal, wenn der nur den Lüftspalt herstellt.
    Ist der Weg jetzt viel weiter, schiebt auch das Häkchen den Verstellzahnkranz weiter als sonst.
    Leider auch darüber hinaus!
    Dann kommt das Häkchen nicht mehr zurück über den Zahnkranz und es hat ein ENDE mit der Nachstellerei.
    Ich meine, das mal so beobachtet zu haben.
    Weiß jetzt nicht mehr bei welchem System, aber so ähnlich wohl bei allen.
    War vielleicht nur ein Denkanstoß und dafür, das mal selber unter den Aspekten zu beobachten.


    Ich habe dann immer den eingelaufenen Rand der Trommel mit ner Schruppscheibe im 45° Winkel ganz weggeschliffen.
    Dann die Backen so gut das eben ging schon "gespannt", daß danach mit Trommel
    nur noch sehr wenig nachgestellt werden musste.
    Nachspannen quasi mit der Handbremse, denn da sitzt der Nachstellhebel dran.
    Und immer nur ganz wenig ziehen!
    Dauert u.U. was länger.
    Aber der kleine Haken schiebt ja den Zahnkranz immer nur ein paar Grad weiter
    und dann wird halt immer nur ganz wenig nachgestellt.


    Bei der Bremsenrevidierung kann´s nicht schaden, den Nachstellmechanismus schön gängig zu machen.
    Oder gleich neues Zeug rein.
    Wenn der keinen Druck von den Federn hat (beim Bremsen) dann muss das alles leicht gehen!
    Darum auch beim zurückdrehen des Zahnrades immer mit Handbremse, oder am Seil ziehen.

  • soweit, so gut, aber:



    meines erachtens nach fängt der hebel erst an zu verstellen, wenn die handbremse die backen an die trommel angelegt hat, und man dann weiter zieht (mit ein bisschen normalem betätigungskraftaufwand).


    sonst würds keinen sinn machen, weil ich will ja nicht bei jedem normalen handbremse anziehen nachstellen...


    bzw würd nen korrekt eingestelltes spiel mit 10x handbremse ziehen zu stramm machen.


    irgendwo in dem mechanismus is was, das dafür sorgt, dass erstm ab ner bestimmten kraft auf den belaghebel nachgestellt wird. irgend ne umlenkhebelei oder sowas.

  • ...erst wenn der Weg, den der Hebel in der Trommel zurücklegt, groß genug ist(wenn der Belag abgebremst ist
    und das Lüftspiel zu groß geworden ist), daß das Nachstellhäkchen einen Zahn ganz weitergeschoben hat,
    dann springt das Häkchen auf dem Rückweg (beim Bremse lösen) einen Zahn weiter zurück und fängt an, den weiter zu schieben....

  • Kleiner Tipp zu der halbautomatischen Bremsnachstellung:
    Bei zu grossem Leerweg des Hanbremshebels die Fußbremse treten und dann die Handbremse einigemal betätigen.
    Geht dann normalerweise deutlich schneller... ;)

  • am Samstag muß ich den Kram eh nochmal zerlegen um es richtig einzustellen und das Klappern zu finden, dann guck ich mir das genau an und sag euch wie es funktioniert und mach auch mal paar Bilder dazu.


    Auf jeden Fall weiß ich jetzt mal in welche Richtung ich suchen muß!


    Danke und Grüße Seb


    Edit: ich hab die bremstrommel nochmal unter und von hand nachgestellt. jetzt zieht die handbremse wieder und das klappern ist weg.
    Allerdings habe ich noch ein minimales Spiel wenn ich am Rad ziehe, also so die ganze Steckachse rein und raus, woran kann das liegen?


    Grüße Seb