Motor einlagern.

  • Moin, ich möchte meinen motor für paar jahre einlagern, habt ihr paar Tipps für mich wie er drehbar bleibt, und von innen rost nicht ansetz an wellen und so, danke in voraus.

  • Wir hatten hier neulich mal die Thematik, da gibts so innen Konservierungszeug.
    Ansonsten: Öl, Öl, Öl...Kipp in das Ding soviel Öl rein wie irgendwie geht.


    Mafijoosi hat aus seinem eingelagerten 2.8er gute 11L Öl abgelassen.

  • Kommt immer dauf an wie und wo er lagern soll. Guter, trockener Schuppen oder Scheune muss man quasi gar nix machen. Hab Motoren vom Schrotti aus deren Lagerräumen die sind innen und außen wie ausgebaut vor 20 Jahren. Offener Schuppen am besten komplett außen mit Sprühwachs und innen Fluidfilm über Kerzen rein,auch Öl aus Spritzkanne gern, dann durchdrehen mehrfach, Öl drin lassen oder mit Zeuch was über ist auffüllen. Benzinpumpe nicht vergessen mit Caramba/Fluidfilm innen und Wapu mit Glycol. Plane drüber und gut is.

  • Und warum nicht? Konservier da alles mit, seit Jahren. Und die Mär dass Altöl nicht gut ist kann ich auch nicht mitgehen. Hier liegt ein 2,3er rum der ist innen mit Altöl voll und Schwarzschlamm-da rostet aber so was von gar nix drin

  • Mit Altöl lagerst du aber den ganzen Rotz der so im alten Öl rumschwimmt im Motor ab, da sich dieser über die Zeit an den Oberflächen (Zylinder usw) absetzt.

    Nicht gut für den langfristigen Verschleiß des Motors.

  • Halte das für eine alte Mär aus den 50/60ern. Von wegen Säuren drin usw, noch nie erlebt. Da musste man auch alle 2-3tsd Öl wechseln. Gibt Oldifahrer die machen das weiter so weils so steht- mit den heutigen Ölen.. graus.

    Wenn Du natürlich einen Milchmanntransitmotor erwischt der nie warm wurde mag es sein dass da Kondensat usw drin ist. Dürfte selten sein. Meist wurden die ganz normal warm vorm Ausbau und das Öl ist super.Seh ich doch an den alten Motoren.

    Trotzdem kann man natürlich auch Reste oder "gutes" Altöl vom Wechsel reintun wenn man mag. Frisches Öl

    rein geht auch- würd ich dann aber drin lassen wenn der in 3-5Jahren eingebaut wird- zumindest als "Einfahröl" so 500km

  • Es gibt für diese Zwecke extra Konservierungsöle. Musste mal Verdichter langzeitkonservieren.


    Da war dann noch was übrig.

    War n 30ger Einbereichsöl.


    Datenblatt sah vor: einfüllen, Starten und auf Betriestemperatur bringen.


    Öl verteilt sich überall im Kreislauf und schützt vor Rost, Kondensat und sonstigen Umwelteinflüssen.


    Hab das Zeug dann 10 jahre rumstehen gehabt, über Kleinanzeigen versucht zu verkaufen. Wollte keiner, dann hab ichs in die Altöltonne.


    Das war das Zeug:

    https://www.oelonline.com/houg…031QeOEAQYASABEgKRYfD_BwE


    Tja, schade drum, hättest haben können gegen Versand…

  • Und warum nicht? Konservier da alles mit

    Ich würde es nicht in meinem Motorölkreislauf drin haben wollen, das ist der einzige Grund.

    Wenn man den Moror vor Wiederinbetriebnahme eh zerlegt und reinigt, kann man das natürlich machen.


    Ich denke aber, dass man mit Motorinnenkonservierer besser beraten ist, die Haftung von FF an glatten Flächen soll ja nicht so doll sein.

  • Öl über die Kerzenlöcher rein und durchdrehen,Wapu ab und das Wasser rauslassen. Kipphebel lockern, so sind alle Ventile zu vorher auch ruhig nochmal über den Ansaug etwas Öl zu geben.

  • Ich würd Öl komplett ablassen, Ablassschraube draussen lassen und gefäß drunter stellen und so lassen. Wasser komplett raus. Zündkerzen raus - MOS2 (hat den Vorteil das der Sprühnebel auch die obersten stellen der Zylinderwand erreicht wo das nur reingeschütette Öl eben nicht rankommt) oder eben nur Öl durch die Zündkerzenbohrungen - mehrfach per Hand durchdrehen , Kerzen mit einen Hauch Kupferpaste Handwarm ein paar Umdrehungen wieder reindrehen. Lufti ab, und benetzten Öllappen über den Versager. Wellen Lockern damit alle Ventile Zu, hört sich auch Supi an, wäre für mich als Ultrafaulen Menschen aber schon fast zu aufwendig. Zettel in Stichpunkten schreiben was beim einlagern alles genau gemacht wurde und an den Motor klemmen, nicht das man zb. die gelockerten Wellen vergisst. Könnte nach ein paar Jahren sehr schnell vergessen werden. Ich wunder mich im Frühjahr bei projekten die ich vor dem Winter vorerst beendet habe immer wieder aufs neue, wie nun der Aktuelle Stand doch tatsächlich ist. Ich würd eventuell sogar vor dem ausbau - wenn der Wagen noch fährt - ein Ölwechsel in betracht ziehen, auch wenns nach 100km schon wieder raus muss.

  • WENN Wasser komplett raus, dann Wasser auch wirklich komplett raus - was z.B. bei OHC auch bedingt, den seitichen Stopfen des Wassermantels zu entfernen, damit nicht ein Teil des Kühlmittels im Block verbleibt ...


    Bessere Erfahrungen habe ich damit gemacht, Kühleraus- und Eingang am Motor mit einem Universalschlauch zu verbinden und den Khlkreislauf mit Frostschutzmischung (50:50 Glysantin : Wasser) zu füllen. Die Korrosionsschutzanteile und der Frostschutz verhinderten in fast 10 Jahren Lagerzeit jegliches "Ungemach", es gab keinerlei Korrosion oder Gammel. Da das ständige Aufheizen und Abkühlen im Stand entfällt, habe ich auch keine Sorgen, dass das Kühlmittel altert ...


    Kerzen sind alle draußen, die Kerzenöffnungen und Vergaser"schlünde" werden mit Küchenkrepp-Würten verschlossen, die mit Öl beträufelt sind.

    Das schon erwähnte Durchdrehen des V6, oder des OHC am Ölpumpenantrieb ölt alle Lagerstellen nach (2 - 3 mal pro Jahr reichen), trotzdem drehe ich die Motoren danach immer noch einige Umdrehungen durch, nachdem zuvor einige kleine Spritze Motoröl in den Zndkerzenöffnungen versenkt wurden ... Das verhindert Flugrost auf den Laufbahnen. Beim Kent habe ich mir einen Adapter gebaut, so dass über den Öldruckschaltergewindeanschluß mit einer kleinen Pumpe Öl durchgedrückt wird.


    Kritisch sind die heutigen Sprit-Ökojauchen, die mit Luftfeuchtigkeit Ameisensäure bilden und Tanks, mechanische Pumpen und m.E.n. leider auch den Druckguss von Vergasern angreifen kann. Falls möglich, bevorzuge ich entweder das vollständige Entleeren, oder das vollständige Füllen (= bei elektrischer Pumpe kurz nachfördern lassen)

  • Motor habe ich in ausgebauten Zustand gekauft, öl hatte er nicht mehr, Wasser auch nicht, ich glaub ich fühle wie ihr sagt wasser auf mit Frostschutz, drehe an der öl pumpe, wird am verteilerfinger gemacht richtig? Kerzen mit kupfer paste, vorher öl rein, und ab und zu von Hand durchdrehen, steht in schuppen der nicht offen ist, halt feucht von Kondenswasser, achja um Kipp da mal 5 Liter Kanister öl rein

  • Guter Plan, keine Wissenschaft draus machen. Durchdrehen an Kurbelwelle. Außen auch dünn einsprühen mit Caramba o.ä. (Du sagst Kondenswasserbildung im Schuppen9 sonst gammelt er außen auch

    Dem passiert nix

  • Mit Altöl lagerst du aber den ganzen Rotz der so im alten Öl rumschwimmt im Motor ab

    Ich denke der Olli meint (und ich eigentlich auch) dass das Altöl nix anrichtet, weil es ja beim eingelagerten Motor unten in der Wanne liegt.

    Es sei denn man lagert den Motor kopfüber ein... :irre:

  • Außen auch dünn einsprühen mit Caramba

    Kann dazu das normale Kettenspray empfehlen, sehr dauerhaft und penetrant und mit Korrosionsinhibitoren gesegnet.

    Taugt auch gut für alle rostanfälligen Teile unterm Auto. Vorreinigen mit WD40 oder ähnlich aus der Druckbecherpistole. Bestes wo gibt.

  • Motor habe ich in ausgebauten Zustand gekauft, öl hatte er nicht mehr, Wasser auch nicht, ich glaub ich fühle wie ihr sagt wasser auf mit Frostschutz, drehe an der öl pumpe, wird am verteilerfinger gemacht richtig? Kerzen mit kupfer paste, vorher öl rein, und ab und zu von Hand durchdrehen, steht in schuppen der nicht offen ist, halt feucht von Kondenswasser, achja um Kipp da mal 5 Liter Kanister öl rein

    Nein


    Der Verteiler muss raus.

    Dann mit nem langen 6er Inbus und Bohrmaschine / Akkuschrauber ganz unten im Loch die Ölpumpe ne Weile drehen.

    Wenn die Deckel ab sind solltes oben irgendwann feucht werden.

  • Ich denke der Olli meint (und ich eigentlich auch) dass das Altöl nix anrichtet, weil es ja beim eingelagerten Motor unten in der Wanne liegt.

    Es sei denn man lagert den Motor kopfüber ein... :irre:

    Achso... Ich war bei alles mit Altöl fluten. A-L-L-E-S

  • Druckguss von Vergasern

    Ich muss mal nen Liter E10 kaufen, eine von Frauchens Tupperwaren klauen und einen Vergaserkorpus da einlegen. Mal sehen was dann passiert.

    Vergaser sind aus Zamak, nicht aus Alu. Wär interessant.

    Mein Taunus (2.3) und mein Mustang (5.0) fahren übrigens seit es E10 gibt mit dieser Plörre. Musste den Vergaser bisher nicht aufmachen und weiß deshalb nicht, wie es da drin ausschaut. Tut gut laufen. Der Mustang EFI auch.

  • Ich muss mal nen Liter E10 kaufen, eine von Frauchens Tupperwaren klauen und einen Vergaserkorpus da einlegen. Mal sehen was dann passiert.

    Vergaser sind aus Zamak, nicht aus Alu. Wär interessant.

    Mein Taunus (2.3) und mein Mustang (5.0) fahren übrigens seit es E10 gibt mit dieser Plörre. Musste den Vergaser bisher nicht aufmachen und weiß deshalb nicht, wie es da drin ausschaut. Tut gut laufen. Der Mustang EFI auch.

    Musst Du nicht- den Versuch gibts genau so schon in der Oldi Markt- google mal. Haben etliche Gaser udn Gummiteile etc "eingelegt" für ein Jahr. Ergebniss: E10 schnitt deutlich BESSER ab :biggrin , da staunt man oder?


    Kettenspray ist super aber WD oder Carmaba tuts auch- er will den Motor ja nicht im Regenwald einlagern.


    Nee, nicht mit Altöl fluten, ist gar nicht nötig. Aber Ältöl ist in der Tat völlig unschädlich -im Gegentum- konserviert ebenfalls gut. Seit über 30 Jahren so getan. Hab Türen;Schweller, Seitenteile etc seit damals mit langem Malerpinsel damit eingestrichen- nie wieder Rost/Durchrostungen gehabt trotz Alltag. Fluid Film ist halt sauber, das sieht netter aus und sprühen kann mans auch- also irgendwann umgestiegen Anfang 2007 oder so.

  • Türen und Schweller haben auch nichts wo Partikelablagerungen Schaden verursachen können :whistling

    Partikel? Partikel..? Ich wusste nicht dass der V6 Reinraum ist innen :biggrin -dafür gibbet den Ölfilter. Die Partikel in der Ölwanne bzw beim Ölwechsel nehmen manchmal sogar Sandkornformen an- bwz sind Sand. Was ich da schon rausgeschwemmt habe ohne das die Motoren schlecht waren-Späne, Bruchstücke, Abrieb,manche Vorbesitzer haben echt keinen Sinn für Wartung- die laufen aber alle noch. Jetzt deulich sauberer :cool

  • Nein


    Der Verteiler muss raus.

    Dann mit nem langen 6er Inbus und Bohrmaschine / Akkuschrauber ganz unten im Loch die Ölpumpe ne Weile drehen.

    Wenn die Deckel ab sind solltes oben irgendwann feucht werden.

    Alles klar danke für Verständliche Aufklärung