Kupplungshebel rattert bei Drehzahl

  • Abend!

    Habe derzeit bei 2500-3000 Umdrehungen n Geräusch im Kupplungshebel.

    Sobald ich die Kupplung leicht trete oder das Pedal hochhebe ist alles ruhig.


    Kupplungshebel oder Ausrücklager sind meine Favoriten. Getriebe kann man ausschließen, das ist nun schon das Zweite bei dem es aufgetreten ist.


    Hatte jemand schonmal sowas?


    Proost!

  • Hab ich beim Kombi.

    Pedal leicht angetreten, ist es weg.

    Hatte mal den Kupplungszug gewechselt, da der Alte gerissen war und danach 2 Wochen Ruhe. Jetzt ist es wieder da.

    Nervt schon etwas, hatte nur noch keine Lust den Motor zu ziehen um das Ausrücklager zu wechseln. Denke es liegt bei mir daran.

  • das ist der Ausrückhebel selbst, der vibriert. Hatte ich seit Jahr und Tag am Knudsen, neues Ausrücklager hat es nicht gebracht.

    Könnte etwas mehr Vorspannung am Kupplungsseil das Problem lösen ?


    PS kann natürlich auch das Lager sein, das Geräusch wurde nicht näher beschrieben. So ein flirrendes Surren deutet eher auf Lager hin, ein rattern oder klappern auf den Ausrückhebel

    Einmal editiert, zuletzt von eisenmann ()

  • Das Problem konnte ich durch einen speziellen Einsatz von Ford für die Öffnung, in dem das Kupplungsseil eingehakt wird, lösen. Bei Interesse kann ich am Wochenende paar Bilder machen.

  • Hab ich auch nicht. Teilweise rattert es nicht. Mal ist es ganz weg.


    Edith sagt zur Ergänzung wäre vielleicht hilfreich, das es sich bei mir um einen 3er Kombi handelt mit Nachstellautomatik. Zahndingsbums hatte ich beim Kupplungszugwechsel auch direkt mitgemacht.

  • Wenn es wirklich das Pedal ist, muss der Zug nicht straffer, sondern lockerer werden.

  • Wenn Du das Ganze auseinandernimmst, schau Dir auch die einzelnen Federzungen der Kupplungs-Druckplatte mal an.

    Die müssen alle schön auf der selben Höhe sein

  • Ich Hatte das Problem auch nachdem ich eine neue Kupplung (original) und ein neues Ausrücklager (Motomobil) eingebaut hatte.

    Das neue Ausrücklager hatte auf der Schiebehülse des Getriebes schon mehr Spiel als das alte.

    Ich habe damals im Nachhinhein vermutet das für das Eisenschwein die Schiebehülse ein Zollmaß hat und die MM Lager eben metrisch sind.

    Das Problem scheint also zu viel Spiel des Lagers auf der Schiebehülse zu sein, dadurch ist die Zentrierung nicht genau genug und das Lager eiert .

    Dieses Gummiteil von dem Märchensarg schrieb hatte ich übrigens auch probiert, damit wurde es besser, war aber nicht weg.


    Jedenfalls ging mir das Geratter dermaßen auf den Sack das ich letztendlich eine Zusatzfeder am Ausrückhebel und einer Getriebeschraube angebracht habe die den Hebel samt Lager von der Druckplatte wegzieht. Das Lager läuft also jetzt nicht mehr dauernd mit und kann nicht mehr rattern.


    Beim Opel Kadett ist das übrigens von Werk aus so. Da ist das Ausrücklager dann dicker gepanzert. Bei mir hält das Ganze aber schon etliche Jahre mit dem normalen Ausrücklager für Vorlastbetrieb.

    Bei Plasterastennachstellung gestaltet sich das allerdings so einfach wohl nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Bibo ()

  • Danke für die Antworten!


    Wenn ich den Ausrückhebel von der Kupplung wegziehe kommt dementsprechend mein Pedal nach oben, oder? Ist ja das Selbe wie wenn ich mit dem Fuß das Pedal hochziehe.


    Vom Gefühl her etwas störend aber ich probiere es beim nächsten Hebebühnengang mal aus.

  • Bei meinem Taunus hatte der Hebel im Gegenlager in der Kupplungsglocke (der Zapfen der Hochsteht) zu viel Spiel.Ich habe den Hebel mit dünnem Gummi hinterlegt (Fahrradschlauch). Geräusch weg. Der Hebel nutzt sich ab.Zuerst hatte ich die Komplette Kupplung getauscht und das Geräusch war immer noch da

  • Darum gehts:


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  • Genau so hört sich das an. Man kann sich vorstellen das Ausrückhebel samt Lagerstelle in der Glocke und Ausrücklager das nicht ewig aushalten.


    Das Kupplungspedal kommt natürlich den Leerweg nach oben wenn man den Hebel mit Ausrücklager von der Druckpaltte wegzieht, stört aber nicht.

  • Bei mir hört es sich nicht so krass an.

    Mehr wie eine ratternde Tachowelle.


    Aber das Ausrücklager mehr oder weniger Spiel auf der Welle haben, ist mir auch schon aufgefallen.

  • Hi Bibo, exakt den gleichen Fall hab ich nun auch: Kupplung und Ausrücklager getauscht (beides motomobil) danach kalpperts sporadisch mal mehr mal weniger und jenachdem wie genau man hinhört. Passt zu dem Phänomen, Ausrückhebel zu Lager hat Spiel und kann im luftleeren Raum da hin und her tanzen. Kupplung leicht anhebnen (also sicher von Lager weg) hilft oder Kupplung ganzleicht drücken ( also sicher an Lager dran) hilft auch. Also die Variante hier das Lager dauerhaft vorzuspannen (wie es hier auch schon von einigen vorgeschlagen wird), gefällt mir gar nicht. Glaube nicht, dass das so vorgesehen war und hält. Deine Variante mit der Rückholfeder hört sich sehr gut an. Gibts da Fotos? Könntest Du da mal was schicken? Das wäre klasse!

    Gruß Lutz

  • Hi Lutz, normalerweise läuft das Lager mit einer sogenannten vorlast von etwa 100N immer mit. Das ist bei dieser Konstruktion so gewollt.


    Wie auch immer. Seit ich die Feder dranhabe, ist das rattern Geschichte. Hier sind Bilder. Das Ganze war zunächst ein Versuch und der Anbau eigentlich provisorisch...ab er du weißt ja wie das ist mit Provisorien...hält ewig.

         

  • Hi Lutz, normalerweise läuft das Lager mit einer sogenannten vorlast von etwa 100N immer mit. Das ist bei dieser Konstruktion so gewollt.


    Wie auch immer. Seit ich die Feder dranhabe, ist das rattern Geschichte. Hier sind Bilder. Das Ganze war zunächst ein Versuch und der Anbau eigentlich provisorisch...ab er du weißt ja wie das ist mit Provisorien...hält ewig.

         

    Hab es genauso gemacht. Allerdings ist meine Feder minimal zu schwach, d.h. sehr selten rappelt der Hebel noch.

  • Ich hab irgendwann mal das Ausrücklager getauscht und den Ausrückhebel mit Gummi gelagert. Seitdem nie mehr Probleme gehabt, auch ohne Feder.

  • Ich hab irgendwann mal das Ausrücklager getauscht und den Ausrückhebel mit Gummi gelagert. Seitdem nie mehr Probleme gehabt, auch ohne Feder.

    Die Sache hat 2 Haken:


    1. ein vernünftiges Ausrücklager besorgen.

    2. Das Getriebe muss raus.


    Ich hatte sogar mal ins Auge gefasst, die ganze Mimik auf hydraulisch umzubauen mit einem Zentralausrücker, wie sie heute üblich sind.


    ...ist nicht unaufwändig...

  • Hi Lutz, normalerweise läuft das Lager mit einer sogenannten vorlast von etwa 100N immer mit. Das ist bei dieser Konstruktion so gewollt.


    Wie auch immer. Seit ich die Feder dranhabe, ist das rattern Geschichte. Hier sind Bilder. Das Ganze war zunächst ein Versuch und der Anbau eigentlich provisorisch...ab er du weißt ja wie das ist mit Provisorien...hält ewig.

         

    Hi Bibo, Danke für die die Bilder super! Nur Gummi-Tülle is dann njich mehr, oder ? Die kriegste dann da net mehr sauber rein, bis gar net. Gut wenn dass Lager auf ne leichte Dauerlast von 100N ausgelegt is, dann werd ichs genau so vorspannen und dann solls auch gut sein.

  • Lese grad interessiert mit weil ich ja grad Getriebe umbau und genau sowas in der Art auch befürchte. Noch ist das Getriebe nicht final eingebaut.

    Habs aber mal probe gesteckt. Soll man das wirklich mit 100N vorspannen? Also 100N = etwa 10KG ?? Kommt mir doch arg viel vor, hatte beim alten Getriebe vormals minimal Spiel gelassen wenn mich ich mich nicht irre

  • Lese grad interessiert mit weil ich ja grad Getriebe umbau und genau sowas in der Art auch befürchte. Noch ist das Getriebe nicht final eingebaut.

    Habs aber mal probe gesteckt. Soll man das wirklich mit 100N vorspannen? Also 100N = etwa 10KG ?? Kommt mir doch arg viel vor, hatte beim alten Getriebe vormals minimal Spiel gelassen wenn mich ich mich nicht irre

    Die Vorspannung ergibt sich automatisch wenn das Kupplungspedal eingestellt ist wie vorgeschrieben. Sie wird durch die Feder am Kupplungspedal erzeugt.

    Also jetzt nicht versuchen den Seilzug stramm zu stellen! Wenn man den Wert verändern will, muss man eine andere Feder am Pedal einbauen.


    Die 100N habe ich mal in einer LuK Druckschrift gelesen, das ist wohl der übliche Wert.

  • ja schon klar mit dem Vorspannen. Mir kamen nur die 100N als Wert sehr viel vor. Wär ja fast so als hätte man seinen Hufen ständig auf dem Kupplungspedal geparkt

  • Habs mal schnell überflogen, kam bis Seite 3... Ist ähnlich wie Beipackzettel bei Medikamenten lesen, da ist ein schneller Tot meist angenehmer als die potentiellen Nebenwirkungen :irre: Oder eben einfach einnehmen ( in dem Fall einbauen ) und mal schauen was an Nebenwirkung tatsächlich auftritt :whistling

    Aber Danke für die Info, einiges scheint interessant :spitze: