Ruckeln im 2. Gang

  • Der Besuch in der Werkstatt war ergiebig.
    Kurz vor seinem Urlaub entdeckte der gelernte Ford-Meister an meinem 2.0 V6 diverse falsch eingestellte Ventile, unsynchrone Zahnsegmente und verbogene Schrauben am Vergaser, zwei angeschlagene Zündkerzen und ebensolche Kabel und einen Grat am Kontakt.
    Nun läuft der Kombi tatsächlich so gut wie nie zuvor in 21 Jahren. Sogar, wenn morgens draußen alles nass ist.
    Nur ein Problem ist noch da:
    Wenn ich (oder die unbedarfte Tochter) versuche, im 2. Gang bei ganz niedrigem Tempo zu fahren, bockt die Karre. Es ruckelt und schlägt.
    Hat einer ne Idee, was noch zu machen ist?
    Hinweise, die zur Behebung dieses Fehlers führen, werden mit einer ganzen Flasche Bier belohnt.
    :auha:

  • Vom ersten direkt in den dritten schalten.
    gern geschehen.
    bitte kein Oettinger oder Paderborner.

  • Kleine Drosselklappenöffnungswinkel sind generell ein Problem bei so alten Vergasern.
    Drosselklappenwellen oder Zahnsegmennte ausgeschlagen, nicht richtig synchronisiert oder PCV Ventilmimik fehlerhaft.

  • Ich meide diesen Drehzahlbereich einfach )A(



    Mach noch kontaktlos rein (komm vorbei mit dem Haufen, dann mache ich das, Kram dafür sollte vorhanden sein bis auf ein bißchen Kabel und ein paar Stecker-würde ich vorher noch ordern), bei deiner offensichtlichen Begeisterung für Wartungsarbeiten mehr als sinnvoll.



    Sind die Zahnsegmente denn noch gut oder nur jetzt besser aufeinander abgestimmt?
    Neue gute gibt´s beim Liebl.

  • Kleine Drosselklappenöffnungswinkel sind generell ein Problem bei so alten Vergasern.
    Drosselklappenwellen oder Zahnsegmennte ausgeschlagen, nicht richtig synchronisiert oder PCV Ventilmimik fehlerhaft.

    Was ist PCV Ventilmimik :wonder:

  • Das Ventil scheint zu funzen. Dafür seit heute ein neues Phänomen, das den Spaß am Fahren erhöht: Das Gas reagiert mit Verzögerung. So stark, dass es sogar meine Tochter gemerkt hat und nun nicht mehr Granada fahren will. Ist auch doof, wenn du aufs Gas trittst und der Wagen zum Teil sogar eine kurze Vollbremsung hinlegt.
    Ideen? :michi:

  • Das ist normalerweise ein Zeichen dass er zu wenig Sprit bekommt(oder Falschluft).


    Funktioniert die Beschleunigerpumpe richtig?

  • Ich werde den morgen mal anzünden und schauen, ob es dann funktioniert.

  • Heute mal genauer nachgeschaut. Beim Vergleich mit einem anderen PCV Ventil im ausgebauten Zustand ist mir aufgefallen, dass meines nicht 100 prozentig schließt. hab es ausgetauscht und habe nun das gefühl, der Wagen läuft etwas besser.
    Dann hab ich noch die Beschleuniger-Membran ausgebaut, die aber auf den ersten Blick noch in Ordnung zu sein scheint.
    Wagen ruckelt aber immer noch etwas, wenn man beschleunigen will. Werkstattmensch meint, die könnte ausgeleiert sein und deswegen nicht mehr genug pumpen.
    was meint die Runde, bevor wir uns nie mehr wiedersehen?

  • Ich habe heute weitergebastelt und die Elektrik mit Wasser geduscht. Effekt: Null.
    Dann habe ich die Zündkerzen rausgeschraubt und alle drei auf der Fahrerseite waren total scharz. Rechte Seite fast rehbraun. Maximal eine der Schwarzen ist noch gelaufen. Und das, obwohl erst vor knapp 14 Tagen genau dort 2 neue Zündkerzen und zwei neue Kabel eingebaut wurden.
    Ich hab jetzt auch das 3. Kabel ausgetauscht und nochmal drei neue Zündkerzen (Motorcraft AGR 22C) eingebaut.
    Lief dann natürlich gut.
    Nach erneuter Diskussion mit der Werkstatt habe ich an der fahrerseitigen Gemischschraube rumgedreht. Sie war knapp 3 Umdrehungen draußen. ich hab sie komplett reingedreht und dann auf knapp zwei Umdrehungen rausgedreht. Das Ganze bei laufendem Motor. Effekt: Keiner.
    Muss man da nicht was hören, muss sich der Motorlauf beim reinschrauben nicht ändern?
    @Hoffie: Wie kann ich das mit dem Schwimmer sehen/testen?

  • 2 Kerzen tauschen?
    Sag mal JJ was hast Du gegen Autos?
    Wer tauscht einzelne Kerzen?

    Die Zündkerzen waren alle neu. Ich tausche doch nicht sechs, wenn zwei der Neuen verrußen.

  • Die Schrauben gehören beide gleichmäßig ca. 5 Umdrehungen (Grundeinstellung) raus (+/- 0,5), nicht feste reindrehen, dann gehen die gerne unsichtbar kaputt.
    Die halbe Umdrehung +/- nach Gehör/Motorlauf.
    Dann die dicke ganz rein, dann sollte der Motor bei ca 600u/min halbwegs ordentlich laufen, dann die kleine (die von hinten, quasi zwischen den Starterklappen wohnt) drehen bis er gut läuft, dann die dicke herausdrehen bis die gewünschte Leerlaufdrehzahl erreicht ist.
    (so meine ich mir das zumindest gerade bei Willi gemerkt zu haben)


    Bei deiner Problematik frage ich mich wie synchron deine Drosselklappen wohl sind, dieses einsetige Verrußen könnte daher rühren, glaube ich.

  • Ich hab grad mal bei Motomobil nachgelesen, wie man richtig an den zahnsegmenten schrauben soll (hat meine Werkstatt ja gemacht, weil nicht synchron). Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein schrauber das bei eingebautem vergaser so machen konnte. Ich fürchte, dass nun die unteren Klappen entweder nicht synchron oder aber beschädigt sind. Beides würde die seit dem ungleiche Verrußung erklären.
    Was ich immer sage: Wenn man keine Ahnung hat, lieber gar nicht dran schrauben.

  • (Je nach Vergaser) kann man das schon im eingebauten Zustand machen.
    Deine Grundeistellung ist aber auf alle Fälle grundfalsch mit 2 Umdrehungen.

  • sag mal jj, wie lange schraubst du schon an den buden...30jahre?


    um die drosselklappen vernünftig zu synchronisieren, muss der vergaser runter.
    nur so lässt sich ein synchrones öffenen kontollieren und einstellen.


    das wäre mal das erste. danach grundeinstellung bzw am co tester vernünftig einstellen

  • bei einem weber doec oder ähnlichem ganz nett.


    aber beim v6 das dingen auf den vergaser drücken, dabei die sicherungsschraube der
    zahnsegmente öffnen, diese dabei gleichzietig festhalten...veruchen den kram einzustellen,
    beim festziehen wieder festhalten um dabei nicht vollgas zu geben geben...


    ...da hab ich schneller den vergaser abgebaut

  • sag mal jj, wie lange schraubst du schon an den buden...30jahre?


    um die drosselklappen vernünftig zu synchronisieren, muss der vergaser runter.
    nur so lässt sich ein synchrones öffenen kontollieren und einstellen.


    das wäre mal das erste. danach grundeinstellung bzw am co tester vernünftig einstellen

    Vielleicht kannst du dir auch einfach deine dummen Kommentare sparen und zuerst lesen, was ich geschrieben habe. Und nein: ich habe noch nie an Vergasern geschraubt.