1300er Nuss läuft unruhig, metallisches Geräusch (Video/Ton anbei)

  • Glaube ich nicht. Krümmerdichtung kann sein und ich möchte noch einen falschen ZZP und eine eingelaufene Nockenwelle ins Rennen schicken.Beim OHC hast Du oben dieses Röhrchen, welches Öl nach dem Gießkannenprinzip aif die Schlepphebel schüttet. Wenn da was verstopft ist, fehlt Schmierung und die Welle schleift sich am Schlepphebel ab. Sieht man, wenn der Ventildeckel offen ist.

    ja, aber die NW Geschichte ist doch mehr ein schleichender Prozess, mal abwarten wie die Ventile stehen.
    Beim Taunus war das Ventil damals jedenfalls flott geschmolzen :rolleyes:

  • Will dem ja auch nich jede Woche auf den Sack gehen.

    Der lebt davon, Glaube/hoffe ich.




    Ansonsten, das ist´n dreizehnhunderter
    die sind lahm, sehr lahm, extrem lahm, ...
    und nur ein vierzylinder für arme Leute, der macht auch Geräusche.
    Wenn man keinen Hubraum hat muß man viel schalten und ist oft eher langsam unterwegs, schon vor über 20 Jahren konnte ich nicht verstehen warum man mit ´nem 55PS-Auto auch nur in die Näher der Kassler Berge fährt, mit sowas wird man doch schon auf der Landsstraße überholt, müssen es denn unbedingt auch noch LKW sein, :laugh:
    Mit ca. 10 PS mehr als deine Kiste hat, dachte ich seinerzeit schon, dass irgendwas nicht stimmt, es war aber alles tiptop, die Karre konnte nur nicht mehr.
    Eventuell ist auch was kaputt, keine Ahnung.
    Auch egal, es ist ja schon kaputt, immer weiterfahren, wenn´s nicht mehr fährt > Motor einbauen

  • Also Kassler Berge wo es noch kein Speedlimit da gab bin ich mit Vollgas Bergab mit weit über 200 Schleifen da runtergekachelt - wie alle anderen auch, und nächster Berg rauf bis in den 2. Gang runtergeschaltet , da hatt ich schon lange keine 75 Km/h mehr drauf, eher 50. War mit dem 115 PS Audi 5E Coupe gewesen. Wurden die Berge irgendwie abgeflacht das das jetzt mit Speedlimit - also ohne Anlauf und 55 PS geht ? :wonder:
    Windborsani, wer so eine Kiste fährt , und auch nur die , muss unbedingt sich auch Ahnung von beschaffen, über soviel wie möglich.

  • Moin.
    Das mit de Finger klingt für mich wie Online-Lotto-Werbung ...


    Das ist ja keine komplizierte Technik. Bei arger Not hätte ich auch noch nen Kopf von nem LC-1,6er. Und auch noch einen überholten 32/32 Weber DGAV und ne große Nockenwelle, damit kann man schon fast einen 1,3 GT bauen. =O
    Außerdem steht hier (wie ich dir schon woanders schrieb)immer noch der Punkrock-Schlachttaunus. Der hat eine 1,6er mit Zenith-Choke Vergaser und lief bei Außerdienstnahme gut, bräuchte aber wahrscheinlich vor Wiederinbetriebnahme eine Kühlwasserkanalspühlung.


    Sein kann das viel. Ich hatte mal bei nem 75PS-Sierra nach einer Deutschland-Vollgas-Längsquerung ein fast dreieckiges Auslaßentil. Bei einem anderen 1,6er ist das Ventil so versackt, dass ich die Kontermutter der Einstellschraube auf halbe Höhe flachschleifen mußte, um das ventil einzustellen, dann lief er wieder. Bei den Sierras hatte ich auch schon zwei gerissene 4 in 2 - Abgas-Gußkrümmer und beim Capri auch schon mal Zündkerzensitze, an den es mit einer bestimmten Sorte Zündkerzen vorbeiblies ...
    Bei meinem 78PS-Transit war der kleine Kühlwasserkanal der von der Wasserpumpenkammer in den Zylinderkopf führt dicht, da ist das Auslaßventil von ersten Zylinder durch die Überhitzung radial mehrfach sternförmig aufgeplatz.


    Versuch das mal zu diagnostizieren und dann wird das schon.
    Wenn du gar nicht weiter kommst, machen wir eine Forumsaktion und retten dich irgendwie ...


    Schraubergruß an den mit den noch glänzenden Schraubenschlüsseln.
    P.

  • So, ich war dann Heute doch nochmal bei Marc.


    Der war so frei und hat mir seine Werkzeuge und einen Platz in der Werkstatt überlassen.


    Nach, für mich verständlicher, Einweisung hab ich also erstmal die Ventile eingestellt.
    So gut wie alle Einlassventile hatten genau Null Ventilspiel und der Rest war auch eher so mittel bis kacke.
    Nachdem das behoben und meine so gut wie nichtmehr vorhandene Dichtung gegen eine, absolut nicht brüchige,
    Neue getausscht wurde sprang der Wagen das erste Mal seit er in meinem Besitz ist anständig an und hüpfte nicht wild im Motorraum herum.
    Marc hat mir dann noch den Zündzeitpunkt ordentlich eingestellt und mich auf eine gute Idee gebracht wie ich einen einfachen DZM in mein Auto bekomme, ohne ein anderes Instrumentenfeld zu besorgen.


    Das behob schonmal den unruhigen Lauf und vermutlich auch den Leistungsmangel. (Hahaha, der hat nen 1300er und spricht von "Leistung".)


    Das eklige neue Geräusch kommt vom Mittelschalldämpfer, der ist undicht. Das klang bei meinen bisherigen Autos immer anders, deswegen kam ich da nicht selber drauf.
    Der bleibt aber so, da der Umbau sowieso bald losgeht.




    Ich danke euch Allen für die Ratschläge, Hinweise und Hilfestellungen für nen Dummen ohne Werkzeug.


    Jetzt kann ich immerhin Ventile beim Vierzylinder einstellen, das bekomm ich dann beim V6 auch hin. Irgendwie. Nach Einweisung.

  • Also Kassler Berge wo es noch kein Speedlimit da gab bin ich mit Vollgas Bergab mit weit über 200 Schleifen da runtergekachelt - wie alle anderen auch, und nächster Berg rauf bis in den 2. Gang runtergeschaltet , da hatt ich schon lange keine 75 Km/h mehr drauf, eher 50. War mit dem 115 PS Audi 5E Coupe gewesen. Wurden die Berge irgendwie abgeflacht das das jetzt mit Speedlimit - also ohne Anlauf und 55 PS geht ? :wonder:
    Windborsani, wer so eine Kiste fährt , und auch nur die , muss unbedingt sich auch Ahnung von beschaffen, über soviel wie möglich.

    Daran arbeite ich, ich sauge jedes bisschen Wissen in mich auf und versuche so viel wie möglich selbst zu machen.


    Ich hab schon gut Anlauf genommen an jedem Hang, sonst wäre ich da gar nicht hoch gekommen. (;

  • Schön, dass alles wieder soweit gut ist und schön auch, dass hier im Forum wie immer geholfen wird.



    Zitat

    In der Retrospektive könnte mir auch auf dem Rückweg aufgefallen sein dass der Wagen an Steigungen mit 3 Passagieren und Gepäck selbst für den kleinen Motor relativ leistungsarm war. (Teilweise in den Kasseler Bergen mit 75 rumgeschlichen)


    Das ist schon rekordverdächtig, vor allem mit 3 Personen und Gepäck. Ich bin in den 90ern mit meinem damaligen 1300er Taunus nur über die schwäbische Alb nach München gefahren, alleine, mit wenig Gepäck - und DAS ging schon nur mit Anlauf und zittern, dass vor einem kein Lkw rauszieht, weil man den Schwung nie wieder reinholt. Respekt!


    :spitze::spitze::spitze:



    Trotzdem hatte ich ihn sehr ins Herz geschlossen und immerhin 10 Jahre gehabt, davon 9 gefahren. Auch Langstrecken und RICHTIGE Berge. Und auch keine Ahnung von nix damals. Nicht, dass ich jetzt wesentlich mehr davon hätte. :D:bonnie:

  • Der 1300er ist zwar schwach, aber die kurze Achse macht einiges wett.
    Ich bin ja auch schon 1300er im Taunus gefahren.


    Das erste Mal in einem Knudsen, der nur noch auf drei Zylindern lief, dann problemlos in einem 2er und dann nochmal in einem 2er, der auch erst auf drei Zylindern lief.
    Ein Tauschmotor aus einem Knudsen war damals billiger als ein gebrauchter Kopf, danach lief der auch wieder gut.
    Den habe ich übrigens auf den drei Zylindern von Hannover nach Berlin überführt und anschließend zum Motortausch von Berlin nach Braunschweig.
    Geht alles, fährt man halt nur 80Km/h.

  • Geht doch ...


    Hättest du daheim schön doof ohne Dichtung gestanden . Und das geht immer so weiter .
    Jemand mit Ahnung und Teilen ist nicht zu verachten wenn du fahren willst .

  • Neulich kam ein Kumpel mit seinem 20m P5, weil die Karre nicht so richtig lief.
    Er hatte es eigentlich erst gemerkt weil er in einem anderen 20m mitgefahren war und sich wunderte wie flott der war.


    Hatte erst den Vergaser im Verdacht und da die Beschleuniger-Mimik ordentlich eingestellt und das Spiel im Gasergestänge beseitigt.
    Danach gings etwas besser.


    Aber Leistung sah irgendwie doch anders aus. Am Hausberg vorm Ort musste man wirklich in den dritten Gang zurück!!
    Mechanisch lief alle butterweich und wir wollte dann die Zündung prüfen!
    Da ich keine Zeit hatte um mich weiter ums Zündgeschirr zu kümmern wurden weitere Maßnahmen ersrmal verschoben.
    Gestern war er bei einem Oldtimer-Stammtisch-Kollegen (ehemalige Werkstatt) und der hatte sich dann mal um die Zündung gekümmert.
    Kontakt völlig runter und Zündung 1000 Grad zu spät.
    Jetz hatter wieder Biss
    Man sollte doch eben hin wieder mal nach seinem Gelump schauen, gerade nach den Kontakten.
    Die nudeln langsam aber sicher ab, die Leistung wird immer weniger ohne das man es groß merkt. Erst wenn man am Berg runterschalten muss denkste; huch, wassen hier los....

  • Moin,


    Gestern lief die Nuss super. Heute morgen springt sie nicht an.
    Motor dreht aber scheinbar findet die Zündung nicht statt. Jemand einen Tipp was ich machen kann?

  • Anzünden... :evillaugh::evillaugh::evillaugh:


    Was soll man sagen?
    Prüfen, ob Sprit ankommt und ob der Zündfunke da ist.
    Dann weitersehen.

  • Sprüh mal alles bewegliche am Gaser mit WD40 ein. Auch innen im Lufttrichter.

    Hab ich gemacht. Fühlt sich freigängiger an.
    Muss jetzt so halten bis der Motor in Rente gehen darf.
    Will den jemand?
    Für ne Nähmaschine oder eine Brotschneidemaschine? ;)

  • So unbelastet sind wir am Anfang wohl alle mal an das Alteieisenthema rangegangen. Heute würde ich mich nicht mehr trauen mit so einer Karre ,undefinierten technischen Zustandes, ohne vorherigen Service etliche 100 Km über die Autobahn zu brettern.

  • So unbelastet sind wir am Anfang wohl alle mal an das Alteieisenthema rangegangen. Heute würde ich mich nicht mehr trauen mit so einer Karre ,undefinierten technischen Zustandes, ohne vorherigen Service etliche 100 Km über die Autobahn zu brettern.

    Marc hat sich den ja genauestens angesehen und, zum Beispiel, direkt das Lenkgetriebe getauscht weil das nicht mehr in Ordung war.
    Da habe ich vollstes Vertrauen in seine Expertise.
    Und bisher bin ich mit der Nuss 6000km gefahren, mit nur kleineren Problemchen.
    Einmal ist der Ölstutzendeckel durch den Motorraum gesprungen und ich durfte dann frisches Öl einfüllen, der Tank war ein bisschen undicht,
    Ventile mussten eingestellt werden, der Vergaser ist halt etwas zickig und das Abgassystem hat ne undichte Stelle, sonst ist der Wagen topp.


    Nach dem Umbau hab ich ja auch hoffentlich durch Zusehen und Mitmachen ein wenig mehr Ahnung.
    Und mit der Zeit komm ich wohl vermutlich auch besser alleine klar - wenn nicht, hab ich ja Euch. (;

  • Ich hatte auch Anfangs von nix ´ne Ahnung, einfach immer gefahren, irgendwann war der erste Motor platt (wegen keine Ahnung, weiß ich heute), also mit ´nem Kumpel der einen Kettenzug besitzt ´nen anderen eingebaut, den kaputt gefahren (wegen keine Ahnung weiß ich heute), ...
    Hielten ohne jeden Service und bei meiner Fahrweise immer so um die 50000km,
    hatte damals auch kein anderes Auto und der Granada mußte fahren, immer und viel, dafür sind die alten Ford wirklich gut, vor allem wenn man ein Mindestmaß an Wartung kennt (ventilspiel, eigentlich nur das beim v6, beim ohc noch zusätzlich Zahnriemen, an dieses ölgewechsele habe ich noch nie so richtig geglaubt, mache ich halt ab und an mal).

  • Marc hat sich den ja genauestens angesehen und, zum Beispiel, direkt das Lenkgetriebe getauscht weil das nicht mehr in Ordung war.Da habe ich vollstes Vertrauen in seine Expertise.

    Das mag sein, das Allerwichtigste, nämlich das Ventilspiel hat er offenbar nicht geprüft. Bei Autobahnfahrten kann das den Motor schnell töten. Setzt eines der sowieso schon rotglühenden Auslassventile beim Schliessen nicht mehr auf seinem Sitz im Kopf auf um sich abzukühlen, schmilzt der Ventilteller ab und fällt in den laufenden Zylinder > Game Over

  • Doch hat er :thumbup: :


    "Nach, für mich verständlicher, Einweisung hab ich also erstmal die Ventile eingestellt.
    So gut wie alle Einlassventile hatten genau Null Ventilspiel und der Rest war auch eher so mittel bis kacke.
    Nachdem das behoben und meine so gut wie nichtmehr vorhandene Dichtung gegen eine, absolut nicht brüchige,
    Neue getausscht wurde sprang der Wagen das erste Mal seit er in meinem Besitz ist anständig an und hüpfte nicht wild im Motorraum herum."


    Trotzdem erstaunlich was da bei manchen für km Leistungen zusammenkommen! Respekt :thumbup: . Echte Alttagsoldis. Fahr zwar auch fast nur Altblech aber komm offenbar einfach nie so weit rum,alles hier "umme Ecke" ^^ , außerdem verteilt sichs auf mehrere Oldis ,dadurch kriegt keiner mehr als 5tsd im Jahr drauf

  • mach doch bohrsalami keine angst.
    adac plus und freie fahrt für freie bürger.
    alles wird mit der zeit.

  • Eben.
    Wenn man immer Angst hätte das was kaputt gehen kann, dann wäre ich die letzten Jahre nicht in den Urlaub gefahren...

  • mach doch bohrsalami keine angst.
    adac plus und freie fahrt für freie bürger.
    alles wird mit der zeit.

    ADAC plus hab ich und von der Versicherung noch einen ähnlichen Dienst europaweit.
    Ich mach mir da keine Sorgen, was ich nicht kann, muss ich lernen.
    Wenn unterwegs mal was nicht hinhaut, mach ich einen Fragethread hier auf und für den Fall dass Jemand von Euch in der Nähe ist wurde Bier im Kofferraum verlastet, dann läuft das sicher.

  • Nee - "Stehenbleibtrauma" ist ja auch eins tiefer :P


    ADAC Plus ist gut,ham wir auch. Liegengeblieben und abtransportiert worden sind wir dann mit nem Auto von 1996.. :D Benzinpumpe platt bei nur 130tsd km-auch richtig erkannt,nur machen konnteste nix weil im Tank..Mistkram moderner
    Wären wir mal besser mit nem Oldi gefahren zum Oldi Händler gucken in NL. Hat sich sofort gerächt :D

  • nebst Bier auch n lütten Koffer mit n bissle Werkzeug, Zündkontakt, V-Deckeldichtung, Multimeter und annern Kram liegen haben.


    Und n Campingstuhl falls man doch bei Gutwetter aufn ADAC warten muss. Dann wird dat schon...

  • Klar viel Fahren, neustes Auto in unserem Bestand ist von 96 und soll weg, braucht kein Mensch so´n Scheiß.
    Irgendwann diesen oder nächsten Monat hab ich 25. Granadajubiläum, damals gingen so Dinge wie Servoschläuche allerdings noch nicht kaputt, Hinterachsdifferentiale auch nicht.
    Werden einfach nicht jünger die Kisten.
    Schottland vor´n paar Jahren mit Granada 1 und WoWa dran waren glaub ich 4-5000km, alles tutti. (OK bleifreimotor, sonst hätte ich wohl mal das Ventilspiel spielen müssen, kann man ja aber auch einfach mal eben auf´m Campingplatz machen, Pulle bier dazu und gut.)
    Verteilt sich zwar´n bißchen, aber irgendwie hat man ja doch sein Hauptauto und das macht nie unter 10.000 im Jahr, hab aber auch schon mal knapp 8000 in einem Monat mit´nem 2.0v6-Granada gemacht, ohne das kleinste Problem.
    Vor 2-3 Jahren immer 10 Wochen/Jahr a 700km mit Granada 2.8i gehabt, ist halt so wenn man täglich 70km einfache Strecke zu Fahren hat.
    Mal ´ne Antriebswelle abgefallen (nix kaputt, nur die Schrauben hatten sich rausgedreht)