OSI V6 Motor

  • Hallo Jungs...
    Habe schon seit Jahren den Originalen Motor aus meinem OSI in der Garagenecke liegen.
    Da der Motor die gleiche Nummer hat wie das Fahrgestell, sollte er irgendwann mal wieder eingebaut werden.
    Das Ding hat über 300 000 Kilometer auf dem Buckel; lief damals bei der Überführung von Hamburg nach Giessen mechanisch einwandfrei; hat sich aber über 16 Liter Pistensaft auf hundert Kilometer reingeschlabbert!
    Daher hatte ich damals einen anderen 2,3er eingebaut der es mit nur 11 Litern getan hat. Hatte ich vorher in meinem P5!
    Dieser späte Granni-Motor fängt aber jetzt an irgendwie komische Geräusche zu machen.
    Also hab ich mir gedacht es ist jetzt endlich mal Zeit mich um den originalen Motor zu kümmern.
    Es ist ein früher 2,3 Liter mit dem dusseligen Wasserumlaufrohr!!
    Habe ihn dann gestern aus der Versenkung geholt, ihn auf dem Hof gereinigt und nach dem trocknen in die Werkstatt bugsiert.
    Bis auf KW, Kolben und Nockenwelle ist alles abgebaut.
    Jetzt kommen die ersten Fragen:


    Wie bekomme ich die Tassenstössel aus dem Motorblock???
    Ich kann sie zwar mit einem kleinen Magneten hochziehen, aber dann bleiben sie oben an dem kleinen Grat der Bohrung hängen!
    Will natürlich auch die Nockenwelle ziehen um die Lauffläche zu prüfen.


    Und schon die nächste Frage:
    Mein OSI hat ja eine Servo-Lenkung. Die Pumpe dafür sitzt an dem Granni-Motor oben an einem Halter der am Stirnraddeckel befestigt.
    Passt dieser Halter auch an dem älteren V6 Motor???? Oder brauche ich da was anderes??? vom 26m??
    Eine untere doppelte Riemenscheibe brauch ich natürlich auch dazu!
    Oder gabs die Servo-Lenkung gar überhaupt nicht an den alten Motoren???


    Gruß Paul


    PS: Irgendwie ist doch bei den alten Motoren auch der Kühler anders.
    Ist da nicht eine Schlauch wo bei mir jetzte die Servopumpe sitzt???

    Einmal editiert, zuletzt von paul ()

  • Hi Paul, ist es Grat ? mit Schmirgellein oder kleinen Dreikanntschaber beseitigen. Ist es Ölkohle, mit WD 40 einweichen abkratzen und mit Magnet rausziehen.
    *Gruß Hoffy !!!

  • Ich denke mal es ist Ölkohle.
    Werde ich morgen noch mal probieren.
    Eventüll is auch der Magnet a bissel schlapp.
    Aber wenn das wegen der verdrehten Kühlwasserschläuche mit meiner Servo-Pumpe nicht hinhaut, hats sich sowieso erledigt mit dem Motor.


    Gruß Paul

  • Hallo Paul
    Die Alten V6 Motoren haben auch andere Stirndeckel und da passen die Servopumpen nicht.
    Die Pumpen vom P7 sitzen links unten.
    Ich habe für die Motoren einen Montageständer dann wird der Motor auf den Kopf gestellt und mit einem
    Dünnen Draht die Stößel gezogen.
    Ich habe hier laufend OSI Motoren zum abdichten oder herrichten von der OSI IG.
    Mehr Infos per PN oder Tel.
    Grüße Rolf.

  • Moin Paul,


    Servo gab´s im P7 ab Herbst 1969, neues Kühlsystem.
    Für deinen alten Motor wirst du keine doppelte Riemenscheibe finden, zudem fehlt das Gewinde für die Umlenkrolle.
    Die Pumpenhalterung passt auch nicht an den Stirndeckel.


    @ granada_rs,


    zeig mir mal nen Bild vom P7 mit links unten angebauter Servo-Pumpe... :stupid:



    das wird nix.

  • Hi Bruno


    Zu dieser Einsicht bin ich mittlerweile auch gekommen.....
    Werde also wahrscheinlich den originalen Motor neu abdichten, lackieren, konservieren und dann einlagern.
    Mechanisch war/ist er ja OK.
    Dann werd ich nach einem neueren V6 Ausschau halten...
    Muss ja nicht gleich einen anderen haben, der alte läuft ja noch.
    Will den aber auch nicht völlig runter reiten, bis nix mehr zu retten ist.


    Der "neue" könnte dann aber auch eventüll 'ne Nummer größer sein. So 2,6 oder 2,8.....
    Werde mich mal schlau machen müssen wie's dann mit einer Eintragung beim TüV aussieht; auf einen Umbau auf die 26m Bremse hab ich nämlich nicht so unbedingt Bock.
    Zumal es wahrscheinlich einfacher sein dürfte einen dicken Motor zu bekommen wie 26m Federbeine und Bremse.
    Schaumermal....
    Hab ja auch das Ford-Altenpflegeheim vor der Haustür, mal sehen was der so im Angebot hat!

  • Ich habe noch mehrere 2.8er rumliegen . Haben schon öfter 2.8er verkauft an osi Fahrer. War kein Problem fur tuv und h bei ihm. Muss Motoren aber noch prüfen.

  • @Stössel: Motor auf die Schwungradseite stellen, NW einmal durchdrehen und herausziehen.
    Dann lassen sich die Stössel mit einer am Ende 90° gebogenen Stange herausdrücken.
    Was weiches auf dem Stangenende schont das Material.


    Der Jos wohnt mitten in den Niederlanden. Quasi am anderen Ende der A3.

    Einmal editiert, zuletzt von DC ()

  • Nähe zwolle (nieuwleusen)ca 2 min von Autobahn A28.


    Kosten für kompletter 2.8 vergasermotor in gut ab 650...je nach zustand oder bleifrei höher.


    Aber muss erstmal wieder einige testen...

  • Na dann teste mal...


    Habe gerade mal auf die Landkarte geschaut. Sind circa 400 Kilometer!!
    Würde ich dann mit einem Wochenende-Short-Trip mit Frauchen verbinden.
    Müsst auch noch klären, ob so ein V6 in den Kofferraum von unserem (sehr kurzen) Toyata RAV 3 Türer passt. Plus Koffer!
    Ansonsten sieht's schlecht aus!


    Gruß Paul

  • verschicke auf viel auf palete ins Deutschland, Österreich und sogar Polen


    Wird normaleweise passen. War sogar einen der v6 abholte in der suzuki alto seines mutters. Der hatte aber Beifahrersitz rausgedreht und den Motor dort hingelegt. Funktionierte tadeloss er konnte nur den 5er Gang nicht mehr einlegen.

  • besser ist mir zu kurz Kontakten jeder 2 Wochen oder so. Weil ich bekomme soviel anfragen immer mehr als ich geteste Motoren habe. Im Anfang habe ich versucht Leute an zu schreiben wann da wieder einige getest wäre. Aber dann vergesse ich immer viele Leute. Weil anfragen kommen via kleinanzeigen, mail, whatsapp, anrufen, facebook, pn, etc etc. Das funktioniert nicht deswegen sage ich jeder das es beste ist mir zu Kontakten.


    Wann ich einige getest haben und keine hat mir gefragt schau ich die Nachrichten einer Woche an. Wann keine passende dabei ist inseriere ich die Motoren auf kleinanzeigen und sind dann norwaleweise innerhalb einen halben tag verkauft.

  • Heute hat der Motor von Jos den ersten "Pups" gelassen.....
    Der Umbau ist zwar zwar noch nicht abgeschlossen, aber der Motor läuft schon mal!


    Nächste Woche muss noch der Kardan, der Auspuff und der Kühler montiert werden.
    Dann gibts noch einen separaten Ölkühler fürs Automatik-Getriebe!
    Bin noch am überlegen, ob ich den Propeler auf der Wasserpumpe montiere, oder weg lasse!
    Einen elektrischen Lüfter habe ich schon früher vorm Kühler montiert.
    Hatte aber die Temperatur-Probleme; vermutlich wegen dem zusätzlichen Getriebeöl im Wasserkühler!
    Daraufhin hatte ich den Propeller wieder montiert. Danach wars zwar besser, aber immer noch nicht gut.
    Wenns auf der Bahn mal über die 120 ging oder auch nur leicht Bergauf, konnte ich zuguggen wie der Zeiger vom Thermometer hoch ging!


    Guggsdu hier.....
    https://www.pixum.de/meine-fotos/album/7394597

  • Sitzt direkt vorm Kühler und die Leistung hab ich jetzt nich im Kopp, aber es war der größte im Lieferprogramm.
    Also mit richtig Luftdurchsatz.


    Der Püsterich ist ja auch nicht das Problem; weil der geht ja an wenns zu warm wird.
    In Stand oder in der City kühlt er Ratz-Fatz runter. Nur auf der Bahn, wenn der Zeiger schon in dem Bereich steht wo der Lüfter eigentlich läuft geht die Temp. nicht runter. Hab aber auch keine Kontrolle ob er dann bei 130 Kahemmha auch läuft. Kann ja sein der Einschalt-Fühler (Im oberen Wasserschlauch) es gar nicht mitbekommt das er einschalten soll!


    Wie ich dann den Propeller wieder eingebaut hatte gings besser. Thermostat hatte ich schon zwei mal getauscht.
    Vorher ohne Automatik kam der Zeiger gerade mal aus dem blauen Bereich heraus!
    Naja, muss halt jetzt testen wie es sich verhält wenn ich den extra Getriebekühler eingebaut habe.
    Vielleicht lags ja auch am alten Motor. schaumerma.....

  • Wir haben hier kürzlich intensiv über die beste Fühlerposition diskutiert.


    Im oberen Wasserschlauch ist es sicher nicht gewesen, eher Kühlermitte oder so.


    2ct

  • Ich habe meine immer oben, funzt....


    Meine Frage galt auch eher der Thematik ob der Lüfter die Luft auch wirklich durch den Kühler drückt.
    Ich habe schon Konstruktionen gesehen bei denen die Luft des Lüfters zwar Richtung Kühler geblasen hat, der Lüfter war aber soweit vom Kühler weg das die Luft eben davor und drumherum verwirbeln konnte.
    Deswegen sollten die Lüfter eben ganz nah am Kühler montiert sein.
    Oder mit einem Luftleitblech versehen.


    Wenn der starre Flügel etwas gebracht hat, der E-Lüfter aber nicht, dann könnte es auch sein das der Lüfter entweder verpolt, oder aber verkehrt herum verbaut ist.
    Also ein saugender Lüfter vor dem Kühler z.B.
    Selbst wenn man den dann umpolt bringt er, durch die Flügelform bedingt, nicht den gleichen Luftdurchsatz wie in der richtigen Position.


    Ich will dem Paul auch nicht vorwerfen zu doof zu sein, es geht mir ja nur darum das Problem zu erörtern.


    Ich habe übrigens, in zwei Autos, das ganze so eingebaut, das ich, zusätzlich zum Temp-Schalter, den Lüfter zuschalten kann.
    Der Schalter ist beleuchtet und so angeschlossen, das die Lampe immer leuchtet wenn der Lüfter läuft.
    Also auch dann, wenn der Tempfühler ihn einschaltet.
    Das ist, für mich, eine angenehme Kontrollfunktion.

  • ähm normalerweise braucht man den Lüfter während der Fahrt doch gar nicht, der Fahrtwind bläst doch viel mehr Luft durch den Kühler als es so ein kleiner Ventilator jemals schaffen würde...


    Ich würde mal eher vermuten dass da zu wenig Wasser durch den Kühler fliesst...


    Bei mir war mal der Kühler teilweise verstopft.


    Hatte wegen Undichtigkeiten den oberen Wasserkasten abgelötet und dabei gesehen dass von den über 50 kleinen Kanälen nur noch 17 frei waren... Hab die dann mit nem Draht freigepuhlt...
    Und obwohl der Kühler vorher nur noch ca 30% seiner Kühlleistung hatte, wurde der Motor während der Fahrt nicht zu warm!


    Muss natürlich nicht unbedingt am verstopften Kühler liegen, kann im Prinzip überall im Kühlsystem was sein, z.B. Wasserpumpe oder Thermostat.


    Wenn der bei über 100 auf der Autobahn zu warm wird kann es jedenfalls nicht an zu wenig Luft liegen (sofern da nicht nen halbes Kilo tote Fliegen im Kühlernetz steckt oder irgendein möchtegern-Tuner alle Lufteinlässe an der Front weggecleant hat).

  • Moin


    Also, der Kühler wurde vor ca.2 Jahren neu gemacht bzw. mit neuem Netz versehen!
    Vorher war ein Granada Kühler eingebaut; der wurde wegen Undicht rausgebaut und ich habe den "Überholten Kühler vom 26m eingebaut. Mit Ölkühler unten im Wasserkasten. Soweit alles OK.
    Erst als ich letzen Winter das Schaltgetriebe raus, und das Automatik-Getriebe eingebaut hatte fingen die Temperatur-Probleme an.
    Am Anfang geht ja auch alles gut. Ich kann ne ganze weile fahren und der Zeiger dümpelt ne Zeigerbreit überm blauen Bereich.
    Also erst geht er mal etwas höher, dann macht das Thermostat auf und die Temp. fällt wieder etwas. Alles OK!!
    Wenn ich dann aber auf die Bahn gehe, oder es bergauf geht, dann kann ich zugucken wie der Zeiger steigt. Nach der Steigung geht der Zeiger aber gleich wieder runten. Aber nicht soo weit wie vorher. Ich denke mal dann ist die Ganze Antriebseinheit durchgeheizt und der Kühler schaffts nicht mehr! (Mücken hängen keine im Netz)
    Trotzalledem geht die Temp. nicht so weit hoch das es kocht. (mit Infrarot-Dingens gemessen)
    Ob natürlich die Anzeige so 100% genau ist oder vielleicht auch spinnt, kann ich nicht sagen. Is halt ein italienisches Teil und da kann man ja eigentlich nur sagen "Schätz-Instrument"
    Aber wie gesagt, es fing erst an wie die Automatik drin war und der Kühler nun die zusätzliche Wärme vom Automatiköl verdauen musste.
    Habe schon viele Automatik-Automatik-Autos gefahren, aber noch nie Temp-Probs damit gehabt.
    Bei meinem 924 mit Automatik sitzt das Getriebe ja hinten und es ist noch nicht mal ein Ölkühler dafür vorhanden.

  • Mir erschliesst sich der Zusammenhang zwischen der Wassertemperatur und des Öls des Automatikgetriebes nicht. Warum sollte der Kühler mit der Hitze des Automatiköls nicht fertig werden? Die Temperatur des Getriebeöls ist doch nicht höher als die des Wassers, so dass eine Erhitzung die Folge wäre? Ebenfalls würde es bedeuten dass besagter Fehler häufig bei Automatik P7 aufgetaucht sind, das wäre mir neu. Meiner Meinung nach ist der Fehler wo anders zu suchen, aber so weit ich es verstanden habe kommt ja jetzt grade ein neuer 2.8er in den OSI. Sollte der Fehler wieder auftauchen kommen ja, bedingt durch den anderen Motor, ja nicht mehr viele Komponenten in Frage. Als Vergleich, also wie gut Dein Tempfühler plus Instrument arbeitet ,würde ich eine neumodischere Temperaturfühlung einbauen. Die Drähte sind so dünn dass Du sie unter jedem Kühlerschlauch durchschieben kannst. Der Effekt wäre ein Vergleich zwischen dem was an dem Instrument angezeigt wird und was der tatsächliche Zustand ist, nicht dass Du einem Fehler nachrennst der nicht existent ist, weil vielleicht Tempfühler oder Instrument ne Macke haben.


    Viele Grüsse


    Volker

  • Motoren die auf der Piste warm werden haben oft einen weg.
    Die Kopfdichtung pustet Abgas ins kühlsystem somit ist irgendwo eine Dampfblase und alles macht zicken.
    Evtl.kann der Motor oben rum zu mager sein somit wird er auch warm.
    Evtl. läuft auch der Elektrolüfter verkehrt herum.Dann würde er gegen den Fahrtwind pusten .

  • Naja, das das Öl vom Getriebe soo heiß wird kann ich ja auch irgendwie nicht glauben. Fakt is aber das die Probleme erst mit dem Einbau des Getriebes da waren.
    Wie gesagt, wird ja jetzt ein externer Ölkühler fürs Getriebe montiert und dann werden wir sehen...sprach der Blinde....


    Ob der Motor, bzw. die Kopfdichtung einen weg hat kann ich auch nicht sagen. Qualmen tut er nicht, und auch die Leistung ist gut!
    Aaaaber ich hab ihn ja nun getauscht, weil er auf der linken Zylinderbank komische Geräusche macht, die ich nicht lokalisieren kann!!
    Ist ein komischen tickern/klackern, nicht sehr laut, aber deutlich zu hören.
    Ventile hatte ich eingestellt und auch nochmal einen Ölwechsel auf normales 15/40 gemacht. Danach wars etwas leiser, aber nicht weg!
    Ob das syntetische 10/60 dem Motor nicht gut getan hatte welches ich die letzten Jahre gefahren hab, kann ich auch nicht sagen.
    In meinem Porsche werfe ich es jetzt auch raus, weil die Öllampe nach dem Kaltstart zu lange brauch bis sie aus geht!!!!
    Kann natürlich durchaus sein das da am Motor was nicht ganz Koscher ist!!


    Der Lüfter läuft richtig rum und der Druck im Kühler scheint auch OK!

  • nun, zum einen brauchen unsere alten Schätzchen kein vollsynth Öl, zum andern kannst du Ventile einstellen wie du willst. Wenn ? die Kipphebenwellen am Ende sind, klapperts auch ganz schön.

  • An die Kipphebelwellen hab ich auch gedacht. Eine Sicht- und Hin-Her Wackel-Kontrolle ergab aber keine Erkenntnis!
    Der neue Motor ist ja nun eingebaut und am alten werde ich dann auch irgendwann mal intensive Nachforschungsarbeit betreiben!!


    Zum Vollsyntetischen Öl:
    In unseren NSU Max Kreisen wurde das Castrol Edge 10W-60 in den höchsten Tönen gelobt. Es wird sogar in offiziellen Kreisen bei Oldtimer-Renn-Veranstaltungen verwendet.
    Also hatte ich das Zeuch auch in meinem Mäxen probiert. Und siehe da, die Getriebe, die beim Maxmotor auch mit vom Motoröl versorgt werden liesen sich auf einmal viel besser schalten und die ganze Plörre blieb auch noch dort wo sie hingehörte: Nämlich im Motor und tröbbelte nicht an allen möglichen Stellen raus.
    Daraufhin war ich mehr als Überzeugt von dem Zeug und habe ne größere Menge geordert und dann nach und nach bei allen Fahrzeugen benutzt!
    Trotzdem bei meinem 924 noch kein Ölwechsel fällig ist, geht nun morgens nach dem Start die Öllampe nur sehr zögerlich aus! Ich denke mal das die Suppe zu dünn ist und nach dem Abstellen des heißen Motors aus den Leitungen zurück in die Wanne tröbbelt und dann erst wieder nach dem morgendlichen Start ein Druck in den leeren Leitungen aufgebaut werden muss! So meine Theorie! Kann natürlich auch noch andere Ursachen haben! Da an der Karre sowieso der Zahnriemen fällig ist, gibts bei der Gelegenheit auch neues Öl!!

  • Ich denke mal das die Suppe zu dünn ist und nach dem Abstellen des heißen Motors aus den Leitungen zurück in die Wanne tröbbelt


    Das Phänomen hatte ich am Chrysler V8 Motor auch schon. Teilweise war nach einer halben Minute Motorlauf noch kein Öldruck da, die Lampe leuchtete und leuchtete.... Erst, nachdem man den Motor einmal auf etwas Drehzahl brachte, ging kurz danach die Lampe aus und der Motorlauf wurde spürbar geschmeidiger.
    Anscheinend war ich nicht der Erste, dem das passiert ist. Jemand kannte den Fehler und hat ihn sogleich verraten.


    Was war passiert?
    Ich hatte einen Ölfilter drin, der qualitativ so schlecht ist, daß das Rückschlagventil gerne versagt. Dann fließt das Öl tatsächlich komplett zurück und die Pumpe saugt beim nächsten Motorlauf nicht an, da sie trocken ist und die Feinabdichtung fehlt.
    Nach Einbau eines Knecht Filters ( oder war es Mahle? ) war das Problem sofort behoben. Auch ohne Gasstoß ist nach 1-2 sec die Lampe aus, egal wie lange der Motor nicht bewegt wurde.


    Seitdem lege ich auf gute Ölfilter noch mehr Wert.


    Ein Ölfilterwechsel ( falls vorher "billig", diesmal Markenware ) könnte hier aufschluß geben, bevor man gleich größere Mengen Motoröl unschuldig verdächtigt.
    Daß es beim ersten Start etwas länger dauert bis Druck da ist, würde ich dem Motor dann zugestehen. Aber ab dem zweiten Start muß der Druck in der gewohnt kurzen Zeit da sein.

  • Hi


    Wusste eigentlich nicht das im Ölfilter ein Rücklauf-Ventil ist? Hab da auch noch nie reingeguckt!
    Was da jetzt für einer drin ist....????
    Beim zweiten Start ist die Lampe gleich aus. Passiert ja nur am nächsten Tag, wenn die Karre über Nacht gestanden hat.


    Habe aber jetzt ein ganz anderes Problem:
    Bei der ersten kurzen Probefahrt umme Ecke fings an zu qualmen....
    Es tröbbelte munter und stetig Getriebeöl aus dem Ölpeilstab-Rohr auf den Krümmer!!
    Also schnell wieder in die Garage bevor die Feuerwehr ausrückt!
    Dachte, zuviel Öl nachgefüllt; also etwas abgesaugt! Irgendwie schaumig das Zeuch!!
    Dann die Karre hinten hochgebockt und mit Fahrstufe laufen lassen; nun kam nix!!!
    Aaaaber, als ich den Motor abstellte schoss ein guter Liter aus dem Rohr für den Peilstab und ergoss sich in die Grube!!


    Erst dachte ich, das mein neuer Ölkühler fürs Getriebe zu hoch sitzt und dann irgendwie etwas zurück laufen kann, aber da war ja jetzt richtig druck drauf als das Öl langsam auf Temperatur kam!


    Ich hatte am Getriebe hinten den Hals mit der Gleitlagerbuchse für die Kardanwelle ausgetauscht, weils dort undicht war. (Schiebestück an der Welle hab ich auch getauscht, weils eingelaufen war.)
    Jetzt ist aber an dem neuen Teil kein Gehäuse-Entlüftungs-Ventil dran. (Ältere Ausführung; da ist die Entlüftung am vorderen Gehäuseteil. Auch nur durch Zufall gesehen)
    Kann mir also vorstellen, das sich mit zunehmender Erwärmung ein Druck im Gehäuse aufbaut, der dann natürlich nur übers Rohr für den Peilstab entweichen kann!!
    Zu viel Öl war aber auch nicht drin. Laut Peilstab eher viel zu wenig
    Jetzt will mir mein Getriebe-Spezi zwar das passende Gehäuseteil schicken, aber das dauert mir zulange....
    Werde das morgen mal abbauen und versuchen da eine Entlüftung einzubauen.
    Kardan und Traverse sind schnell abgebaut, dann hinten etwas ablassen und das Gehäuse abschrauben.
    ....war ja eigentlich auch klar, das das alles (wie immer bei mir) nicht ohne Komplikationen läuft.
    Da könnt ich wieder stundenlang in die Grube kotzen........