V6 Lüfterrad neu lagern

  • oder auch einfach A2-70 oder A2-80 Schrauben verwenden, alternativ A4-80, die sind säuren- und laugenbeständiger was besser gegen das glycol ist, welches schwach korrosiv auf Eisen wirkt...

    Moin Ben,
    aber fressen die Edelstahlschrauben nicht die Gewinde des Gussklumpens auf? Gusseisen ist doch das erheblich unedlere Metall und wirkt daher als Anode?


    Den Zombiezustand meiner Schrauben hatte ich hier dokumentiert, die versuche nicht mal ich noch zu retten (bin ja schon froh gewesen, dass sie beim Ausbau nicht abgerissen sind) und wollte diese drei Schrauben (weil direkt mit Kühlwasser tretend) eigentlich auch auf Edelstahl umbauen, bis mir der Gedanke mit der Kontaktkorrosion kam :paranoid:

  • Hab gestern nach tagelanger Kriechöl-Behandlung die abgerissene M6-Schraube aus dem Block gedreht bekommen.


    Ging aber nur raus, nachdem ich eine Mutter draufgedreht und beidseitg angebraten hab. Anständiger Maulschlüssel reichte nicht, erst nach Einsatz der großen Rohrzange hat sie den Gussklumpen endlich losgelassen.


    Zum Glück war nur eine so zickig. Also, die Schraube meine ich.

  • Moin Ben,aber fressen die Edelstahlschrauben nicht die Gewinde des Gussklumpens auf? Gusseisen ist doch das erheblich unedlere Metall und wirkt daher als Anode?


    Den Zombiezustand meiner Schrauben hatte ich hier dokumentiert, die versuche nicht mal ich noch zu retten (bin ja schon froh gewesen, dass sie beim Ausbau nicht abgerissen sind) und wollte diese drei Schrauben (weil direkt mit Kühlwasser tretend) eigentlich auch auf Edelstahl umbauen, bis mir der Gedanke mit der Kontaktkorrosion kam :paranoid:

    Hy,


    Für Kontaktkorrosion braucht es immer auch ein Elektrolyt. In diesem Fall ist es das Kühlwasser.
    Wenn du verhinderst, dass das Elektrolyt durch die Kavitation zwischen Schraube und Gewinde kommt, hast du keine Kontaktkorrosion. Das machst du am besten mit wasserfesten Fett wie Bootsfett oder ähnliches.
    Das gleiche hast du übrigens auch mit verzinkten Schrauben, nur eben in die andere Richtung.
    Ich hab schon in der Lehre eingeprügelt bekommen jede Schraube einzufetten, das schont auch auf Dauer deine Finger, vor allem bei Aluminium...

  • Wer geht denn da auch mit einem Maulschlüssel bei ?

    Wenn man so viel auf dieser armen, kleinen Mutter herumbrutzelt, passt ein Ringschlüssel irgendwann nicht mehr - und ich wollte ja auch sehen können ob sich was bewegt. Auf dem Maulschlüssel stand auch Gedore drauf, damit geht das normalerweise gar nicht so schlecht.


    Watt is eigentlich mit Entlüften, wenn ich den Kühlkreislauf wieder befülle? Oberen Schlauch einfach als letztes draufmachen oder gibt's extra Schrauben beim V6?

  • Der ist selbstentlüftend.
    Einfach eine Weile ohne Kühlerdeckel laufen lassen.
    Wenn das Thermostat geöffnet hat den Wasserstand ggf. korrigieren.

  • ach ja, betreffend Kontaktkorrosion. Schau mal in die elektrochemische Spannungsreihe, da sieht man, daß eigentlich alles mit allem irgendwie reagiert. Also immer schön einfetten... :uglyzwinker:

  • Neue Pumpe ist drin. Alle Schrauben sind gesäubert, WD40-geduscht und mit Kupferpaste an ihren Platz gekommen. (Bitte einen Fleiß-Bienchen-Stempel in mein Serviceheft)


    Beim Gummi-Dichtring hab ich mich gefragt, ob dieser wohl über oder unter dem Thermostat verbaut wird. Münze geworfen, für drüber entschieden und alles zusammengebaut. War natürlich genau falsch. Bleibt aber so.


    Und schön leise isser jetzt. :michi:

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  • War natürlich genau falsch.


    Auf dem Bild (siehe Link) sieht es aber genau andersrum aus...


    Der Ring saß vorher auch oben, aber hatte sich gelöst und zu einer "8" verzogen. Ob drüber oder drunter ist meiner Meinung nach auch eher undramatisch. Ob da jetzt im Kaltlauf 100ml/min am Thermostat vorbeiplätschern oder nicht wird bei meiner Nutzng keine Rolle spielen. Hoffe ich.