Plötzlich weißer Qualm und unruhig

  • Ich denke mal das man einen warmen Motor etwas genauer einstellen kann wie einen kalten. Weil man die wärme eines Motors noch angleichen kann - eben auf Betriebstemperatur bringen - ein kalter Motor bei einer aussentemperatur von vielleicht sogar 35 Grad ist nicht mehr wirklich kalt.


    Andersrum muss man den Wagen aber nicht erst 20 min um die Häuser jagen um danach wiederum 20 Minuten damit zu verbraten überhaupt erstmal die Ventildeckel runterzuhaben was wiederum den gewollten wärmewert verfälschen dürfte :)


    Irretieren tun mich da solche Sachen schon mehr , okay ist jetzt für Diesel , aber DB gibt die Wärmewerte ab 45 Grad und unter 30 Grad zum einstellen an, und das der Dieselkraftstoff dabei eine Temp von 26 Grad haben soll . Seltsam an der Sache das er im kalten Zustand unter 30 Grad generell strammer eingestellt wird ( Einlaß 0.10 mm / Auslaß 0.30 mm ) wie im warmen Zustand ( Einlaß 0.15 mm / Auslaß 0.35 mm ) Ich meine das ist Allgemeinwissende Physik - Material dehnt sich bei Hitze aus - da macht es kein Unterschied ob Diesel oder Benziner, also wie kann das sein ?



    http://www.ebay.de/itm/Neu-u-o…teile&hash=item2edc370ae7


    (bekomm es einfach nicht gebacken hier n link reinzufriemeln - einfach mal in den Browser kopieren ;)

  • Es dehnen sich ja nicht nur die Stößelstangen aus, sondern der ganze Motor. Es würde mich nicht überraschen, wenn man da Materialien mit einer ähnlichen Wärmedehnung gewählt hätte, so dass die Bedeutung der Frage "warm oder kalt" sehr relativiert wird. Bei den alten Motoren musste das ja ziemlich häufig gemacht werden, ich meine mich an ein Intervall von 10k Kilometer zu erinnern. Da wär es einfach verdammt hinderlich und lästig, wenn das nur bei knochenkalter Maschine ginge.


    Ich selbst mach das gewöhnlich bei einer Motortemperatur, bei der ich mir gerade nicht mehr die Flossen verbrenne, und das hat sich über viele Jahre bewährt.

  • Ui, interessant! So detailliert hab ich das noch nie gesehen.
    Würde ja bedeuten, dass die für die V6 bekannten Werte 0,35/0,40 für betriebswarmen Motor gelten 8|


    Woher stammt das Blatt, aus einem WHB?

  • Waren eben die 60er , da wurde alles warm eingestellt. In den 70ern wurde alles kalt eingestellt - ( ausser in England )


    :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :)

    Einmal editiert, zuletzt von yellow coupe ()

  • Hm. Bei den Kipphebeln mit Kontermutter hat man immer das Problem, dass man noch so schön einstellen kann, sobald man die Mutter festdreht stimmt's wieder nicht mehr. Ich bezweifel, dass dieses Werkzeug dagegen hilft.


    Ansonsten sieht's aber recht cool aus :thumbup:

  • Könnte mir vielleicht jemand genau erklären wie man beim Ford V6 die Ventile einstellt und welche Werte man annehmen muss?


    Ich habs nach allem was ich gelesen habe immer noch nicht verstanden.

  • Ich trau mich jach dem ganzen Gefasel ja fast gar nicht mehr, meine simple OT Technik in den Raum zu werfen. Hab mir zwei zusätzliche OT Markierungen an der Riemenscheibe gemalt. Jeweils 120Grad versetzt. Da der Klumpen ja alle 120Gradl zündet, such ich mir erst den OT Vom ersten Zylinder (was ansich überflüssig ist) und stell den ein. Dann 120 Grad weiter den 4. usw. Geht fix. Und ohne denken..... Aber Überschneidung klingt auch schön. Ich habs halt gern einfach. Und schnell.

  • Soweit muss man dann doch nicht gehen. Zumindest nicht deshalb. Ich dreh manchmal hintenrum die Nummer sex raus. Um zu sehen wie die aussieht. Irgendwie scheint der dort immer am beschissensten Gemisch abzubekommen.