Hatten letztens nen consul gt mit essex.der hatte ne betriebsanleitung dabei,da stand das auch drin.köln kalt,essex warm.die werte hab ich aber nicht mehr im kopf,waren aber andere als köln.
Plötzlich weißer Qualm und unruhig
- FordStefan
- Erledigt
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Vattern hatte das immer bei seinem Essex so gemacht. Stimmt, die Werte waren auch anders.
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Also ich finde überall für den Essex 0,35 und 0,55, für den 2.6 steht bei Motomobil 0,35 und 0,45. allerdings steht immer (kalt) dabei.
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Die kalten Werte sind dann hochgerechnet
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Aber wie sind denn dann die warmen Werte? Ich finde lediglich die kalten, einstellen soll man ihn aber warm? Sorry ich mach das zum ersten Mal.
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Also ich finde überall für den Essex 0,35 und 0,55, für den 2.6 steht bei Motomobil 0,35 und 0,45. allerdings steht immer (kalt) dabei.
Hallo, stell 0,35 Einlass und 0,55 Auslass "kalt" ein und fahr den Hobel erst mal.
Grüsse,
Manfred -
Ok ich habe nun die Ventile eingestellt (erist klappert nun lauter, aber das soll ja beim Essex normal sein), neue Dichtung rein und direkt noch die Kompression geprüft. Der Motor läuft ruhig und alle Zylinder 8,5 bar, außer der 3te, der liegt bei 6,5. also habe ich nen Fingerhut Öl rein getan und zack bei 8,5. Also Zylinderwand oder Kolbenring.
Die Frage ist nun muss ich das direkt reparieren lassen, oder könnte ich das auf nächsten Winter verschieben, ohne Angst vor größeren Schäden zu haben?! -
Also ich kann nur wiederholen, was dir die andern auch schon geschrieben haben: Du musst das Ding dringend mal warm fahren bevor du irgendwas weiter versuchst eizustellen.
So wie ich das lese, hast du das Ding mittlerweile zig mal kalt gestartet und insgesamt ewig im Stand laufen lassen ohne zwischendruch mal ne Rund zu fahren.
Das heißt mittlerweile sind die Kerzen schön verrusst, im Auspuff is jede Menge Kondensat und du hast dir wahrscheinlich auch ne Menge Sprit ins Öl gepumpt.Mein Tip: Mal 50 km fahren und dann schauen wie er lüft bevor du jetzt wild drauf los alles verstellst und er nachher beschissener läuft als je zuvor.
Das er jetzt schon lauter klappert als vorher heißt ja, dass du das Ventilspiel vergrößert hast. Kann ja sein, dass es vorher zu wenig Spiel war...aber ich glaube vorher hat es gestimmt.
Die Fühllehre muss "schamtzend" reinpassen. Also nicht locker sondern sie muss schon mit bissel gegenwehr rein und raus gehen. Hast du das so gemacht?Auch die Kompression würd ich nochmal nachmessen, wenn du das Ding mal paar gute Kilometer bewegt hast. Auch mal den Unterschied des einen Zylinders bei warm und kaltem Motor messen.
Wenn die Kompression bei Warmen Motor auf diesem einen Zylinder dann nur unwesentlich unter dem der anderen liegt, würd ich mir vorläufig mal keine Gedanken machen.Gruß
Ingo
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ohne Angst vor größeren Schäden zu haben?!
Hi Stefan , was soll schon groß passieren ? Ich würd alle 6 Monate die Kompression messen , die Sache also im Auge halten und gut ist. Und über den Dampf da hinten würd ich mir auch keine größeren Sorgen machen solange nachweisbar der Motor weder Öl noch Wasser frisst oder beides entweder im Kühlsystem oder im Motor mischt.Also kontrolliere in regelmäßigen Abständen :
Den Ölstand
Den Wasserstand
Den Ölpeilstab ob kein Wasser/Öl gemisch dranhängt
Den Überlaufbehälter/Kühler ob Öl drinne schwimmtDas mit der Kompression des einen Zylinders ist schon ärgerlich und ich denke 1/3tel unterschied zu den anderen ist schon Grenzwertig. Aber da gibs genaue vorgaben ab wieviel % abweichung ein Kolbenring verschlissen ist. Aber hey komm - ausser das er etwas mehr öl frisst wie sonst , und du noch etwas weniger Leistung hast wie ein eh nie perfekt eingestellter 30 Jahre alte Motor , passiert da nix.
Bei mir wäre ein Ölverbrauch von 1l und mehr auf 1000km (also wenn er wirklich anfängt das Öl zu fressen) oder ein nicht mehr einzustellender unrunder Motorlauf wegen dem Zylinder erst ein Grund zum wirklichen Handeln.Alles andere schieb ich getrost auf die Tatsache - Uraltkloppermotor und dat is eben so! ;)
Schönen Gruß !
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Wenn du den Klumpen noch 100 mal kurz startest, ohne damit zu fahren, hat sich das eh erledigt. Dann ist der Motor hinüber. Also, mach einfach wie du denkst.
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Fahr mal ne Runde damit
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einfach mal fahren

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Hab ich etwa geschrieben, dass ich nicht damit gefahren wäre?! Ich bin gestern 43 Km gefahren...
Naja aber danke dafür.. -
Serdars Granada aus meinem Avatar lief beim abholen auf 5 Pötten, Schüttelte sich wie ein Kleinkind mit Weißwein und kam folglich überhaupt nicht ausm Quark.
Rauf auf die Bahn, langsam an die 100 rantesten, riesige blaue Wolken im Rückspiegel und der Puls auf 180 weil ich mir sicher war dass der Motor es hinter sich hat.
Die Wolken wurden kleiner, und nach 20km war dann wunderlicherweise der 6te Zylinder da und die Wolken weg. An dem Wochenende dann nochmal eben fast 1000 Kilometer abgerissen.
Der Hobel hat laut Vorbesitzer und dem davor ja auch immer mal wieder gelaufen aber wenn er nicht mal ein Bisschen mit Gefühl die Sporen bekommt wird er träge wie ein Rentner.
Fazit:Fahren. Fahren. Fahren.
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Hab ich etwa geschrieben, dass ich nicht damit gefahren wäre?! Ich bin gestern 43 Km gefahren...
Naja aber danke dafür..ja hast du! Zitat von dir:".....Also ich habe ihn nun lange laufen lassen, Fahren ist noch nicht drin....."
und bisher hast du nix gegenteiliges geschrieben.
Und ist der Qualm jetzt weg? Hast du die Kompression nochmal gemessen bei warm und kalt?
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Ich nehm dann mal die 'kryptischen Hinweise für 200' ....
Wenn du die Infos nur tröpchenweise rauslässt, ist die Warscheinlichkeit groß, dass dir auch nicht geholfen werden kann und irgendwann auch keiner mehr Lust hat, was dazu zu schreiben..
CheeRS
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Hallo, stell 0,35 Einlass und 0,55 Auslass "kalt" ein und fahr den Hobel erst mal.
Grüsse,
ManfredHab noch mal im anderen Forum gesucht.
Da habe ich für den "F" Motor (3,0 HC) folgende Werte für das Ventilspiel gefunden:Einlass 0,32 mm
Auslass 0,55 mmDas sollten die "kalten" Werte sein.
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So, jetzt ich:
Einlaß 0.013 " = 0.33 mm
Auslaß 0.022 " = 0.56 mm
Einstellwerte für warmen Motor. -
Also ich kann ja mal aus dem " Jetzt besorg ich`s mir selber" Buch von Dieter Korp zitieren. Dort steht :
" Für den Reihenmotor ist wegen der geringeren Wärmedehnmöglichkeiten ein kleineres Ventilspiel als bei den V-Motoren vorgesehen. Es sind 0.20 mm für das Einlassventil und 0.25 mm für das Auslaßventil während die entsprechenden Werte beim V4 Motor und beim 2.0 L - , 2,3 L - und 2,6 L : 0.35 mm und 0.40 mm betragen. Die Werte gelten jeweils bei kaltem Motor. Der 3.0 L V6 Motor verlangt nach einer Ventilspieleinstellung bei warmen Motor. Hier lauten die richtigen Werte für das Spiel 0,35 mm am Einlaßventil und 0,50 mm am Auslaßventil. "
Nichtsdestotrotz sollte wirklich jeden bekannt sein ,der solch oder ein Ähnliches gefährt sein eigen nennt, das alle Motoren kalt und der Essex schon immer warm eingestellt wird.
Schönen Gruß
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...geschrieben wurde ja viel - und was ist denn nu, fährt er wieder ohne zu qualmen wie nach 'ner gelungenen Papstwahl

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...ein Teufelskreis...am Besten man rast den Motor richtig Knüppelheiss und stellt dann das Spiel auf 0,1 ein...oder 0,05...Hauptsache es ist noch eins da....
Beim Kadett C muss ich das Spiel bei warmem Motor und währen des Laufens einstellen Einlass 0,15, Auslass 0,25. Das sind für mich echte Warmwerte. 0.35 und 0.50 bei warmem Motor scheinen mir recht hoch. Jedes unnötige Ventilspiel mindert die Motorleistung und erhöht den Verschleiss. Das Spiel soll so klein wie möglich und so gross wie nötig sein.
Im Prinzip ist der Kadettmotor mit seitlicher Nockenwelle und Stossstangen ähnlich dem V6 wenn man eine Zylinderbank betrachtet.....
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Nachdem was alles schon geschrieben wurde hofft man fast das noch jemand eine ganz andere Idee hat.
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Dee Motor läuft super, allerdings muss ich die Ventile sicher nochmal nachstellen. Aber die Wolken sind weg und der unruhige Lauf auch. Nur mit den Warmwerten blick ich noch nicht. Danke für die hilfreichen tips!
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...am Besten man rast den Motor richtig Knüppelheiss und stellt dann das Spiel auf 0,1 ein...oder 0,05...Hauptsache es ist noch eins da....
Super überlegung Bibo , ich denke aber das die Wärmeausdehungen der Materialien seit Jahrzehnten bis viele stellen nach dem Komma genaustens bekannt sind , also die Leute genau wissen wie weit sich der Ventilschaft bei Betriebstemperatur gestreckt hat. Mir leuchtet auch nicht ganz klar ein warum ausgerechnet beim Essex die einstellung im warmen passieren soll. Man müsste den Motor mal im warmen Zustand genaustens einstellen und dann im kalten Zustand nochmal alles durchmessen.Somit hätte man die kaltwerte , und nach diesen Werten könnte man den Essex auch immer wieder kalt einstellen sodaß er im warmen Zustand wieder seine vorgegebenen Richtwerte aufweisst.
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Nur mal so für Spaß von einem Laien...
Kann es sein, dass die Engländer einfach beschissene Toleranzen hatten und man sich eben nicht auf den kalten Wert verlassen konnte und demnach das Ganze bei Betriebstemperatur einstellen muss? -
Das würde ja heissen das die Engländer aus Irgendein Kram an verschieden legierten Stählen Ventile fertigen würden , die sich alle frei nach Schnauze ausdehnen würden. Weiss nich ob man denen das zutrauen könnte :rolleyes:
Aso - falls die überhaut in UK produziert wurden
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Nur mal so für Spaß von einem Laien...
Kann es sein, dass die Engländer einfach beschissene Toleranzen hatten und man sich eben nicht auf den kalten Wert verlassen konnte und demnach das Ganze bei Betriebstemperatur einstellen muss?auch wenn die Toleranzen bescheiden sind, müssten sie dann aber auch schon im kalten Zustand "eingefangen" worden sein. Die Bauteile dehnen sich ja nicht heute so und morgen so. Eher würde ich sagen, dass "warmer Zustand" sehr frei formuliert ist. Zwischen "Pfoten verbrannt" und "handwarm" liegt viel Spielraum für eigene Auslegungen.
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Warmer Motor heisst eigentlich immer 80 Grad Öltemperatur.
Mir wäre ein Motor im kalten Zustand einzustellen immer lieber , wenn man bedenkt das wenn man am Warmen Motor die Ventile einstellen will - die ersten Ventile noch 70-80 Grad warm sind , wenn man bei den letzten angekommen ist, diese nur noch vielleicht 60 Grad oder sonstwas weniger haben. Gerade jetzt vielleicht sogar bei den aussentemperaturen. Beim kalten Motor ändert sich da nix , ausser man braucht für das Einstellen 8 Stunden, dann vielleicht :)
Auch zur liebe meiner Fingerchen , und heisses Öl rinnt schneller aus den Steuerkasten über die Krümmer und saut alles ein wie kaltes.
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Das sind Inselaffen. Die freuen sich, wenn sie mal warme Pfoten haben. Haben schließlich auch immer Probleme mit Gicht und Arthrose. Da wirkt Wärme nunmal Wunder.
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Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es nicht sehr viel Unterschied macht, ob man warm oder kalt einstellt, und ich bin mir fast ganz sicher, auch eine Quelle gelesen zu haben, die für die Kölner Klumpen das warme Einstellen fordert. Es sprechen ja auch ganz praktische Aspekte dafür - es ist zum Beispiel nicht sehr zweckmäßig, wenn die Werkstatt vor dem Einstellen die Karre über Nacht stehen lassen muss und noch nicht mal in die Halle fahren darf.
Davon mal abgesehen, yellow, "kalt" bedeutet Umgebungstemperatur, und die kann um sehr viel mehr als 20° variieren ;)