Bleche raustrennen/entrosten mit Dremel & Co

  • Ich hab son Dremelalternativ Teil mit 180w, welches zum zweiten Mal im Garantiezeitraum nach nur wenigen Betriebsstunden den Geist aufgegeben hat. Habe gesehen, dass der Dremel 4000 nen automatischen Leistungsnachschub hat und von Dremel das Beste ist, was man kaufen kann. Hat wer Erfahrungen mit dem Dremel 4000 oder gar mit anderen Helfern um Blech rauszutrennen etc. Oder hat vll. jemand einen Tip mit was man es sonst machen kann?

  • Sorry , das Zeug ist gut für Frickelarbeit an schwer zugänglichen Stellen oder für Modellbauer !
    Aber definitiv nix für Blechrestauration

  • es geht ja um schwer zugängliche Stellen oder eben kleine Stellen die rausgetrennt werden müssen, wo eine Flexscheibe einfach zu groß ist.

  • ich hab so ne dremelkopie von proxxon, ist schon mindestens 10 jahre alt. benutze ich zugegeben nur wenig, hab damit aber schon winzige bleche ausgeschnitten, z.b. dort wo wirklich nur ne kleine durchrostung ist, das loch zum zuschweißen aber zu groß ist. oder wenn man bei einem historischen fahrzeug den radioschacht für ein modernes gerät modifizieren möchte :evillaugh:
    ich find so ein teil jedenfalls gut für solche arbeiten. man muss allerdings mit diesen superdünnen und kleinen trennscheiben sehr vorsichtig in der anwendung sein und sie verschleißen auch recht schnell.

  • Für Fummel nehm ich auch das Ding von Proxxon !
    Ich mag Proxxon-Werkzeuge !

  • Ich hab mal ausm Custom-PC-Gehäuse Blech rausgetrennt mit som No-Name-Dremel, weil die Blechschere das dünne Blech total verbogen hätte. Hab glaub ich 3 oder 4 Scheiben gebraucht für ca. 50cm Gesamtschnittlänge. Kann man voll vergessen, das nächste mal würd ich glaub ich eher die Wellen in Kauf nehmen und spachteln oder direkt das Gehäuseteil aus dickerem Blech nachfertigen. Für Autos sicherlich total ungeeignet.

  • Die Dremelscheiben sind nix, ich habe mir ausm Fachmarkt so kleine Trennscheiben besorgt, die sind der Hammer, musste mir nur nen Adapter fürn Dremel bauen, da die Aufnahme eigentlich für Bohrmaschinen gedacht ist.


    Naja ich schau mir mal das Proxxon Dingen an, oder es wird eben der Dremel.

  • Ich hab das auch mal ne Zeit mitm Dremelverschnitt gemacht, bekomm ich aber das Kotzen....das ist ne vernünftige Alternative:



    Und da ich mir immernoch keinen Stabschleifer gegönnt hab, bzw. der beim Austrennen auch nicht so viel Spaß macht hab ich mir n Bohrfutter für die Flex geholt - gibts u.a. von Suhner mit m14 Gewinde

  • Ah, dich mag ich. Ich glaub wir sind uns ähnlich. Autoschrauben als geiles-Werkzeug-haben-muss-Alibi, nicht wahr? ;-)

  • ich dremel mir auch grad ein
    für schwer zugängliche stellen gibt es übrigens auch flexible wellen
    wo ran will der telefonmann das denn halten?

  • Wenn was mit Leistung / Kraft gesucht wird nimm einen Gradschleifer( Rundläufer,Stabschleifer) von Bosch oder baugleich mit langem Hals . Die haben eine 6mm Aufnahme und teilweise eine Drehzahleinstellung . Die sind gut für Drahtbürsten , Schleifsteine usw .
    Dremel und Proxxon sind für " Uhrmachen" !!

    Einmal editiert, zuletzt von Olaf ()

  • der Telefonmann ist garkein Telefonmann, es gab mal einen Fernseher von glaube Grunding, der hieß Telecommander, das fand ich gut, und zack so hei´ich nun, nun gut, ich muss mit dem Ding am Lampentopf innenseitig, an der A-Säule und sonstige diverse kleine Stellen raustrennen bzw. an Stellen, wo ich mit ner Flex das ganze Ding kaputtsäge. Die Junx von http://www.petrolheadscc.de/ machen ihren Kram auch mit nem Dremel, habe ich öfters gelesen

  • Stabschleifer und ordentlichen Kompressor dahinter, alles andere taugt nur für Kindergeburtstage.


    Aber so ein oszillierendes Ding hatte ich leider noch nicht in den Fingern.

  • Hm, so Klein- und Fusselkram hab ich an der Dicken auch mit nem Pseudo-Dremel gemacht. Klar, die Scheiben halten nicht viel aus, aber das Möchtegern-Dremel-Ding lebt nach 4 Jahren immer noch. Allerdings nicht regelmäßig in Gebrauch, nur hin und wieder.

  • aus so nem set kannst du den von mir haben wenn du willst, war mal beim kompressor kauf dabei. ich hab noch einen anderen von bosch blau den ich benutze

  • Ich hab auch son original Dremel dingens mit verlängerungsdingsda. Die Trennscheiben sind aber absolut KACKE! Aber nutze den Dremel ehr mit dem Schleifaufsatz um dann in verbindung mit dem verlängerungsdingsda an stelle zu kommen wo man halt das verlängerungsdingsda gut gebrauchen kann um dann mit der Kombination Dremel-verlängerungsdingsda-Schleifaufsatz Rost zu entfernen an stellen halt wofür man halt diese Kombination nicht mehr entbehren kann. Ich finds gut........ jeder sollte sowas haben. Und wenn es nur dazu da ist um es einfach zu haben.

  • Bei den Druckluftschleifern (Stabschleifer und Stabschleifer abgewinkelt) hab ich zu HaZet gegriffen - Problem bei solch Gerät ist meist, dass die Angaben zum Luftverbrauch alles Andere als realistisch sind. Bei Markengeräten kommen die Angaben aber meist etwas eher hin... Arbeiten tu ich aber lieber mit Elektrogeräten; klar, die sind schwerer, aber man kann meist präziser Arbeiten. Wenns was fürs Leben sein soll, dann hol dir nen Langhals-Stabschleifer (finde die von Suhner da ganz schön)

  • Suhner ist richtig geiles Zeug! Aber ist ja fast unbezahlbar. Exzellent zum Kanäle an Zylinderköpfen machen.

  • Von Suhner hab ich mir auch ein schönes Spielzeug geholt !
    Bester Hersteller !!!
    Aber der Preis ist wirklich :irre:
    Qualität kostet hald , und wenn Du gute Qualität abliefern mußt dann gibts oft keine Alternative !

  • Jungs, Druckluftgeräte mit Metallgehäuse: Tonne auf, Gerät loslassen, Deckel auf Tonne wieder drauf! :uwe:


    Gute Ware hat Kunststoffgehäuse.


    Wer fragt, warum, der darf gerne mein nächstes Blechteil entrosten/entlacken helfen.
    Nach 10 min legt man trotz 30°C im Schatten und Arbeitshandschuhen noch einen Lappen um das Gerät, damit man keine Frostschäden an den Händen bekommt.
    Der Knopf zum Auslösen der Druckluftbohrmaschine war zudem eingefroren und das Gerät war gar nicht mehr anzuhalten.
    Habs dann ausgestöpselt und auf den Kompressorzylinder gelegt, damit es wieder auftauen kann :irre:

  • Nur weil du ne Memme bist, werf ich jetzt nicht meinen Hazet-Schlagschrauber weg. Der verrichtet seit ca. 50 Jahren treu seinen Dienst.

  • Raketenwissenschaftler allesamt! 115er Flex, Kombizange, Hammer, Meißel und Montiereisen, mehr braucht es nicht zur Blechbearbeitung! Schweißgerät noch ok.

  • ich hab mir so ne biegsame welle gekauft. von hazet. die hat auf der einen seite einen 6mm stift und auf der anderen ein futter für 6mm. diese welle stecke man bitteschön in eine alte oberfräse, die halt mal irgendwo übrig war. das ganze macht 10k/min hat 1,2 kw und man kann die üblichen, kleinen werkzeuge von rodcraft und so aufnehmen, ausserdem auch die kleinen hochleistungsfräsköpfe, dies im freundlichen werkzeughandel so gibt. so ne welle kostet um die 60 €.
    strom ist für mich ein deutlich preiswerteres medium als luft. die geräte halten länger und man hat einfach mehr power bei weniger lärm.
    die oberfräse sollte aber bitte gut auf der werkbank fixiert sein.


    damit geht auch mal ein oller pintokopf aus guss zu bearbeiten, ohne das man dabei bekloppt wird.