Was hab ich heute geleistet Fred

  • Such mal bei google Splint oder selbstsichernd. Schau dir das erste Ergebnis an :D

    Der erste Treffer führt auf son dubioses Forum - habe nicht das Gefühl dass man sich da auf irgendwelche Aussagen verlassen kann. Scheinen komische Vögel zu sein :whistling:



    Ist es nicht die ständig mitfahrende Lebensgefahr das, was unser Hobby ausmacht? Sich nach jeder unfallfreien Fahrt wie neu gebohren zu fühlen? 3 schweißbenetzte Handtücher pro 100km? Bei jeder Pause der zitternde Griff zur Kippe?

    :dc: :thumbsup: Unter dem Gesichtspunkt hab ich das noch nicht betrachtet, vielleicht entdeck ich noch nen völlig neuen Kick bei der Sache.
    Um zur Kippe zu greifen mach ich allerdings schon jetzt nicht extra Pause.



    Angsthase bist du.
    :uwe:

    Ich mach mir nur Sorgen um die anderen Verkehrsteilnehmer, die unschuldig und unwissend zu Schaden kommen könnten.

  • Zitat:

    "
    Unwirksame Schraubensicherungen nach DIN [Bearbeiten]




    Mutter mit untergelegtem FederringFolgende Maschinenelemente gelten als unwirksame Schraubensicherungen, weil sie sich unter bestimmten Umständen zur Aufrechterhaltung der Vorspannung einer Schraubverbindung als wirkungslos erwiesen haben (sämtliche angegebenen Normen sind inzwischen zurückgezogen):

    • Federringe (DIN 127, DIN 128 und DIN 6905)
    • Federscheiben (DIN 137 und DIN 6904)
    • Zahnscheiben (DIN 6797)
    • Fächerscheiben (DIN 6798)
    • Sicherungsbleche (DIN 93, DIN 432 und DIN 463)
    • Sicherungsnäpfe (DIN 526)
    • Sicherungsmuttern (DIN 7967)
    • Kronenmutter (DIN 937) mit Splint

    Diese Bauteile können jedoch häufig noch als sogenannte „Verliersicherung“ eingesetzt werden."


    Hier lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Schraubensicherung

  • Ich denk mir einfach, dass ich viele Justin-Maurice und Chantal-Schaklines mitnehmen kann, wenn mir mal der Spurstangenkopf ausm Lenkhebel rutscht. Dann find ich das schön.

  • bruno: Danke für den Link! Werde mir das durchlesen.


    Bleibt die Tatsache, dass ich noch nie eine gesplintete Mutter unterwegs verloren hab.
    Selbstsichernde dagegen schon.

  • Die Plastik-Stoppmutter taugt am wenigsten. Und mit der Stahl-Stoppmutter machste das Gewinde irgendwann kaputt.

  • @Benn: Was willst du noch? Ich bin froh, wenn ich bei nem dreifachen Überschlag wenigstens einen quengelnden Balg mitnehm


    Gruß, Steven-Ocean

  • Mach an dem P5 auf die Federbügel Plastik-Stopmuttern, nach 2tkm sind sie locker.
    Am Spurstangenkopf sind sie kein Problem, weniger Gerüttel.



    Kommt also auch drauf an, wo welche Mutter verwendet wird. Loctite etc ist eine Lösesicherung, da machen auch je nach Produkt, Vibrationen keine Probleme.

  • Wieder einiges gelernt. Aus der ganzen Diskussion ziehe ich folgendes Fazit:


    ich hab ein mulmiges Gefühl.

  • Anderes Beispiel:


    Die hinteren Federlaschen haben 10 x 1, Stahl-Stopmuttern. Die lösen sich nie...


    Aber wenn du sie abschraubst, dann ist das Gewinde meist Müll, genau so auch die untere Dämpferbefestigung.
    Dort hab ich Kronenmuttern mit Federringen verbaut. Etwas Kettenfett drauf und gut ist´s.

  • Die Kronenmuttern mit Splint, plus Federringe?


    Ja, richtig gelesen.

    Auf einem M10 x 1-Gewinde taugt eine Stahl-Stopmutter nix. Beim Lösen nach vielen Jahren gibt´s Probleme.
    Darum hab ich dort eine Kronenmutter mit Federring verbaut und zusätzlich ein Loch für den Splint gebohrt.

    Der Federring verhindert in Grenzen das lösen, der Splint das verlieren der Mutter.

  • Och, ich dachte daran, Splintlöcher zu bohren und Kronenmuttern zu verwenden. Vielleicht krieg ich damit das mulmige Gefühl weg ;)

  • Ok, dann lass ich es - aber wenn mir bei der nächsten Autobahnfahrt die Spurstange rausfällt, erscheine ich Dir Dein Leben lang als vorwurfsvoller Geist.

  • Na endlich.


    Ich wollte doch die ganze Zeit nichts anderes als dass mir eine sachverständige, vertrauenswürdige Person sagt "mach Dir keine Sorgen, das hält schon",


    Danke - jetzt ist mir leichter.