Hi :)
hab die Frage, ob man die Stirnräder beim P5 Bj 66 (stand über 20 Jahre, 100k km runter) erneuern sollte, oder ob man es einfach drauf ankommen lassen kann. Gibt es sonst noch etwas spezielles zu beachten?
Grüße
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Hi :)
hab die Frage, ob man die Stirnräder beim P5 Bj 66 (stand über 20 Jahre, 100k km runter) erneuern sollte, oder ob man es einfach drauf ankommen lassen kann. Gibt es sonst noch etwas spezielles zu beachten?
Grüße
hast du den motor zerlegt? oder willst dus so probieren? ansonsten nutz mal die suchfunktion wie man nen alten motor wieder reaktiviert.
(war gerade nicht angemeldet ;) )
Nein, Motor ist noch nicht zerlegt, mir geht es eher darum, ob man die vorsichtshalber erneuern sollte,
da diese ja aus diesem speziellen Kunststoff sind.
Wilkommen in der Irrenanstalt!
Der Ton ist hier teilweise hart, aber herzlich. Nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. ;)
4 oder 6? Prinzipiell zerfallen die wohl nicht unbedingt aufgrund des Alters, sollten aber alle 90000 gewechselt werden. (Erfahrungswert)
Beim V6 passiert wohl zu 99% nichts, ausser daß halt der Motor stehenbleibt, wenn das Stirnradl platzt. Beim V4 dagegen wird die Riemenscheibe von der Nebenwelle angetrieben und Dir kann unter Umständen die Wasserpumpe verlorengehen, während der Motor weiterläuft.
Nichtsdestsotrotz empfehle ich dringend, den Motor nach 20 Jahren Standzeit komplett durchzusehen, weil Du nie wissen kannst, was da drin los ist. Sanft aufwecken, mit Kriechöl vorsichtig von Hand durchdrehen und so ist meiner Meinung nach nicht verkehrt, aber ich würde die große Veranstaltung wählen.
Ein Dichtsatz kostet einen Bruchteil von dem, was Du alles kaputtfahren kannst, wenn beispielsweise Restkorrosion im Zylinder verbleibt.
Wo steht denn derP5?
aufn gregor (DC) hören, dann wird alles gut.
Jaja,
die Kinder schiessen immer wieder gern mit Kanonen auf Spatzen! ;)
Willkommen!
Ich hab grad so 77 alte Kfz-Briefe neben mir liegen(das sind logischerweise nur die von denen,die nicht mehr verkauft wurden,wieviele das dann noch waren kann ich nicht mehr nachvollziehen),ich will auch nur persönliche Erfahrung kundtun und nicht behaupten,dass es der Weisheit letzter Schluss sei,aber hier halt meine Meinung aufgrund eigener Erfahrungen:
Lass den zusammen,Kerzen raus,Pertroleum rein,paar Tage warten,per Hand-also Lüfterrad am besten,da haste das meiste Gefühl-durchdrehen und ganz genau auf Klemmstellen achten.
Wenns da keine gibt:Batterie dran,Sprit,starten!
Wenns welche gibt:Für dich selbst kalkulieren,obs nicht günstiger ist gleich nen intakten Gebrauchtmotor zu suchen.
Oder aber du willst viel Geld versenken,dann sofort zerlegen,Kolben und Ringe neu,Block zumindest honen,wo du grad dabei bist Bleifreiumrüstung,Dichtsatz.............
Stirnrad ist da auch dein geringstes Problem bei,das steht halt nur trocken bis du mal wieder Öldruck auf die Maschine gibst.
Und da muss ich dem Onkel DC widersprechen:"Beim V4 dagegen wird die Riemenscheibe von der Nebenwelle angetrieben und Dir kann unter Umständen die Wasserpumpe verlorengehen, während der Motor weiterläuft."
Richtig : Die Riemenscheibe wird von der Ausgleichswelle angetrieben!
Jedoch verreckt in mehr als 99% der Fälle das Novotexnockenwellenrad(das grosse!),und daher ist dann eh Schluss mit Brumm!
Und sollte mal das Stahlrad der Ausgleichswelle aus unerfindlichen Gründen verrecken wird sich sogleich das Motörchen furchtbar schütteln,da die Ausgleichsgewichte fehlen und die Ladekontrolle geht sofort an,also nix was keiner merken kann.
Und wenn man alle 90.000 km wechselt kann man keine Erfahrungswerte haben,weil sie ja nie bis kaputt gefahren wurden ;)
Auch alte V-Motoren(4+6)haben schon häufig die 200.000 km ohne Probleme überschritten,Millionen Türken können sich nicht irren!
Wir hatten selbst nen P6 zuhaus mit über 250k und dank Papi sehr sparsam mit Ölwechsel,der ist dann an nem Scirocco zerschellt.
So,und nun mach was du willst!
LG Ralf
Ich dachte die Stirnräder sind bei den älteren (P5/P7) aus Metall und bei den Taunüssen/Grandas aus Kunststoff?
Klaus
Ich dachte die Stirnräder sind bei den älteren (P5/P7) aus Metall und bei den Taunüssen/Grandas aus Kunststoff?
wer hat dir das denn erzählt?
das große hatte ab werk immer anteile von nichtmetall, ab ca. 79 waren fast nur noch die zähne aus nichtmetall, vorher fast das komplette rad.
je älter desto lausiger>>>"preßlumpen"
beim v6 würd ich prophylaktisch nicht dabeigehen, schon gar nciht nach nur 90.000km, mir is grad letztes jahr mal wieder eins verendet (alte version, ca 150.000km). von v4 hab ich keine ahnung außer das der die gleichen räder hat wie der v6, nur halt eins mehr.
andererseits denke ich kann man ´n motor der so lange gestanden hat einfach mal aufmachen und reinsehen, denn neue dichtungen wird er so oder so brauchen bei dem alter und der standzeit. in dem zuge sollte man dann auch mal das ahnflankenspiel messen und ggf das rad tauschen.
In nem Motor, welcher 20 Jahre nicht gelaufen hat,
sind sicher alle Lagerschalen "verfault".
Grade beim V4 sind die zwei Ausgleichswellen-Lager die Auslöser für Stirnrad-Ausfälle.
Die dummen Kinder wissen nur zu genau, daß der Satz Übergrößekolben Zylinderzahl mal Hundert kostet. Plus das, was der Motorenbauer für aufbohren und honen nimmt.
Leider kann ich nicht mit einer so umfangreichen Kraftfahrzeugbriefsammlung aufwarten. ;(
Ich habe nur sehr wenige Kraftwagen, die ich allerdings selbst instandhalte und die mich schon ausgiebig Lehrgeld gekostet haben.
Ob man wirklich Geld versenkt, wenn man einen abgestandenen Motor ordentlich aufbereitet oder besser die Maschine einfach anwirft und hofft, daß alles gutgeht, sei mal dahingestellt. Üblicherweise zeigt sich soetwas in der (näheren) Zukunft, in die wir alle nicht schauen können. ![]()
Nachhaltigkeit ist eine Tugend, die in unserer schnellebigen Welt leider verlorengegangen ist. Weil sich niemand, besonders um die leistungsärmeren, Motoren geschert hat, wachsen die auch nicht mehr auf Bäumen. Gab ja immer billig Ersatz. ![]()
Wie lange der nächste Gußklumpen dann hält, weiß man natürlich auch nicht sicher. Vielleicht ewig, vielleicht auch nicht. ![]()
Bleibt jedem selbst überlassen, was er macht. Ich vertrete halt die Meinung, lieber einmal alles richtig zu machen und Ruhe zu haben, als sich kleckerweise mit kleinen Dramen rumschlagen zu müssen.
Es war im letzten November, daß hier jemand um Hilfe ersuchte, weil in seinem Transit die Kopfdichtungen abgeraucht waren. Ein V4, dem es scheißegal war, ob die Welle, welche die Riemenscheibe antreibt nun Nebenwelle oder Ausgleichswelle genannt wird. Jedenfalls war das kleine Stirnrad verstorben und der Motor wurde, wegen mangelnden Antriebs der Wasserpumpe, nicht mehr gekühlt. Wenn ich es richtig verfolgt habe, hat er den Transit mittlerweile geschlachtet und in Teilen verscherbelt. ;(
Natürlich fehlen einem persönlich Erfahrungswerte, wenn man die Stirnradln alle 90 000 wechselt, aber ich muß auch nicht vom Balkon springen, nur um zu wissen, daß es schmerzt.
prophylaktisches wechseln halte ich für ausgemachten unsinn bei den rädern.
wenn man angst vor was auch immer hat kann man ja nach 90.000 mal das flankenspiel messen.
ansonsten will ich dir gar nicht widersprechen DC, stimmt schon so, bzw kann ich deine meinung verstehen.
Nicht dass hier mal wieder ein falscher Eindruck entsteht:
Ich wollte DCs Beitrag nicht als Blödsinn darstellen,nur eigene Erfahrung und damit andere Sichtweise reinbringen.
Dass an nem V4 die Nebenwelle Ausgleichswelle heisst weiss er ja auch und ich habs halt nur als Zitat kopiert und "Ausgleichswelle"geschrieben,weils einfach Gewohnheit ist,sorry DC!
Aber nun mal wieder zur techn.Seite : Die Frage war : Stirnrad besser neu?
Da schrieb ich:Nach meiner persönlichen Erfahrung und Meinung nicht.
Bruno hat es auch richtig ergänzt,Lager entmischen sich wenn sie nicht benutzt werden!
Was ergibt sich nun daraus?
Entweder lässte den zusammen und wartest obs irgendwann nen beginnenden Lagerschaden akustisch vernehmbar gibt,oder du zerlegst ,lagerst neu,Dichtsatz,Wasserpumpe und Stirnradsatz neu > unwirtschaftlich,dafür kriegste immernoch Ersatz.
Bekanntermassen passiert auch beim Stirnradschaden ja nix an Kolben/Ventilen.
Also können dir höchstens Kosten in gleicher Höhe entstehen,wenn er später defekt ist,oder du hast Glück und der läuft einfach weiter.
Und wenn dem V4 das Stahlrad auseinanderfliegt hilft auch Kontrolle von Flankenspiel nix,das nutzt sich ja nicht einfach mal so schneller als das Plasteding ab,da kanns doch höchstens Zahnausfall geben,obwohl das der erste Fall ist,der mir bekannt wurde.
Ich werde aber dazu in V4-lastigen Foren mal recherchieren.
Und die Ladekontrolle geht auf jeden Fall an,sollte vor Überhitzung auffallen.
Also nix für ungut,ich hab ja extra betont dass es nur persönliche Meinung ist und hinter den Kindern hatte ich den hier: ;)
LG Ralf ;)
Erstmal danke für die vielen aufschlussreichen Antworten :)
Dann, werd ich das mit meinem Finanzier (Papa :D) nochmal diskutieren, ob wir das neu machen oder nicht, ich tendiere ja eher zu ja.
Unsere, beziehungsweise seine größte Sorge ist, dass Ventile und Dichtungen, sollten die Stirnräder sich verabschieden, aufeinander knallen und platt sind. Kann soetwas passieren?
Inwiefern zerstören die Stirnräder den V4 Motor?
die motoren sind freiläufer, das heißt es geht normalerweise nix kaputt wenn das stirnrad seine zähne verliert, also außer dem stirnrad natürlich.
wie gesagt mir is letztes jahr erst eins ex gegangen, neues rein und abfahrt ![]()