Welcher Saft

  • Nabend zusammen.


    Wenn alles gut läuft, dann kann ich bam Montag meinen Knudsen in Betrieb nehmen. Was darf den der Alte Motor tanken? Is ein 1,6 mit 72 PSSSSS.
    Brauch ich einen Bleizusatz? Oder reicht wenn ich Super Plus tanke! Oder geht gar Benzin, unverbleit????

  • um das thema abzukürzen:


    in der betriebsanleitung steht super. also super tanken.


    in bezug auf bleizusatz können wir auch gleich ne diskussionen über "glauben" aufmachen.


    machs einfach so: kost ja kaum was das zeugs, kipps einfach mit rein und hab ein gutes gewissen. wenn der motor trotzdem irgendwann platt ist, ist auch nicht so schlimm, für ne kisste bier gibts nen neuen, gebrauchten 1,6. dasselbe beim thema öl. nur noch viel schlimmer. das is als wenn ein taliban und ein mormone über den wahren gott diskutieren. beide haben wissenschaftliche beweise aller art - aber zu einem ergebnis kommen sie nicht.

  • Also isch Super und Bleizusatz. Ende. Vor allem im Winter macht es bei meinen beiden Kruecken aus welchem Grund auch immer Sinn. Habsch ein mal nicht eingekippt und schon fing' die Schlampe an zu zicken. Wenn der Tuedel die Welt kosten wuerde muesste man ueberlegen aber so?
    Zu der Dosierung, man meint ja das so wenig nix bringt. aber dann nur einen Loeffel Zucker in den Kaffee...


    Koennen Wir mal ne Umfrage Starten? Wer benutzt das Zoig, wer nich', wer ab und an, usw?? Dann kann man das bei Tipps und Tricks reinkleben und immer darauf verweisen. Wer Neu ist kann sich gleich 'ne Meinung bilden ohne das die ersten zehn Antworten "boah ey" sind und jut is'.

  • Das kann jetzt aber nicht sein. Habe heut Super Bleifrei getankt und jetzt bockt meine Kiste. Bleibt nicht mehr an und nimmt nur sehr zögerlich Gas an. Wenns dann läuft, gehts wieder!!! Hat aber nichts mit Bleizusatzt zu tun!?

  • Taunus braucht kein gutes Öl , einfach Altöl nehmen und ne Kiste Bier in die Ecke stellen wegen Tauschmotor , das reicht ! :D


    Wegen wegbrennenden Ventilsitze hab ich die besten Erfahrungen mit Normalbenzin gehabt , damit ging das etwas langsamer voran , was wohl an weniger Oktan lag , nen Wilden sollte man damit nicht machen !

  • oder rost im tank.


    mach ma filter ab, wenn keiner da, dann einen rein und dann mal fahren und dann mal ab zum schauen.

  • Wegen wegbrennenden Ventilsitze hab ich die besten Erfahrungen mit Normalbenzin gehabt , damit ging das etwas langsamer voran , was wohl an weniger Oktan lag , nen Wilden sollte man damit nicht machen !


    was soll denn der weniger klopffeste kraftstoff da helfen?
    wie weit hast du die zündung zurückgenommen damit ein HC-motor nicht schon bei halbgas klingelt?

  • Wie hoch ist denn der olle Klumpen verdichtet das man sich darüber Gedanken machen muß ?
    Hab meinen 2,8er mit 11° vor OT gefahren und auch mal mit 9° vor OT ; paar Grad weniger kann sicherlich nicht schaden und auf Vollgas verzichten sicherlich auch nicht , die hohen Drehzahlen sind das Problem , dort sind die Chancen am größten das die Sitze wegbrennen !
    Hat das erst mal angefangen , ist eh alles andere Sinnlos und läßt sich durch nix mehr aufhalten !
    Mit Normalbenzin , nicht über 4000 drehen und etwas Zündung zurück konnte ich das wegbrennen etwas verlangsamen , das wars dann aber schon !
    Mit Super/Plus und der Rest wie bei Normal und das Ganze ging wieder etwas schneller voran !

  • tut mir leid, ich erkenne keinen zusammenhang zwischen der klopffestigkeit des kraftstoffes und dem einhämmern (nicht wegbrennen) der ventilsitze. bleitetraethyl wurde bis in die 80er eingesetzt um die oktanzahl im bezin zu erhöhen, heute wird das über andere prozesse geschafft. der zusammenhang, dass bleitetraethyl die weichen ventilsitze schützte war ein nebenprodukt.
    das einzige was "wegbrennen" kann sind die ventile selber, die ihre hitze nicht mehr abgeben können wenn sich die sitze eingehämmert haben und das ventilspiel nicht mehr ausreicht um die hitzebedingte längenausdehnung des ventilschafts auszugleichen und die ventile nicht mehr aufsetzen können.

  • Was soll ich sagen , hab das volle Programm beim wegbrennen abbekommen !
    Da war nicht ein Ventil dabei wo verbrannt war , nicht bei mir oder bei Bekannten die das gleiche hatten , lediglich Material vom Ventilsitz wo am Ventilsitz des Ventils förmlich angeklebt war !
    Ließ sich ohne Probleme wieder wegschmiergeln , Ventilsitze im Kopf waren soweit runter gebrannt das ein lockern des Ventilspiels über die Einstellschraube nicht mehr möglich war !
    Normalbenzin hat nen schlechteren Brennwert oder wie das heißt , ne fettere Gemischeinstellung dürfte da auch von Vorteil sein , die Werksangaben reichen eigentlich schon und Vollgas vermeiden !

  • Was soll ich sagen , hab das volle Programm beim wegbrennen abbekommen :uglyzwinker:
    Da war nicht ein Ventil dabei wo verbrannt war , nicht bei mir oder bei Bekannten die das gleiche hatten , lediglich Material vom Ventilsitz wo am Ventilsitz des Ventils förmlich angeklebt war :uglyzwinker:
    Ließ sich ohne Probleme wieder wegschmiergeln , Ventilsitze im Kopf waren soweit runter gebrannt das ein lockern des Ventilspiels über die Einstellschraube nicht mehr möglich war :uglyzwinker:
    Normalbenzin hat nen schlechteren Brennwert oder wie das heißt , ne fettere Gemischeinstellung dürfte da auch von Vorteil sein , die Werksangaben reichen eigentlich schon und Vollgas vermeiden :uglyzwinker:


    klingt doch gleich viel humaner...

  • heiz und brennwert ist bei normalbenzin höher als bei super oder superplus.



    ich will nicht behaupten, dass es bei dir nicht so gewesen sein kann, ich sage nur, dass ich keinen zusammenhang erkenne. der oktanwert sagt nur etwas über die klopffestigkeit eines kraftstoffes aus. mit einer höheren klopffestigkeit kann ich den motor anders abstimmen (u.a. zünd weiter nach vorn legen) und damit die spezifische leistung steigern.

  • Wegen wegbrennenden Ventilsitze hab ich die besten Erfahrungen mit Normalbenzin gehabt , damit ging das etwas langsamer voran


    Mit Normalbenzin , nicht über 4000 drehen und etwas Zündung zurück konnte ich das wegbrennen etwas verlangsamen , das wars dann aber schon !
    Mit Super/Plus und der Rest wie bei Normal und das Ganze ging wieder etwas schneller voran !


    Diese Aussagen sind wohl nur zu halten, wenn Du 2 identische, neu aufgebaute Motoren in den Vergleichstest schickst !
    Ansonsten starten Deine "Beobachtungen" mit irgendwelchen vorgeschädigten 30 jahre alten + mindestens 100tkm gequälten Motoren, von dessen vergangenen Betrieb Du gar nichts weißt, ergo: haltlos !

  • Naja , wenn ich das mit den Sachen nicht gemacht habe , waren 5 mal die Woche Ventile einstellen angesagt , quasi fahren und danach wieder einstellen , hab ichs ruhiger angehen lassen , 3 mal die Woche !
    Mag sein das ich das eine oder andere durcheinander bring , hatte vorher noch nie damit Probleme gehabt , Auslöser davon war ne optimale Abstimmung des Motors jenseits der Werksangaben und anständig Vollgas , nach zwei Wochen fing es dann an , egal ob Vergaser oder Einspritzer , mit oder ohne reichlich Bleiersatz !

  • wir ham in den letzten zwei wochen zwei motoren zerlegt. Nen späten OHC und nen frühen 2,6er. Beim OHC waren die Ventile tötlichst eingehämmert, beim 2,6 war kein Verschleiss zu erkennen.


    Ich glaube, man kann keine pauschale Aussage zu gebrauchten Motoren machen, was nun hilft und was nicht. Natürlich hilft es vorsichtiger mit weniger Drehzahl zu fahren. Abgesehen davon kanns wahrscheinlich nicht schaden die Additive mit reinzukippen, kost ja kaum was, das Zeugs.


    Normalbenzin in den HC-Motoren zu fahren, würde ich persönlich aber von abraten, auch wenn sies wahrscheinlich verdauen. Beschleunigungsklingeln hört jeder, der weiß worauf er hören muss, was man nicht hören kann ist Hochgeschwindigkeitsklingeln und das ist deutlich schädlicher als ersteres.


  • Mit Normalbenzin , nicht über 4000 drehen und etwas Zündung zurück konnte ich das wegbrennen etwas verlangsamen , das wars dann aber schon !

  • die frage ist ja, WARUM hämmern sich die Ventilsitze ein?


    In erster Linie ist es das harte aufsetzen der Ventile auf den Sitz. Und das zigmal pro Sekunde. Zu harte oder auch nur härtere Ventilfedern beschleunigen den Vorgang noch.


    Die Frage ist: Welchen Einfluss hat die Temperatur des abgases. Nicht auf das Ventilverbrennen, das ist ja nur ein Sekundäreffekt, sondern auf das Einhämmern. Haben wir höhere Abgastemperaturen, werden auch die Sitze heißer, das Material lässt sich leichter verformen. Demnach KÖNNTE es natürlich nutzen wenn man die Zündung zurücknimmt und mit weniger Last fährt. Beides hält die Temperaturen niedriger und verringert die spezifische Leistung, da das Gemisch nicht mehr soviel Zeit hat vollkommen umgesetzt zu werden, als wenn die Zündung weiter in Richtung früh steht. das KÖNNTE die ventilsitze zumindest weniger Belasten. Die Benutzung von Normalbenzin hat meiner Meinung nach keinen Einfluss, jedenfalls fällt mir grade keiner ein.


    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dämpfte das Bleitetraethyl oder zu was auch immer es beim Verbrennungsprozess wird oder freisetzt, dämpfte den Aufschlag der Ventile. Wie genau das vor sich ging, weiß ich nicht. Die verwendeten Additive beruhen auf einem anderen Effekt, Kalium und irgendwas anderes sollen einen ähnlichen Effekt erzielen. Mir ist nun nicht bekannt ob das jemals wirklich aufm Prüfstand unter nachprüfbaren Bedingungen getestet wurde.


    Im Grunde hilfts eh nur auf Bleifrei umzubauen. Jedem, der viel fährt, würde ich das ans Herz legen, wenn es sich lohnt. Bei nem 1,6er wohl eher nicht, es sei denn man will wirklich mit dem Motor viel fahren und nicht alle ein bis zwei Jahre neue Köpfe draufbauen. Alles eine Frage der Ansprüche, der Kosten-Nutzen und des persönlichen Geschmacks.

  • Ich fahre den 1,6er hc nun seit 8000km seit letztem Oktober mit Super ohne zusätze.


    wenn was kaputt geht sage ich bescheid.


    Danke und Gruß


    Da es keinen nachweiß gibt (zumindest mir nicht bekannt) das ein bleizusatz die ventilsitze schütz werde ich dies durch einen selbstversuch herausfinden.
    zudem kann man ja die sitze selbst nacharbeiten und braucht nicht gleich nen neuen kopp.

  • Bei nem 1,6er wohl eher nicht, es sei denn man will wirklich mit dem Motor viel fahren und nicht alle ein bis zwei Jahre neue Köpfe draufbauen


    Se, jetzt machst du mich doch etwas nervös:
    Daß die alten V6 an stets veränderlichem Ventilspiel leiden , weiß ich ja inzwischen - aber auch die schnöden OHCs ?!
    Mein 1.6er HC soll eigentlich daily driver werden und da schreibst du irgendetwas von 2 JAHREN ???


    @ all:
    - Sind die OHCs etwa auch so kritisch ohne Bleiersatz-Placebos ?!


    - Ab wann gab es die OHCs im Sierra mit Sitzringen ?

  • Tetraboost ist ein Bleizusatz, der etwas hilft!


    Es ist aber auch ein Bleizusatz! ZUsatz. ZU. Alles was hier am Markt ist ist ein ERsatz. ER.



    Stefan: OHC sind nicht ganz so kritisch wie die V6, aber auch. Bei meinem Taunus wirds Spiel am Auslass auch immer geringer, nachstellen ist ein muss.


    Glaube ab 85 oder so, jedenfalls die i-Modelle

  • Stefan: fahr doch einfach und besorg dir nen 2,0 ausm sierra, den du dir hübschmachst und an die seite stellst. so würd ichs jedenfalls machen. ich finde der finanzielle aufwand des umbaus bei nem 1,6 steht in keiner weise zum ergebnis. gut 200 bis 300 euro für den umbau, neue dichtungen und schon biste gut 400 los. dafür kann man sich nen bleifreien 2,0 hübschmachen.


    ich kann diese oder nächste woche mal nen bild von dem OHC-kopf machen bei dem die ventile hübsch tiefergelegt sind. ähhh, höhergelegt wenn man ehrlich sien will... :D

  • die ventilsitze gehn im übrigen durch den auspuff, da hämmert sich nichts ein im sinne von plattklopfen.
    das 'blei' im benzin hat die sitze geschützt indem es mikroverschweißungen zwischen sitz und ventil verhindert hat.
    ohne blei reißen die ventile immer wieder ein wenig vom sitz ab, dies wird dann bei geöffnetem ventil 'verbrannt' und geht duch den auspuff flöten.