verschiedener Unterbodenschutz

  • Wie gesagt, das war nicht kritisch gemeint-ich finde es nur erstaunlich, daß es Leute gibt, die sich sogar um so verborgene Dinge nen Kopf machen. ;)


    Es sieht aber auch mit den Pinselstrichen perfekt aus (jedenfalls das Rotbraun) :spitze:

  • Mit Brantho hab ich auch gute Erfahrungen gemacht. Die Achsen an meinem Taunus sind damit gestrichen. Wenn ich jetzt unter das Auto schaue, begeistert mich das jedesmal denn da ist immer noch nix wieder durchgekommen. Sogar die Trommeln hinten sind noch schwarz.


    Mit dem grauen Brantho gabs allerdings schon schlechte Erfahrungen. Das hält nicht, vielleicht ist die Lösung ja, vorher mit dem roten vorzugrundieren.


    Im Gegensatz dazu hat mich POR15 richtig enttäuscht. Hätte zwar den Vorteil, dass es einfach geil aussieht weil eben keine Pinselstriche zu sehen sind - aber halten tuts nicht wirklich. Der Rost kam nach einem Winter wieder durch wie vorher (Teile wurden vorher sandgestrahlt) und waren nicht mehr als vor einem halben Jahr neu gestrichen zu identifizieren.


    Gruss
    Günther

  • mit keinen wirklich gute Erfahrungen gemacht. Habe verschiedene Stellen mit Rostumwandler vorbehandelt und dann mit Rostschutzgrund grundiert, nach einer Zeit kam der Rost immer wieder durch.


    Allerdings komisch, wo ich nur Fertan drauf gemacht habe und nicht grundiert, hielt es länger bzw. ist noch gar kein Rost wieder sichtbar.


    am wochenende habe ich ein wundermittel im chemieschrank gefunden, pelox re, aber noch keinen test gemacht, soll rost kopl. ablösen und entfernen!!

  • klingt nicht wirklich logisch...aber wenns so ist :gruebel:


    tscharly flutet vorm Hohlraumwachsen wohl mit Brunox, wäre aber gem. deiner Erfahrung fürn A.... ?(

  • mit brunox speziell habe ich keine erfahrung. aber über eine grundierung gehört auch immer eine deckschicht, was wohl mein fehler ist.
    was ich meinte war speziell die erfahrung mit rostumwandlern!

  • brunox epoxy ist die macht. vonn fertan bin ich ab. dieses mit wasser abgewasche ist was fürs haare waschen.
    brunox ist auch grundierung, fertan nicht.


    mit brantho korrux ist einer meiner wagen lackiert. kompressor-lackierung. gutes zeug. zum pinseln nur stark verdünnt geeignet. wenns auf optik ankommt.
    kenne ich aber nur in matt. als chassis/unterbodenlacke eher ungeeignet, das dreck mehr haftet. ist aber haarspalterei. ich nehm für unten immer glanzlack.


    alter unterbodenschutz der unterwandert ist hält nicht mehr. er bröckelt ab. wo er fest sitzt kann er nicht unterwandert sein. ausser in randbereichen.


    ja, fluid weicht alten schutz wieder auf. kann aber keine wunder bewirken. ein gewisser rest an weichmachern muss noch drinne sein. komplett hartes zeug muss runter.


    fluid für hohlrüme und nicht spritzwasser-gefährdete bereiche.
    sanders für alles was spritzwasser und der gischt voll ausgesetzt ist. gibt es auch als mittelfest und muss, zumindest per pinselauftrag, nicht erhitzt werden.


    scheiß drauf. in 10 jahren fährt eh keiner mehr. lass rosten.

  • Ich flut die Hohlräume als erstes immer mit Brunox.
    Geht wunderbar mit der Druckbecherpistole vom KSD. Brunox is mit Aceton 50/50 verdünnbar,
    trocknet dann auch schneller.


    Brunox is übrigens beim KSD ziemlich günstig mit 25 Euro für den Liter.

  • Brunox Epoxy. Aber eben mit Lack drüber, sonst wird's nix, ist ja logisch. Hab damit gute Erfahrungen gemacht (Langzeit gibt's noch nicht, nur 2 Jahre). Eine einzige Stelle am Radlauf vom Sierra weigert sich standhaft, mit der Rosterei aufzuhören, überall sonst ist Ruhe.


    Ansonsten als Korrosionsschutz Mike Sanders Fettband für unter die Kotis, FluidFilm mit Waffenfett 1:1 gemischt für den Rest. Hat bisher gut geklappt und haftet auch schön.


    Dirks Ost-Wunderwaffe scheint auch gut zu funktionieren, bisher an den behandelten Stellen alles ok bei meiner Rotschecke von Taunus.


    Bei Fertan war ich bisher immer skeptisch. Hab allerdings kürzlich eins von Franks Granada Coupés gesehen, an dem die A-Säule vor mehreren Jahren damit behandelt worden ist. Und da ist bisher nix, aber auch gar nix wieder hochgekommen. Obwohl nicht danach lackiert wurde - steht einfach offen rum. Sollte man wohl doch mal drüber nachdenken.

  • Da wir mit Wachs in dem anderen Geschmiere gestartet waren, hatte ich meine Lobeshymnen für die Branth Produkte bisher weggelassen, aber die Achsteile der Transe habe ich mit 3in1 lackiert, das Zeug spiel in einer ganz anderen Liga als der Mist von Owatrol. Der einzige Nachteil an dem 3in1 ist, dass es mehrere Tage braucht, bis die Farbe nicht mehr klebt. Die Nitrofestgrundierung gibts in vielen Farben, rotbraun ist nur am günstigsten. Mich begeistert immer wieder, in was für Schichtdicken man sprühen kann bis es Läufer gibt.


    Die Sache mit den Rostumwandlern habe ich zwar probiert, aber nicht verstanden, welchen Vorteil haben die Eisentannine statt der Eisenoxide, zumal wiedereinmal dicke Rostschichten abgestoßen werden sollen. Dauerhaft rostgeschützt ist die Tanninoberfläche auch nicht, da kann man doch gleich Farbe, Wachs, etc draufmachen. Und Mevido hat recht, das Wassergespüle geht garnicht. Kann mich noch gut dran erinnern wie ich mit dem Gartenschlauch die Längsträger geflutet habe und dann natürlich Wochen warten musste bis die so trocken waren, dass Mike Sanders rein konnte.


    Meine Empfehlung:


    Sichtbereich: Grundierung mit Branth Nitrofest und normaler Lackaufbau oder nur 3in1


    Spritzwasserbereich: wie oben plus HV400


    Hohlräume: Mike Sanders


    Ob sich das bei ner Winterkarre lohnt ist eine ganz andere Frage, aber immer wenn ich unterm Fiasko liege, hab ich die Finger im Sanderspott und schmier mal hier mal dort was hin und da passiert dann auch nichts mehr.

  • So, ein wenig Langzeit-Konservier-Blabla auch von mir:


    Fluidfilm taugt längerfristig nur für Hohlräume oder Bereiche, die nicht ständig dem Spritzwasser ausgesetzt sind. In det tat macht es Sinn, zu Anfang einen unrestaurierten Unterboden mit Fluidfilm einzujauchen, daß das Zeug echt gut in alle Falze kriecht.
    Danach kann ich die stinkende Permafilm-Jauche echt empfehlen - ich habe das Zeug jetzt seit 4,5 Jahren unter meinem Sommer-wie-Winter-123er und konnte noch keine Abplatzungen, Abwaschungen oder sonstige "Fehlstellen" finden.


    Nach 12jähriger Alltagserfahrung mit einem mit Unterbodenschutzwachs (Standox) versiegelten Unterboden bin ich inzwischen recht enttäuscht von dem Zeugs: Schon nach 3 Jahren ist der Wachs z.T. spröde geworden und abgeplatzt, auch nach Ausbesserungen konnte ich inden nächsten Jahren das gleiche feststellen.


    Am Rande: glatte Flächen am Unterboden sind eh völlig unkritisch, spannend sind alle Stellen, an denen Bleche überlappen und Spalte entstehen können - gerade dort hat sich für mich Permafilm (sprich: fetthaltige Mittel) als besser erwiesen, da Mittel auf Wachs und natürlich auch die Bitumenpampe eher verspröden und Risse enstehen lassen.

  • @MadMaggs: Das Thema heißt "Unterbodenschutz", was eigentlich einen rostfreien Unterboden voraussetzt.


    Oder willst Du ´mal für´s Gewissen Deinen kompletten Unterboden mit Rostumwandler einpinseln ?!

  • gehts generell jedem hier!


    ?(


    Zum Thema Hohlräume und Rostumwandler wirst Du zum Langzeitverhalten zwar zig Meinungen, aber nix wirklich vergleichbares hören werden .


    Am Rande: Wenn Du theoretisch einen Wagen hast, der schon an zig Stellen geschweißt worden ist, kann man sich ja auch ein wenig den übrigen Zustand der Hohlräume vorstellen....soll heißen: wenn man seinen Wagen theoretisch die nächsten 15 Jahre ohne Durchrostungen sehen möchte, dann wäre dies eh die falsche Basis !


    Mein Tipp:
    Kipp in alle Hohlräume ordentlich Fluid-Film "medium" rein, dann kannst Du beruhigt schlafen.


    Gute Nacht.

  • Hm, durchgelesen, aber nicht wirklich schlauer.
    Bei uns steht's jetzt auch an.
    Also, würde jetzt erstmal schön den ganzen alten Dreck runter holen, dann Rostumwandler drauf (tendieren momentan zu Brunox, Fertan soll zwar die besseren Kriecheigenschaften haben, muss aber abgewaschen werden und das missfällt).
    Brunox hab ich am Mofa mal ausprobiert, hab aber irgendwie in Erinnerung, dass es nicht wirklich ausgehärtet ist und flexibel/weich geblieben ist und das ein ganz schön ekeliges Unterfangen war mit dem Überlackieren weil ich den ganzen Rotz wieder runterholen musste.......?? Fürn Unterboden aber wohl dann ok, kommt ja eh was weicheres drüber.