Anhängerfahren

  • Zitat

    Original von foxbow


    Wahrscheinlich nicht. Der war grade beim Gutachter. Zugmaul muss neu und der Traeger an dem das Bugrad befestigt ist ist verdreht. Rahmen ist aber wohl nicht zu krumm. Wohl auch wegen der Platte.
    Wird aber auf eine Instandsetzung hinauslaufen. Breite Trailer sind teuer!


    Oh der Verursacher meldet ich zu wort! :O

  • Richtige Gurte sind das A und O, nicht so pisselige Baumarktscheisse.
    Ich hab mir welche aus der Firma besorgt, die halten das Stück 2 to.
    Räder anständig fest machen! Mir wird immer schlecht wenn ich auf der Autobahn Gespanne sehe bei denen der Gurt oben in den Felgen eingehakt ist. Bei ner anständigen Bremsung drehen die Räder dann schön und der Gurt bekommt Spiel. Wenn möglich ziehe ich die Gurte durch die Felgen. Sofern man die Möglichkeit hat die Gurte im Trailerboden einzuhaken kan man sie auch der länge nach über die Räder ziehen (mal auf der Autobahn auf große Autotransporter achten, die haben das heutzutage meistens so)
    Die Karosse in den tiefsten Federpunkt zu ziehen (mit zusätzlichen Gurten) kann natürlich nicht schaden.
    Ladung Ausbalancieren, nicht einfach nur den Wagen irgendwie auf den Hänger ziehen.
    Auch wenn es bei Se gutgegangen ist: NIEMALS versuchen das schlingernde Gespann mit gas geben wieder gerade zu ziehen. Das wird zu 99,9% ein Totalschaden! Immer voll in die Bremse sobald der Hänger mal wieder gerade hinterm Zugfahrzeug steht - wurde ja auch schon erwähnt...
    Und wenn Ihr dann voll auf der Bremse steht wisst Ihr dann auch warum mann ein Fahrzeug auf dem Hänger nicht nur gegen das nach hinten runterfallen sichert.
    Desweiteren Geschwindigkeit anpassen! Bei Bodenwellen können auch 60 Km/h schon zu viel sein. Wer keine Erfahrung mit Anhängern hat sollte es ruhig etwas langsamer angehen. Es geht (nicht nur) um euer Leben.


    By the way: hab noch nen Sierra Kombi im Angebot, falls noch ein Ersatzfahrzeug benötigt wird - click - Preis ist VB

  • MIchael hat Recht,


    beim Schlingern hilft nur: Bremse! Außerdem haben die meisten Karren eh nicht
    genug Schub um das Gespann durch Gasgeben zu stabilisieren.
    Zurrgurte sind wichtig, reichen aber nicht!
    Das wichtigste ist, die Karre auf dem Hänger so zu sichern, das sie nicht nach vorne kann.
    Ich nehme deshalb immer ne Dicke Eisenkette, die ich Hinten am Trailer befestige.
    Wird dann mit nem Schäkel an die Abschleppöse, aber besser um die Achse gelegt.
    Dann ziehe ich Vorne mit der Seilwinde gegen.
    Gang rein, Bremse fest.
    Zusätzlich dann nochmal mit 2 Spanngurten nach Hinten abspannen, am besten die Gurte ebenfalls um die Achse legen.
    Trailerfahren ist nix für Amateure. ;)


  • Ich weiß nicht ob man ihn nochmal ein Auto mit Anhängerkupplung verkaufen sollte. :gruebel: :O

  • Man müsst sich doch nur ne Lösung basteln, um vom Fahrersitz aus während des Betriebs eine Bremsung des Anhängers einzuleiten, also ohne das Fahrzeug selbst stark abbremsen zu müssen. Am besten natürlich eine absutfbare. U.a. damit ein Blockieren der Räder ausgeschlossen ist. Schön wärs natürlich, wenn die Bremsung dann auch wieder lösbar wäre. Im Endeffekt hätte man dann nichts anderes als son Anhänger-ESP, nur daß man es im Bedarfsfall selbst steuert und dadurch ne Menge Elektronik spart. Umsetzung durch Stellmotoren sollte nicht das große Problem sein. Leider ists verboten, weil es sich bei so einem Umbau um einen Eingriff in die Bremse handelt.. :sad:

  • Elektronik im Auto ist Teufelswerk. Trotzdem würd ich ihr in diesem Fall immer noch mehr zutrauen als 99,9% aller Fahrer. Die meisten würden damit nur gefährlichen Unsinn anstellen.


    Das Schlingern wäre ja durch Beschleunigungssensoren leicht feststellbar. Ich frag mich nur, ob das durch eine Bremsung des Trailers allein wirkungsvoll gedämpft würde. Auch wenn sie abgesutft erfolgt :O ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Benno ()

  • Zitat

    Original von jj
    Da muss ich zwangsläufig an einen Kumpel aus Aurich denken (vor eurer Zeit, hüstel). Der hat in den frühen 90ern mal bei 160 auf der Autobahn einen Hänger samt Granni verloren. Hat dann mit seinem Granni gewendet und ist zurückgefahren. Konnte nicht verstehen, dass die Polizei sauer war. Egal, ein paar Jahre später wollte er auf der Bahn auf seinem Granni surfen und ist bei 110 vom Dach gefallen. So blaue Augen habe ich nie wieder gesehen :irre:


    :O :spitze:
    muss ich mich ja mal umhören wer das war :paranoid:

  • Zitat

    Original von Benno
    Elektronik im Auto ist Teufelswerk. Trotzdem würd ich ihr in diesem Fall immer noch mehr zutrauen als 99,9% aller Fahrer. Die meisten würden damit nur gefährlichen Unsinn anstellen.


    Das Schlingern wäre ja durch Beschleunigungssensoren leicht feststellbar. Ich frag mich nur, ob das durch eine Bremsung des Trailers allein wirkungsvoll gedämpft würde. Auch wenn sie abgesutft erfolgt :O ;)


    So ein Anhänger ESP oder wie der Kram heißen mag, macht ja nichts andres. Falls ein Schlingern des Anhängers registriert wird, wird der Anhänger gebremst und der Zug damit gestreckt.


    Bei dem gefährlichen Unsinn hast Du wahrscheinlich recht :sad:
    "Ich brems den Anhänger einfach leicht an, dann kann ich 120 fahrn, fett krass, alter..." ;(

  • Zwecks Anhänger-ESP muss man unterscheiden. Die Zusatzfunktion Anhänger-ESP in modernen Autos bremst natürlich nicht den Anhänger, sondern immer noch das Zugfahrzeug. Aber halt im passenden Moment.


    Es gibt aber auch ESP-Systeme von Anhäger-Herstellern. Soweit ich das mal gehört habe auch mit wenig bis gar keiner Elektronik.


    Edit: Hier ein elektr. Nachrüstsystem:


    http://www.al-ko.de/geschaefts…/atc-trailer-control.html


    Gruss
    Günther

    Einmal editiert, zuletzt von Günther ()

  • ESP is supersinnvoll und ich hab schonmal mit dem Gedanken gespielt das nachzurüsten als ich jede Menge Drehzahlsensoren aus nem Schlachtwagen hatte, aber die Steuergeräte sind nich billig und dann brauchen die meist noch alle möglichen Signale um zu funzen, die mein Auto nicht gibt und letztendlich ist das arg kriminell in Deutschland etwas zu tun was zwar der Sicherheit dient, jedoch nicht konform genug ist.

  • Zitat

    Original von Bierchen
    nur wegen esp könn die aber immer noch nicht fahren, sie merkens nur selber nicht mehr


    Die Spacken wundern sich nur wenn sie doch abfliegen :irre:

  • Zitat

    Original von Commodorea
    ESP brauchen nur Spacken die nicht Autofahren können S_M


    Nicht ganz richtig. In der Regel braucht jeder SUV ESP, egal, ob der Fahrer fahren kann oder nicht. Sonst währen die Haufen überhaupt nicht fahrbar :irre:

  • Wollts ja nur angemerkt haben. Ich seh den Umstand persönlich ja auch als Argument gegen SUV, nicht als Argument für ESP ;)

  • ESP ist eine gute Sache. Hat die neuen Autos wesentlich agiler gemacht, da man Fahrwerk und Lenkung jetzt viel extremer abstimmen kann. Das bringt eindeutig mehr Spass beim Fahren. Man muss nur mal die Direktheit der Lenkungen vergleichen. Ein aktuelles, etwas sportlicheres Auto hat heutzutage eine Lenkübersetzung (Einschlagswinkel der Räder zu Lenkradwinkel) von 1:14. Wies beim Taunus ist, weiss ich nicht, aber Werte von 1:18-1:20 waren früher normal.


    Wenn man allerdings für neue Autos garnichts übrig hat, hilft einem das auch nix. ;)
    PS: Damit mein ich natürlich nicht das Geld....das hat man sowieso nie übrig.


    Gruss
    Günther

    Einmal editiert, zuletzt von Günther ()

  • die F16 war auch eines der ersten flugzeuge was ohne moderne flybywire-steuerung gar nicht wirklich flugfähig gewesen wäre. (runtergefallen sind trotzdem genug. :D )


    stellt euch mal vor moderne autos hätten alle diesen schnickschnack nicht. dann würden die trantüten über die wir uns heute aufregen NOCH langsamer fahren. :irre:


    und ich muss zugeben dass mir mein BMW mit ABS und ASR doch ans herz gewachsen ist wenn man bei regen schnell unterwegs sein will (muss).

    Einmal editiert, zuletzt von Se ()

  • Hi,
    den Anfang hab ich ja noch gelesen,dann wurd es spammiger. :sad:


    Hier ohne Rücksicht auf vorangegangene Beiträge mal meine unwichtige Meinung,die auch auf einiger Erfahrung basiert.
    Ich versuche,es allgemeinverständlich auszudrücken!


    -Wenn der Anhänger anfängt zu schlingern:Stark bremsen!
    Aber nur wenn die Bremse am Anhänger wirklich i.O.ist(soll ja vorkommen,dass sowas vernachlässigt wird)
    Zieht die schief wirkt es nur noch kontraproduktiv!
    -Ansonsten hilft nur noch:Nackenhaare ignorieren und das Lenkrad starr gerade festhalten,NIE versuchen gegenzulenken,das schafft der/die Erfahrendste nicht!
    Laden immer das Schwere an die Achse und nach unten.


    Diese Antischlingerkupplungen sind nur fürs Gewissen,Hebelwege viel zu kurz bzw.lang:Beispiel:Ich hab so ne prima Kupplung und lege gaaaanz hinten im Wohnwagen mal so 2 Stück 20 ltr.(volle)Wasserkanister rein.
    Das Ding schaukelt sich auf,da macht diese Kupplung nix mehr,nehm mal die 40 Kilo mit 6-7m Hebelkraft :stupid:


    Wichtigster Drehpunkt grundsätzlich ist die Anhängerachse!
    Lege ich da beliebig viel Gewicht mittig drauf,gibt es keinerlei Nick-oder auch Gierbewegungen,d.h.Schwerpunkt möglichst auf die Achsmitte!


    So,nun könnt ihrs glauben oder nicht! ;)
    Ralf


    Anekdote am Schluss:Hab auch mal nen TC1 ,4tl,rückwärts drauf gehabt,gingen mal prima die Türen auf,also Aerodynamik auch noch wichtig,und das ist kein Witz!

    Einmal editiert, zuletzt von stanley_motors ()

  • Na, so ganz Trailer unerfahren bin ich nun auch nicht. Allerdings habe ich wohl zwei Kardinalfehler gemacht. Zum einen nicht darauf geachtet, in welchem Zustand die Daempfer des Fahrzeugs auf dem Trailer waren und zum anderen das Zugfahrzeug ein klein wenig ueberfordert. Wenn man es gewohnt ist, solche Touren mit einem alten 929er zu machen, wird man verwoehnt. Da war es kein Problem genau diesen Trailer mit einem Passat oben drauf auch etwas zuegiger zu ziehen.


    Was die Gurte angeht, bin ich heilfroh, dass die gerissen sind. Ansonsten haette der Trailer mich wieder von der Betonwand gezogen. Dann haetten die Chancen gut gestanden, dass der Passat auf dem Dach landet. Dann doch lieber den anderen ueber die Bahn werfen...

  • Mag in Deinem Fall vieleicht gut gewesen sein das die gerissen sind, prinzipiell sollten Sie aber halten. Das Ding hätte ja auch nen anderen PKW zerdrücken können, am besten mit ner 5köpfigen Familie drin...


    Hab übrigens heute auch ein abgeflogenes Gespann gesehen, da stand der Omega Kombi aber noch so auf'm Trailer wie vorher ...
    Vernünftige Gurte sind schon wichtig. Oder wie Bernd schrieb, ne Kette. ISt aber bei anständigen Gurten nicht unbedingt erforderlich.

  • @ se: f16 taugt auch nix, da ami-schrott.
    letzte gescheite flugzeug mit düsenantrieb war eh die me 262. :paranoid:


    und @ bierchen: zum thema bordcomputer in altfahrzeugen is mireben was ganz fieses eingefallen, sag ich dir irgendwann mal persönlich, das is selbst hier nicht öffentlichkeitstauglich.... :D

  • Mein neues Lieblingszugfahrzeug ist der T3. Gemütlich mit nem Schnitt von 85 bis 90 den Granni geschleppt und dabei absolut problemlos geradeaus gelaufen :spitze: Wobei der auch ganz schön weit vorne stand, zu wenig Stützlast wird also kaum n Problem gewesen sein.