• so, ich fahre meinen baustellenkombi (vectra b) seit letzer woche mit e50. kann bisher nur sagen, dass ich eine mehrleistung aus dem unteren drehzahlbereich beim beschleunigen spüre. ansonsten keine weiteren vor oder nachteile.
    bei der nächsten tankfüllung kommt das teufelszeuch auch mal in den knudsen


    die frau von der tanke meinte das keiner ihrer kunden probleme hat, nur manche wagen neigen im winter zu schlechterem startverhalten, das soll ich dann probieren

  • Mein P5 läuft auf Lebertran seit einer Woche - keine spürbare Mehrleistung, aber der Vergaser hustet nicht mehr so.
    Stärkt offensichtlich die Abwehrkräfte... :D

  • heftig: hab grad gelesen dass die getreidemenge, die beötigt wird um 120l (zwei tankfüllungen) bioethanol herzustellen, ausreichen würde um einen menschen 1 jahr zu ernähren.:irre:


    so gesehn verheizen wir das essen der 3.welt länder
    das ist holocaust in der nächsten dimension S_M


    andererseits kann mann wenn man den motor anpasst bis zu 30%mehrleistung rausholen:bang:



    ich glaub wir ham so langasam aber sicher peak oil

  • Und ich hab grad gelesen, dass für die Produktion von einem Liter Ethanol 4560 Liter Wasser verbraucht werden.


    Krass. So hat alles seine Schattenseiten.

  • Und wo wir schon dabei sind:
    Aus einem Hektar Raps lassen sich im Idealstfall 500l Öl herstellen - eine Menge, die ich in 3 Monaten verballere und die mich 70ct/l kostet.....jetzt könnte man auch etwas über Monolulturen und Subventionen nachdenken.....



    Oder besser nicht ?!


    :gruebel:


  • und wieviel diesel kostet die herstellung der 500liter?
    :paranoid::paranoid::paranoid::paranoid::paranoid::paranoid:
    ich mach aus dem getreide lieber bier und ficke auch nicht für den weltfrieden

  • Motor ist ein 2,8er mit Vergaser.


    Läuft selbst mit Benzin super. Gestern E85 rein 200 Meter gefahren,Kupplung getretten und Karre aus. Tut sich wahnsinnig schwer mit anspringen. Kein Rundlauf. Zuhause Zündung auf früh gestellt damit er überhaupt anspring und Ich in die Werkstatt fahren kann. Ich lass die plörre jetzt wieder ab und nehms zum Teile Waschen. Tanke in Zukunft wieder Super

  • kein wunder ohne modifikation kannste nich sowas hochprozentiges fahren
    das der alc n geringeren brennwert hat, muss mehr in dem brennraum um ordentlich zu laufn


    tante wiki:
    Je höher der Anteil von Ethanol in einer Benzin-Ethanol-Mischung, umso weniger ist er für unmodifizierte benzinbetriebene Motoren geeignet. Reines Ethanol reagiert mit oder löst Gummi sowie andere Kunststoffe und darf daher nicht in unveränderten Fahrzeugen verwendet werden. Außerdem hat reines Ethanol eine höhere Oktanzahl als übliches Benzin, was eine Änderung des Zündzeitpunkts ermöglicht. :catch: Wegen des geringeren Heizwertes muss die Förderleistung der Einspritzdüsen angepasst werden. Reine Ethanolmotoren benötigen auch ein Kaltstart-System, um bei Temperaturen unterhalb 13 °C eine vollständige Verdampfung des Kraftstoffs in der Kaltlaufphase sicherzustellen. Bei 10 bis 30 % Ethanol-Anteil im Benzin sind gewöhnlich kaum Umbaumaßnahmen notwendig. Nicht alle großen Autohersteller garantieren eine störungsfreie Funktion des Motors bis zu einem Anteil von 10% Ethanol, weil auch Aluminiumkomponenten angegriffen werden können. Seit 1999 werden eine zunehmende Anzahl von Fahrzeugen in der Welt mit Motoren ausgerüstet, die mit jedem möglichen Gemisch aus Benzin und Ethanol von 0 % Ethanol bis zu 100 % Ethanol ohne Änderung betrieben werden können.

    Einmal editiert, zuletzt von -Kirk- ()

  • Ich hab das leider nie gescheid gelernt deswegen gilt für mich:


    Versuch macht kluch

  • kenn das nur vom bmw 7er e32. bj 86 bis 94. sechszylinder reihen-bauern-motor. die fressen das e80/85 anfangs ganz gut, später nur noch mit 20% benzinzusatz. dann aber dauerhaft gut, einige fahren die dinger teilweise schon über 100.000km mit E.


    zu den weiteren "verschwendungen": das ganze ist so oder so nur eine hinundherrechnerei. hat einer von euch mal ausgerechnet wieviel biomasse unter welchem druck nötog war um erdöl herzustellen? und dass man nur knapp 20% benzin aus entsprechender ausgangsmenge erdöl rausholt?


    biokraftstoffe haben zumindest noch den vorteil, dass die menge des ausgestoßenen CO2 dem des aufgenommenen CO2 entspricht wenn man mal die beim umwandlgungsprozess zugeführten energiemengen außer betracht lässt. und das ganze relativ zeitnah und nicht über mehrere millionen jahre gesehen, die zur "herstellung" von erdöl benötigt wurden.


    wie auch immer man hin und herrechnet: wenn wir mal realistisch sind und mal unsere eigenen präferenzen außen vor lässt bringt mich das ganze nur zu EINEM ergebnis: der verbrennungsmotor ist hoffnungslos überholt und eigentlich sollten wir froh sein wenn das dingen so zeitnah wie möglich ersetzt wird. und das nun von einer person der kaum eine andere faszination hat als verbrennungsmotoren. man kann sich aus faszination an völlig archaischen dingen aufhängen wie man will - am ende holt einen die realität doch ein.


    na, kommt nun die frage nach alternativen? naaaa? wie wärs mit wasserstoff, umgewandelt durch die energie aus regenerativen energien an den passenden stellen? sonnenenergie in den sonnenreichen ländern? is ja jenuch sonne da am äquator. und wasserstoff ist ein idealer energieträger. nicht schwieriger zu transportieren als öl und eigentlich sogar sicherer für die umwelt. kann höchstens explodieren und nen paar leutz und seevögel mit dahinraffen. aber keine hunderte kilometer von strandabschnitten und tausende von qkm see verseuchen...


    so, das war das wort zu samstag. danke fürs zuhören. denkt mal drüber nach.