Moin!
Hat jemand einen Standard 2,8er 93mm Kolben in fahrbarem Zustand für mich?
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Hat jemand einen Standard 2,8er 93mm Kolben in fahrbarem Zustand für mich?
Welche Standardgrösse? 1,2,3 oder 4?
Welche Standardgrösse? 1,2,3 oder 4?
I don't know....
Wie finde ich das raus?
Spielt das so eine riesen Rolle? In das ausgelutschte Loch passt doch alles, oder nicht?
Steht auf dem Kolbenboden, musst du mal sauber machen. Gib Bescheid, bissel was liegt hier.
Klingt gut. Das ganze Zeug liegt beim Motorenbauer. Ich seh mal zu, dass ich das kurzfristig in Erfahrung bringe.
Wenn da noch ein Pleul dran hängt, würde ich dafür Bedarf anmelden. Sind die auch nummeriert?
sind alles gebrauchte Kolben aus gebrauchten Motoren. Da hängen überall noch die Pleuel dran. Welche Nummern sind gemeint? Die am Pleuel für die Zylindermarkierung?
Nee Quark. Die dürften ja sicherlich alle Gleich sein, oder gibt's da auch Standard-Unterschiede?
Kann mir nicht so recht vorstellen, dass Ford das anders macht, als andere Hersteller ..., da werden Pleuel und Kolben bei der Produktion in Maß- und Gewichtsklassen sortiert, manchmal sogar angeglichen (Hochdrehzahlkonzepte) und bei der Montage kommen dann Teile einer Maß-/Gewichtsklasse zur Verwendung.
Bei ernsthaftem Tuning hab ich immer Kolbensätze untereinander auf 1g angeglichen, Pleuel auf translatorisch und rotatorisch jeweils ebenfalls auf 1g. Dauert manchmal, aber derart "behandelte" Motoren drehen selbst bei Hochdrehzahlen, wie eine Schweizer Nähmaschine.
Wenn nicht nur "bis TÜV abläuft" Quick & Dirty für Ersatz gesorgt werden soll, ist das imho immer sinnvoll.
es gibt 4 verschiedene Standardklassen, siehe WHB techn Daten.
Steht auf dem Kolbenboden, musst du mal sauber machen. Gib Bescheid, bissel was liegt hier.
Standardgröße 3 steht drauf.
Bei ernsthaftem Tuning hab ich immer Kolbensätze untereinander auf 1g angeglichen, Pleuel auf translatorisch und rotatorisch jeweils ebenfalls auf 1g. Dauert manchmal, aber derart "behandelte" Motoren drehen selbst bei Hochdrehzahlen, wie eine Schweizer Nähmaschine.
Im Anschluss zusammen mit der KW gewuchtet? Bei V6 Pflicht, aber 4 Zylinder?
Hast du das so richtig selbst gemacht oder dein Motorenbauer?
ich schau mal, was ich da habe.
Ich habe hier aus nem Satz 5 Kolben, davon 3 Stück mit der Standardklasse 3. Alle Kolben inkl Pleuel.
Ich habe hier aus nem Satz 5 Kolben, davon 3 Stück mit der Standardklasse 3. Alle Kolben inkl Pleuel.
PN
Im Anschluss zusammen mit der KW gewuchtet? Bei V6 Pflicht, aber 4 Zylinder?
Hast du das so richtig selbst gemacht oder dein Motorenbauer?
Das Wuchten hätte ich selbst leider nicht leisten können, aber es muss selbstverständlich gemacht werden. Bei Totalumbauten war auch Anpassung der Meistergewichte erforderlich, etc. , da ist mir nur die grobe Theorie bekannt, sozusahen gefähliches Halbwissen ... das hab ich immer den Fachleuten überlassen.
Da ich vorzugweise Hochdrehzahlkonzepte gebaut habe, kam dem Feinwuchten immer hohe Bedeutung zu und wenn ich vorher Kolben, Pleuel und Brennräume penibel bearbeitet hatte, war das Ergebnis rundum positiv.
Die Ergebnsse dynamichen Feinwuchtens sind auch spürbar besser, als statisches Wuchten früher. KW wurden immer mit Schwungmasse und Kupplungsteilen gewuchtet.
M
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Das Wuchten hätte ich selbst leider nicht leisten können, aber es muss selbstverständlich gemacht werden. Bei Totalumbauten war auch Anpassung der Meistergewichte erforderlich, etc. , da ist mir nur die grobe Theorie bekannt, sozusahen gefähliches Halbwissen ... das hab ich immer den Fachleuten überlassen.
Da ich vorzugweise Hochdrehzahlkonzepte gebaut habe, kam dem Feinwuchten immer hohe Bedeutung zu und wenn ich vorher Kolben, Pleuel und Brennräume penibel bearbeitet hatte, war das Ergebnis rundum positiv.
Die Ergebnsse dynamichen Feinwuchtens sind auch spürbar besser, als statisches Wuchten früher. KW wurden immer mit Schwungmasse und Kupplungsteilen gewuchtet.
Kolben Pleuel sind zZ noch getrennt beim Sierra und ne neue KW noch nicht in Sicht, daher könnte man das angehen.... ![]()
KW geht mit Riemenrad, Schwungrad und Kupplung eh zum wuchten, das ist fakt.
Wann muss man mit Meistergewichten wuchten? Lese das nur gelegentlich im Zusammenhang mit den V6 Wellen, nie in Zusammenhang mit 4 Zylinder(Reihenröchler)
Pleuel auf translatorisch und rotatorisch jeweils ebenfalls auf 1g.
Okay, da bin ich raus. Magst du bitte erläutern?
Nehme an, dass du das selber gemacht hast.
Rotatorische Masse vom Pleuel lässt sich messen, indem man im Bereich der Pleuellager wiegt. Translatorische Masse ist das, was am Pleuelauge hängt.
Dazu das Pleuel waagerecht aufhängen und entsprechend oben/unten wiegen.
Wenn’s nur schnell und billig sein soll, dann erleichtert man die Pleuel oben und unten jeweils auf den niedrigsten Wert der Serienteile.
Rotatorische Masse vom Pleuel lässt sich messen, indem man im Bereich der Pleuellager wiegt. Translatorische Masse ist das, was am Pleuelauge hängt.
Dazu das Pleuel waagerecht aufhängen und entsprechend oben/unten wiegen.
Perfekz erklärt ...
Suicide Jockey wie aufwendig is n das selber zumachen?
Wobei ich im Netz auf Anhieb n Motorradfritzen gefunden habe, der 4 Kolben & Pleuel angleicht und wiegt für knapp über 500€
Bei nem anderen mit polieren 570€...
Bin ursprünglich gelernter Werkzeugmacher und hab mir die Messvorrichtung selbst gebastelt, was sich schon darin erschöft, ein "Srativ" für die Lagerung des jeweilig gegenüberliegenden Pleuelauges zu bauen und eine genaue Küchenwaage unter das zu messende Auge zu bringen. Das Verfahren ist bei Ludwig Apfelbeck (Wege zum Hochleistungs-Vierzylindermotor) gut beschrieben, also nicht auf meinem Mist gewachsen ...
Hier mal eine Skizze der Messanordnung_
.
Das Verfahren kostet eine ganze Menge Zeit, was die oben genannten Preise ganz gut erklärt. Genaues Arbeiten ist entscheidend.
Überpolieren der Pleuel macht nur an den Längs-Profilaussenflächen (Oberflächen) wirklich Sinn, um damit die Gefahr der Kerbwirkung zu eliminieren.
Zwar erfordern die beschriebenen Arbeiten großen Zeitaufwand und Sorgfalt, aber exotisch teure Werkzeug(maschinen) sind nicht nötig.
Maschinekkes, dynamisches Wuchten macht hauptsächlich bei V-Motoren Sinn, unsere Käfermotoren haben wir totzdem immer wuchten lassen.
Die Meistergewichte betragen dabei einen Prozentsatz (z.B. 30% bei unseren Buckelporsche und Typ 4 Motoren) der Gewichte von Pleueln, Kolbenbolzen und Kolben mit Ringen.
Wenn dieses Gewicht vom bisherigen Gewicht maßgeblich abwich, war dynamissch Wuchten eine gute Idee.
Der Tausch der sackschweren Kolben und Pleuel beim OHC gegen YB-Cosworth-Pleuel und Wössner Kolben brachte allein eine Reduzierung des Gewichts um über 600g, die Schwungmasse wurde rund 4,5kg leichter und bei Anhebung der Drehzahlgrenze auf 7600rpm war Gewichtsangleich und Wuchten obligatorich.
Der Motor hing dann auch erstklassig am Gas und lief wie die sprichwörtliche Schweizer Nähmaschine ... kein Geschüttel, keine Vibrationen und keine kribbelnden Hände nach der Drehzahlorgie ...
Der Willi hat hier mal irgendwann ein Foto von seiner Pleuelwaage gezeigt gehabt. Die hab ich im Prinzip nachgebaut mit einfachen Hausmitteln und 3D Druckteilen.
Hat super funktioniert und hab damit meine Pleuel-Kolben-Kombi im 1/10 g Bereich abgestimmt bekommen.
Zuerst das große Auge auf gleich bringen (wichtig: mit Schrauben/Muttern!) und dann am kleinen Auge die Korrektur des Gesamtgewichts (Pleuel+Schrauben/Muttern+Kolben+Bolzen)
Dass das in der Werkstatt was kostet ist durch den zeitlichen Aufwand schon plausibel. Das ist aber eine Arbeit, welche extrem viel bringt im Ergebnis aber schön zuhause mit Geduld auch erledigt werden kann ![]()
Wichtig ist einfach eine halbwegs gute Waage und wiederholbar messen. Und aufpassen - viele Waagen haben über die Zeit eine nicht unerhebliche Drift!
Um das auszugleichen während den Messungen der einzelnen Pleuel immer wieder mal das Referenzpleuel wiegen, ob das noch genau passt! Da schleichen sich sonst schnell mal ein paar Gramm Drift ein!
Stefan, der Ludwig (Apfelbeck) wäre begeistert gewesen ... 0,1g ist richtig gut ...
Von der Temperaturdrift kann ich auch ein Lied singen und hab das auch immer wieder (vor Materialabnahme) überprüft. Ausgerechnet die billige Labensmittelwaage von Aldi hatte nahezu keine Drift und die Arbeit gelang schneller ... Den Motorenbauer wegen Demontagearbeiten, Montagearbeiten, Sitzringen (Einschleifen, später auch Aus- und Einbau), Auslitern von Brennräumen, Ausmessen von Ventilfedersätzen und ähnlichem zu belästigen, hat mir lmmer der Spaß am Selbermachen und der persönliche Geiz verboten.
Warum müssen beide Seiten mittig in der Bohrung gelagert werden?
Um deine Kolbensuche nicht weiter zusprengen, machen wir besser bei mir im Error-Fred weiter.
Hab schon fleißig gewogen ![]()
Erledigt.