EEIT Drosselklappen synchronisieren

  • Eigentlich sehr einfach.

    Mittels Tiefenlehre auf gleichen Abstand bringen.

    Zeigen ist einfacher als hier erklären.

  • Hab's bisher immer mit kleinen Kugellager Kugeln gemacht, funzt, ist aber sicherlich nicht die exakteste Methode, vorallem weil ichs beim Festziehen meist wieder leicht verstellen brauch ich da immer mehrere Anläufe.

    Check später mal bei MM.

  • Eigentlich sehr einfach.

    Mittels Tiefenlehre auf gleichen Abstand bringen.

    Die werden eingestellt wenn ganz geschlossen. Nix Tiefenlehre. Es geht ums Zahnflankenspiel.

    Also vorausgesetzt wir reden hier vom synchronisieren und nicht vom befestigen der Drosselklappen in den Wellen.

  • Vereinfacht gesagt, Drosselklappenanschlag rausdrehen bis frei, einstellbares Zahnsegment lockern, jetzt müssen beide Klappen dicht schließen (fast unsichtbarer Lichtspalt). Dann das vom Gaszug betätigte Zahnsegment leicht gegen das mitgenommene Zahnsegment drücken, sodass dieses aber gerade nicht öffnet. So fixieren. Danach Drosselklappenanschlag reindrehen bis beide Klappen gerade so beginnen sich zu öffnen. Es darf keine Progressionsbohrung sichtbar werden!

    Hört sich einfach an, kann aber arg feigeln...

  • Man muss unter anderem darauf achten dass beide klappen in gleicher Position zu bestimmten Bypass- Bohrungen stehen, das scheint ganz wesentlich zu sein.


    Schau mal in die Anleitungen ob du das findest

  • Interessant wird es, wenn der Drosselklappenspalt sagt es ist gleichmäßig aber die Progressionsbohrungen auf unterschiedlichen Höhen zu sein scheinen… :sad:

  • Licht hilft. Und sehr kleine Bohrer / Drähte um die Drosselklappen in minimal geöffneter Position gleichmäßig zu fixieren.

  • Die werden eingestellt wenn ganz geschlossen. Nix Tiefenlehre. Es geht ums Zahnflankenspiel.

    Also vorausgesetzt wir reden hier vom synchronisieren und nicht vom befestigen der Drosselklappen in den Wellen.

    Wenn beide Zahnsegmente neu sind, geht das auch so, wie von mir beschrieben. Oder wir reden aneinander vorbei.

    Müßten wir mal nen Workshop machen.

  • Man muss unter anderem darauf achten dass beide klappen in gleicher Position zu bestimmten Bypass- Bohrungen stehen, das scheint ganz wesentlich zu sein.

    siehe

    Danach Drosselklappenanschlag reindrehen bis beide Klappen gerade so beginnen sich zu öffnen. Es darf keine Progressionsbohrung sichtbar werden!

    Zuerst mal beide ganz zu und möglichst dicht also kein Lichtspalt.

    Interessant wird es, wenn der Drosselklappenspalt sagt es ist gleichmäßig aber die Progressionsbohrungen auf unterschiedlichen Höhen zu sein scheinen…

    dann muss man die Klappen von der Welle lösen und dann wirds heikel, deshalb

    wir reden hier ... nicht vom befestigen der Drosselklappen in den Wellen.

    Zum Thema Synchronisieren:

    Oder wir reden aneinander vorbei.

    Vermutlich. Ich weiß nicht was das WHB dazu sagt, aber man braucht dazu weder Lehre noch Bohrer. Das sind Dinge die man zum Einstellen der CHOKEKLAPPEN braucht, nicht der Drosselklappen. Ich denke das bezieht sich auch auf Tommy

    sehr kleine Bohrer / Drähte um die Drosselklappen in minimal geöffneter Position gleichmäßig zu fixieren.

    Nope. Wozu das denn? Die Klappen müssen dicht schließen und absolut synchron öffnen. Also zumachen, Zahnflankenspiel raus und gut ists. Wie gesagt hört sich einfach an, kann aber arg ärgern.

  • Ich nutze die Bohrer (ca. 0,5mm) um die Drosselklappen genau gleich weit geöffnet zu haben. Klar, könnte man auch bei komplett geschlossen einstellen, aber dem Abstand komplett geschlossen zu erster Progressionsbohrung traue ich nicht so, weil: wer weiß ob schonmal DK ausgebaut waren oder wie tief sich die geschlossen-Position schon ins DK-Teil eingegraben hat nach 50 Jahren. Mit den Bohrern kannst direkt soweit öffnen, dass beide DK auf der richtigen Position bzgl. Progressionsbohrung sind und somit auch schauen, dass die Öffnung exakt gleich ist. Mit Lampe von unten gegens Drosselklappenteil kannst die Löcher der Progressionsbohrung gut erkennen, auch wenn die nur ein my sichtbar sind. Nach Sync-Einstellung kannst dann prüfen, dass beide DK die geschlossen Position korrekt erreichen und dann bist dir ziemlich sicher, den gut eingestellt zu haben. Ja, ich bin Monk und nehme alles viel zu genau ;). Schaden tut es aber bestimmt auch nicht.

  • Bestimmt. Aber wenn das jeder lesen wollte würde niemand hier technische Fragen stellen.

    A das und b, hier krieg ich das auch so erklärt dass ich es verstehe, manche Leute hier könnten wahrscheinlich nen Chimpansen beibringen wie man die Ventile einstellt und c es gibt immer auch andere Wege nach 50 Jahren, die eventuell besser funktionieren oder einfacher und d mit wem soll ich denn sonst kommunizieren und e Prost

  • wie tief sich die geschlossen-Position schon ins DK-Teil eingegraben hat nach 50 Jahren

    eigentlich gar nicht, das verhindert die Anschlagschraube. Hatte noch nie nen Vergaser der da Verschleiß hatte. Aber es steht natürlich jedem frei, zu messen und zu tüdeln was und wieviel er will. Macht ja auch Spaß, zumindest mir. Ich sag nur es ist nicht nötig um die DK zu synchronisieren.

  • Ich habe den letzten 38er Solex einfach genau nach Handbuch eingestellt, vorher komplett zerlegt, Ultraschall gereinigt bis zum geht nicht mehr. Einfach sauber wie neu. Alles wirklich klinisch rein gemacht. Läuft auf Anhieb wie neu. Vorher Vollkatastrophe.

  • Ich nutze das Synchrometer von STE. Sehr zu empfehlen, ich meine das gibt es sogar noch neu, auch wenn das für seltene Benutzung nicht wirklich lohnt. Gibt Adapter für EEIT, DDIST, DGAS... Das hatten früher sehr viele Werkstätten, findet man noch relativ häufig auf Teilemärkten.