Spannungsregler Transit 2.5 D

  • Moin zusammen,

    Hat von euch noch einen Spannungsregler für einen Transit 1986 2.5 Diesel?

    Meiner hat bei längeren Fahrten immer mal wieder Aussetzer. Dann ist der Tank zwar wieder voll aber auch der Motor am Kochen laut Anzeige.

    Falls jemand einen rumliegen hat, einfach mal schreiben.

  • Moin zusammen,

    Hat von euch noch einen Spannungsregler für einen Transit 1986 2.5 Diesel?

    Meiner hat bei längeren Fahrten immer mal wieder Aussetzer. Dann ist der Tank zwar wieder voll aber auch der Motor am Kochen laut Anzeige.

    Falls jemand einen rumliegen hat, einfach mal schreiben.

    Macht meiner auch ab und an, beruhigt sich doch wieder.

  • Tatsächlich kann es, wenn die Spannung hochgeht, nur an der Masseverbindung liegen, also wie Miguel sagt Blindniet oder mittlerer Pin.


    Neu löten bringt wahrscheinlich Erfolg, ist halt die Frage ob man das Bauteil trotzdem tauschen möchte oder nicht - und ob das alte oder ein neues Teil eine höhere Lebenserwartung hat…

  • Wenn der Spannungdregler 7805 (5V. 1A) wirklich passend ist, kann man ohne Progleme statt einem 7805 einen 78S05 einsetzen, er kostet praktisch das selbe. schafft aber 5V, 2A ...

    Nach den einschlägigen Datenblättern sollten aber Ein- und Ausgangsspannung (Pin 1 und Pin3) übrigens in der gesamten Bauteilfamilie mit Kondensatoren gegen Masse vor Impulsen geschützt werden. Diese Kondensatoren werden oft aus Kostengründen weggelassen, so dass sich die Festsoannungsregler schneller beleidigt stinkend zurückziehem (unkontrollierte Schwingungen). Die Kondendsatorwerte sind relativ unkritisch, aber auf genügende Spannungsfestigkeit achten.

    Tantalelkos gehen auch, müssen aber i.d.R. polrichtig angeschlossen werden, sonst räumt so ein explodierender Tantal-Elko schon mal ein Stückchen Umfeld ab. Besser sind hochwertige Folienkondensatoren ... z.B. aus alten PC-Netzteilen.

    Pin 1 nach Masse: 0,33 µF, 50V
    Pin 3 nach Masse: 0,1 µF, 16V

    Die Kondensatoren selbst kosten ein paar Cent.

    Schliesst man den mittleren Pin 2 über einen Widerstand nach Masse an, legt das die Ausgangsspannung innerhalb gewisser Grenzen nach oben, damit lässt sich zum Beispiel auch 5,3 oder 5,7 Volt erzielen und damit der Instrumentenausschlag noch geringfügig anpassen.


    Die Eingangsspannung muss mindestens zwischen 2 und 3 V über der Ausgangsspannung liegen, soll aber andererseits möglichst nicht allzu weit darüber ansteigen, da sonst der Schaltkreis zuviel "überschüssige" Spannung "verbraten" muss und einen Kühlkörper braucht.

  • Das mit den Kondensatoren stimmt, aber es hat ja ohne auch über Jahrzehnte in millionenfacher Ausfertigung funktioniert. Mach mal erst die Lötstellen frisch, wenn du dann noch Bock hast kannst du kondis hinzufügen. Aber Finger weg von tantal, die sind wenig langzeitstabil und kritisch bei der spannungsfestigkeit. Werden in der Industrie seit Jahren vermieden.

    Einmal editiert, zuletzt von miguel ()