C3-Getriebe: 2,3l-Motor mit Wandler vom 2,0-V6 fahren. Auswirkungen?

  • Hallo,


    die Übersetzungen der Wandler sind ja den verschiedenen Motorisierungen angepasst.

    Welche Auswirkungen hat es, wenn ein 108PS-Motor mit einem 90PS-Wandler gefahren wird und umgekehrt?


    Und ist das sonstige Innenleben beim C3 bei allen Motorisierungen (1,6/2,0/2,3/2,8) dasselbe?

  • Ich habe das auch „nur“ gelesen.

    Aber dafür hat man ja verschiedene Wandler und Hinterachsübersetzungen.


    Hat den Vorteil, dass man die hochkomplexen Getriebekörper einfach auf Halde produzieren kann.

  • Es gibt unterschiedliche Teilenummern mit unterschiedlichen Tachoschnecken, aber die Technischen Daten im WHB geben nur einen Satz Übersetzungsverhältnisse. Nach Antrieb wird da tatsächlich nur der Wandler differenziert.

  • Meines Wissens sind die Wandler V6 und R4 verschieden, haben verschiedene Außendurchmesser.

    Ein Wandler hat kein "Übersetzungsverhältnis" er besteht aus nem Schaufelrad (=Wandlergehäuse) das vom Motor angetrieben wird und nem Turbinenrad, das das Getriebe antreibt. Dazwischen gibts noch ein Leitrad zur Verringerung der Strömungsverluste.

    Es gibt zwar im Tuningbereich Wandler mit speziell angepassten Eigenschaften, aber alle v6 Wandler von Ford sind gleich soviel ich weiß.

  • Allerdings: die Unterschiede sind marginal.

    Ich weiß nicht was der Wriedel das schreibselt. Vermutlich verwechselt er das mit dem sogenannten Wandlungsbereich.

    Der liegt zwischen 2:1 und 3:1 und das bedeutet, dass das Drehmoment am Ausgang 2 bis 3 mal so hoch wie am Eingang werden kann.

    Ein Wandler hat keine Übersetzungsverhältnis wie ein Getriebe.

  • Hab einen 2,0 Wandler am 2,8 - geht

    Sorgt beim anfahren gerne für Geräuschentwicklung durch Haftungsverlust der Reifen.

    Obenrum hohe Wandlerverluste, das C3 hat halt keine Wandlerbrücke.

    Ob es zwischen 2,0 und 2,3er Wandler Unterschiede gibt weiss ich nicht, wenn dann wohl keine großen.

  • Hab einen 2,0 Wandler am 2,8 - geht.

    Ob es zwischen 2,0 und 2,3er Wandler Unterschiede gibt weiss ich nicht, wenn dann wohl keine großen.

    tatsächlich haben 2.0 und 2.8 laut Tabelle sogar die gleiche „Übersetzung“ (2.35) während der 2.3 als „Übersetzung“ 2.15 oder so hat.

    Der 1.6 hat 2.02…


    Es ist schwer in den unterschiedlichen „Übersetzungen“ einen Sinn zu sehen. :irre:

  • Es ist schwer in den unterschiedlichen „Übersetzungen“ einen Sinn zu sehen.

    Feinste Herstellungstoleranzen verursachen im Wandler bereits große Unterschiede im "Wirkungsgrad" sowie im Wandlungsbereich aka "Übersetzungsverhältnis".

    Mich wunderts dass überhaupt irgendwelche konkreten Zahlen da sind, weil es eigentlich keine konkreten Zahlen geben dürfte.

    Mir sind noch keine unterschiedlichen Wandler fürn V6 untergekommen, von den Befestigungspunkten mal abgesehen. Innen müssten die auch alle gleich sein, mit der üblichen Produktstreuung. Deshalb:

    Welche Auswirkungen hat es, wenn ein 108PS-Motor mit einem 90PS-Wandler gefahren wird und umgekehrt?

    praktisch keine. Amen

  • Ein Wandler hat kein "Übersetzungsverhältnis" er besteht aus nem Schaufelrad (=Wandlergehäuse) das vom Motor angetrieben wird und nem Turbinenrad, das das Getriebe antreibt. Dazwischen gibts noch ein Leitrad zur Verringerung der Strömungsverluste.

    Das Leitrad macht den Wandler zum Wandler, ohne wäre es eine reine hydrodynamische Kupplung. Es verringert nicht die Strömungsverluste, sondern lenkt das Öl so um, dass die Wandlerüberhöhung (Drehmoment) entsteht. Sonst alles richtig.

    Auch heute noch werden Wandler mit gleicher hydrodynamischer Kennlinie motorenübergreifend eingesetzt.
    In diesem Fall würde ich die Unterschiede beim Anfahren auch nur als marginal einschätzen. Und den Stall-Punkt brauchst Du nicht beachten, solange Du kein Drag-Racer bist.