Eingangswellenlager Gertiebe T9 überprüfen lassen.

  • Das Ganze wird merkwürdig. Anscheinend bin ich der einzige, der dieses Problem hat. :wonder:
    Einige Getriebe Firmen ua. Westermann, wollen dieses Problem nicht kennen. Diese beziehen ihre Teile ebenfalls von Bearingkits England.
    Man hätte bisher keine Probleme feststellen können. Vielleicht würden die Maße meiner Hauptwelle nicht stimmen .... etc. :blink.
    Wobei das Problem eben nicht der Durchmesser der Welle sein kann, denn mit den alten Lagern funktioniert das ja einwandfrei.
    Bearingkits hatte ich auch geschrieben, inkl. Bilder, von dort aber noch nichts zurückbekommen. :sad

    Ich meine, der Fehler ist doch eindeutig und sehr offensichtlich, oder ?
    Grillwagen, das wäre mal ne Maßnahme. Sprichwörtlich :biggrin
    Ich habe nicht die Instrumente, um das zu messen. Würde es helfen, wenn ich dir eines der "alten" Lager zuschicke?
    Getriebe hat ja wie der Wagen nun erst mal Winterpause.
    Ich habe mal bei Schaeffler ein wenig recherchiert. Aus dem "Katalog" lässt sich da nichts finden.
    Gibt nur „Standardmaße“. nix nach Komma.

    So wie es mir scheint, bei gaaanz genauem hingucken, ist das alte Lager nicht "von der Stange" gewesen ? Siehe Bilder.
    Das neue, auch von den Abmaßen her schon.


    Also so Amateur mäßig mit der Schieblehre gemessen, hat das neue Lager 27x19mm Außen innen.
    Während das alte da im Kommabereich liegt. 27,56 x 21,50mm
    Der "Rand" misst beim alten 3mm beim neuen gleich 1mm mehr. Also 4mm.
    Eigentlich passt das ja so weit, das Problem bleibt wie auch von Mafijoosi bereits festgestellt, der 1mm höhere Rand des neuen Lagers.

  • Eventuell wurden hier ja metrische und zöllige Nadelkränze verwechselt?

    Eine unterschiedliche Anzahl der Nadeln ergibt sich eigentlich durch einen Unterschied bei den Durchmessern außen zu innen.

    Da ja die Durchmesser von Welle und Bohrung fix sind(innerhalb ihrer Toleranzen), wären leichte Abweichungen der Lager vielleicht darauf zurückzuführen. Da gehts oft nur um Zehntel Millimeter Differenz, und schon wird aus einem Käfig mit genügend Spiel, ein klemmendes Bauteil.


    Falls du mit deinem Messchieber hinkommst, könntest du mal den Durchmesser einer einzelnen Nadel bei beiden Lagern messen.

  • Irgendeine geänderte Norm, früher ab Werk vielleicht ein zölliges oder ein Sonderlager für die zigtausende gaytriebe von Focht um 1/10Cent zu sparen? Der alte Käfig wurde aus zwei Teilen zusammengebaut, das kann man heute wohl besser.

  • Michael, ich hab alles durchsucht, ich habe die Sachen noch 1x, allerdings würde ich mich davon nur sehr ungern trennen, solange ich selbst noch so ein Getriebe habe. Sorry. Ich war eigentlich der Meinung ich hätte noch mehr davon, dir habe ich nicht zufällig schon mal sowas gegeben? :gruebel:

  • Ich hab das mal so fürs Gefühl mal auf der Arbeit zusammen gesteckt.

    Ein Nadelkranz mit 16x24mm (innen/außen) hat auf die Lagerstelle gefügt ziemlich genau 24mm außen, 1-2/100mm Abweichung. Der Käfig hat innen etwa 1mm Luft zur Lagerstelle.

    Ich könnt mir die Theorie mit der Verwechslung eines zölligen und metrischen Nadelkranzes immer noch gut vorstellen. Da lässt sich das Lager, durch wenige Zehntel mm Abweichung, immer noch fügen, die Funktion lässt aber zu wünschen übrig.


    Michael: falls du noch beide Lager ausgebaut liegen hast, miss doch bitte mal je eine der Nadeln im Durchmesser.

  • Bei beiden Lagern messe ich 5 mm Durchmesser bei den Nadeln.
    Das mit Zoll und mm könnte passen, da die Lager wohl in erster Linie über GB vertrieben werden.

  • Ich lese hier interessiert mit, da ich mein MT75 auch noch zerlegen will.

    Du hast am neuen Lager 19 und 27mm gemessen.

    Ich vermute, wurde bisher nicht eindeutig benannt wo es klemmt, dass es die 19mm betrifft.

    Mess doch mal deine Welle, ein Zollmass ist z.B. 19,05mm.

    Dann kämen die Nadeln weiter nach außen.


    Gruß Mani

  • Heute noch mal herumprobiert und mir einen "Wolf gemessen". Dabei kommt aber nicht wirklich was rum, außer dass diese neuen Nadellager halt deutlich anders bemessen sind als die alten.
    Mit dem Ergebnis ,dass die Eingangswelle sich sehr schwer drehen lässt, mit dem neuen Nadellager.
    Mehr oder weniger zufällig ergaben sich zwei Dinge.
    Wenn ich die Eingangswelle ohne Nadellager aufstecke, fühlt es sich beim Drehen der Welle genauso an, wie mit dem neuen Lager darauf :irre:
    Wenn das neue Nadellager auf der Welle steckt und ich die Eingangswelle einige mm anhebe, lässt diese sich so gut drehen wie mit den alten Lagern :blink
    Das macht mich kirre.

  • Michael, ich hab alles durchsucht, ich habe die Sachen noch 1x, allerdings würde ich mich davon nur sehr ungern trennen, solange ich selbst noch so ein Getriebe habe. Sorry. Ich war eigentlich der Meinung ich hätte noch mehr davon, dir habe ich nicht zufällig schon mal sowas gegeben? :gruebel:

    Kein Ding :whink .
    Ist ja nicht so als gäbe es nichts mehr. Nur, die elenden Zoll und Versandkosten von der Insel..... die spart man sich gerne.
    Ich habe ja jetzt einige Monate Zeit.
    Erst mal muss ich herausfinden, was mit dem elenden Nadellager los ist.

  • Nicht vergessen dass das Nadellager nur radial lagert. Daher könnte das schon sein, dass - wenn die Welle vertikal im Schraubstock steht - die Geschichte schwergängig zu drehen ist.

    Eingebaut liegt die Welle ja und wird vermutlich niemals in diese axiale Position kommen.

    Die Welle müsste ja noch mindestens ein weiteres Mal gelagert sein, mit einem kombinierten Radial/Axiallager(z.B. einem Kugellager oder ähnlich) als Festlager.

  • Nicht vergessen dass das Nadellager nur radial lagert. Daher könnte das schon sein, dass - wenn die Welle vertikal im Schraubstock steht - die Geschichte schwergängig zu drehen ist.

    Eingebaut liegt die Welle ja und wird vermutlich niemals in diese axiale Position kommen.

    Die Welle müsste ja noch mindestens ein weiteres Mal gelagert sein, mit einem kombinierten Radial/Axiallager(z.B. einem Kugellager oder ähnlich) als Festlager.

    Probiere ich morgen aus.

  • Probiere ich morgen aus.

    So, ausprobiert. "Mea Culpa" neues Lager.
    Also zumindest mein "Versuchsaufbau" war für diesen Test nicht geeignet.
    Denn.....es ist wie Grillwagen andeutete.
    Ich habe die Hauptwelle samt Zwischenplatte ( mit Lager ) wieder ins Gehäuse gesteckt und dann die Eingangswelle so wie es sich gehört eingesteckt mit neuem und mit altem Lager.
    Da war dann kein Unterschied zu bemerken. Liegt daran, dass in der Konfiguration, die Eingangswelle eben nicht ganz an der Hauptwelle anliegt. Da bleibt ein Millimeter Spiel.
    Wohl ist mir bei dem Gedanken mit dem größeren Käfig trotzdem nicht. Der Käfig kommt zwar wohl nicht ganz an die Welle, bei seitlichem Druck.
    Aber da ist wirklich kaum "Luft", vielleicht0,0xx mm
    Bleibt die Frage woher kommt dieses elende scheiß Geräusch eines defekten Ausrücklagers. :confused

  • Das ist doch schon mal ne Erkenntnis.

    An deiner Stelle würde ich, die Lagerstelle der Welle mit der Bügelmessschraube messen (lassen) und die Bohrung in der anderen Welle mit einem Dreipunkt-Innenmikrometer ebenso.

    Das kann eine lokale, kleine Zerspanungsfirma sicherlich für n 5er in die Kaffeekasse machen.

    Beide Werte dokumentieren.

    Da der Käfig so knapp an der Welle anliegt, kann mMn nicht richtig sein. Ich tippe immer noch auf ein falsches Lager.

    Das Nadellager ist ein Wälzlager, diese Lager haben immer Spiel. Außer natürlich mit einstellbare Varianten wie Kegelrollenlager.


    Ansonsten wäre noch eine Alternative, die Nadelrollen einzeln zu kaufen und in den alten Käfig zu bauen.

    Das geht wenn der alte Käfig nicht zu stark eingelaufen ist und der Käfig so gestaltet ist, dass ein Ausbau der Nadeln ohne Veränderungen oder Beschädigungen möglich ist.

    Dafür müsstest du eine Nadelrolle ausbauen und exakt vermessen, Durchmesser und Länge.