Capri HA macht einen auf verdreht

  • Mal ein Update machen hier.


    Zuerst hab ich mal den Dreck von der HA entfernt und einen Messaufbau gemacht.

    HA auf den originalen (Rest)Auflagen auf Stative gelegt, festgeklemmt und mit Endmaßen die Höhe vom Diffflansch ermittelt.

    Dann noch mit dem Messtaster das Absolutmaß der Achsrohre links und rechts genommen um zu kontrollieren, ob ein Unterschied an den Seiten besteht (warn nur wenige 1/100tel) und damit ich ein Vergleichsmaß habe, falls die neuen Auflagen einen Unterschied in der Höhe ergeben, damit ich das beim Maß fürs den Diffflansch einrechnen kann.


      


      



    Dann noch Referenzmaß für die Position genommen.


      



    Jo. Dann die alten Aufnahmen weg, Rost auch weg, soweit (und mit halbwegs sinnvollem Aufwand) möglich.


          



    Anschließend die neuen Aufnahmen einrichten, alles mal auf der Messplatte positionieren, Maße kontrollieren (die Kontrollhöhe war quasi auf Null wieder dort wo sie hingehört), Winkel mit den Endmaßen wieder einstellen und dann anheften das Ganze.

    Morgen gehts dann zum Nachbarn, der schweißen kann, der soll mir da schöne Nähte rumziehen.

    Brantho 3in1 steht dann auch schon parat.



  • Tatsächlich denk ich schon, dass die ein oder andere Capri Achse gut vermessen wurde - Motorsport und so.


    Davon ab ganz großes Kino.

    So würde ichs auch gerne machen, aber wenn ich alles so perfekt mache wie ichs gerne hätte, werd ich nie fertig....

  • Ich hab ne capri achse im escort.

    Aber der vorbesitzer hat iwie nicht so richtig auf die postion geachtet.

    Also fluchten die sättel nicht so ganz mit den blatfedern nupsis.mit etwas biegen passt alles. Aber iwie nervt mich das und sorgt auch dafür der der kotflügelabstand unterscheidlich ist.


    Daher dachte ich auch sattel abflexen und neu dran machen.

    Also eigendlich das gleiche nur nicht weil kaputt 😄

  • Danke für die Blumen, aber so wild ists ja nicht.

    Das ganze Messgelumpe ist halt mein täglich Brot :smile


    Die Auflagen sind nu auch durchgeschweißt, jetzt sollte mal Farbe drauf.

  • Sonudenn.


    Dass das auch mal zum Abhscluss kommt hier :smile

    Ich pack mal einfach Bilder mit ein paar Worten rein.


    Zur Vorbereitung noch wieder Farbe auf die Achse (Brantho 3in1).

    Das Kleinzeug hab ich mit ein wenig Sand in der Kabine vom Hallennachbar behandelt und dann zum Pulvern gebracht. Den Kerl kenn ich zum Glück schon lange und der macht auf Audi rum, darum ging das recht schnell, sodass ich den Krempel rechtzeitig zum Wochenende noch abholen konnte :biggrin




    Diese Gummihülse zur Führung vom Gestänge für die Handbremse war quasi nicht mehr vorhanden, also kurz eine Ersatzbuchse aus ZX100 gedreht und eingepresst.




    Danke auch nochmal für den Hinweis zum PU am Stabi. Und schön, dass es Motomobil gibt! Ging schnell, wie gewohnt :love




    Was mir ein wenig Kopfzerbrechen gemacht hat - die Positionierung der Achse auf den Blattfedern. Ich hab da ja geschaut, dass ich das so genau wie möglich wieder hinbekomme.

    Wenn ich aber nu die neuen PU Zwischenlagen und dieses U-Blech auf die Blattfedern drauflege, dann ist das da oben alles eben und es ist keine Zentrierung vorhanden, an denen sich die Auflagebleche der HA arretieren könnte....



    Original waren bei den U-Profilen solche Blechhülsen eingesetzt, soweit ich das rekonstruieren konnte. Die waren aber nur mehr fragmentarisch vorhanden. Schlicht weggerostet. Und ich sags mal so - bei dem Dünnblechzeug kann man nicht davon reden, dass das auch nur im Ansatz Kräfte aufnehmen hat können. Das war maximal als Montagehilfe anzusehen.




    Jo. Überlegt und kurzerhand mal die Herzbolzen aus den Blattfedern gezogen, Skizze gemacht und die Drehmaschine angeworfen. Nun haben die Herzbolzen oben noch einen passenden Ansatz, welche dann in die Aussparungen der HA-Aufnahmen reingeht und die schön zentriert. Und die auch daüfr sorgen können, dass die Achse dort bleibt, wo sie hinsoll.







    Jo. Soweit.

    Der Rest war eigentlich nurmehr zusammenbauen. Öl ins DIff.

    Ging schön von der Hand.






    Den Stabi noch eingestellt (mit den Rädern am Boden), Bremse entlüftet. Bei der Gelegenheit auch gleich noch Öl und Filterwechsel gemacht (der neue Motor ist nun auch rund 900km gelaufen.

    Und endlich mal auch einen von den Servicezetteln in den Maurerporsche reingehangen (geil auch das Feld für die weiteren Bemerkungen, da kann man schön den Bezug auf die HA-Rep draufkrizeln) )A()A(




    Probefahrt stand auch noch am Programm.

    Zuerst mal langsam rantasten, kommod die Geschwindigkeit erhöhen und achterlich auf Vibrationen fühlen. Blieb aber alles schön ruhig und geschmeidig. Ich hatte ja die Befürchtung, dass ich beim Heimfahren nach dem Dreher die Kreuzgelenke der Kardanwelle gekillt hatte. Scheint aber alles gut geblieben zu sein :smile

    Und ich mags mir auch nur einbilden, aber die Geschichte mit PU am Stabi scheint was gebracht zu haben.