Identifizierung Kupplungsdruckplatten.

  • Moin Gemeinde. Ich habe da noch zwei Kupplungsdruckplatten gefunden, die mir gewisse Rätsel aufgeben. Beide dürften zum V6 Motor gehören.
    Ist eine davon Serie ? Was ist die "andere" ?
    Vielleicht kann ich eine davon gebrauchen. Danke schon mal :kiss:biggrin
    Das ist die Rechte. Da sind ja einige Infos.

    Das dürfte schon kniffliger sein.

  • Sind meiner Meinung nach beides Standardteile. Nur unterschiedliche Hersteller, einmal Fichtel & Sachs, einmal AP Lockheed.

  • Sind meiner Meinung nach beides Standardteile. Nur unterschiedliche Hersteller, einmal Fichtel & Sachs, einmal AP Lockheed.

    Stimmt, das "Logo", ich habe gerätselt, von wem das ist. Das hatte ich schon mal gesehen. Auf Bremssätteln ;-)
    Was ich erstaunlich finde, der große Unterschied in der "Federung".
    Müsste das nicht einen ebenso großen Unterschied in der "Härte" der Kupplung machen ?

  • Kann man so pauschal nicht sagen, kommt ja immer drauf an wo der Umlenkpunkt genau liegt, wie weit die Andruckfeder vorgespannt wir usw. Das ist ja auch ein "Problem" bei diesen herkömmlichen Duckplatten, die Andruckkraft verringert sich immer mehr je weiter die Mitnehmerscheibe abnutzt. Heute gibt es selbstnachstellende Druckplatten, bei denen der Umlenkpunkt sozusagen mit wandert und der Anpressdruck immer gleich bleibt.

  • Danke dir, interessant zu wissen. Da müsste ich wohl nach dem Motto, Versuch macht klug vorgehen.
    na mal schauen muss beizeiten eh ein neues Ausrücklager verbauen.
    Wo ich dich gerade an der "Strippe" habe, wollte ich mal fragen ob du eine Idee zu folgendem Problem hast.
    Das "umgebaute" 4x4 Getriebe zickt an einer Stelle rum.
    Wenn ich längere Strecke auf der Autobahn gefahren bin und das Getriebe ordentlich Temperatur hat. Habe ich Schwierigkeiten, aus dem 5 Gang zurückzuschalten. Es ist, als wäre da etwas blockiert. Erst wenn ich langsam geworden bin, richtig langsam funktioniert es wieder.
    Synchronisation vielleicht ?
    Oder.... im Getriebehals gibt es so einen Stift am Ende des Halses für das Schaltgestänge ( was der genau bewirkt, weiß ich gar nicht )
    Da fehlte der Originalstift und ich habe etwas anderes Passendes genommen, das aber möglicherweise etwas zu kurz ist ? Vielleicht das ?
    Fotos folgen.
    Das sieht verdammt knapp aus.

  • Der Stift mit der Feder dient im Prinzip nur dazu, dass der Ganghebel in der Neutralstellung immer schön in der Gasse vom 3. und 4. Gang steht.

  • Poa - ich bin mir grade nicht sicher, ob die Buchse, wo diese Feder drauf sitzt mit der Schaltwelle mitfährt und so also die Federenden von dem zu kurzen Stift runterrutschen könnten. Beim Einlegen vom 5. wird die Schaltwelle ja nach hinten geschoben, müsste in dem Fall also wurscht sein, wenn Du Probleme hast aus dem 5. Gang rauszuschalten.

    Macht es Schwierigkeiten den 5. Gang rauszubekommen und auf Neutral zu schalten?

    Hast Du nur Probleme beim Runterschalten in den 4. Gang?

  • Die Buchse fährt nicht mit der Schaltstange mit, in dieser Buchse ist ja auch noch die Mimik integriert, die dafür sorgt, dass man zum 5. Gang auch noch einen Widerstand überwinden muss. Diese Buchse und die Federmimik gibt es auch in verschiedenen Versionen, bei den späteren Getrieben sieht das etwas anders aus. Der Stahlstift im Hals ist dazu auch unterschiedlich lang. Späte Getriebe haben diese Haarnadelfeder in der Form nicht, da ist da nur ein Blech mit einer Nut, die auf den Stahlstift greift.


    Ich würde eventuell noch an der Arretierplatte für den 5. Gang rumexperimentieren, mal die beiden Schrauben lösen und die Platte etwas verschieben. Nicht das sich da irgendwas verspannt. Da muss man ansonsten auch aufpassen, bei der späteren Schaltstange ohne Haarnadelfeder entfällt unter der Sperrplatte die Feder und der Nupsi.