Glühbirnen haben spiel im rücklicht

  • Moin.

    Ich stöbere gerade nach masseproblem am bremslicht und blinker.

    Ich habe diese rückleuchten

    img0fedu1.jpg


    Da geht der masse kontakt direkt an das rucklichtding.


    Jetzt haben die birnen minimal spiel in der fassung. Sie wird zwar durch die kupfer laschen geklemmt aber seitlich wackelts.


    Das resultiert in hohen widerstand beim messen. Wenn ich die birne dann in eine richtung drücke, wird der widerstand geringer.


    Fehlt da irgendwie ein teil von der Fassung dass mehr spannung im sockel ist?

  • Das sieht eigentlich immer so aus, dass der Sockel nicht ernsthaft stramm sitzt, sondern nur die beiden kleinen gnubbel im Sockel, die den bajonett Verschluss realisieren die Masse richtig kontaktieren.

    Du könntest versuchen, die Kupfer kontaktzungen etwas nachzubiegen, mehr Andruck dort gibt auch besseren masse Kontakt.

  • Nachbiegen die Kupferkontakte habe ich schon oft erfolgreich praktiziert.

    Die "Feder" nudelt halt auch aus.

    Wacklig muss das m.E., stimme Miguel also vollumfänglich zu.

  • Die "Masse" bezieht sich ja nicht nur aufs Rücklichtgehäuse, sondern wird von der Karosserie über die Befestigungsschrauben übertragen. Meint, das Blech, gegen daß die Muttern verschraubt sind, sollte auch blank und rostfrei sein

  • Das resultiert in hohen widerstand beim messen. Wenn ich die birne dann in eine richtung drücke, wird der widerstand geringer.

    Manche Kontakte leiten erst richtig ab einem gewissen Mindeststrom (ein paar mA).

    Mit dem geringen Messstrom eines übliche Messgerätes erreichst Du diesen nicht und misst deshalb Mist.


    Wenn Du eine aussagefähige Messung willst, bestrome die Lampe normal und messe die Spannung zwischen Gehäuse und Birne.

    Daraus kann man dann den Übergangs-Widerstand errechnen.

  • Hast Du die Kontaktflächen wo sich die Glühbirne die Masse holt mal schön blank geschliffen? 40+ Jahre bringen schon mal Oxydation.

  • Die "Masse" bezieht sich ja nicht nur aufs Rücklichtgehäuse, sondern wird von der Karosserie über die Befestigungsschrauben übertragen. Meint, das Blech, gegen daß die Muttern verschraubt sind, sollte auch blank und rostfrei sein

    Ja das ist klar die stellen sind blank.


    Manche Kontakte leiten erst richtig ab einem gewissen Mindeststrom (ein paar mA).

    Mit dem geringen Messstrom eines übliche Messgerätes erreichst Du diesen nicht und misst deshalb Mist.

    ABer wenn ich die birn in eine richtung drücke wird der gemessene wert ja besser.

    Also scheint da ja iwie ein besserer kontakt zu kommen.

    Hast Du die Kontaktflächen wo sich die Glühbirne die Masse holt mal schön blank geschliffen? 40+ Jahre bringen schon mal Oxydation.

    Die sieht aus wie neu. Aber sehen aus wie lackiert. Und auch schwer ranzukommen.

  • Hagens Ergänzung ist gut, Lötzinn besteht zu einem sehr großen Anteil aus Blei und ist nicht langfristig druckstabil. Alte benutzte Birnen haben teilweise komplett platte Lötpunkte an der Unterseite durch den Jahrzehnte dauernden Druck. Oder du nimmst neue Leuchtmittel und biegst die kontaktzungen der Fassung nach. Zusätzlich noch die Fassung selbst mit ganz feinem schleifvlies entoxidieren und mit wenig polfett gegen neue Oxidation schützen. Dann hast du an dieser Stelle das Maximum herausgeholt. Der Rest der übergangswiderstände liegt dann zwischen Fassung und Karosse und auf der gesamten Strecke.

  • Falls du sowas noch nicht hast, besorge dir mal einen Glasfaserstift. Ob du damit in den Fassungen an die angesprochenen Stellen kommst, weiß ich nicht. Zum Kontakte reinigen allgemein ist der aber sehr praktisch.

  • Falls du sowas noch nicht hast, besorge dir mal einen Glasfaserstift. Ob du damit in den Fassungen an die angesprochenen Stellen kommst, weiß ich nicht. Zum Kontakte reinigen allgemein ist der aber sehr praktisch.

    Das werde ich machen.



    Also der lötpunkt hat geholfen.

    Aber auch einfach eine neue birne sitzte straff drin.

    Also einfach mal die birnen getauscht :)


    DAnke