. dem einzigen, dem das gut tut, ist der Ölmugul.
Bei Bleizusatz würde ich das sofort unterschreiben. Was das Additiv angeht, sehe ich, daß Motore, die mit betrieben werden, länger halten, als jene ohne.
Aber es entgleist mal wieder....
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. dem einzigen, dem das gut tut, ist der Ölmugul.
Bei Bleizusatz würde ich das sofort unterschreiben. Was das Additiv angeht, sehe ich, daß Motore, die mit betrieben werden, länger halten, als jene ohne.
Aber es entgleist mal wieder....
Wie, Ölfred jetzt zu ende? Habe gerade Popcorn geholt. ![]()
LG
Andreas
Hanomakker Keiner steinigt Dich ... aber es sei dazu angemerkt, dass es nicht um Rennbelastungen geht, sondern um Notlaufeigenschaften bei kurzfristigem Öldruck-Mangel. Mehr kann MoS2 nicht leisten. Dem Zeug wird oft Wungersames angedichtet, wenn bei 4000rpm die Druckwarnleuchte angeht, ist der Keim für den Motorschaden aber definitiv gelegt ...
Der Ölfred muss weiterleben ... bissl Senf dazu? Zu den sogenannten "HD"-Pumpen: Meiner persönlichen Erfahrung nach nützt eine Pumpe mit erhöhtem Druckniveau (High Pressure HP) nur dann etwas, wenn auch das Fördervolumen höher ist, bzw. der Druck ist meist mehr als Genug, aber die Menge reicht ggf. nicht aus. Das ist aber hier nicht das Problem, da das "Gelichter" nur bei warmem Schmierstoff (= niedrigerer Viskosität) und geringer Drehzahl im LL auftritt.
Die Ölsorte spielt auch eine Rolle. Mein Alltagsauto wird mit synthetischem 0W20 befüllt. Da gibts in Foren seitenlange Diskussionen, ob man da nicht die Super-Duper-High-End-Rennsportbrühe 5W60 einfüllen sollte - schliesslich ist man ja einer der letzten, echten Rennfahrer ...
Nein, der Hersteller hat die Lagerspiele für 0W20 ausgelegt! Solange das Öl nicht anderswo die Spezifiktionsgrenzen überschreitet (etwa Temperatur, Verschmutzung, Benzin- oder Wassereintrag) ist alles gut und der Motor fühlt sich wohl ...
Alte Motoren, auch massiv erstarkte OHC sind mit 10W40 oder 15W40 gut bedient. Der "gemachte" Kent, die (im Lotus) "spochtlich" bewegt wird, bekommt einmal pro Saison einen Ölwechsel mit mineralischem 20W50 und gut ... Bislang haben auch diese alten Schreihälse ihre Pleuellager nicht "verloren" ...
Das ist wie mit Silikon und Farbe.
Du kannst nicht lackieren, wo einmal Silikon war, weil es eine Schicht bildet, die Haftung verhindert.
Lack ersetzt es natürlich trotzdem nicht.
Wo MoS2 einmal war, ist ein Rest Schmierung vorhanden, auch wenn der Motor damit nicht ewig laufen wird.
Genau so sehe ich das auch, mein Granada wird ja nur ab,-und an gefahren. Ich hoffe das auch nach Wochen und Monaten noch was von dem Mos2 zwischen Kipphebel und Achse verblieben ist, damit in der Zeit bis endlich mal Öl da oben ankommt, kein übermäßiger Verschleiß stattfindet.
@ SJ
Aber ist es nicht so, dass bei öldruckmangel die Ursache zu suchen und zu bekämpfen gilt?
Nicht falsch verstehen, aber, wenn ich probleme mit dem Öldruck hab. Dann muss ich da ran und nicht auf wundermittelchen der Ölindustrie hoffen.
Is wie bei Druckluft: wenn die Liefermenge der Anlage (n) nicht reicht, hilft es nicht, einen 10000l Behälter daneben zu stellen. Das Problem ist nur etwas zeitlich verschoben und tritt wieder auf.
Und was nützt eine HP Pumpe, wenn das Druckbegrenzungsventil immernoch bei 4bar ablässt. Geht halt nur mehr Menge drüber weg…
ist es nicht so, dass bei öldruckmangel die Ursache zu suchen und zu bekämpfen gilt?
Absolut. Die Gleitcreme ist auch nur als vorteilhafter Zusatz zu verstehen.
Nichtmal um die Zeit bis zur Reparatur zu überbrücken, sondern nur um den Motor was gutes zu tun.
So wie der Schuss im Kaffee auch nur für den Geschmack ist.
Wenn hier andere Pumpen empfohlen werden, sind es doch in der Regel HV und nicht HP pumpen. Und dass dem Hersteller das egal gewesen ist, dass das Öl nach Monaten ohne Betrieb auch mal Minuten braucht, bis es an den Kipphebeln ankommt sollte auch klar sein, der Betrieb im Oldtimermodus stand bei Ford sicher nicht im Pflichtenheft. Aber ich kipp auch nur das einfache 15W40 traktoröl rein.
Alles anzeigen@ SJ
Aber ist es nicht so, dass bei öldruckmangel die Ursache zu suchen und zu bekämpfen gilt?
Nicht falsch verstehen, aber, wenn ich probleme mit dem Öldruck hab. Dann muss ich da ran und nicht auf wundermittelchen der Ölindustrie hoffen.
Is wie bei Druckluft: wenn die Liefermenge der Anlage (n) nicht reicht, hilft es nicht, einen 10000l Behälter daneben zu stellen. Das Problem ist nur etwas zeitlich verschoben und tritt wieder auf.
Und was nützt eine HP Pumpe, wenn das Druckbegrenzungsventil immernoch bei 4bar ablässt. Geht halt nur mehr Menge drüber weg…
Das ist im Prinzip richtigt, nun kann man bei den alten Motoren die Durchölungszeit bis das ÖL oben an den Kipphebeln ankommt entweder dadurch verkürzen in dem man den Motor auseinanderbaut und alle Lager erneuert um das ursprüngliche Lagerspiel wieder herzustellen und damit die Spaltverluste zu minimieren...oder eine Pumpe mit mehr Liefermenge einbaut.
Die V6 haben aber wohl von Werk aus schon das "Problem" das an den Kipphebeln im Leerlauf wenig ankommt.
Wenn ich bei unserem 76er Kadett die Ventile einstellen muss, macht man bei laufendem Motor, dann kommt da erheblich mehr bei den Kipphebeln an...
was soll das MOS2 denn in der alten karre bringen
Wurde im 2. Weltkrieg erfunden für Flugzeugmotoren. Nimmt den Kaltstartverschleiß der Gleitlager weg und sorgt dafür, dass ein Flugzeug nach einem Einschuss und Ölverlust noch notlanden kann, sprich es sorgt dafür dass der Motor ohne Öldruck noch ne Viertelstunde oder so durchhält. Es bildet wie Micha schrob so nen feinen Film aus Schmierstoffpartikel in der Oberflächenrauigkeit der Lagerschalen und der Wellenzapfen. Es ist kein Zaubermittel das irgendwelche Mogule reich macht sondern einfach nur ein Trockenschmierstoff der zusätzlich schmiert. Zusätzliche Schmierung bedeutet etwas weniger Verschleiß, nicht mehr und nicht weniger. Man kann ohne, dann hält der Apparat bei gleicher Nutzung halt etwas weniger lang. Ich schraube zwar gerne, aber lieber ist es mir doch, wenn ich meinen Motor nicht zerlegen muss um Lager zu wechseln. Deshalb hab ich das Zeug immer reingetan und alles war gut.
Zumindest für die Motoren mit den großen Nockenwellenlagern gibt es Lager mit umlaufender Nut, da kommt erheblich mehr Öl oben an wie original. Man hat beim Einbau auch weniger Probleme, die Löcher genau auszurichten. Wenn ich da an den Motor mit kleinen Lagern denke…
dazu noch die Melling 87HV und man hat nie wieder Probleme mit Ölmangel.
ich kipp auch nur das einfache 15W40 traktoröl rein
Reicht ja auch. Ich hatte immer das Shell Rotella 15-40 Mineralöl für den ganzen Fuhrpark.
... dass bei öldruckmangel die Ursache zu suchen und zu bekämpfen gilt?
... nützt eine HP Pumpe, wenn das Druckbegrenzungsventil immernoch bei 4bar ablässt …
Natürlich, das ist unbestritten! Das MoS2 kann halt lediglich im Leerlauf die Folgen etwas mildern, da das MoS2 die Reibung zwischen Lagerschale und Welle etwas verringert . ..
Wenn einer unserer Motoren in den Lotus wegen der unfassbar hohen Querbeschleunigung in schnellen Kurven leersaugt (vor allem, da die Wannen, wegen sehr begrenztem Raum im Kit Car oft auch noch gekürzt sind) kommen Systeme, wie AkkuSump zum Einsatz, die einen zusammenbrechenden Öldruck tatsächlich für etliche ('zig) Sekunden unterbinden können. Wer noch mehr will, baut auf Trockensumpf um ...
Einen Transit V6 mit Trockensumpf werde ich wohl nicht mehr erleben ...
Ich habe vereinzelt sogenannte HP- HD- und HV-Pumpen für Bekannte untersucht und auch vergebaut und muss leider berichten, dass die Anbieter solcher Teile oft gar nicht wissen (oder nicht sagen wollen?), was sie da anbieten. Da wird aus der Serienpumpe mit Unterlegscheibchen unter der Feder des Begrenzungsventils dann leider auch allzu schnell die vollmundig beworbene Spezial-HD-Pumpe. In der Beschreibung wird auf dem erhöhten Druck der Pumpen herumgeritten, der selbst für leistungsgesteigerte Motoren nicht wirklich notwendig ist, ob tatsächlich überhaupt mehr Menge gefördert wird, erfährst Du nicht (breitere Rotoren, o.ä.).