Zuerst mal: Ich will Dir nichts ... nur führt Dich wildes "Feuern in alle Richtungen" nicht zur Lösung ... EINE Variable ändern, Erfolg prüfen, ggf. bei ausbleibender Verbesserung wieder rückstellen ...
So, mir fallen da gleich mehrere Dinge auf:
- DGV und BCF2 zusammen sind gelinde gesagt grenzwertig, der DGV verträgt nur geringe Überschneidung.
- Unterdruckverstellung totgelegt, warum? Du hast doch alles da, was Du brauchst, Unterdruckröhrchen am DGV, 123, das spielt optimal zusammen und Du handelst Dir "ohne" einen ordentlichen Mehrverbrauch und sch...lechte Übergänge im Teillastbetrieb ein ... Wie sind denn die Vorzündwerte (Volllastkurve) nun? Und beziehst Du Dich bei allen Werten auf OT, oder auf Werks-Anfangsvorzündung (6 - 8°vOT) ?
123-Kennfeld kann ich Dir zukommen lassen ... - Der DGV mag übrigens etwas mehr Vorzündung, als die 8°vOT des WHB ... und bei der BCF2 auch noch einen schnelleren Anstieg der Vorzündung, bis bei etwa 4000rpm die 36 - 38°vOT erreicht werden (darüber aber nicht mehr überschritten! werden, Klopfgrenze!) Die Zündkennlinie wäre allemal interessant. Ohne Unterdruck ist das in der Konstellation BCF2 und DGV gaaanz suboptimal
- Ohne sonstige Modifikationen (Verdichtungserhöhung) geht die BCF2 untenrum spürbar schlechter, als die Serienwelle! Das liegt an den Füllungsverlusten ... Auch dadurch werden die Übergänge und der Leerlauf schlechter.
- Bitte nimms mir nicht übel, aber wer fragt, was der Öffnungswinkel der Drosselklappe mit einer richtigen Kompressionsmessung zu tun hat, muss noch einiges lernen ... Überlege doch mal, wie soll denn der Motor - gegen den Unterdruck der geschlossenen Klappe - Gasmengen ansaugen und verdichten ...?
- Kleine Empfehlung zum Schluss: Worte wie "schätze", "denke", "sollte", "könnte" führen nach Murphy's Law zwangsläufig zum Rückschritt ... messen und prüfen und dann ggf. instandsetzen zum Ziel ...