Vorstellung eines Ford Neulings mit Taunus TC und abenteuerlicher Überführung

  • Krümmer sollte der 'normale' GT-Krümmer sein, der aus 1,6/72PS , zusammen mit der Nockenwelle vom 2,0 und dem Weber 32/36 DGAV den 1,6GT/88PS zaubert. Deine Vergaser giessen mehr Sprit in den Motor. Ob hinten auch deutlich mehr Leistung rauskommt, bleibt die Frage. <ganz sicher werden die Vergaser den Verbrauch erhöhen.


    Teile gibt es bei motomobil.com oder man sucht sich das auf eBay zusammen. eKrause ist wohl auch ein hilfreicher Suchbegriff. Ansonnsten kommt es immer drauf an, was man gerade sucht. Blechteile gibt es woanders, als Motorteile.

    Wenn Du hier im Forum was suchst, so verwende die 'Erweiterte Suche'

  • Krümmer sollte der 'normale' GT-Krümmer sein, der aus 1,6/72PS , zusammen mit der Nockenwelle vom 2,0 und dem Weber 32/36 DGAV den 1,6GT/88PS zaubert. Deine Vergaser giessen mehr Sprit in den Motor. Ob hinten auch deutlich mehr Leistung rauskommt, bleibt die Frage. <ganz sicher werden die Vergaser den Verbrauch erhöhen.


    Teile gibt es bei motomobil.com oder man sucht sich das auf eBay zusammen. eKrause ist wohl auch ein hilfreicher Suchbegriff. Ansonnsten kommt es immer drauf an, was man gerade sucht. Blechteile gibt es woanders, als Motorteile.

    Wenn Du hier im Forum was suchst, so verwende die 'Erweiterte Suche'

    ja die 2 Weber giessen sich schon vernünftig einen ein, Leistungstechnisch kommt aber nix bei rum. Sieht aber geil aus und hört sich noch besser an.... . mal sehen wies dann nach ner vernünftigen Grundeinstellung usw aussieht

  • Sieh mal nach, was auf dem Vergaserdeckel steht, z.B. "40 DCOE 151" ...

    40 ist Nenndurchmesser, DCOE = Flachstrom-Doppelvergaser, 151 = Subtyp, der großen Einfluß auf Aufbau, Abstimmbarkeit und Verbrauch hat ...

    Ein falsch abgestimmter Gemischbildungstrakt kann sich 16 bis 18 Liter/100km nehmen, nennenswert unter 10 bekommst Du aber auch sauber abgestimmte DCOE nicht ...

  • Und mit ´nem serienmäßigen 2.0er kann man dermaßen lässig unter 10L verbrauchen, drüber muss man sich ja fast schon Mühe geben, und hat entschieden mehr Dampf.

    Ich werd sowas nie verstehen, Benzin in Klang und Leistung verwandeln ist ja okay, aber es einfach als Motorkühlung mit durch den Reihenröchler schlorzen, nee, verstehe ich nicht.

  • Schöner Autowagen und gute Story, vielen Dank! Wenn alle sich so vorstellen würden wärs gleich viel spannender hier!


    Kenne die Strecke übrigens gut, bin mit meinem Taunus schon 5mal den Stiefel rauf und runter. Mafia war kein Thema und alle Polizisten waren überaus freundlich zu mir.


    Deine Vergaseranlage ist imposant, für nen 1600er allerdings etwas überdimensioniert, aber ist doch wurst, wenn sie schon da ist warum nicht. der Verbrauch ist höher, klar, aber man kann die Dinger super einstellen, vllt kriegst Du ihn noch auf Sollwert.


    Diese BKV-anlage hab ich noch nie gesehen, weiß da jemand mehr drüber?


    Viele grüße aus München!

  • Sieh mal nach, was auf dem Vergaserdeckel steht, z.B. "40 DCOE 151" ...

    40 ist Nenndurchmesser, DCOE = Flachstrom-Doppelvergaser, 151 = Subtyp, der großen Einfluß auf Aufbau, Abstimmbarkeit und Verbrauch hat ...

    Ein falsch abgestimmter Gemischbildungstrakt kann sich 16 bis 18 Liter/100km nehmen, nennenswert unter 10 bekommst Du aber auch sauber abgestimmte DCOE nicht ...

    Kann es sein dass 2 verschiedene montiert sind? Jedenfalls stimmen die Nummern nicht überein :dunno:

  • DCOE = älter, DCOM = jünger.

    Sind aber beides 40er, von daher würds passen, AAAABER:


    "...DCOM Weber war die letzte Entwicklungsstufe, bei der die Strömung verbessert wurde. Gegenüber den DCOE haben die DCOM eine Einspritzmembrane und 5 Übergangsbohrungen hinter jeder Drosselklappe, was die Fahrbarkeit/Alltagstauglichkeit deutlich verbessert. Durch den konischen inneren Aufbau ist auch ein höherer Durchsatz gegenüber einem vergleichbaren 40er DCOE möglich. Die Vergaser haben an den Drosselklappen 40mm, nach vorne hin zu den Trichtern sind sie aufgebaut wie ein 45er, auch die Trichter müssen von den 45er genommen werden.

    Viele Fans schwören immer noch auf ihre DCOE (sind ja auch nicht schlecht !) aber das alles kann ein DCOM auch, nur fährt er sich nicht ganz so ruppig, was im Alltag ein echter Vorteil ist. Die sog. Motorsportversion ist noch etwas strömungsgünstiger bearbeitet, was den Durchsatz fast auf 45er DCOE Niveau anheben soll !

  • Wenn da zwei verschiedene Subtypen auftauchen, ist das entweder

    ein "Satz", z.B. 40DCOE34 und 40DCOE35 oder 40DCOE106 und 40DCOE107 (die dann auch genau so zusammengehören),

    oder

    ein getauschter Deckel eines Vergasers, z.B. weil die Schwimmerachsen-Lagerung gebrochen war (liegt hier evtl. vor da der eine Deckel von einem 40DCOM11 stammt)

    oder

    wirklich ein in völliger Unkenntnis zusammengewürfelter Satz Haufen.


    Ausnahmen sind hier Nachrüstsätze wie die oben erwähnten 40DCOE151 oder die größeren 45DCOE152(G), bei diesen Tuningvergasern sind beide Vergaser vom gleichen Subtyp.

    Ansonsten sind nicht zueinander passende, nicht identisch aufgebaute/bedüste Systeme nicht abstimmbar und laufen wie ein "Sack Nüsse".


    Subtyp-Nummern (leider gibt es im Netz keine vernünftige Übersicht dazu) legen genau fest, welche und wie viele Übergangsbohrungen, welche Grundbedüsung, welche Übertragungshebel und welche internen Kanäle der jeweilige Vergaser gerade hat. 106 und 107 stammen m.E.n. aus der Alfa-Welt, müßte ich aber noch mal nachsehen!


    Um die Sache wenigstens grundsätzlich zu klären folgendes tun, bei dem am System noch nichts verstellt wird:

    Oben auf jedem Vergaser die runden Inspektionsdeckel entfernen, darunter befinden sich die Baugruppen


    • Hauptdüsensystem , "1" im Bild (bestehend aus Mischrohr, z.B. F16, in das unten eine Hauptdüse, z.B. 135, und oben eine Luftkorrekturdüse, z.B. 185, eingesteckt sind.
    • Leerlaufsystem "2" im Bild (bestehend aus einer LL-Düse und einem Mischrohr, z.B. 45f8 = 0,45mm Düse mit Mischrohr "f8")

    Diese Konstellationen müssen für alle vier Durchlässe identisch sein, sonst wird die Abstimmung auch bei Vergasern unmöglich, die mechanisch tip-top sind!

    Im ersten Bild:

    1. Blinddeckel Ausgleichskanal
    2. Ausgleichsdüse zur Feinsynchronisierung (nur neue Subtypen, nicht dran fummeln!)
    3. n.v.
    4. Leerlaufgemischeinstellung (nicht dran fummeln!)
    5. Schraubdeckel für Ü-Bohrungen
    6. Drosselklappeneinstellschraube (nicht dran fummeln!)


    Um festzustellen, ob es sich bei den Vergasergehäusen um identische Teile handelt, macht es zusätzlich Sinn, die Übergangsbohrungen zu inspizieren, die auch für alle Durchlässe identisch sein müssen! In unmittelbrer Nähe der Drosselklappenwelle befinden sich Messingschraubdeckel. Die werden herausgeschraubt (ganz gelegentlich sitzen hier auch eingepresste Blechdeckelchen, dann geht das nicht).

    Unter den Messingschraubdeckeln werden die Übergangsbohrungen sichtbar, die in Größe und Lochbild einander genau entsprechen müssen. Hat ein Vergaser ein anderes Lochbild, ist das Ganze nicht abstimmbar. Das o.g. Leerlaufsystem (z.B. "45f8") versorgt auch diese Ü-Bohrungen beim leichten Öffnen der Drosselklappen mit Gemisch, bis bei etwa 2500u/min das Hauptdüsensystem einsetzt.


    Weitere Eckdaten (Venturitrichter, Vorzerstäuber, ...) lassen sich erst nach Teil-Demontage untersuchen, das kann erfolgen, wenn alles Obige nicht zielführend ist.

  • Da noch keiner was zur Achse gesagt hat:

    Bevor du da wilde Aktionen machst, kontrolliere den Ölstand und Fülle gegebenenfalls auf.

    Oder mach neues Öl rein, die Püllre ist vermutlich 30 Jahre alt...

  • Da noch keiner was zur Achse gesagt hat:

    Bevor du da wilde Aktionen machst, kontrolliere den Ölstand und Fülle gegebenenfalls auf.

    Oder mach neues Öl rein, die Püllre ist vermutlich 30 Jahre alt...

    Hab ich als allererstes gemacht, Füllstände Hinterachse und Getriebe waren/sind Ok. Diff-Öl riecht auch nicht verbrannt und sieht gut aus. Wird aber sicherlich gewechselt :thumbsup

  • Getriebeöl kann man durchaus auch mal wechseln,

    ist bei Süditalien jetzt eher unwahrscheinlich, hierzulande kann es aber auch durchaus mal vorkommen, dass fast nur noch Wasser im Getriebe ist, wenn man kontrolliert, sieht/fühlt man natürlich nur die dünne Ölschicht obenauf.