Mein Dailydriver...die Geschichte meines Goldenen 2er Granada

  • Auf das 3 in 1 bin ich auch mal gespannt. Hab es noch nicht verarbeitet. Kommt in die Kotflügel und Radkästen.


    @Bierchen
    Über die Schweissarbeiten bin ich total glücklich. Paul hat da echt alles gegeben und ich konnte mir viel abschauen. Wenn er wieder Zeit hat darf ich bei Ihm Bleche zusammenbraten. Ich hoffe dann kann ich es auch. Grundbasics zumindest.

  • So... Hier geht es auch endlich mal weiter.

    Habe angefangen die Kotflügel anzupassen. Ganz gefallen mir die Spaltmasse noch nicht, aber sonst schon ganz ok.

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  • Wenn man Wochen Zeit hat zwischen grundieren und spachteln/lackieren ist nitrofest ok, aber auch nach drei Tagen ist das Zeug noch so schmierig, dass das schleifen eine echte quälerei ist. Die Dosen mit schnelltrocknender Grundierung vom lackieren machen da ganz anders.

    3in1 ist ok, nicht perfekt, aber Lichtjahre besser als dieser owatrol mist. Eigene Erfahrung leider.

  • Was hast Du für negative Erfahrungen mit Owatrol?


    Owatrol pack ich an den Falzen als erstes rein, bevor da nitrofest drüberkommt. Ich lass mich mal überraschen, wie das auf Langzeit ausschaut. :gruebel:

    Mit nitrofest hab ich bislang keine schlechten Erfahrungen, ließ sich (vielleicht auch dank der hohen Temperaturen diesen Sommer) auch nach 24h schon ganz gut schleifen. War aber auch mit der Pistole aufgetragen.


    Mit 3 in 1 hab ich Achsen lackiert, fand ich ganz ok. Werd ich in den Radhäusern auch noch verwenden, kommen eh Lokaris rein.

  • Ist aber schon geflickt, versuch mal ordentlichere Bleche zu machen.


    Wenn du punktest kleineren Abstand.

    Beim Punkten gibt es auch ne Formel wie groß die Löcher.


    Absetztzange in Verbindung mit Punkten würde ich immer an Tragenden Teilen machen

    (auch Motorstehwand)


    Ich hab festgestellt alle Teile sollten auf en 1/10 mm sein dann werden die Schweisnähte und Punkte super.


    Den Spruch mit "das schweis ich zu " halte ich für :gruebel:


    Drannbleiben weitermachen und nicht verzetteln, muss auch fertig werden


    Gruß Christoph

  • Owatrol wirkt auf dickeren rostschichten ablösend. Steht, oder stand auf den Dosen auch mal drauf. Im Klartext bedeutet das, dass rostplacken oder Löcher die tiefer als wenige mm sind, nur an der Oberfläche vom Öl durchdrungen werden. Und nach wenigen Monaten fällt dann dieser Deckel vom losen rostigen Flecken ab. Wenn du mich fragst, ist das nicht so wie man das gerne hätte:gruebel:.

    Als ultimative Lösung für den Unterboden wurde mir vom owatrol Stützpunkt Händler empfohlen, auf die Öl versiegelte Fläche erst diese rotbraune gummifarbe und darauf Blacky chassislack zu malen. Gleiches stand auf der Homepage.

    Der Erfolg: Die gummifarbe lässt sich doof verarbeiten und der chassislack zieht sich an Ecken und Kanten ganz dünn aus. Nach einigen Jahren lösen sich ganz stumpf alle diese tollen und ganz schön teuren Schichten in erstaunlich großen placken vom Blech. Besonders im steinschlagbereich irgendwie unbrauchbar.

    Also ich bin von owatrol so richtig enttäuscht. Das Öl kann man immerhin noch nehmen um die Arbeitsplatte in der Küche oder die Gartenmöbel zu malern, der Rest ist einfach unbrauchbar. :jupp:

  • Das Öl finde ich auf vorentrosteten Stellen super, hab ich bei meinem IIer-Turnier verwendet, darauf dann je nachdem ob noch Lack drauf sollte oder nicht, 3in1 oder nitrofest.

    Ob´s der Weisheiut letzter Schluss ist, keine Ahnung, ist ´n mittelverbrauchter Alltagswagen der wieder etwas hübscher werden sollte.

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    Sorry,

    Bei der Seitenwand vieleicht ne Lasche kneten die man vorne (links) auf die Seitenwand punktet.


    Oder auch bei oberen horizontalen auf der Seitenwand bisschen Lasche und nicht nur an der Kante der Überlappung geheftet.


    An der Kante geheftet hebelt sich leicht ab, sieht auch der Tüv nicht so gerne.




    Aber mach dir kein Kopp, fertig werden zählt, immer drann glauben das fertig wird.


    Wirklich Sorry, war nur mal so gesagt, haqb beim Transit viel geübt und auch Lehrzeit bezahlt.


    Wheels keep on turning


    Gruß Christoph

  • Ich mach mir keinen Kopf. Vertraue meinem Schweißer, der seid 40 Jahren nix anderes macht.

    Und Kritik darf man ja auch äußern.

    2-3 Bleche hätten schöner sein können, aber denke das ist "Klagen auf hohem Niveau".


    Und zum Thema Owatrol und Nitrofest. Ich finde es gut. Die Karre stand einen Winter lang unterm Carport. Alle Stellen sehen super aus. Bin sehr zufrieden.

  • Owatrol plus Nitrofest (gestrichen) an der Innenseite der Stoßstangen, die ziemlich rostig waren. Hält seit vier Jahren.

  • Es ist mal wieder etwas passiert am Goldkind. Nicht viel aber wenigstens etwas.

    Erste Schicht Brantho 3 in 1

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    Vorher die Schweissnähte noch von aussen mit Dichtmasse abgedichtet. Vom Fussraum habe ich sie ja schon mit mit Owatrol und Nitrofest so gut wie möglich geflutet. Werde da aber noch mit Fluidfilm und Sanders nachlegen. Von Aussen das ganze auch noch mal komplett und Innenkotflügel.

    Sollte nix mehr passieren was Rost angeht.

  • Irgendwie ging es die letzte Zeit sehr schleppend voran.

    Beide Seiten haben jetzt 2 Schichten Brantho 3 in 1.

    Hab es dann doch mal geschafft die Kotflügel soweit vorzubereiten mit ausbeulen, spachteln und schleifen, das ich endlich Epoxy-Füller draufziehen konnte.

    Die Frontschürze hab ich dann heute auch noch gespachtelt. Epoxyspachtel ist schon ein geiles Zeug zum verarbeiten, wenn nur nicht diese lange Aushärtezeit wäre. Da ich kein Meisterspachtler bin, hab ich da lieber keine Bilder von gemacht :sad:.

    Denke da muss ich dann auch noch mal ran mit Spachtel nach dem schleifen... Na ja egal. Das übt!

  • Weil ich nicht Zinnen kann und mir das nötige Werkzeug dazu fehlt :whistling. Und spachteln hätte ich dann ja auch gemußt um das glatt zu kriegen :la:.

    Deshalb ja auch Epoxy-Spachtel. Denke der ist für die Frontschürze auch ganz gut. Abgesehen davon, daß ich eh mit arbeiten muss wegen Brantho Nitrofest. Muss ja jetzt auch nicht riesen Unebenheiten zustopfen. Steinschlagschutz kommt auch noch auf die Schürze.

    Denke so sollten Steinschlägen kein Problem mehr sein.

  • Zinn ist für mich mittlerweile so Zeug aus Zeiten in denen Spachtel noch generell Mist war und für Rost sorgte, im Heute gibt es doch spachtelmassen die nicht Wasser ziehen und auch nicht "nass" auf blankem Blech verarbeitet werden müssen.

    Steinschlagschutz auf der Schürze oder genrell im Sichtbereich, sieht für mich immer nach zusammengestümpert aus, ist ok, soll nicht ehißen dass ich da bei meinem Auto nicht mit Leben könnte, wenn ich aber ein Auto Kaufe bei dem ich das sehe, dann gucke ich schon sehr genau hin, weil das eben meist nix guten Verheißen mag.

  • Ich finde immer das es drauf ankommt wie es gemacht ist. Wenn der dick draufgeschmiert ist klar, aber ne leichte Struktur mag ich schon ganz gerne.

  • Gestern ein bißchen Nitrofest gefeiert. Den Rest der Frontschürze mit einem Negerkeks abgezogen (da wurde mal von irgend einem Vorbesitzer mit komischem goldenem Lack lackiert) und noch Rost entfernt.

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    Zwei, drei Stellen muss ich noch ein bißchen nacharbeiten mit Spachtel. Sind noch nicht ganz glatt. Aber bin schon begeistert wie auch Nitrofest sich als Füller eignet. Fahrerunterseite die Kante hab ich schon zurechtgebogen (nicht mehr wie auf dem Bild).


    Lackierer würden die Hände übern Kopf zusammenschlagen, aber jeder so wie er es kann.

  • Was nimmst du um die Schweissnähte abzudichten ? Ich bin mir da noch recht unsicher.

  • Ich hab mir vom Korrisionsschutz-Depot das Korroflex grau Karosseriedichtmasse in der Kartusche geholt. Überlackierbar und ausgehärtet auch schleifbar. Bin damit ganz zufrieden. Hab es aber auch nur wirklich da verwendet wo Spritzwasser hin kommt. Vorher echt versucht die Schweissnähte so gut wie möglich mit Nitrofest schon zuzuschwämmen. Davor Owatrol-Öl. Hab aber auch abgesetzt geschweißt.

    Im Prinzip komm ich vom Innenraum noch an jede Scheissnaht und kann noch mal Fluidfilm und Sanders nachlegen und von Aussen ist alles mit Nitrofest, Dichtmasse und 3 u. 1 geschütz + Sanders das später drüber kommt und Innenkotflügel wenn ich mal fertig bin.

    Sollte dann auch reichen glaube ich.

  • Der wichtigste Schritt bei Nähten ist diese mit Grundierung (zB nitrofest) zu füllen. Ich mach das mit ner Spritze, erst etwas nitrofest und dann bisserl verdünner aufsaugen, schütteln und auf die Naht laufen lassen. Wenn’s auf der Rückseite rausläuft, ist es gut. Man kann die Spritze mit nem dünnen pvc Schlauch und umwickelten Draht verlängern, dann kommt man auch in Schweller rein. Was man dann von draußen draufschmiert ist eigentlich wumpe.

  • Jep... Es ist nicht leicht dazwischen zu kommen. Das hab ich dann gemerkt als ich von Innen noch mal Owatrol an den Nähten nachgespritzt habe. Trotz optisch dicht lief Aussen noch Owatrol an manchen Stellen raus.

    Deshalb bin ich auch froh sie von Innen nicht mit Dichtmasse versiegelt zu haben, so kann ich immer wieder Fluidfilm oder sonst was nach belieben nachlegen wenn ich will.

  • Ich bin von owatrol ab, hat mich damals nicht überzeugt in der langfristigen Haltbarkeit. Aber das könnte einen ölfred gleichkommen. Man muss das nitrofest für die Versiegelung unbedingt verdünnen, sonst verstopft es den Spalt und es bleibt blankes Eisen im Zwischenraum. Dass da nachher noch owatrolöl durchlaufen kann, mag sein wenn der Spalt zu groß war, macht aber auch nichts, wenn es dort kein blankes Blech mehr gibt.

  • Hatte ganz vergessen diesen Fred upzudaten :

    In der wärmeren Jahreszeit war ich auch nicht ganz untätig am Goldkind. Obwohl es nicht so schnell voran geht wie ich mir das wünsche.

    Die Frontschürze und die Seitenschweller haben Steinschlag-Schutz bekommen.


    Dann über die Front noch mal Füller gezogen.


    Leider sind bei mir die Möglichkeiten zu lackieren reichlich bescheiden. Sonst hätte ich mich an die Schürze mit Lack auch schon gewagt. Hoffe das wird im Frühjahr anders. Da wollen wir ein Zelt für Schleif-und Lackierarbeiten auf den Hof stellen.

  • Um dem Granada über die Wintermonate wieder ein bißchen Leben einzuhauchen und auch ein bißchen Platz zu bekommen (hier steht im Winter die ganze Halle voll mit Wohnmobilen), hab ich die Anbauteile wieder angebaut. Ein bißchen saubergemacht und jetzt kann er sich schon wieder ein bißchen sehen lassen.


    Kleine Runde über den Hof gefahren und dabei wieder gemerkt, wie gut man darin sitzt und er auf der Strasse liegt. Nix im Vergleich zur Alltagskombi-Granate.


    Scheisse, was vermisse ich die Karre!

  • Sehr schön!

    Hatte mich letztens schon gefragt wann es hier weitergeht...


    Dann steht dem Einsatz als Sommer-Alltagsfahrzeug ja nix mehr im Wege:thumbsup:

  • Hoffe das er im Sommer fertig ist. Wie gesagt, das lackieren ist hier das größte Problem.

    Klar könnte ich zum Lackierer gehen, aber was das kostet wisst Ihr alle ja selber :pinch:.

  • Voll super, sieht doch schon wieder richtig nach Auto aus.

    Vorarbeiten sind halt immens wichtig und ein Kompressor dessen Atem lang genug ist, sowie eine vernünftige Lackierpistole, die billigen neigen dann auch meist zum rotzen, meinen IIer haben wir mit ´ner Sata lackiert, die tut was sie soll und wie sie soll, leider auch entsprechend teuer die Dinger.