die plastikkappen bzw deren fehlen, stören den motorlauf aber nicht.
die fehlen sehr oft, bruno hat natürlich recht, dass dort dann ungefilterte luft angesaugt wird.
Motor warm - Fahrstufe rein - Motor aus
- GranadaWien
- Erledigt
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Ah, die Dinger! Die waren an diesem Vergaser noch nie dran. Die kannte ich noch von meinem damaligen '82er 2,3er Granada.
Den Leerlauf hat mein Nachbar natürlich in N eingestellt. Soll ich es echt riskieren, die Kiste jetzt mühsam warmzufahren und dann nochmal dranrumdrehen? Ich brauchte gestern zwanzig Minuten, um einigermaßen in die Einfahrt runter und in die Garage reinzukommen und hätte dabei die Beifahrerseite noch um ein Haar am Tor angekratzt, weil das ein echter Scheiß ist, wenn der warme Motor so dermaßen grottig läuft.
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dass dort dann ungefilterte luft angesaugt wird.
das trifft für die rechte Kappe zu.die mittlere deckt aber die Schwimmerkammerbelüftung ab und verhindert dort den Eintrag von Schmutz, welcher dann doch den Motorlauf durcheinander bringt.
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Soll ich es echt riskieren, die Kiste jetzt mühsam warmzufahren und dann nochmal dranrumdrehen?
ich würd´s nicht machen, hat keinen sinn wenn das ventilspiel schon so lange her ist.
wärst du jetzt die 3000km immer nur zum nächsten kippenautomat gefahren sähe ich die sache schon wieder anders. -
Bruno hat recht, da fehlt nix...dieses Loch ist mir noch nie aufgefallen.
Zum Ventilspiel.....
Ich hab mich schon länger gefragt warum man bei einem Kadett C OHV Motor das Ventilspiel warm auf 0,15/0,25 einstellt obwohl das Konstrukt kaum anders ist als bei Ford, nämlich seitliche Nocke, Stößel, Stoßstangen, Kipphebel. Auch die Länge der Ventile und die Höhe des Kopfes unterscheiden sich kaum. Außerdem hat der Motor mit 60PS aus 1,2 Litern ein ähnliche Literleistung wie der 2.6er.
Also habe ich beim 2.6er mal das Ventilspiel bei warmem Motor gemessen > kein nennenswerter Unterschied zum kalten Motor.
Internetrecherche ergab, das Ventilspiel verkleinert sich nur in den ersten 2-3 Minuten nach dem Kaltstart weil das Auslassventil schnell heiss wird, der Kopf aber nicht. Danach wird es wieder größer.
Dann habe ich das Spiel bei warmem Motor einfach mal auf die Opelwerte eingestellt.
Ergebnis der Bemühungen: Ein völlig seidenweicher und hochkomfortabler Motorlauf. Der Motor hängt am Gas wie verrückt, ruckelt nicht bei Langsamfahrt und wirkt viel drehfreudiger.
Ich glaube, dass die von Ford angegebenen 0,35/0,4 mit viiel Sicherheitsfaktor angegeben sind.
Ich jedenfalls lass das so, halte mich auf den sowieso seltenen Autobahnfahrten etwas zurück und erfreue mich lieber am geilen Motorlauf.
Allerdings hab ich auch harte Sitzringe drin...ohne Bleifreiumbau würde ich das lassen...obwohl der Opel auch keine harten Ringe hat.So...zum Zerreißen freigegeben....
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So, ich hab's gemacht. 20 Euro reingetankt, warmgefahren, vor der Einfahrt auf der Straße abgestellt und Leerlaufgrundeinstellung vorgenommen wie von zoolander in seiner ersten Antwort vorgeschlagen. Das hat mein Nachbar natürlich mitbekommen und ihn bei seiner Ehre gepackt, so daß er erneut mitangefaßt hat. Grundsätzlich ist er nicht ganz ahnungslos, was Vergaser angeht, aber den Solex-EEIT 35 vom Granada kennt er eben doch nicht, das ergab sich dann während des Gesprächs und den Schraubereien. Jetzt geht er nicht mehr aus, wenn man eine Fahrstufe einlegt, sägt aber dort noch immer ganz leicht. Auf N geht die Drehzahl auf 900 rauf und was sicher nicht in Ordnung ist, mit einem kurzen Gasstoß noch weiter auf ca. 1100 und bleibt da eine ganze Weile. Fällt ganz langsam wieder ab. Aber so laß ich das jetzt, das wird halten, bis der 2,8i reinkommt.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß ich glaube, daß der Wagen nun im normalen Fahrbetrieb gut am Gas hängt. Geht nicht aus, wenn man an der Ampel zügig losfahren will, die Übergänge sind sauber, kein Patschen, alles gut soweit. Der Membrantausch hat also schon ein wenig was gebracht und kostete ja nicht die Welt.
Und ganz en passant bin ich noch die olle K100 RS losgeworden, die seit 2015 abgemeldet in der Garage rumsteht und gar nicht mehr fährt. 400,- Euro hat der Nachbar dafür bezahlt, da will ich nicht meckern, hat mich 2011 auch nur 800 gekostet.
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wenn er nur langsam wieder mit der drehzahl runter geht, läuft er zu mager.
leerlaufdüsen mal sauber gemacht? und das wichtigste überhaupt...ventile einstellen! -
CO steht auf 3,6 Vol.%, das ist eher zuviel. Die Drosselklappen sind relativ schwergängig, das ist die nächste Baustelle. Und ich wiederhole mich: in meinem aktuellen Zustand kann ich keine Ventile einstellen, den Motor kriege ich nicht gedreht. :)
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Das ist schon nicht allzu viel mit 3.6 % co.
wenn du wieder beweglich bist musst du aber unbedingt die Prozedur vollständig wiederholen.
Ventile->Zündung -> Vergaser
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den Motor kriege ich nicht gedreht.
...mädchen!

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...mädchen!

Das liegt nur daran, daß die OP-Wunden noch alle geschwollen sind, die Nähte noch alle relativ frisch und so weiter und so fort. Wenn ich wieder voll zupacken kann, dann kriege ich den Motor locker gedreht, aber ich will nicht riskieren, daß da was einreißt.
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Du erwähntest die Zahnsegmente. Die werden chronisch unterschätzt. Wenn die abgenudelt sind - und das sind sie gerade um den Leerlauf rum eigentlich IMMER - hast du einen leerlauftauglichen Drosselklappenspalt nur auf einer Seite, auf der anderen ist die Drosselklappe noch ganz oder fast ganz geschlossen. Hat zur Folge, dass der Leerlauf im Wesentlichen auf drei Zylindern stattfindet. Merkt man nicht groß, hört man auch nicht, aber es fehlt ihm dann jegliche Kraft, bevor du herzhaft aufs Gas trittst.
Wenn alles zuvor Geschriebene nichts bringt, mach die mal neu, kann Wunder wirken ;) -
auf der anderen ist die Drosselklappe noch ganz oder fast ganz geschlossen...
Moin Benno,
das kannst du aber mit der Syncronisierung der Drosselklappen verhindern.
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Moin Bruno,
klar kann man das, aber erstens macht das kaum einer, zweitens kann man den Gleichlauffehler ja nicht kompensieren, nur verlagern. Dann stimmt's im Leerlauf, dafür hat man ihn dann von da aufwärts durchgehend, ist auch nicht wirklich schön.
Alles gut bei Dir?
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Alles gut bei Dir?
Jau,vorgestern und gestern gut 20° und viel Sonne.
Die Abweichungen oberhalb LL spielen aber keine Geige.
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Die Abweichungen oberhalb LL spielen aber keine Geige.
Please allow me to disagree. So kaputt wie die Dinger oft sind, da fehlt bei beiden die halbe Zahnbreite, gibt das keinen ausgewogenen Übergang zur Teillast wenn man die Abweichung dorthin verschiebt.
Aber vielleicht sollten wir Julias Faden nicht weiter zerkauen, ok? ;)
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So kaputt wie die Dinger oft sind, da fehlt bei beiden die halbe Zahnbreite
wer mit so abgewichsten Kram fährt, der brauch kein Mitleid...
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wer mit so abgewichsten Kram fährt, der brauch kein Mitleid...
Nein, nur neue Zahnsegmente :P
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SE hatte doch mal nerviges geruckel und noch irgendwas, hab ihm damals in siegen gute zahnsegmente vermacht, die er direkt eingebaut hat, danach lief die möhre wie´ne eins.
wenn die segmente sehr zu ende sind, können die auch fein verkanten, hatte ich doch mal bei meinem coupé, da verkanteten die schön auf vollgas, etwas nervig.
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hatte ich doch mal bei meinem coupé, da verkanteten die schön auf vollgas, etwas nervig.
lese er nochmal Beitrag 47... :P
hier nun 22.49, Bettzeit.
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Update!
Nachdem ich nun ein paar Wochen mit viel zu fett laufendem Vergaser rumgefahren war (nun denn, eigentlich nur einmal zum Sattler und wieder retour) und das Problem noch immer bestand, habe ich heute den Granada zum Einkaufen fahren benutzt (zwecks Wamrfahren des Motors) und anschließend erneut am Vergaser gedreht. Zunächst habe ich ausgehend vom Ist-Zustand (zu fett) die Gemischregulierschraube sehr weit reingedreht, bis der Motor im Leerlauf zu sägen begann und daraufhin nur soweit wieder raus, bis das Sägen aufhörte. Nun lief der Motor mit zu niedriger Leerlaufdrehzahl, also habe ich die mit der Schraube am Gaszuggestänge nachreguliert bzw. sie überhaupt soweit reingedreht, daß sie Kontakt mit dem Gestänge an den Drosselklappen hatte (!). Offenbar war der Motor sowas von zu oder verstellt oder was auch immer, daß die ganz rausgedreht war, um eine passable LL-Drehzahl zu erreichen.
Nach der Korrektur der LL-Drehzahl habe ich nochmal minimal an der Gemischregulierung nachkorrigiert und nun läuft der Motor so gut wie noch nie seit der Abholung in Castrop im September 2015! Der warme Motor geht im Leerlauf selbst unter Last durch Rückwärtsfahren und gleichzeitiges Einlenken nicht mehr aus, die LL-Drehzahl bewegt sich bei eingelegter Fahrstufe um die 650 nach Schätz-o-meter im Kombiinstrument und geht in Neutral nicht über 850.Wahrscheinlich läuft der Motor nun zwar immer noch zu fett, aber nicht mehr in einem Maß, daß er im Leerlauf überfettet und ausgeht. Ich habe nur Angst, den jetzt nach Gefühl eingestellten Vergaser einer Werkstatt zum Einstellen des CO zu überlassen - danach wird wieder nix mehr funktionieren.
LG
Julia -
Kannst du nicht einfach einen 2.3er vergaser aus der letzter Serien verbauen. Von 3er granada, sierra etc. Sieht von aussen fast gleich aber ist schon voreingestellt. Nur CO kann mann noch verdrehen.
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Moin Jos!
Überholte oder in wirklich gutem Zustand befindliche Vergaser sind leider nicht billig, mehr als 200,- Euro wollte ich dafür eher nicht ausgeben.
LG
Julia -
Dafür kannst du gerne einen von mir haben ...
Musst halt einen neuen Dichtsatz verbauen . Alles andere ist Murks wenn die länger als ein paar Monate im Schrank liegen . -
Dafür kannst du gerne einen von mir haben ...
Musst halt einen neuen Dichtsatz verbauen . Alles andere ist Murks wenn die länger als ein paar Monate im Schrank liegen .Danke für das Angebot, aber das ist genau das, was ich nicht haben will. Meiner hatte ja auch einen neuen Dichtsatz bekommen und machte (*) trotzdem noch Mucken. Daher traue ich unbekannten Vergasern nicht mehr, sondern möchte einen komplett überholten haben. Allerdings sollte ja auch irgendwann mal endlich der 2,8i rein und dann lohnt sich ein neuer Vergaser nicht mehr.
(*) Hoffentlich macht er nun keine Probleme mehr und das Präteritum des Verbs "machen" kann bleiben.
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Aha...und du meinst mit der komplexeren Einspritzerei sind alle Probleme eliminiert?
Sehe ich eher andersrum. Das Gelumpe ist auch 30-40 Jahre alt und mechanisch. -
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Der angebotene Vergaser ist für mich kein unbekannter . Vermutlich könnte man den einfach verbauen und fahren . Da Ich aber deine hohen Ansprüche an dein Auto sehe ... Würde Ich einen neuen Dichtsatz verbauen .
Der läuft dann sicher und gut . Wer Geld ausgibt soll auch entsprechend bekommen ....
Aber Ich bin mal gespannt wie der neue Einspritzmotor läuft .
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Ich werde am 30. mal wieder mit dem Granada nach Wien fahren und nach Erreichen von Nürnberg wissen, ob der alte Vergaser nun besser läuft (Erwartung: bei ca. 90-100km/h nach Tacho Durchschnittsgeschwindigkeit sollte eine Tankfüllung von 66l für diese 480km lange Strecke reichen). Bisher war der Autobahnverbrauch nach meinem Gefühl zu hoch (kein Wunder, wenn er viel zu fett lief), aber mit der neuen Einstellung und den neuen Membranen war ich noch nicht so lange Strecken unterwegs.
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der Verbrauch ändert sich, wenn du das Leerlaufluftgemisch magerer drehst????