Huch, das hat sich ja ganz schön entwickelt in der Zwischenzeit!
Also mir geht´s zu einem Großteil schon auch um die Optik, aber auch um die zuverlässige Technik beim Granada. Den Sound vom 2,3V6 fand ich früher eigentlich eher unauffällig - 2,5D ohne Luftfilterkasten war definitiv besser!
Im Hinblick auf die Zuverlässigkeit ist der alte V6 vermutlich sowieso allem anderen überlegen, trotzdem würde mich der Verbrauchsvorteil eines Einspritzers reizen. Diesel wäre der Reiz des exotischen aber für den Alltag unbrauchbar, weil im Original zu lahm und jeglicher Umbau weder H-tauglich noch für eine grüne Plakette geeignet ist.
Es soll definitiv kein Projekt zur Selbstverwirklichung durch den kompliziertesten aller Umbauten werden, wie schon geschrieben geht es mir vor allem darum, ein alltagstaugliches Auto zu bekommen. Vielleicht sollte ich das mal andersrum aufziehen.
Am aktuellen Bestand stört mich:
- Motor defekt (angeblich Lagerschaden, er soll Geräusche machen - inwieweit der Lagerschaden echt diagnostiziert wurde, weiß ich gar nicht. VIelleicht stimmt das ja gar nicht, siehe der parallele 3l Essex Thread...)
- nur 4-Gang Getriebe. Über das T9 5-Gang liest man ja nicht allzu viel Gutes, andererseits hatten weder meine Eltern in ihrem 2,3V6 noch ich mit dem 2,5D irgendwelche Getriebeprobleme. Und bei mir waren es immerhin 180.000 km. OK, die 69PS sollten dem Getriebe nun auch wirklich nichts anhaben können, wenn es auch im 2,8i benutzt wurde...
- tendenziell habe ich die Vergaser-Granadas immer als eher durstig in Erinnerung. Auch wenn die Sturm-und-Drang Zeit vorbei ist, möchte ich schon auch fahren können ohne ständig ans nächste Tanken denken zu müssen.
Als "nicht-sakrileg-Varianten" gäbe es also mindestens:
- 2,3V6 komplett überholen, 5-Gang dahinterschrauben (mit T9 auf jeden Fall H-tauglich)
- 2,8i einbauen (wohl auch H-tauglich wenn man sich nicht ganz blöd anstellt)
- 2,9i 12V nehmen. Kein H aber mit Kat Euro1. In Relation zum Aufwand der trotzdem nötig ist wohl die langweiligste Variante.
- 2,9i 24V nehmen und sich an der Leistung freuen; auch kein H aber Euro1. Warum eigentlich nur BOA und nicht BOB? Auch wegen der deutlich schwierigeren Elektronikanpassungen, oder gibt´s da noch andere Gründe?
Richtig günstig wird keine Variante, zumindest wenn man es ordentlich machen will. Das ist also mal sicher kein Kriterium. Die alten Motoren müsste man ja in jedem Fall auch überholen und auf bleifrei umbauen. Wenn es halbwegs sparsam werden soll brauche ich auch ein anderes Diff, laut Typenschild ist jetzt ein 3,91 drin. (Was gibt's dafür eigentlich für einen Grund - Anhängerpaket oder sowas?)
Ach ja, Nachtrag nochmal zum 2,3 16V: da ist also sozusagen ein zusätzliches Gehäuse mit den Ausgleichswellen unter den Motorblock geschraubt? Und das ist dem Achsträger im Weg, deshalb müsste man es abbauen und durch die Ölwanne vom 2.0 OHC ersetzen, verstehe ich das richtig?