Hinterer Stabi eine Capri 3 (2,0 Lit V6) unter nen P7b "bruzeln" ?!?

  • ....habe über das Auktionshaus für nen "5er !" einen hinteren Stabi gekauft.....und wollte einfach mal versuchen, den nun unter einen von meinen P7bs zu bruzeln.....hat sowas schon mal jemand gebaut??


    Ach ja - "Warum" ich das vorhabe....das war ein Geistesblitz.....und ein Wattgestänge war mir einfach zu teuer......dat müßte ja auch so irgendwie gehen....meine Felgen hinten sind doch hin und wieder etwas "weich" geführt trotz PU-Buchsen..... :)

  • ....habe über das Auktionshaus für nen "5er !" einen hinteren Stabi gekauft.....und wollte einfach mal versuchen, den nun unter einen von meinen P7bs zu bruzeln.....hat sowas schon mal jemand gebaut??


    Ach ja - "Warum" ich das vorhabe....das war ein Geistesblitz.....und ein Wattgestänge war mir einfach zu teuer......dat müßte ja auch so irgendwie gehen....meine Felgen hinten sind doch hin und wieder etwas "weich" geführt trotz PU-Buchsen..... :)

    der stabi führt aber nicht die hinterachse
    sondern mindert die seitenneigung

  • ....ne ist schon klar - habe ja auch die originalen Achsabstützungen mit PU-Buchsen verbaut...... also da ist es mir schon "starr" genug.......nur wennnnnn ich die "dicken Reifen" drauf habe möchte ich auch in schnell gefahrenen Kurven die Hinterachse besser geführt haben.....und ich denke das müßte mit nem zusätzlichen Stabi hinten auch gehen......mir war auch so, dass sowas früher auch bereits mal gemacht wurde.......

  • ....ne ist schon klar - habe ja auch die originalen Achsabstützungen mit PU-Buchsen verbaut...... also da ist es mir schon "starr" genug.......nur wennnnnn ich die "dicken Reifen" drauf habe möchte ich auch in schnell gefahrenen Kurven die Hinterachse besser geführt haben.....und ich denke das müßte mit nem zusätzlichen Stabi hinten auch gehen......mir war auch so, dass sowas früher auch bereits mal gemacht wurde.......

    das macht dein geplanter stabi eben nicht
    er verringert nur die seitenneigung in hurven+belastet das endlastete kurven innere rad
    funktioniert wie ein endgegengesetzter hebel
    etwas verbesserung bringt es schon in schnell gefahrenen kurven schon
    dürfte aber nicht allzuviel bringen müßtest mal den federweg vom p7+capri vergleichen
    glaub da ist ein größerer unterschied,oder ist deiner tiefergelegt?

  • Vielleicht zum besseren Verständnis. Ein Stabi "führt" deine Hinterachse gar nicht.
    Seitlich ist dieses "U" reichlich flexibel. Es vermindert nur die seitliche Neigung, weil sich die beiden "Arme" des "U" nicht so leicht gegeneinander verbiegen lassen. (Die Wirkung ist vergleichbar mit einer Drehstabfederung)
    Seitenführung verbessert nur ein Panhardstab oder ein Wattgestänge.

  • ....das dachte ich auch.....das Ausprobieren meine ich - mal eben so 800 Euro für ein anständiges Wattgestänge inkl. Differenzialdeckel usw usw......fand ich doch etwas happig.....

  • ......wer hat den Bilder vom Unterboden des Capris, wie dieser Stabi korrekt unter der Karrosse befestigt wird - vielleicht kann man sich was abguggggen.....nicht das ich das Rad neu erfinden will.....vielleicht brauche ich ja auch "Blöcke" mit passenden Aufnahmen für den Stabi....

  • Schau mal unter C-Kadett nach da findest du mehr und ist die gleiche Technik.

  • wer sprach von blattfedern??
    solche stabis gibts an blatt+schraubenfedern
    problem wird sein die richtigen anlenkpunte zu finden

  • P7 hat Blattfedern und bei den Worten "gleiche Technik" verwundert mich das.
    Deswegen will er ja auch auf den Capri-Stabi zurückgreifen, der hat ja hinten auch Blattfedern.

  • .wer hat den Bilder vom Unterboden des Capris, wie dieser Stabi korrekt unter der Karrosse befestigt wird


    Könnte ich Dir am Wochenende vielleicht machen.


    Beim IIer ist das so gelöst, dass in die Längsträger jeweils eine Buchse, also ein kleines Röhrchen, eingearbeitet ist, dann geht eben ein Bolzen durchs Stabi-Auge und den Längsträger.


    Ist in der Art wohl schwierig zu realisieren.

  • .....die oberen Ansetzpunkte der Achsabstützung der Starrachse würde ich gerne irgendwie benutzen -> an diesen Punkten sind "Blöcke" in bzw. an der Karrosserie original verschweißt und nehmen die originalen Achsabstützungen auf. . . . . mal sehen wie die originale Abstützung des Stabis am Capri halt aussieht.....ach ja, und ich weiß noch nicht ob die "Befestigungsmanschetten" am gekauften Capristabi auch mit dran sind, damit ich den Stabi auch schön an meine Starrachse vom P7 bekomme......aber der Stabi wird wohl in den nächsten Tagen angeliefert und dann sehe ich erstmal weiter.....

  • Der Stabi hängt (zumindest bei Taunus) ganz und gar nicht an der Trampelachse. Der verbindet nur den linken und den rechten Längslenker miteinander. und zwingt das kurvenäußere Rad dazu, über den Hebel nicht soweit einzufedern. Darum gehts ja.
    Irgendiwe kann ich mir immernoch nicht so richtig vorstellen, was Du vorhast. Ich hab nicht im Kopp, wie die Konstruktion bei deiner Karre ist, bei den ollenZohnenmöhren gab es gar keine Längslenker, an denen man einen Stabi hätte befestigen können. Die Transitaxe hängt auch einfach an den Blattfedern.
    Schick mal ein paar Bilder.

  • Mit gleicher Technik meinte ich Starrachse.
    Der ist es egal ob sie ob sie an einer Blatt oder Schraubfeder Hängt.
    Kann nur nicht verstehn ,soll kein Beleidigung sein, wie sich einer getraut nen Stabi unter ein Auto zu basteln der sich weder Wattgestänge noch Panardstab zutraut.
    Wenigstens den Panardstab müsste man doch hinkriegen ist wirklich kein Hexenwerk
    Guckst du Opelforum vergleich Taunus Wattgstänge , Panardstab............
    Ich seh das auch so wie Pinochat , der Stabi ist eher für die Seitenneigung verantwortlich nicht für die Führung der Achse.
    Ist eigentlich an der vorderen Achse ein Stabi? wenn nein ,kann man nur abraten hinten einen Stabi zu verbauen da das Fahrzeug durch die Härtere Federung (durch den Stabi)
    zum übersteuern neigt.
    Viele unruhige Hinterachsen kommen von einer schlechten Vorderachse.
    Kommt daher ,daß das Kurvenäußere Rad bzw. der Dämpfer stark eintaucht und das Auto das hintere kurveninnere Rad ausfedern lässt.
    Wenn man dann hingeht und nen Stabi montiert der das Rad am ausfedern hindert fährt man mehr oder weniger auf drei Rädern bzw die Kiste übersteuert unrettbar,
    Das blöde ist immer das man durch das satte Fahrgefühl meint man hätte dem Auto einen gefallen getan, bis man feststellen muss, daß es keinen Grenzbereich mehr gibt.
    Letztenendes muß es aber jeder selber wissen .

    Einmal editiert, zuletzt von gonso12 ()

  • Der Starrachse ist das natürlich egal, wo die dranhängt. Aber ohne entsprechende Hebel (Längslenker) wird das doch nix. Oder?

  • Jo!
    Hast schon recht aber der Vorteil der Blattfeder ist , daß sie nur schwammig ist nach links und rechts die Zug und Druckkräfte nimmmt sie besser auf wie ne Spiralfeder.
    zwar nicht Optimal aber geht scho.

    Einmal editiert, zuletzt von gonso12 ()

  • der p7b hat die guten alten journalistenstäbe,
    die sind wohl weitestgehend über (denn die blattfedern führen die achse schon ganz gut), für´ne stabiaufnahme aber wohl ganz nützlich.



    @gonzo
    stabi vorne haben p7 (auch dringend nötig). am besten den vom 13"-bereiften kombi nehmen, der ist schön dick.

  • ....wie komm ich da drauf = ganz einfach.


    Mein Vater war damalig der Abteilungsleiter der Firma Solex - Zenith - Stromberg - Pierburg usw usw....und zwar der Rennsportabteilung - ich durfte also als kleeener Junge immer schön mit auf die Rennen.....von Nürburgring bis Monte Carlo.....


    Wie hatte damals des öfteren einen Schrauber da, der an seine Starrachse vom P7b sich eine "Versteifung" eingebaut hatte.....der hatte auch sowas wie ich im meinem "goldenen" unter der Motorhaube.....nur ein wenig mehr PS.....warn so glaub ich ca 300......knapp drunter.....


    Dickes Rundeisen an der Achse angelegt gebogen und in Schmiede und Esse geschmiedet dafür, das heißt es lief oben auf der Achse mit der Rundung im Berteich Differenzial und wurde mittels Spannbänder an der Achse gehalten....siehtst Du heute teilweise noch unter alten Amis aus der Nascar-Serie.....alte wohlgemerkt.


    Diese Versteifung wurde dann an den Enden einfach Richtung Karrosserie....also nach vorne Richtung Front gebogen und vorne jeweils, wie beim Capristabi, mit Gewinde ausgestattet - daran kammen dann die "Augen" mit Gummis und Führungshülsen und wurden an den originalen Achsabstützungen mit längeren Bolzen im Originalbefestigungsbereich einfach mit drangeschraubt.......also im Bereich der oberen Abstützungen an der Karrosserie und nich an den Befestigungen der Blattfeder oder so......


    Meine Federnbude sagte mir, das er sich wage daran erinnert sowas auch mal gemacht zu haben.....ist aber aller schon mal eben so 45 Jahre her......

  • Stabi gerade bekommen....und dat wird wohl nicht klappen.....fahr sobald es geht zur Federnwerkstatt und spreche den Bau mit denen mal durch.....mal sehen ob die mir Ihr Fachwissen zur Seite stellen....lach.....oder zumindest Ihre Schmiede.....

  • Warum wird's nicht klappen? Passt die Breite nicht? Das schlaue "Fachkunde Kraftfahrzeugtechnik"-Buch meint zum Stabi: "Er ist ein Federelement, das zur Verbesserung der Straßenlage beiträgt."
    Im Prinzip den Mittelteil des Stabis mit Gummilagern an der Karosserie drehbar befestigen, an den Armen jeweils die Radaufhängung befestigen. Ob jetzt an den Längslenkern, über einen weiteren kleinen Hebelarm direkt am Radträger oder sonstwo, ist eigentlich Wurst - damit verändert sich nur die Federcharakteristik. Wird also härter oder weicher, bzw. die Räder werden mehr oder weniger zum gleichsinnigen Einfedern/Ausfedern gezwungen. Es macht also schon Sinn die Befestigung in etwa an den gleichen Punkten wie beim Spenderfahrzeug zu suchen. Kannst Du nicht irgendwo eine Reparaturanleitung mit Zeichnung oder ne Explosionszeichnung/Teilezeichnung bei nem online-Teilehändler vom Capri finden? Motomobil hat doch z.B. solche Zeichnungen für deren online-Shop?

  • Na ja wenn du das U dementschrechend dimensionierst hast du Stabi und Zugstrebe in einem.
    Wird aber ne mords Arbeit Die alten Herren hatten noch was drauf damals und du kennst dich aus mit schmieden?
    also Anlassfarbe Härtegrad usw. ?
    Ganz zu schweigen was das Material kostet das du brauchst.
    Also wenns klappt geile Sache.

  • Starrachse mit Blattfeder ist so ziemlich das Schlimmste in Sachen Fahrwerk. :wacko: Der Gedanke den Stabi als Schub- oder Zugstrebe zu verwenden is'n alter Hut im Automobilbau. Veränderungen originaler Bauteile kann Ärger mit den Prüfern geben. Dagegen ist eine zusätzliche Ergänzung wie Wattgestänge oftmals kein Problem, denn - wie schon beschrieben - bleiben die originalen Fahrwerkskomponenten erhalten.


    Wenn möglich, 'ne neue Blattfeder fertigen lassen und rein damit. Bei Bedarf kann man je nach Fahrverhalten/Popometer die eine oder andere Lage aufdoppeln. Für den seltenen Fall daß auch noch mehr Drehmoment ansteht, können noch zusätzliche Schub-/Zugstreben verbaut werden. :rolleyes: Panhardstab is' 'ne lausige Lösung, diese X-Streben oder auch Diagonalstreben die oftmals in der Capri-Szene verwendet werden, sind noch schlimmer. ;(

  • ......nunja - so ganz doof scheine ich ja nicht zu sein so von wegen warum mache ich mir mein Wattgestänge nicht selber.......lach


    Mich reißt es es einfach, es "anders" zu machen......und bei dem von mir gedachten Einbau wie oben beschrieben......nuuunjaaa.


    Thema andere oder neu gemachte Federnpackete für die Starrachse - man könnte ja auf die RS-Einblattfer zurück greifen.....neue Augen machen und gut ist.....wurde auch schon des öfteren gebaut. Ich hab auch diese....wie heißen sie noch...."Traction Bars ?!?" unter dem Goldenen und auch Motomobil bietet ja "Verstärckungsfedern" an zur Verfollständigung des originalen Federpacketes.....ist aber alle nicht das was ich hier jetzt versuchen will - die Achse wird von der Federung her Steifer.....aber die Verschränkung, die mich beim Schnellfahren stört, kann ich im Moment nur über PU-Buchsen in den Augen ausgleichen.....und ihr glaubt mit nicht wie oft mir die Augen an den Achsabstüzungen bereits ausgerissen sind.....da dort die ersten Bruchstellen sind.....


    Wenn man aber wie oben beschrieben vorgeht, bekomme ich die Verschränkung "steifer" ohne Veränderung der Federung als solches....da sind sowieso bereits die "goldenen" einstellbaren drin........


    PS.....übrigens - ich bin nunmal auch hin und wieder mit dem Dingern bei Bergrennen.......flött pfeiffff

  • Ich hab auch diese....wie heißen sie noch...."Traction Bars ?!?"

    Ja ja, dieses Ami-Zeuch. :rolleyes: Je nach Position sind das die Zug- oder Schubstreben.
    Einblattfeder nur wenn diese zusätzlichen Streben mit Wattgestänge verbaut sind, ansonsten rate ich zur Mehrblattfeder.

  • Alter Hut?
    Klar alter Hut ist ja auch ein altes Auto.
    Kommt immer drauf an was du haben willst.
    Er ha tja auch nicht gefragt wie krieg ich ne Scorpioachse unter meine Karre mit Sturzreduzierung und höhenverstellbarem Fahrwerk.
    Ganz zu schweigen hat ein Slalomauto nix mit mit nem straßentauglichen Auto gemeinsam.
    Der Grip hinten wird bei so einem Fahrzeug ja auch durch die heißen Reifen aufgebaut.
    Mach das mal auf Strecke im Alltag.