Ekelige Startschwierigkeiten beim V6 - Ideen ?!

  • Mahlzeit,
    auch wenn es ein blödes Thema ist, hoffe ich doch auf die geniale Idee von Euch:


    Mein 2.3er springt neuerdings völlig bescheiden an - ich orgel 1,5 Batterieladungen weg und nix passiert (kein einziges Lebenszeichen), danach springt der Eimer schlagartig an und läuft völlig normal in allen Bereichen bis zum nächsten Abstellen....


    Details:
    - der Fehler kam nicht schleichend, sondern von einem Starten aufs andere, und ist völlig temperaturunabhängig.
    - Starten nach einem Tag oder 5min macht keinen Unterschied
    - Startautomatik i.O.
    - Vollgas, Halbgas oder kein Gas während des Startens machen keinen Unterschied, Sprit ist da + wird auch eingespritzt.
    - der Motor hat eine nachgerüstete Transistorzündung
    - und ganz wichtig für die Experten: Ventilspiel paßt ! :)


    Was kann das sein und wie kann ich hier geschickt auf Fehlersuche gehen (ohne jetzt wild sämtliche Zündungsteile auszutauschen) ???


    Dank + Gruß,
    Stefan (der endlich wieder mit der Kiste fahren will ohne 2 Ersatzbatterien + Starterkabel im Kofferraum!)

  • am anlasser mal die spannung gemessen kommt genug an?



    Achso, hatter nen funken beim starten?

  • gaynau! funken guggen. aber ich denke mir, dass du das eigentlich schon getan haben müsstest... zündspule ausreichend ok?

  • Mit jeder Batterie das selbe Spielchen?


    Der weiße Taunus hatte das kürzlich auch. Irgendwann aus Verzweiflung fremdgestartet, nach Erfolg ne neue Batterie eingebaut - alles wieder gut. Kam wohl gerade eben so nicht mehr genug Saft an.

  • am anlasser mal die spannung gemessen kommt genug an?


    Achso, hatter nen funken beim starten?


    Was meinst Du genau mit Spannung messen ? Der Anlasser dreht den Gussklumpen ganz normal durch !


    Vorhandensein des Zündfunken während der Orgel-Phase habe ich noch nicht gecheckt, aber spätestens beim Anspringen ist er ja da !
    Gibt es Elektrikdefekte, bei denen die Komponenten erst 1min Spannung brauchen, um zu funktionieren ?!


    @Mo: an was denkst Du da ?

  • Was mir so einfallen würde (weil selber schon gehabt) :


    1. Masseverbindung Motor - Batterie - hatte dieses Problem nur wenn er kalt war, wahrscheinlich weil er dann mehr Kraft braucht um den Klumpen durchzudrehen. Evtl. kommt dann nicht mehr genug an der Zündung an. Mit neuem Massekabel kein Problem mehr.


    2. Vergaser - Starterklappen gehen nicht zu

  • wir hatten mal ne nicht ausreichende masseverbindung zwischen motor und karosse. das interessante: in allen zündstellungen war die masseverbindung da, sobald man aber zündete, war sie weg, ließ man den schlüssel los, war sie wieder da...


    fehler haben wir nie gefunden, haben einfach nen massekabel von motor zu karosse gezogen - lief.

  • @Mo: an was denkst Du da ?


    ich weiß doch nicht wie dies ganze zeuch in diesem dings heißt, ich hab von vergasern doch keine ahnung.
    ich hatte es halt mal, daß da irgend´n pümpel nicht mehr an seinem platz war sondern lose in der schwimmerkammer lag und der hund beschissen ansprang. mit startpilot war er sofort da, einmal aus war ohne startpilot nahezu nix zu wollen.

  • wenn er läuft, hau mal aufs Zündschaltgerät (hand oder Schraubenzieherkopf). wenn er dann ausgeht hast den Fehler gefunden

  • oder nen neuen fehler erzeugt :D ;)


    nee, nur spass.


    massekabel zusätzlich is immer nix dummes.

  • nicht kaputtschlagen, nur "anklopfen". hatte das schon bei Golf2 und Audi80 das die Dinger Wackler hatten, führte zu ewig Orgeln und sporadischem ausgehen während der Fahrt und kam von 1 Tag auf den anderen

  • wenn er läuft, hau mal aufs Zündschaltgerät


    Wenn ich das nicht bald aussortiert bekomme, werde ich sicherlich auch ´mal aufs Steuergerät klopfen - aber bei geschlossener Haube.....



    sobald man aber zündete, war sie weg, ließ man den schlüssel los, war sie wieder da...


    Se, meintest Du "zünden" oder "starten" ?!


    Anyway, kann es denn wirklich sein, daß bei einem anständig drehenden Anlasser nix mehr für die Zündanlage übrig bleibt, weil die Motor-Karosse Masseverbindung nicht perfekt ist ?!
    Dann müßte sich doch der Anlasser auch dementsprechend quälen ?!


    Scheiße, ich befürchte gerade, daß ich mich mit der ganzen Drecks-ZündungsVerkabelung noch ´mal beschäftigen muß: Gab es da nicht noch irgendetwas von wegen Vorwiderständen vs. Umbau Unterbrecher auf Transistor ???

  • Gab es da nicht noch irgendetwas von wegen Vorwiderständen vs. Umbau Unterbrecher auf Transistor ???


    ja gibts, aber dürfte beim starten eigentlich egal sein.


    gehts um deinen knudsen?
    was für´ne zündung hast du da überhaupt drin?
    schon mal versucht den mit startpilot anzuwerfen?

  • na mess doch mal die spannung am anlasser, und halte die masse mal an motor und dann mal an die karosse und dann an die batterie.


    sollte alles ungefair auf dem selben niveau liegen.


    evtl. dreht der anlasser erst nach ein paar umdrehungen (also startversuchen) richtig gut durch weil dann alles flutscht und/oder die kontake freigedampft sind.

  • yepp: knudsen mit transistorzündung aus ´nem IIIer (kleines steuergerät)


    bremsenreiniger macht keinen unterschied, nebenbei rotzt das ding ja eh fleißig sprit in den ansaugtrakt.

  • starten meinte ich. hat nen weilchen gedauert und war nen zufallstreffer, dass ich den widerstand zwischen motor und karosse gemessen hab. immer wenn kollege den schlüssel auf starten hielt, brach die verbindung zusammen. frag mich nicht warum. is auch nur unlogisch. aber mit zusatzmasseband gings. bis heute.

  • Was mir spontan dazu einfällt:
    a) die Vorwiderstandsumschaltmimik im Anlasser hat einen weg und schaltet von "mit Vorwiderstand" nach nirgendwo um. (Kontakt hängt. --> Anlasser tauschen
    b) ein Wackler in die kleine Silberdose


    tendiere aber zu a)

  • So, hier ´mal die Lösung:


    In diesem Fall war es das Steuergerät !


    Mit dem alten Steuermopped gab es am Hauptzündkabel nur eine bescheidene 2mm Funkenstrecke - kein Wunder, das der Klotz da nicht zünden möchte.


    Ich frage mich allerdings doch, warum die Kiste dann irgendwann doch angesprungen ist - was hat sich während des 1minütlichen-Orgelns verändert ?


    Ist es das:

    Gibt es Elektrikdefekte, bei denen die Komponenten erst 1min Spannung brauchen, um zu funktionieren ?!


    Oder ist es der Temperaturanstieg im Verbrennungsraum durchs "nackte" Komprimieren, der dann irgendwann den kläglichen Funken zündfähig machte ?!



    :gruebel:

  • schön, dass du den fehler gepostet hast! :spitze: aber ich glaube wir werden nie erfahren worans lag... vielleicht nur ein kondensator, der erstmal warm weden musste? kollege hatte letztens nen modem, welches nicht mehr starten wollte, mit nem fön wiederbelebt, weil es im internet das gerücht gab, dass wärme kondensatoren wieder zu leben erwecken kann. warum auch immer - von elektrikgeficke hab ich keine ahnung. strom kann ich nich sehen, deswegen versteh ich den nich. und wenn man ihn sieht, tut er weh... :laugh:

  • tja. da sieht man mal wieder wer sein diplom schon hat und wer noch nicht. :laugh: hört sich logisch an...

  • Sten: Ist das jetzt so eine Standard-Vermutung á la "kalte-Lötstelle"-Klassiker oder weißt Du mehr ?


    In dem Kontext dann eine vielleicht blöde Frage: der ganze Elektronik-Müll scheint komplett vergossen zu sein - was soll da brechen oder oxidieren (ausser evtl. den Kontakten an der Steckerleiste) ?

  • ich schätze mal, einfach und simpel materialermüdung. durch welche einflüsse auch immer.

  • ...noch so eine allround-keule !!!
    mönsch jong, du wirst dipl.ing. mit verpflichtung zum hinterfragen ! ;)

  • okok. ich hinterfrag schon zuviel. das hat mir schon ne menge sympathiepunkte bei meinen vorgesetzten gekostet :laugh:


    ich weiß nur, dass elkos auf dauer mal durchbrennen können, da gibts auch selbstheilende. ach wat weiß ich. seh ich aus wie nen elektronikfuzzi? :laugh: frag mal Marc, der is der richtige ansprechpartner wenns um elektronikgeficke geht.