Taunus Knudsen Automatikgetriebe blockiert?!?

  • Hi.


    Wollte heute das Automatikgetriebe wieder zurück an meinen 2.8er V6 bauen, habe zuerst den Wandler aufs Getriebe gesteckt, paarmal dran gedreht, das er auch vollständig einrastet, dann das Getriebe samt Wandler an den Motor angeflanscht, wobei das sich bis auf 5mm zusammenstecken lies und partout nicht weiter wollte. Dann halt mit den Schrauben rangezogen...


    Ergebnis: Kurbelwelle blockiert....;-(


    Getriebe wieder runter => Kurbelwelle wieder frei.


    Getriebe wieder drauf => geht bis auf 5mm rein, KW lässt sich drehn, zieht man es weiter ran blockierts.


    Der Wandler will nach 2 Stunden Versucherei auch nicht weiter ins Getriebe. Versuche, den Wandler bei ausgebautem Getriebe mit dem Gummihammer zu massieren, führen dazu, dass der Wandler im Getriebe blockiert und sich nimmer drehn lässt?!?


    Sind doch eingentlich nur 2 ineinander liegende Wellen mit Verzahnungen am Getriebe, die in den Wandler passen müssen, oder muss weiter noch was beachtet werden? War das Blech zwischen Motor und Getriebe, das mir irgendwie abhanden gekommen ist, doch für irgendwas wichtig?


    EDIT: Stehbolzen aufm Wandler waren auch in den Löchern am Schwungrad...


    bin momentan etwas ratlos...


    gruss basti

  • Wie oft hast Du den Wandler einrasten lassen, einmal oder zweimal?

  • naja, ich hab den reingeschoben, dann gedreht, dann hat er sich nochmal ca. 1cm nach hinten schieben lassen ("klack",), dann war Ende

  • Jupp, der Wandler ist drehbar. Solange das Getriebe nicht an den Motor angeflanscht ist (bzw. die Schrauben festgezogen sind) Löst man die Schrauben 5mm, dann kann man den Motor (und auch den Wandler) wieder drehn

  • Der Wandler müsst doch eine Zentrierung in der Schwungscheibe haben.
    Is die sauber, bzw passt der Wandler sauber rein?

  • Der Wandler müsst doch eine Zentrierung in der Schwungscheibe haben.
    Is die sauber, bzw passt der Wandler sauber rein?


    GENAU !


    Sitzt der Wandler dort nicht sauber in der Zentrierung , passiert genau das mit dem blockieren beim Schraube anziehen !


    Löst man die Schraube und dreht dann weiter bis zu nächsten usw. , sollte der Wandler dann zentriert sein , danach kann man die Schrauben alle beidrehen und dann alle fest anziehen !

  • Leider nicht ... Die Muddern vom Schwungrad waren alle noch nicht eingebaut, Zentrierung in der Kurbelwelle ist sauber, Wandler liegt an Schwungscheibe an...

  • Sind doch eingentlich nur 2 ineinander liegende Wellen mit Verzahnungen am Getriebe, die in den Wandler passen müssen, oder muss weiter noch was beachtet werden?

    Du hast den Ölpumpenantrieb nicht zusammen gesteckt. Am Ende der Wandlernabe hast du zwei gegenüberliegende Abflachungen, die müssen in das Pumpenrad greifen.

  • Zitat

    Du hast den Ölpumpenantrieb nicht zusammen gesteckt. Am Ende der Wandlernabe hast du zwei gegenüberliegende Abflachungen, die müssen in das Pumpenrad greifen.


    hmmm. wenn ich durch das Loch aus dem die 2 Wellen kommen reinguck ins Getriebe, seh ich dann wie ich den Wandler reinstecken muss oder gibbs da nen Trick?

  • Sehen eventuell.
    Steck den Wandler einfach rein und probier es in unterschiedlichen Stellungen.

  • Juhu! Nun hab ich nen Messwert, der mir Muskelkater erspart! Danke ;-)


    weiss jemand zufällig auch die Gewindedurchmesser und Steigungen für die Ölschlauch-anschraubdinger am Getriebe? Ich find die doofen Dinger nimmer, so könnt ich auf dem Weg zur Halle morgen gleich beim Hydraulikfuzzy vorbei neue holen...

  • Naja, ich denke, weil´s woanders übrig war haben die Henry-Jünger das da nicht drangespaxt.
    Ich würde das einbauen.



    Übrigens sind an der KW zum Starterkranz auch noch Beilagscheiben dazwischen...oder nur eine(?)
    Nicht, dass da was nicht passt.

  • Moin Franz,
    das Blech kann man weglassen. Das hat nur gut 1mm.
    Und wenn der Klotz zwischen KW und Starterkranz fehlt, dann kann der Wandler nicht klemmen. Allerdings wird dann die Ölpumpe nicht angetrieben...

  • Übrigens sind an der KW zum Starterkranz auch noch Beilagscheiben dazwischen...oder nur eine(?)
    Nicht, dass da was nicht passt.


    Da gibts auch noch ne dicke Scheibe. Ich weiß jetzt nur nicht, ob die unter oder über dem Starterkranz bzw. der Haltescheibe ( "Schwungscheibe" ) liegen soll.
    Wenn man das falsch montiert, kommt die Scheibe Richtung Wandler auch um ca. 1 cm weiter raus.


    Ob der Zentrierbolzen die Schwierigkeiten bereitet, kann man gut erkennen. Wenn dem so ist, dann dürfen sich die Scheibe und der Wandler nicht so weit zueinander bewegen, daß sie anliegen. Tun sie das aber, so ist die Zentrierung "drin" und es ist der Wandler nicht weit genug eingeschoben oder die Scheibe steht zu weit vom Motor ab.

  • Moin Franz,
    das Blech kann man weglassen. Das hat nur gut 1mm.
    Und wenn der Klotz zwischen KW und Starterkranz fehlt, dann kann der Wandler nicht klemmen. Allerdings wird dann die Ölpumpe nicht angetrieben...

    Wenn nu der Wandler ob der fehlenden fetten Scheibe mit seinen Gewinden hinten am Motor irgendwo anschlägt??
    ...ach nee, den Wandler wird er nach der Glocke festmachen... :gruebel:
    Dann eher doch nicht richtig eingeschoben...



    btw: wofür ist denn dann wohl das Glocken-Blech gut?

  • Das Blech deckt in erster Linie den unteren Teil der Glocke ab. Für irgendwelche Abstände zwischen Motor und Getriebe (auch Schaltgetriebe) ist es nicht nötig. Nur gibt es in der Glocke nicht wirklich genug Gewindelöcher um das Blech auch dort anschrauben zu können.

  • beim scorpio hab ich das blech auch vergessen, in 2 hälften geflext und nachträglich wieder eingesetzt, weil unten eine öffnung frei war von der man lustig auf die schwungscheibe gucken konnte, von vorne. das wollte ich dann doch nicht so lassen. hab aber nicht mehr vor augen wie's beim ohc ausschaut

  • na, dann bin ich mal gespannt...



    (das blech nimmt schwingungen auf. wenns vergessen wird, egal. ansonsten einbauen.
    das untere, wenn 2geteilt, dient dem schutz vor schmutz.)

  • mein hydraulikfutzi konnte mir die leitungen/anschlüsse nicht nachmachen da das eigene verbindungen der kfz hersteller sind und keine normalen hydraulikanschlüsse. hätte es wenn aber auch in dieser grösse nicht da gehabt. also alte leitung 5cm hinerm getriebe abgeschnitten schlauch drüber verpresst fertig.am andern ende anschlüsse für den motorradölkühler und gut. musste mir nen externen ölkühler anbauen da der neue kühler leider nicht für automat ist.
    die runde grosse scheibe ist bei mir vorm starterkranz vom getriebe gesehen also nicht um irgendeinen abstand zum motor zu geben.

  • Sch... die Schläuche sind irgendwie wegverschwunden... wie das doofe Abdeckbelech. Zieh niemals mit ner Autobaustelle um! Da MUSS irgendwas anderes hinpassen, ohne Öl läuft das Getriebe nicht...


    Getriebe ist auch noch net drin, Donnerstag lang in der Firma gewesen und heute Feiertag - nix schrauben in der Halle sonst mecker. Verflucht, die Sonne scheint, will fahrn ;-)

  • Joa. Wandler drehn, reinschieben, rausziehn, drehn, reinschieben, undsoweiter ==> klack==>kalönk => Sitzt, passt, Getriebe dren=> Motor dreht noch!


    War wohl der Ölpumpenantrieb...

  • Muß mal bei mir in der Firma schauen ob wir so Hydraulikeinschraubungen in den Maßen haben !

  • aha. doch so einfach.


    hydraulikanschlüsse und verpresste meterwunschware macht jeder hydraulikfuzzi oder hats in der schublade. zumindet hier aufm land.