Hallo Forum,
mein Name ist Michael, komm ursprünglich aus Berlin, lebe aber mittlerweile seit 10 Jahren in Meck-Pomm. Die Mopedsaison geht nun langsam zu Ende und eine neue Beschäftigung soll her, die steht eigentlich schon seit gut 28 Jahren abgemeldet bei meinem Vater in der Garage herum, in Form eines Ford Taunus Coupe GXL Bj. 72?, mit 2l V6 Motor und ca. 140000km auf der Uhr, er hat noch das alte Armaturenbrett mit den Rundinstrumenten und den Hörnern an den Stossstangen. Die lange Standzeit ist natürlich nicht Spurlos an ihm vorbei gegangen und meine Mutter hatte mal auf der Stadtautobahn die Wand gestreift, die ganze rechte Seite war verbeult, nun bröselt der ganze Spachtel wieder ab, an den Schwellern kann man schon mit 4 Finger durchfassen, die Türen gehen an der unteren Falz auseinander, das Venyldach ist leicht eingebeult, zudem komen noch ein paar Roststellen im Bodenbereich, die Bremsen sitzen hinten fest und es fehlen leider diverse Zierleisten. Es gibt aber auch positives zu berichten, so dreht der Anlasser noch den Motor durch, das Radio funktioniert auch noch...
Nun die Frage aller Fragen, kann man ihn noch mit überschaubaren Mitteln retten?
Einen "alten" Schweißer&Schrauber mit Werkstatt hätte ich an der Hand, wobei ich eigentlich auch nicht unbedingt zwei linke Hände hab. Was mir eher Bauchschmerzen bereitet ist die Ersatzteilversorung, Türen, Kotflügel, Schweller, Motorhaube, Lampeneinfassung, Zieleisten, Tank, Bremsanlage komplett ,...
Mein Vater hängt eigentlich am Taunus, hatte ihn damals als Neuwagen gekauft, aber so langsam kommen ihm da Zweifel, ich würde ihn auch lieber retten, als ihn als Ersatzteilspender verkaufen zu müssen.
Was sollte man in etwa für die o.g. Ersatzteile einkalkulieren, Verfügbarkeit? Zeit ist eher zweitrangig.
Gibt es sonst noch kritische Punkte die ich überprüfen sollte?
Ein schönes Woe dann erst mal
michael