pro,contra, 2,8er I oder vergaser?

  • wo sind die unterschiede,welcher is der bessere?
    vergaser muss es ja eh sein aber hab gehört das die I die auf gaser umgebaut sind nich so toll sind,warum?
    welcher hat mehr leistung?


    liegt der unterschied nur an der anderen nocke?

  • Zitat

    Original von krischon
    wo sind die unterschiede,welcher is der bessere?
    vergaser muss es ja eh sein aber hab gehört das die I die auf gaser umgebaut sind nich so toll sind,warum?
    welcher hat mehr leistung?


    liegt der unterschied nur an der anderen nocke?



    Ja, die Nocke macht die Motorcharakteristik aus.


    Besser? Die Blöcke sind gleich. Natürlich gibt es Angleichungen an die Nockenwelle wie z.B die Zündverstellkurve des Verteilers und der Ventilfedern.


    Zum Wohnwagen ziehen halte ich die Vergaserversion mit mehr Drehmoment aus dem Keller am praktischsten, besser noch mit Automatik; zum rasen wird der i wegen mehr Leistung und höheren Drehzahlen mit Schaltgetriebe besser sein.

  • dann hat der i auch bei umbau auf vergaser mehr leistung und höhere drehzahl als der orginal vergaser :gruebel:

  • das ist reine theorie. aufm prüfstand testen. dann weiß man genaues. rein theoretisch KÖNNTE die i-nocke mit nem vergaser mehr leistung haben als ne vergasernocke mit vergaser bei hohen drehzahlen. aber sowas bedarf immer einer perfekten abstimmung aufm prüfstand. ein vergaser kann nicht auf werte reagieren wie ne Single oder Multipointinjection mit lambdasonde welche auf die restsauerstoffmenge im abgas reagiere kann und somit einspritzmenge, druck und zeitpunkt anpassen kann. der vergaser ist was das angeht ziemlich "doof". im bezug darauf muss gesagt werden, dass die 2,8i im granni auch nur mit festgelegten kennfeldern arbeiteten und nicht dynamisch anpassbar waren. die hatten noch keine lambdasonde. aber die felder waren auf das verhalten bei bestimmen drehzahlen und lasten ausgelegt. ich vermute auf basis monatelanger versuche und dessen empirischer ergebnisse...


    höhere drehzahl kannst mit nem normalen v6 auch. er hälts nur nicht aus. der i hatte ander ventilfedern und evtl auch andere ventilfederteller. bis 6500 kurzzeitig wenn mich nicht alles täsucht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Se ()

  • Zitat

    Original von krischon
    dann hat der i auch bei umbau auf vergaser mehr leistung und höhere drehzahl als der orginal vergaser :gruebel:


    Ja, nur sollte eben der Verteiler immer zur Nockenwelle passen.


    Ansaugbrücke runterreißen und umbestücken ist kein Thema.


    Der i hat sicherlich auch seine Vorzüge, mal ganz abgesehen von der Nockenwelle.
    Aber es ist halt ein Aufwand, den nicht jeder fabrizieren möchte.
    Vor allem, wenn es keiner sehen soll :D

    Einmal editiert, zuletzt von Denis ()

  • achja, steuerzeitenverstellung hatte ich vergessen. sagte der denis schon- :D

  • Zitat

    Original von Se
    achja, steuerzeitenverstellung hatte ich vergessen. :D


    VANOS im Köln - ist mir neu :D , ihr sprecht schon von unseren Bauern-Motoren :D

  • Zitat

    Original von Se
    achja, steuerzeitenverstellung hatte ich vergessen. sagte der denis schon- :D


    meinst du nicht die FiehkraftZZPverstellung im verteiler? :?

  • Zitat

    Original von Denis
    Der i hat sicherlich auch seine Vorzüge, mal ganz abgesehen von der Nockenwelle.
    Aber es ist halt ein Aufwand, den nicht jeder fabrizieren möchte.



    Kannst Du das bisschen genauer Ausführen? Ich meine die Vorzüge (und den Aufwand..)?

  • Die Einspritzung ist absolut simpel und zuverlässig.


    Solange die Spritpumpe läuft, gehts immer weiter :spitze:


    Für den Kaltstart ist ein Zusatzluftscheiber verbaut, der über eine Scheibe einen bestimmten Querschnitt freigibt und in warmen Zustand verschließt.
    Damit kommt eine Zusatzmenge Luft an der Drosselklappe vorbei, was einfach mehr Gas geben entspricht.


    Für die Anfettung ist der Warmlaufregler zuständig. Der regelt den Steuerdruck in kaltem Zustand einfach herunter, was die Stauscheibe für die Luftmengenmessung weiter ausschlagen läßt und mechanisch im Mengenteiler einen größeren Querschnitt freigibt, damit die Düsen mehr Spritmenge bekommen.


    Beides gescheiht absolut stufenlos. Man kann also den i kalt starten und einfach laufen lassen. Ein kurzer Gasstoß um die Startautomatik je nach Wärme des Motors entsprechend zurücknehmen zu lassen ist absolut nicht erforderlich.


    Der i verschluckt sich auch nie, egal in welchem Lastzustand man ist und wie schnell und wieviel Gas man gibt. Einfach auf den Pinsel latschen und los gehts.


    Was ich auch gut finde ist, daß der Tank unten den Zulauf zur Benzinpumpe hat. Sollte sich im Tank Kondenswasser bilden, so ist die Wassermenge unten das erste, was verpumpt wird.
    Dadurch verschwindet bereits bei kleinsten Mengen das Waser sofort aus dem System, und zwar noch bevor es solche Mengen werden, daß es den Motorlauf stören würde.


    Falls doch mal etwas nicht so richtig will, kann man die Düsen alle mal absprühen und schauen, ob sie noch ein schönes Sprühbild haben oder nur noch tröpfeln.
    Systemdruck und Steuerdruck lassen sich mittels Armatur messen und anhand von Tabellen überprüfen. Das System ist also sehr übersichtlich.


    Das Einzige, was mich an der Einspritzung stört ist die Tatsache, daß auf der Gesamten Vorlaufleitung von Pumpe bis zu den Düsen der Systemdruck herrscht.
    Beim Vergaser ist die Spritleitung vom Tank bis zur Pumpe am Motor eine Saugleitung; beim i ist es ab der hintenliegenden Pumpe eine Druckleitung mit ca. 5 bar Systemdruck.


    Im i habe ich in einen Wagen eine umgeschliffene 2.8 EFI-Nockenwelle von Ford Richter.
    Gutes Drehmoment aus dem Keller und gute Leistung. Einfach genial, wenn sie nur nicht so laut wäre...


    Der Aufwand, ihn einzubauen ist halt nicht ganz gering.
    Es muß ein seperater Kabelbaum gelegt werden, der Tank getauscht, hinten die Spritpumpe mit Druckspeicher und Spritfilter eingebaut werden und von noch der Mengenteiler.
    Geht alles problemlos, aber von einem kleineren V6 auf den 2.8 Vergaser umzubauen ist halt noch einfacher.

  • Also ich einen 2.8er aus einem Scorpio auf Vergaser umgebaut,gemessen auf dem Leistungsprüfstand 147 PS bei 5740U/min und 200 NM bei 3800 U/min.
    Laüft prima und macht Spaß.


    Gruß Mike

  • Ebenfalls, :spitze:


    Für den System- und Steuerdruck gehts dann also zum Bosch-Dienst oder ähnlichem.
    Eigentlich mach ich ja lieber alles selbst. Würd ich aber in Kauf nehmen, wenns insgesamt zuverlässiger und wartungsärmer ist.
    Fragt sich, was man für den Boschdienst abdrücken muß, bzw wie oft ist das überhaupt nötig :gruebel: :?
    Müßte ich zum Vergaser einstellen jedesmal zur Werkstatt, wär ich schon bankrott.

  • Wenn Du bisher die Vergaser selbst einstellen konntest, dann ist die Einspritzung auch kein Problem.


    Normalerweise muß man da garnichts stellen. Nur alle Jubeljahre mal den CO-Wert überprüfen, bevor es zur AU oder TÜV geht.
    Wenn die AU in einer Werkstatt gemacht wird, dann machen die das sogar mit.


    Die 2.8i aus dem Scorpio rennen wie blöde, das stimmt. Kenne es von einem Motor, der anstelle der EFI mit der K-Jetronic zusammengebaut wurde, geht auch bestens.

  • moin leude


    die suche hat ein ende :D
    2,8er orginal vergaser gefunden.
    neu abgedichtet und alles überholt :spitze:
    und gefunden im ausland ;) holland is eben umme ecke.
    der preis ist heiss :D



    ..... da standen noch so der ein oder andere motor...... :gruebel:


    dienstag wird er geholt :spitze:

  • Moin,


    mein Granni I mit original 2.8i und 4-Gang Schalter verbrauchte um 10l, bei sehr scharfer Fahrweise nicht mehr als 13l. Ist uebrigens der gelbe links.
    Zum 2.8 Vergaser kann ich nichts beitragen.

    Einmal editiert, zuletzt von Consul ()