Ausbildung zum Prüfingenieur TÜV DEKRA GTÜ

  • Moin Chris,
    eine Antwort würde mich ´mal interessieren:
    Was genau reizt dich an diesem Beruf ?!


    ...ich stand vor 3 Jahren an genau der gleichen Stelle, habe dann ´mal 2 Tage "Schnupperkurs" gemacht und war danach irgendwie etwas desillusioniert....inzwischen denke ich mir, daß ich diesen Weg auch noch mit 40 einschlagen kann, andererseits würde ich wohl umgekehrt es nur schwer schaffen, vom Prüfingenieur in die Industrie zu wechseln !


    Gruß,
    Stefan

  • Zitat

    würde ich wohl umgekehrt es nur schwer schaffen, vom Prüfingenieur in die Industrie zu wechseln !


    Genau das ist der springende Punkt. Ich habe mich vor ca. einem Jahr auch mit der Idee beschäftigt und mich auch mit dem Bekannten von Moritz unterhalten (haben an der gleichen FH studiert).


    Lust auf mehr hat das nicht gemacht. 50-Stunden-Wochen und mehr in den rsten Jahren, teilweise Samstags-Einsatz für 2-3 Stunden an einer kleinen Station aufm Land (für Moritz: Bramsche). Dazu halt auch das ständige Bestreben, mehr Werkstätten zu bekommen, weil mehr Umsatz auch mehr Lohn bedeutet.


    Ich bin dann zum Entschluß gekommen, das ich dann doch lieber ab dem Sommer in die Industrie gehen werde, da dort zur Zeit auch die Aussichten sehr gut sind. Erstmal ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln und dann mal sehen, wo es hingeht.


    Jobwunsch TÜV/Dekra bin ich zumindest weg von.

  • Tach zusammen!


    Ja, dass ein Wechsel vom Prüfingenieur in die Industrie quasi unmöglich ist, das sehe ich genauso.
    Andererseits, 50-Stunden-Wochen gibt es bestimmt auch in der Industrie. Und die Suche nach "neuen Kunden" ist doch eigentlich auch allgegenwärtig, "Vertriebsingenieure" werden in Massen gesucht.
    Für Berufseinsteiger-Ingenieure sieht der Markt meinem Überblick nach nicht soo doll aus, fast alle schreien nach 2-3 Jahren Berufserfahrung. Oder nach Schule->Studium->mit 25 fertig-Jünglingen. Ich hab das Alter von 30 schon deutlich hinter mir gelassen und lang studiert (da ich das neben meinem IT-Job gemacht hab), da springt die Industrie nich so drauf an...


    Warum ich mir vorstellen kann, als PI zu arbeiten?
    Nuja, wenn ichs andersrum betrachte, bin ich nicht unbedingt wild drauf, am besten noch als Schlipsträger in nem Konstruktionsbüro zu versauern oder auf weltweiten Baustellen den Aufbau von Anlagen zu koordinieren.
    Ich bin ne Ruhrpottpflanze und steh auf alles, was sich "fortbewegt". Am besten mittels Motor, aber auch mit nem Segel kanns Spass machen. Also, warum den Kram nicht auf Sicherheit prüfen? "Vorbelastet" bin ich durch die Lehre und meine Hobbies, Weiterbildung is auch drin, Unfallanalytiker, Oldtimerspezialist, Gutachter, ich denke, da kann man sich schon "beschäftigen".


    EDIT: Tomas:


    Kannst du da was genaueres zu sagen? Fixum /" Leistungsabhängiger Anteil"


    Zitat

    Original von Tomas
    Dazu halt auch das ständige Bestreben, mehr Werkstätten zu bekommen, weil mehr Umsatz auch mehr Lohn bedeutet.


    Naja, schaun wir mal.
    Weitere Erfahrungsberichte werden gerne gehört/gelesen...


    Gruss,


    Chris

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