Ausbildung zum Prüfingenieur TÜV DEKRA GTÜ

  • So Leuts,


    für mich wirds jetzt ernst. Ich überlege, bei so nem Laden anzufangen.
    Da wir hier ja, glaub ich zumindest, Leute mit verwendbarem Erfahrungshintergrund haben, bitte ich um Infos.


    Stichwörter:


    Zeitl. Umfang von Ausbildung und Prüfung (Nicht die überall angegebenen "8 Monate", den Wert kenn ich schon)?


    Ernsthafte Fallstricke im Arbeitsvertrag? (Was passiert zB bei Nichtbestehen der Prüfung?)


    Wie "dröge" ist der Stoff wirklich? Kommt man auch "technisch" auf seine Kosten, oder ist das alles eher Paragraphenreiterei?


    Kurzum, wie habt ihr die Ausbildung erlebt bzw. erlebt die noch.


    Danke und Gruss,


    Chris

  • Schreib doch mal deine Vorkenntnissse. In Sachen Dekra bin ich jetzt nicht so bewandert, aber beim TÜV gibt es ja verschiedene "Ränge" für die auch unterschiedliche Voraussetzungen gelten, soweit ich weiß. Wenn ich da bei dir lese "Prüfingenieur" klingt das für mich nach Fz-technik-Studium. Aber genaueres kann dir wohl Piratte sagen.



    Edith: Wo hab ich da nur was von Dekra gelesen? Die andern stehn ja auch dabei. Asche auf mein Haupt.

    Einmal editiert, zuletzt von Tommy ()

  • Vorkenntnisse? Ne Menge ;-) Aber eben nicht alles relevant...


    KfzMech Geselle und Dipl.Ing. FH Maschbau hätt ich anzubieten.
    Sollten doch genau die Einstiegsvoraussetzungen für PIs sein.


    Richtig, Piratte macht(e) wohl sowas. Mal sehn, was der so berichten kann.

  • In Altensteig gibt's 'ne Schulungsstätte für die Dekra-PI

  • ich glaub wir kommen vom Fred ab :O :O
    alles in der Nähe von Stuttgart

  • Zurück zum Thema ;-)


    Is Piratte (der jetzt ne PN hat) der Einzige, der da wenigstens nen bisschen was zu sagen kann?


    Würd gern vorher wissen, worauf ich mich einlasse (oder auch nicht...)!


    Chris

  • Arbeitsamt müsste dir auch was dazu sagen könn. Sorry, sind halt nicht alles TÜV-Prüfer hier im Forum, nur weil wir Plaketten selber malen...

  • ich kenne zwar einen der granada fährt, aber der is hier nicht registriert :sad:
    und so explizit interviewt hab ich den auch noch nie zu seinem job

  • Zitat

    Original von Tommy
    Arbeitsamt müsste dir auch was dazu sagen könn. Sorry, sind halt nicht alles TÜV-Prüfer hier im Forum, nur weil wir Plaketten selber malen...


    Ach die... die verwalten doch nur die Arbeitslosigkeit. Und ham folglich zu viel zu tun, um nen Durchblick zu gewinnen.


    Muss ja auch nich jeder Prüfer sein, um Infos zu haben. Reicht ja schon, nen Prüfer etwas besser zu kennen.
    Jammert er jetzt wegen Stress rum, hat er während der Ausbildung rumgejammert, wie schwer war die Prüfung, kriegt er nur nen Hungerlohn, schiebt haufenweise Überstunden, hat er nach der Ausbildung nen Haufen Schulden am Bein gehabt etceterapepe.


    moritz: Kannste den nich mal antriggern? Er muss ja keine Geheimnisse ausplaudern, halt einfach wie er die Ausbildung erlebt hat und wie er heute so dran ist...

  • Zitat

    Original von taunitreiber
    KfzMech Geselle und Dipl.Ing. FH Maschbau hätt ich anzubieten.
    Sollten doch genau die Einstiegsvoraussetzungen für PIs sein.


    Kann nur von Ö berichten:
    Das sind eigentlich gute Voraussetzungen - auch wenn sich unser Geschäftsfeld durch die andere Rechtslage etwas anders gestaltet.


    http://www.tuev.at/start/brows…DiplomingenieurIn_de.xdoc
    http://www.tuev.at/start/brows…se/Kfz-TechnikermeisterIn


    PS: bin zwar TÜV, aber nicht KFZ.

  • Moin Chris,
    eine Antwort würde mich ´mal interessieren:
    Was genau reizt dich an diesem Beruf ?!


    ...ich stand vor 3 Jahren an genau der gleichen Stelle, habe dann ´mal 2 Tage "Schnupperkurs" gemacht und war danach irgendwie etwas desillusioniert....inzwischen denke ich mir, daß ich diesen Weg auch noch mit 40 einschlagen kann, andererseits würde ich wohl umgekehrt es nur schwer schaffen, vom Prüfingenieur in die Industrie zu wechseln !


    Gruß,
    Stefan

  • Zitat

    würde ich wohl umgekehrt es nur schwer schaffen, vom Prüfingenieur in die Industrie zu wechseln !


    Genau das ist der springende Punkt. Ich habe mich vor ca. einem Jahr auch mit der Idee beschäftigt und mich auch mit dem Bekannten von Moritz unterhalten (haben an der gleichen FH studiert).


    Lust auf mehr hat das nicht gemacht. 50-Stunden-Wochen und mehr in den rsten Jahren, teilweise Samstags-Einsatz für 2-3 Stunden an einer kleinen Station aufm Land (für Moritz: Bramsche). Dazu halt auch das ständige Bestreben, mehr Werkstätten zu bekommen, weil mehr Umsatz auch mehr Lohn bedeutet.


    Ich bin dann zum Entschluß gekommen, das ich dann doch lieber ab dem Sommer in die Industrie gehen werde, da dort zur Zeit auch die Aussichten sehr gut sind. Erstmal ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln und dann mal sehen, wo es hingeht.


    Jobwunsch TÜV/Dekra bin ich zumindest weg von.

  • Tach zusammen!


    Ja, dass ein Wechsel vom Prüfingenieur in die Industrie quasi unmöglich ist, das sehe ich genauso.
    Andererseits, 50-Stunden-Wochen gibt es bestimmt auch in der Industrie. Und die Suche nach "neuen Kunden" ist doch eigentlich auch allgegenwärtig, "Vertriebsingenieure" werden in Massen gesucht.
    Für Berufseinsteiger-Ingenieure sieht der Markt meinem Überblick nach nicht soo doll aus, fast alle schreien nach 2-3 Jahren Berufserfahrung. Oder nach Schule->Studium->mit 25 fertig-Jünglingen. Ich hab das Alter von 30 schon deutlich hinter mir gelassen und lang studiert (da ich das neben meinem IT-Job gemacht hab), da springt die Industrie nich so drauf an...


    Warum ich mir vorstellen kann, als PI zu arbeiten?
    Nuja, wenn ichs andersrum betrachte, bin ich nicht unbedingt wild drauf, am besten noch als Schlipsträger in nem Konstruktionsbüro zu versauern oder auf weltweiten Baustellen den Aufbau von Anlagen zu koordinieren.
    Ich bin ne Ruhrpottpflanze und steh auf alles, was sich "fortbewegt". Am besten mittels Motor, aber auch mit nem Segel kanns Spass machen. Also, warum den Kram nicht auf Sicherheit prüfen? "Vorbelastet" bin ich durch die Lehre und meine Hobbies, Weiterbildung is auch drin, Unfallanalytiker, Oldtimerspezialist, Gutachter, ich denke, da kann man sich schon "beschäftigen".


    EDIT: Tomas:


    Kannst du da was genaueres zu sagen? Fixum /" Leistungsabhängiger Anteil"


    Zitat

    Original von Tomas
    Dazu halt auch das ständige Bestreben, mehr Werkstätten zu bekommen, weil mehr Umsatz auch mehr Lohn bedeutet.


    Naja, schaun wir mal.
    Weitere Erfahrungsberichte werden gerne gehört/gelesen...


    Gruss,


    Chris

    Einmal editiert, zuletzt von taunitreiber ()