Hat schon mal jemand den 2.0i aus einem 92er Sierra in einen TC1 1.6 XL

  • umgebaut ? Mit KAT, Einspritzung und Getriebe ? Mich interssiert vor allem, ob Schwierigkeiten zu erwarten sind bezüglich der Motor- und Getriebehalterung. Oder ob der Schalthebel auch durch das Loch im Tunnel passt oder ein neues Loch gemacht werden muss ? Schön wäre natürlich auch eine Briefkopie der Eintragungen und eine Fotodokumentation des Umbaus.


    Oder anders gefragt: wer hat Lust ein solches Projekt gemeinsam durch zu ziehen und dabei seinen TC1 oder 2 mit umzubauen ?

  • Okay, die letzte Antwort hat dem Matz nicht wirklich was gebracht....


    Also:
    2.0i OHC mit 5-Gang, EFi mit Steuergerät, G-Kat und dem ganzen Gerödel geht relativ problemlos in den Knudsen.


    Mein Nachteil war, daß es ein ehemals 1300er war und ich somit die Kardanwelle ändern lassen mußte (Firma Elbe in Köln), da ich keine Aufnahme am Unterboden hatte zwecks Aufnahme der sonst üblichen geteilten Kardanwelle.


    Die ganze Anpassung des Kabelbaums wegen Steuergerät hat ein Fachmann in Köln gemacht (bei mehr als 2 Kabeln hab ich verloren.....is nicht mein Ding...)


    5-Gang paßt durch die Getriebetunnelöffnung wie beim üblichen 4-Gang. Das Problem wird nur die Beschaffung der Traverse sein.....


    Motorhalterung übernehmen vom 1600er, ist gleich.


    Mußt dann noch ein wenig den Luftfilterkasten anpassen, eine Halterung für den Luftmassenmengenmesser bauen, Benzinrücklaufleitung, Tankgeber mit 2 Anschlüssen vom V6 und ein Loch in die Strnwand für den zusätzlichen Kabelbaum und fertig.


    Was zeitlich so richtig aufhält, ist die ganzen Kleinkram (Zuleitungen, Halterungen, usw)


    Christian

  • ....hört sich gut an Christian ! Hast Du bei deinem Umbau auch alles eintragen lassen ? Und wenn ja welche Abgasschlüsselnummer hast Du dann mir KAT bekommen ?

  • Hi,


    ja, alles eingetragen sonst hätt ich mir den Aufwand nicht gemacht.


    Hat durch KLR-System eh Euro2. Schlüsselnummer 25.


    Christian

  • Christian:
    Damit hätte sich dann für Dich ja die Feinstaubverordung erledigt. Mit Schlüsselnummer 25 kriegste ja die grüne Plakette!
    Welche Unterlagen waren für die TÜV Abnahme notwendig ? Würdest Du mir bei einem evtl. Umbau eine kopie Deines Briefes zur Verfügung stellen ?

  • Zitat

    Original von matz
    Christian:
    Damit hätte sich dann für Dich ja die Feinstaubverordung erledigt. Mit Schlüsselnummer 25 kriegste ja die grüne Plakette!


    tja, im ruhgebiet wohl nicht, weil wahrscheinlich ab 1.1.08 dann euro3 als minimum gelten wird.

  • Auch egal, dann schmeiß ich den EFI-Kram runter und rüste wieder auf Vergaser zurück und lass den Karren auf H-Kennzeichen laufen.


    Vorrausgesetzt die können sich mal so langsam einigen ob H dadurch betroffen ist oder nicht.


    Christian

  • Zitat

    Original von Se


    tja, im ruhgebiet wohl nicht, weil wahrscheinlich ab 1.1.08 dann euro3 als minimum gelten wird.



    nee, Euro 2 bei Benziner heisst grüne Plakette und damit freie Fahrt in die "Zone".
    Siehe : http://www.adac.de/Auto_Motorr…70591&SourcePageID=170286


    Für Euro 2 Diesel wird es hier wohl wohl eng. Euro2 Diesel bekommen "nur" die rote Plakette und damit auch wahrscheinlich Probleme. Mein Opel Sintra 2,2 TD z.B. Wobei da auch noch nicht das letzte Wort für Anwohner wohl gesprochen ist.


    Aber darum gings ja nicht primär.


    Christian: Briefkopie ? Bitteeeee ?

  • Ist kein Problem, wird dir aber wenig helfen.


    Briefkopien sind dem TÜV genauso viel wert wie das Papier wo es drauf steht.


    Christian

  • Kommt auf den Prüfer an. Habe an meinen Motorrädern teilweise Eintragungen von anderen Fahrwerks- ,Motor- und Auspufftteilen aufgrund von Briefkopien eingetragen bekommen für die ich sonst weder eine ABE noch ein anderes Gutachten hatte. Einfach nur wegen "hat ja schon mal wer begutachtet und für gut befunden". Natürlich sollte man nicht zum TÜV direkt fahren, sondern über den Händler/Service Werkstatt seines Vertrauens die Inhouse TÜV/GTÜ Vorstellung machen. Dann ist die Tolleranzschwelle oft höher.

  • Der 2.0i is der mit 120 PS oder? Muss man da wenn man vorher 90 PS hatte auch die Bremsen irgendwie ändern, damit der TÜV sein Okay gibt?


    Prinzipiell würde mich der Umbau auch interessieren, aber Essen is wohl doch schon n Stück weit weg.
    Mal davon abgesehen, dass der Thread schon fast n halbes Jahr alt is...

  • es gab den 2,0i als OHC und DOHC. Im regelfall hab es nur den DOHC mit 120PS. Der Unterbau ist aber der selbe. Nur Getriebe und Kopf sind anders. Beide Motoren sind empfehlenswert.


    Große Bremsen bei alles über 75 PS. Heißt: alles ab 1,6 GT

  • Ich hab das auchmal versucht und bin zu dem Schluß gekommen, dass die Sache nicht ohne ist.


    Christian: Wie hast Du das mit der Benzinleitung gemacht? Das vorhandene Teil dürfte wohl kaum mit dem anliegenden Druck der Pumpe vom EFI sicherheitstechnisch klarkommen. Also neu und vermutlich ohne die üblichen "Schlauchverbinder" wie original z.B. zum Tank usw? Rücklauf auch, vermutlich. Tank vermutlich auch vom Sierra? Wenn nicht, fährt der Wagen wegen der fehlenden Schwallbleche sicher nur bis halbvoll venrünftig. Oder Sierratank eingebaut? Wie hast Du dass mit dem Einfüllstutzen geregelt? Kabelsalat war bei mir auch ziemliches Problem, hatte einen bereits "vorbereiteten" Kabelbaum und nach einer Weile Frickelei Angst, wegen dem Teil und den Benzindämpfen in die Luft zu fliegen. Kabelbaum frickeln hat übern Daumen was gekostet? TÜV ist sicher nicht unproblematisch, Kostenfaktor liegt ungefähr bei?


    Ich hab das Projekt damals beerdigt und auf Vergaser umgerüstet. Also ich finde den Umbau nicht einfach, klar die Mechanik hängt komplett in ein paar Stunden drin, aber dann gibt die Kiste ja noch lange keinen Mucks von sich...

  • Hi


    Tank und Benzinleitungsgeschichte original gelassen vom Tank bis zur VA.


    Die elektrische Pumpe sitzt bei mir hinter dem Kühlergrill auf dem inneren Frontblech.


    Vorher mit dem TÜV abgesprochen wegen der Leitungen, ihm reichten normale Schläuche wie du sie im Zubehörhandel bekommst. Rücklaufleitung aus Kupferrohr gebogen bis zur VA wie beim V6 und dann die Taunus-übliche Rücklaufleitung zum Benzintank gelegt.


    Der Taunus läuft bis zum letzten Tropfen Sprit super, also keine Aussetzter wegen mangelnder konstanter Spritversorgung.


    Kabelbaum anpassen hat damals 150 DM gekostet.


    Die Eintragung weiß ich nicht mehr genau, 120 DM ?
    War ja nichts anderes als sonstige Änderung der Fahrzeugpapiere.


    Etwas teurer war die Phone-Messung, aber ging noch. Alles in allem 400 DM.


    Zitat

    klar die Mechanik hängt komplett in ein paar Stunden drin, aber dann gibt die Kiste ja noch lange keinen Mucks von sich...


    Ja, kann ich nur zustimmen....


    Ich konnte auch nur immer nach Feierabend dran arbeiten, hat sich mit allem ein paar Monate hingezogen weil es von so vielen unbedachten Kleinigkeiten abhing, wann man einen Schritt weiter kam.


    Mußte die letzten Tage im Zuge der Restaurierung des Rostwracks den Motorraum komplett räumen, weil Motorraum und Unterboden gesandstrahlt werden.
    Da wurde mir erst wieder bewußt, wieviele Leitungen da zusätzlich (im Vergleich zum Vergaser) gelegt wurden.


    Ein geplanter Umbau auf 2.0 DOHC von einem Bekannten ist schon im Gange, ruht aber die letzten Monate wegen mangelnder Motivation.
    Ist etwas aufwendiger wegen Geriebe, Motorhöhe, Ölwanne usw.


    Christian