Fahrgestell-Nr. Chaos

  • Hallo,
    ich habe die Tage an meinem ´74 Knudsen 1600gt (selber aus Frankreich geholt) festgestellt ,daß die Fahrgestell-Nr im Motorraum und auf dem Typenschild nicht identisch sind.Die Nr im Motorraum war unter Tonnen von Füller und Farbe nicht zu lesen.
    Mein Verdacht ist folgender: der Vorbesitzer hat die hohen französchen Steuern umgehen wollen und ein 1300er Typenschild reingeknallt.
    Das würde auch den falschen normalen Kümmer und die demontierte Zahnriemen-Abdeckung erklären.
    Wie gehe ich am besten vor, wenn ich den Wagen zulassen will(vorausgesetzt die KBA-Auskunft ist positiv und der Wagen ist nicht gezockt)?
    Fahre ich zuerst zum Tüv und laß ´ne Vollabnahme machen?
    Oder zu Ford für ein neues Typenschild das für Deutschland codiert ist?Die französischen Kürzel unterscheiden sich nämlich auch von en deutschen.


    Fuck,der Wagen wird langsam fertig und jetzt hab ich an so einem Deppen-Fehler meinerseits zu knacken.
    Für Eure Hilfe danke ich schon jetzt
    bis dann Lotte

  • Falls Du mit Deinen Daten einfach zu Ford fahren und Dir ein neues Typenschild holen kannst, dann mach das vor der Vollabnahme. Das fehlende Typenschild ist auf jeden Fall ein Mangel, ich weiß nur nicht ob gering oder erheblich. Und somit müsstest Du das nach der Vollabnahme eh erneuern (lassen).
    Was hast Du denn an Papieren zu dem Auto da? Stehen da alle wichtigen Daten drin? Sonst wird Ford vll ein Gutachten sehen wollen, in dem die Daten aufgeführt sind, in dem Fall müsstest Du erst zum TÜV. Was das fehlende Typenschild für ein Mangel ist, könnt ich Dir, sollte es dann noch akut sein, am Dienstag sagen.

  • Danke für die Antwort,
    Wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht da nachzuhaken wäre ich Dir sehr verbunden.
    Die Daten in den vorhandenen Papieren sind die von dem montiertem Typenschild.
    Die Fahrgestell-Nr. im Motorraum taucht nirgendwo auf.
    Ist auch nicht so eilig weil eh noch die Radläufe auf Genesung warten.


    Schönes Wochenende und bis dann

  • wenn die papiere zum typenschild passen, dann passen die ja nicht zum auto :no:
    das is schlecht, da mußt du wohl papiere und typenschild als verloren angeben ;(
    denn eine unbedenklichkeitskackke für die papiere und das typenschild bringt dir wohl eher weng, du brauchst ja was für die karosse

  • Richtig. Für die Unbedenklichkeit unbedingt die echte FIN nehmen. Ich werd mal schaun, was das gibt, wenn Du ohne (lieber nicht mit falschem, das gibt blöde Fragen :paranoid: ) Typenschild zur Vollabnahme fährst. Und dann halt mit dem Gutachten das Typenschild machen (lassen).
    Da fällt mir auf, ich muss auch noch die Achslasten einschlagen. Das war damals ein geringer Mangel.

  • Zitat

    Original von piratte
    Da fällt mir auf, ich muss auch noch die Achslasten einschlagen. Das war damals ein geringer Mangel.


    Aber in die Kotflügel!!!

  • Hab vom Verkäufer ´ne E-mail bekommen.
    Die originalen Papiere sind wohl abhanden gekommen und daher hat der Vorbesitzer die Papiere und das Typschild von ´nem `74 genommen.Der Wagen ist von `71(hat auch die alten Armaturen,dachte der stand länger bis zur EZ im Februar `74) und nicht geklaut sondern war ein Scheunenfund.
    Auf nähere Infos warte ich und danke piratte
    i stay tuned

  • So, bei ner HU wäre das fehlende Typenschild ein geringer Mangel, damit wird es bei der Vollabnahme m.E. auch so einer sein. Also Typenschild rausreißen und hin zum freundlichen Sachverständigen :spitze:

  • super
    ich danke Dir.


    Werde den Mist wegballern und gut is´ .


    Ach ja, brauch noch einer gültige französische Papiere und ein Typschild(v6 2.o)? ;)