Ford Knudsen Taunus Kombi - Benzinpumpe

  • Hallo Zusammen, nach langem hin und her hatte ich mir überlegt ob ich meine Startschwierigkeiten beim Knudsen nicht doch

    mittels einer Niederdruck Benzinpumpe löse. Ich möchte die mechanische jedoch nicht entfernen da sie ja bei laufendem Motor im Allgemeinen gut ihren Dienst tut und hatte mir eher gedacht das ich die Pumpe zusätzlich verbaue und über eine Art James-Bond-Taster im inneren des Fahrzeugs betätige wenn es nötig sein sollte.


    Nun meine Frage: Welche Pumpe würdet Ihr mir empfehlen? Hardy und Pierpurg sind ja relativ teuer ... wenn Hardy welche beim 1.6er FoMoCo ? Muss es teuer

    sein damit es gut ist oder ist das nur Marketing? Kann mir jemand genau beschreiben wo und wie ich das ganze anklemmen muss, bin bei elektro total unbegabt. Funktioniert das beides im Kreislauf also Zusatzbenzinpumpe und normale mechanische Pumpe? Brauche ich bei Taster dennoch ein Relais? .... Vielleicht hat jemand bereits Erfahrung damit.

  • Ummm, nicht dass ich was weiss, aber elektrische Benzinpumpe und mechanische auf einmal geht nicht wirklich.


    Wenn Du auf eine elektrische umstricken willst, dann braucht’s für den Einsatz im Taunus auf alle Fälle auch einen Druckregler. Wir fahren hier zwar ein Paar Motoren mit einer E-Pumpe, und ohne einen Regler, aber das sind Autos wo es Scheißegal ist dass die ganze Zeit alles an Benzin kriegen was geht… Beim Auto dass irgendwie im Alltag klarkommen soll, ist es wohl nur bedingt empfehlenswert wenn der 80% der Zeit zu fett läuft.

  • Hallo Danke erstmal für´s antworten. Vielleicht habe ich Dich falsch verstanden oder so ...


    Soweit ich weis schalten ja besagte Benzinpumpen selbständig ab wenn ausreichend druck vor dem Vergaser aufgebaut wurde,

    die Pumpe arbeitet also ab irgendeinem Zeitpunkt (über 0,04 Bar) nicht mehr permanent und der Vergaser verarbeitet bei normalem

    Druck auch normal?


    Bei mir verhält es sich so das ich selbst nach 2 bis 3 Tagen stillstand ewig orgeln muss - auch die typische Ford-Prozedur - schafft hier keinerlei abhilfe. Da ich im Grunde alles an dem Ford original belassen möchte, aber nicht wie ein Idiot an der Tanke stehen möchte

    wenn er mal nicht gleich anspringt dachte ich eben an den Taster so das die Pumpe nur läuft wenn ich es brauche.


    Vergaser ist revidiert, alle Kaltstart-Bi-Metall-Positionen probiert, Benzinleitungen neu, Tankentlüftung neu, Rückschlagventil neu,

    mechanische Benzinpumpe neu etc ...

  • Wieso stehst du 2 bis 3 Tage an der Tanke? Oder springt er generell nicht gut an?

  • @ Hepp

    Natürlich stehe ich nicht tagelang an der Tanke. Hatte im Vorfeld sehr viele Probleme das der Wagen kein Sprit bekam

    und fand am ende heraus das sich im Zulauf der Schwimmerkammer eine Art Mikrosieb befand das da nicht hin gehörte.

    Bis zu diesem Zeitpunkt lief der Wagen nur im Standgas und beim Gasgeben machte das Mikrosieb den Zulauf zu.


    Nach Probefahrt war dann erstmal alles o,.k. und so lange der Wagen warm war - kein Problem. Kühlt er jedoch ab

    oder läuft ein zwei Tag nicht dann geht es wieder los mit der Orgelei. Schraube selbst auch schon 30 Jahre und habe

    bislang Dinge wie Leitungen, Zündung etc. erstmal ausgeschlossen. Der Sprit ist dann einfach weg und die mechanische
    Pumpe benötigt ewig ... Anlassen, Pumpen kurz warten etc. kenne ich auch .... Tanksieb ist sauber, Leitungen neu etc. Hatte es mit Rückschlagventil versucht aber auch hier hat sich nix verändert

  • Ist der Wagen warm dann genügt oft ein dreh am Zündschlüssel und er ist sofort da. Startautomatik ist revidiert und auch auf allen Einstellungen getestet.

  • Wenn Du auf eine elektrische umstricken willst, dann braucht’s für den Einsatz im Taunus auf alle Fälle auch einen Druckregler.

    Quatsch.

    Niederdruckpumpen für Vergaserbetrieb brauchen das nicht.

    Und die Hardipumpen hören bei Gegendruck auch auf zu fördern.

  • Das Orgeln fängt bei mir nach gut einer Woche an, bei allen meinen Fords mit mechanischer Pumpe. Wenn ich dann, wie zuletzt, den V6 nach 3Monaten anschmeiße, kipp ich gleich frisches Benzin in den Vergaser, das klappt dann. Der moderne Sprit verflüchtigt sich halt sehr rasch.

    Bei meinem alten Opel mit elektr. Pumpe ab Werk ist das alles kein Thema.

    Im Fahrbetrieb ist alles unauffällig und deshalb kommt mir da auch kein neumodischer Kram rein. Die ganzen Nachbauten haben nicht die Qualität der Erstausrüster.

  • Quatsch.

    Niederdruckpumpen für Vergaserbetrieb brauchen das nicht.

    Und die Hardipumpen hören bei Gegendruck auch auf zu fördern.

    Was ist denn eine Hardipumpe?


    Der Rote Ford mit der 43 hat eine elektrische Pumpe ohne Regler, und der läuft eigentlich immer zu fett. Ein Regler würde das regeln, aber so wie der Wagen gefahren wird, ist es halt Wurscht, und die Paar Mark die das Ganze kostet sind egal.

  • Wenn er schon nach etwas abkühlen schlecht startet hat das doch nichts mit mechanischer oder elektrischer Pumpe zu tun, oder? 2, 3 Tage sollten auch kein Problem sein, auch moderner Sprit verdunstet ja nicht schlagartig aus dem Vergaser .

  • Hört sich nach einer Problemmischung oder Überlagerung an. Schwieriger Start nach 1-2 Wochen ist normal, nach 1 Tag oder nur nach Abkühlen, bedeutet dass etwas nicht stimmt.

    Vielleicht besser erstmal danach suchen und dann erst das Problem mit der elektrischen Pumpe kaschieren.