Moin zusammen!
Nach dem der BKV getauscht wurde und wirklich gut bremst, zu meinem Trommelbremsproblem:
Nach einer starken bis blockierenden Bremsung, fängt die Trommelbremse links heiß zu werden. Um dieses Problem zu lösen, muss der Nachsteller in Grundstellung gebracht werden. Anschließend gemäß WHB 2-3 Bremspedal treten, damit die Beläge sich setzen. Tritt alsbald wieder auf, sobald härter gebremst wird.
Die rechte Seite hat das Problem nicht.
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Ich versuche hier wichtigsten Dinge aufzulisten
- Bremstechnik auf RS-Technik (Zweikreis mit BKV) umgerüstet => vorher Einkreis ohne BKV
- Sympthom bestand vor dem BKV-Wechsel schon und hat sich seit dem Wechsel nicht verändert
- Befestigungssatz mit Federn/Stifte => alles neu
- Beläge (Motorcraft) alt, quasi Neustärke
- Beläge gemäß WHB richtig herum drin => auf- und ablaufend beachtet
- Trommel alt => optisch OK
- testhalber von links nach rechts vertauscht, keine Veränderung
- RBZ neu
- Handbremse temporär stillgelegt => keine Änderung
- Ankerplatten gestrahlt und neu lackiert (im Rahmen der Resto)
- alle Kontakt- und Gleitstellen mit Kupferpaste geschmiert
- keine Grate/Rostnarben etc. auf den Gleitflächen wegen verhaken
- alle Bremswerte beim TÜV top (< 3% Abweichung)
- konnte leihweise einen Versteller (deutilich besserer Zustand) zum testen bekommen, Problem besteht nach wie vor
Gerade den letzten Punkt mit dem Leihversteller kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Mein Versteller ist deutlich ausgelutscher als die Leihgabe. Die Verzahnung ratscht mit wackeln so durch, während die Leihgabe mit zwei Daumen gegen die Federkraft schön stramm gedrückt werden muss und im Gesamten erheblich weniger Spiel aufweist. Auch die Verzahnung sieht deutlich schärfer/frischer aus.
Was veranlasst den Nachsteller, so weit nachzustellen?
Hat hier einen Tipp, was ich noch prüfen kann oder eine Erklärung für dieses unsägliche Phänonem?
Edith merkt an: Bremsschläuche in Stahlflex sowie die starren Leitungen am Unterboden sind neu ![]()