Naja, Antriebsstrangverluste zwischen 10 und 20% darf man schon annehmen. Hier sind es halt eher 30%. Gibt natürlich einige Unsicherheiten: Aufspannung improvisiert, einfach die Standardeinstellungen genommen, Drehzahlabgleich über die Fahrgeschwindigkeit, die schon oben erwähnte fehlende Kalibrierung.
Wir haben ein bisschen an den Werten und Einstellungen gespielt, die Motorleistung kam tatsächlich bei mehreren Durchläufen annähernd gleich raus.
Ich wollte das schon das Ganze Jahr über testen, aber irgendwie war immer was.
So weit, so schlecht. Aber ich wollte es ja nicht anders. Heute mal noch den Motor kurz angeschaut (den ich natürlich das letzte Mal vor 2 Jahren oder so eingestellt hatte). Kerzen raus - insbesondere die vom Zylinder 2 ist sehr ölig am Gewinde, das Kerzenbild würde ich aber als Rehbraun bezeichnen.
Dann Kompression gemessen
Eins und insbesondere zwei zeigen Abweichungen, ob das für die Leistungsreduktion ausreicht, kann ich nicht beurteilen.
Mit dem Endoskop noch in eins und zwei reingeschaut. Einlassventile bei beiden schwarz verschlonzt. Im Zylinder 2 war merkliche Ölablagerung an der Zylinderwand. Ich vermute mal, die Ventilschadtdichtungen hätte man schon nach 40 Jahren tauschen sollen egal wie wenig Kilometer der Motor hat, auch wenn er keinen merklichen Ölverbrauch hat oder gebläut hat…
Aber ich habe schon einen Plan, davon dann mehr am Ende der Woche ![]()